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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Hat Red Bull auch 2024 "einen Vorteil"?

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Red Bull geht als Favorit in die Saison 2024 +++ Hamilton: Hatte nichts mit Elliotts Abgang zu tun +++ Rückblick auf 2023 +++

08:12 Uhr

Hat Red Bull auch 2024 "einen Vorteil"?

Das glaubt zumindest Experte Timo Glock, der in seiner aktuellen Kolumne für Sky schreibt: "Ich kann mir gut vorstellen, das Red Bull auch im kommenden Jahr wieder einen Vorteil hat, weil man sich früh auf das neue Auto konzentrieren konnte."

Das habe "vor allem" an Max Verstappen gelegen, "der den großen Vorsprung [in der WM] herausgefahren hat", so Glock, der betont, dass der Weltmeister in diesem Jahr "in jeder Hinsicht unglaublich und einfach nur herausragend" gewesen sei.

"Er hat alle dieses Jahr einfach sprachlos gemacht. Verstappen hat gefühlt alles an Rekorden und Superlativen eingefahren, die man einfahren kann. Er war der Fahrer, der überhaupt keinen Fehler gemacht hat", lobt Glock.

Aber es sei eben nicht nur Verstappen alleine gewesen. "Auch das Team hat einen super Job gemacht, es gab überhaupt keine technischen Probleme. Einfach unfassbar, wie gut Red Bull aufgestellt ist", so Glock.

Und das alles könnte dafür sorgen, dass die Red-Bull-Dominanz auch 2024 weitergeht.

14:40 Uhr

Feierabend!

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Auch morgen melden wir uns aber natürlich noch einmal mit einer neuen Ausgabe zurück. Habt noch einen schönen Rest-Mittwoch und bis dann!


14:33 Uhr

Heute vor acht Jahren ...

... gewann Nico Rosberg das Saisonfinale 2015 in Abu Dhabi. Sportlich hatte das keine besonders große Relevanz mehr, weil sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton da längst als Weltmeister feststand.

Aber: Für Rosberg war es der dritte Sieg in Serie, und diesen Schwung konnte der Deutsche dann auch mit ins neue Jahr nehmen. Da gewann er nämlich auch direkt noch einmal die ersten vier Rennen.

Machte für Rosberg übergreifend also sieben Siege in Serie - und am Ende des Jahres 2016 den WM-Titel. Bis heute ist der Deutsche damit einer der größten "Seriensieger" in der Formel-1-Geschichte.


Fotostrecke: Die längsten Siegesserien in der Formel 1


14:22 Uhr

Sainz: Saison war besser als die letzten Rennen

Wir bleiben bei Ferrari, kommen aber zum anderen Fahrer. Carlos Sainz sagt nämlich, dass 2023 ein "ordentliches Jahr" für ihn gewesen sei. Das Jahr sei "konstanter" als 2022 gewesen, und natürlich konnte er in Singapur sogar ein Rennen gewinnen.

Damit war Sainz der einzige Nicht-Red-Bull-Sieger der abgelaufenen Saison. "Natürlich bin ich nicht glücklich mit den letzten beiden Rennen [in Las Vegas und Abu Dhabi]. Sie sind ein schwarzer Fleck in meiner Saison", ärgert sich Sainz.

Insgesamt sei die Saison aber "viel stärker" gewesen, als es die letzten beiden Rennen vermuten lassen. Eigentlich untypisch, denn Sainz betont: "Normalerweise ist das Ende der Saison meine größte Stärke."

Dieses Mal sei es aber genau andersherum gewesen. "Es ist also an der Zeit, sich hinzusetzen, zu analysieren und zu schauen, was ich in den letzten Rennen hätte besser machen können", so der Spanier.


14:03 Uhr

Leclerc: Suzuka-Update war wichtig für mich

Der Monegasse tat sich vor allem zu Saisonbeginn sehr schwer mit dem Ferrari SF-23. Im Laufe der Saison kam er dann aber immer besser mit dem Boliden klar. Ein wichtiger Wendepunkt sei dabei das Rennen in Suzuka gewesen.

"Ich denke, dass es seit Japan, wo wir ein Update ans Auto gebracht haben, in die richtige Richtung ging - vor allem im Hinblick auf meinen Fahrstil", verrät er und erklärt: "Ich mag es immer, eine starke Front zu haben."

Und seit dem Update fühle er sich viel wohler und fahre viel "konstanter" als zuvor. "Das ist positiv", betont er, stellt aber gleichzeitig auch klar, dass er natürlich "sehr enttäuscht" sei, den zweiten WM-Platz verpasst zu haben.

Am Ende fehlten Ferrari in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft lediglich drei Zähler auf Mercedes.


13:45 Uhr

Red Bull muss Rekord-Startgebühr zahlen

Red Bulls rekordverdächtige Formel-1-Saison hat auch ihre Schattenseiten. Denn sie bedeutet, dass das Team aus Milton Keynes im nächsten Jahr die höchste offizielle Startgebühr an die FIA zahlen muss, die je ein Team gezahlt hat!

Mit 860 Punkten übertrafen die Bullen sogar den bisherigen Rekord von Mercedes, das 2016 765 Punkte sammelte. Eine Konsequenz daraus ist aber durchaus schmerzhaft: Das Team sieht sich mit 7,4 Millionen Dollar an Startgeldern konfrontiert.

Wie sich diese Summe zusammensetzt, das erfahrt ihr hier!


13:35 Uhr

Heute vor drei Jahren ...

... gewann Lewis Hamilton den Großen Preis von Bahrain 2020. Das Rennergebnis geriet nach dem schweren Feuerunfall von Romain Grosjean allerdings komplett zur Nebensache.

Es sollte zugleich das letzte Formel-1-Rennen von Grosjean sein, der die Königsklasse am Ende des Jahres verlassen musste. Wegen seinen Verbrennungen konnte er bei den letzten beiden Saisonrennen nicht mehr an den Start gehen.

Sicher nicht der Abschied, den er sich gewünscht hatte. Auf der anderen Seite: Weil er den schweren Crash überlebte, darf er jetzt quasi zweimal im Jahr Geburtstag feiern! Die Bilder von damals haben wir hier noch einmal für euch:


Fotostrecke: Feuerunfall von Grosjean in Bahrain: Die 15 spektakulärsten Fotos


13:23 Uhr

Glock: Franz Tost wird der Formel 1 fehlen

Abu Dhabi war das letzte Rennen von Franz Tost, der zuvor seit 2006 Teamchef von AlphaTauri beziehungsweise Toro Rosso gewesen war. Experte Timo Glock verrät in seiner Kolumne für Sky, dass er Tost vermissen wird.

Er schreibt: "Was Franz Tost angeht, haben wir ihn auch bei seinem letzten Wochenende so erlebt, wie er immer war: sehr geradeaus und emotionslos, was seinen Abschied angeht."

"Auch wenn man kurz vor dem Rennen vielleicht doch ein wenig gesehen hat, dass es ihn berührt und beschäftigt", so Glock, der betont: "Diese Gradlinigkeit von Tost wird der Formel 1 fehlen. Aber nicht nur der Formel 1, sondern auch Red Bull."

Das betreffe "die Art und Weise, wie er gearbeitet hat mit den Junioren. Er hat viele junge Fahrer ausgebildet, es sind viele sehr gute Fahrer durch seine Hände gegangen - unter anderem ja auch Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Verstappen."

"Daher ist es ein Verlust für Red Bull, die Formel 1 und auch für uns", so Glock.


13:04 Uhr

Die Vertragslaufzeiten aller Fahrer ...

... findet ihr übrigens in dieser Fotostrecke. Lediglich Logan Sargeant wurde ja bislang noch immer nicht für 2024 bestätigt.


Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer


12:53 Uhr

Jos Verstappen: Max wird seinen Vertrag erfüllen

Max Verstappen ist noch bis Ende 2028 an Red Bull gebunden. Und obwohl der Niederländer vermutlich nicht der größte Fan von 24 Saisonrennen ist, glaubt sein Vater Jos nicht, dass er sich vorzeitig aus der Formel 1 verabschieden wird.

"Müde ist er bestimmt nicht", stellt er bei Sky klar und erklärt: "Jetzt ist er froh, dass diese Saison zu Ende ist. Aber es ist schwer. Man merkt es auch an sich selber, jeder ist ein bisschen krank und so."

"24 Rennen sind für mich zu viel. Aber ich weiß nicht, wann es zu viel für ihn wird", sagt er, betont aber, er sei sich zu "100 Prozent" sicher, dass sein Sohn mindestens seinen aktuellen Vertrag noch erfüllen würde.

Heißt: Fünf Jahre wird der Weltmeister mindestens noch in der Formel 1 fahren.


12:30 Uhr

So viele Punkte hat Ferrari 2023 weggeschmissen

Platz zwei in der Konstrukteurswertung ging in der Formel-1-Saison 2023 an Mercedes. Doch unsere neue Fotostrecke zeigt: Ferrari hätte dazu auch alle Möglichkeiten gehabt!

Wir haben einmal genau nachgerechnet, wie viele Punkte Ferrari in diesem Jahr selbstverschuldet verloren hat:


Fotostrecke: Ausgerechnet: So viele Punkte hat Ferrari 2023 weggeschmissen


12:17 Uhr

Hamilton: Mercedes unter "enormem Druck", 2024 abzuliefern

Wo wir gerade bei Lewis Hamilton sind: Er sieht das Mercedes-Team nach einer sieglosen Formel-1-Saison vor einem entscheidenden Winter, um sicherzustellen, dass das Auto für 2024 konkurrenzfähig ist.

"Nicht nur Toto [Wolff], sondern wir alle weltweit, jeder in der Fabrik steht unter enormem Druck", sagt der Brite und erklärt: "Letztendlich muss man als Chef wie Toto anfangen, sich mehr auf die Leute zu stützen, statt sich von ihnen zurückzuziehen."

"Und wie man das macht, ist nicht einfach, denn ab einem bestimmten Punkt brechen die Leute zusammen", sagt der Mercedes-Pilot.

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!


12:05 Uhr

Hamilton: Hatte nichts mit Elliotts Abgang zu tun

Nachdem die letzten beiden Mercedes-Autos vor allem zu Beginn des jeweiligen Jahres ein ziemlicher Griff ins Klo waren, ist Mike Elliott inzwischen kein Teil des Teams mehr. Laut Lewis Hamilton hat er aber nichts damit zu tun.

Im Gespräch mit der BBC stellt er klar: "Es ist wichtig, dass die Leute wissen, dass ich nichts mit Mikes Abgang zu tun hatte. Ich kenne Mike, seit ich bei McLaren war. Ich hatte eine großartige Beziehung zu Mike."

"Ich hatte immer Ehrfurcht vor ihm, weil er so klug ist und ich so viel von ihm gelernt habe", stellt Hamilton klar und betont: "Wenn ich ihn nach dem Auto fragte, gab es nichts, worauf er nicht eine Antwort hatte."

Zwar stellt Hamilton im gleichen Gespräch auch klar, dass er mit der Entwicklung des Autos unter Elliotts Führung nicht zufrieden gewesen sei. Das heiße aber nicht, dass Elliott wegen ihm gehen musste.


11:46 Uhr

Gasly: Vielleicht fahre ich irgendwann noch gegen eine Frau

Wir melden uns nach einer kurzen Pause zurück im Ticker mit einer interessanten Aussage des Franzosen! Als der nämlich gefragt wird, ob er in seiner eigenen Karriere noch gegen eine Frau in der Formel 1 fahren werde, antwortet er: "Ich wäre nicht überrascht. Es ist definitiv möglich."

Es gebe "große Anstrengungen, um Frauen in unserem Sport zu unterstützen. Ich bin sicher, wenn eine Frau wirklich zeigt, dass sie die Geschwindigkeit und das Talent hat, um zu den 20 besten Fahrern der Welt zu gehören, wird sie eine Chance bekommen", so Gasly.

Der Alpine-Pilot wird zu Beginn der kommenden Saison 28 sein. Selbst wenn man davon ausgeht, dass er eine lange Karriere in der Formel 1 haben wird, müsste es also in den nächsten rund zehn Jahren eine Frau in die Königsklasse schaffen.

Ansonsten wird Gasly selbst das wohl nicht mehr als aktiver Formel-1-Pilot miterleben.


10:46 Uhr

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10:34 Uhr

Williams: P7 bedeutet mehr als das Preisgeld

Auch wenn Williams beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi nicht punkten konnte, reichte AlphaTauri ein achter Platz von Yuki Tsunoda nicht aus, um die Mannschaft aus Grove noch von Platz sieben der Konstrukteurswertung zu verdrängen.

"Das Wichtigste ist wahrscheinlich, dass das Team damit eine Grundlage hat, auf der es aufbauen kann", sagt Teamchef James Vowles und erklärt: "Es ist nicht das finanzielle Element, um das wir uns besonders sorgen."

"Ich wollte, dass das Team sagt: Das ist der Beginn unserer Reise. Und wir werden von hier aus nicht zurückgehen. Dies ist ein neuer De-facto-Standard und ein Antrieb für uns", so Vowles.

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!


10:23 Uhr

Experten staunen über Alonso: "Der schwitzt nicht mal!"

Wo wir gerade beim Spanier sind: 42 Jahre alt, aber noch kein bisschen (Formel-1-)müde! Fernando Alonso war eine der positiven Überraschungen der Saison 2023. Aber kann er dieses Niveau noch lange aufrechterhalten?

Die Motorsportexperten Philipp Eng und Christian Danner sind davon überzeugt: Ja, kann er! Außerdem in unserem neuen Video: Warum man Lewis Hamilton nie abschreiben sollte und wie die Zukunftsaussichten von Charles Leclerc bei Ferrari sind.


Experten über Alonso: "Der schwitzt nicht mal!"

42 Jahre alt, aber kein bisschen müde: Fernando Alonso war eine der Überraschungen 2023. Kann er dieses Niveau noch lange aufrechterhalten? Weitere Formel-1-Videos