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Formel-1-Regeln 2017: Neue Aero-Vorschläge scheitern

Bei einer Sitzung der Formel-1-Kommission konnte sich nicht auf ein neues Aero-Reglement für 2017 geeinigt werden: Der Vorschlag von McLaren bleibt

(Motorsport-Total.com) - Alles bleibt beim Alten. Bei der heutigen Sitzung der Strategiegruppe der Formel 1 konnte sich nicht auf einen neuen Vorschlag geeinigt werden, wie die Autos ab der kommenden Saison aussehen sollen. Somit bleibt es laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' bei den Aerodynamik-Vorschlägen seitens McLaren, die bereits am 4. März vom Motorsport-Weltrat der FIA (WMSC) abgesegnet wurden. Eine offizielle Bestätigung der Ergebnisse soll es aber heute nicht mehr geben.

Daniel Ricciardo, Nico Rosberg, Start

Die Formel 1 wird ihre zuvor beschlossenen Regeln 2017 behalten Zoom

Bis zuletzt gab es Uneinigkeit über das neue Reglement für die Saison 2017. Während einigen der Vorschlag von McLaren mit 160 Zentimetern Karrosseriebreite, der die Autos in der kommenden Saison rund drei bis fünf Sekunden schneller machen soll, noch nicht weit genug geht, forderten andere - wie etwa Mercedes - eine Rückkehr auf das aktuelle Reglement von 2016. Doch für keinen Vorschlag fand sich eine Mehrheit, sodass man bei den im März beschlossenen Regeln bleibt.

Um tatsächlich eine Änderung herbeiführen zu können, hätte es auf dem Londoner Flughafen Biggin Hill der Unterstützung von 18 der 25 Mitglieder der Formel-1-Kommission bedurft. Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war es daher eigentlich schon im Voraus abzusehen, dass das Vorhaben scheitern wird: "Es wird wohl keine Mehrheit geben, das wieder umzustürzen und mit etwas Neuem zu kommen", erklärte der Österreicher jüngst. Zuvor hatte man extra die Frist für Regeländerungen vom 29. Februar auf den 30. April verschoben, um noch einmal daran arbeiten zu können.

Studie 2017, Andries van Overbeeke

Studie: 2017 sollen die Boliden mehr Abtrieb bekommen Zoom

Die Regeln für 2017 sollen die Autos wieder aggressiver und schneller machen. Mit breiteren Reifen und mehr Abtrieb sollen Zeitgewinne im Bereich bis fünf Sekunden pro Runde möglich sein, allerdings fürchten besonders die Fahrer, dass Überholen damit zu einer fast unmöglichen Angelegenheit werden wird.

Keine Einigung gibt es zudem in Sachen Motorenreglement. Die FIA um Präsident Jean Todt fordert die Einhaltung von vier Punkten, die unter anderem besseren Sound, einen Leistungsangleich, Preissenkungen auf zwölf Millionen Euro pro Jahr und eine Motorengarantie für bedürftige Teams beinhalten. Allerdings ist diesbezüglich das letzte Wort noch nicht gesprochen, und man hofft auf ein Faxvoting bis zum 30. April 2016.

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