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Formel-1-Newsticker

Grand Prix von Monaco 2019: Der Rennsonntag in der Chronologie

Die Ticker-Nachlese zum Rennsonntag: +++ Hamilton widmet Lauda den Sieg +++ Hamilton rechnet mit den Strategen ab +++ Vettel & Ferrari in Sorge +++

18:50 Uhr

Auch Vettel spricht von einem "schwierigen Rennen"

Das Ergebnis ist womöglich besser als das Rennen an sich: Sebastian Vettel zieht eine gemischte Bilanz zum Monaco-Grand-Prix und meint nach P2 hinter Lewis Hamilton: "Das war ein schwieriges Rennen, das man managen musste. Ich habe mir selbst Druck gemacht, allerdings hatte ich Probleme mit den Hinterreifen. Das war knifflig."

Mit Platz zwei und den 18 Punkten könne er gut leben. "Das ist ein tolles Ergebnis für uns, aber wir wissen, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Wir wissen, dass wir im Moment noch nicht schnell genug sind im Vergleich zu den anderen Jungs", so Vettel. "Wir waren nur dritte Kraft im Rennen."


18:43 Uhr

Hamilton: "Weil es einfach so hart war!"

Nach dem Rennen hat Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton noch einmal Stellung genommen zu seinen Funksprüchen, in denen er von "toten Reifen" und einer aussichtslosen Lage gesprochen hatte.

Und das klang so: "Ich weiß nicht, wie zufrieden ich im Moment bin, weil es einfach so hart war. Ich bin nicht böse drüber, so sollte Racing sein. Es ist einfach schwierig, wenn du so lange alleine auf dich gestellt bist."

"[Renningenieur] Bono kann nichts tun. Niemand kann irgendetwas machen. Es liegt allein an mir, es für das Team und für Niki [Lauda] nach Hause zu bringen. Der Druck war immens. Es gab viele Möglichkeiten, heute zu zerbrechen, aber ich war entschlossen, nicht zu zerbrechen. Wenn du hier zerbrichst, dann ist alles vorbei."

Er sei "30 Mal fast gecrasht", sagt Hamilton weiter. "Glücklicherweise ist das nicht passiert, aber ich habe ein paar Mal die Wand berührt."


18:34 Uhr

Zum Thema Reifen: So lief der Monaco-GP

Wo wir uns doch gerade über die Reifen unterhalten haben: Hier ist das komplette Programm aller Fahrer beim diesjährigen Monte-Carlo-Rennen mit allen Strategien.


18:30 Uhr

Social Media: Hat Hamilton zu viel gejammert?

Hat Lewis Hamilton mit seinen Reifensorgen zu dick aufgetragen? Immerhin haben ihn seine schon für "tot" erklärten Pirelli-Pneus noch sicher über die Distanz getragen und ihm so das angekündigte "Wunder" ermöglicht.

Eine kleine Meinungsumfrage in den sozialen Medien hat ergeben, dass einige Fans Hamilton eine bewusste Dramatisierung unterstellen.

Twitter-User mistercrush etwa meint: "Keiner jammert so viel wie Hamilton, um anschließend als noch größerer Held dazustehen." Kryschu#2 denkt offenbar ähnlich: "Man muss halt selber an seinem kommenden Legendenstatus arbeiten." Marv schreibt: "Ich glaube, die Situation war schwierig, aber machbar."

Wie denkst Du darüber? Lass es mich gerne wissen via Twitter unter @stefan_ehlen und ich nehme Deine Meinung gerne in unseren Live-Ticker auf!


18:20 Uhr

Verstappen hadert mit Monaco

"Alles in allem war das für mich ein enttäuschendes Wochenende", sagt Max Verstappen nach dem Monaco-Grand-Prix. Er meint: "Das Tempo war da." In der Tat war er der einzige Fahrer, der Lewis Hamilton im Rennen gefährlich wurde. Doch von Startplatz drei kommend sei nicht mehr drin gewesen, erklärt Verstappen: "Gestern haben ein paar Kleinigkeiten gefehlt, und dadurch wurde es heute schwierig. Aber das ganze Rennen war stark."

Letzteres gilt übrigens für die gesamte Honda-Fraktion: Neben Verstappen und Pierre Gasly auf den Plätzen vier und fünf für Red Bull sind auch Daniil Kwjat und Alexander Albon für Toro Rosso im Rennen in die Top 10 gefahren, mit P7 und P8. Solides Honda-Mannschaftsergebnis, wie schon im Qualifying!

Was das für die WM-Tabelle bedeutet, siehst Du hier!


18:08 Uhr

2 Strafpunkte für Verstappen

Die Zeitstrafe ist das Eine. Das Andere ist: Max Verstappen hat für sein Unsafe Release in der Boxengasse gegen Valtteri Bottas noch zwei Strafpunkte erhalten. Was das für ihn bedeutet und wer die wahren "Bad Boys" der Formel 1 sind, das erfährst Du in unserer "Sünderkartei" mit der Übersicht über alle Strafpunkte und wann sie ablaufen!


18:01 Uhr

Bottas: "Verstappen hat mir keinen Platz gelassen"

Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas hält die Bestrafung von Max Verstappen für gerechtfertigt. Er sei schließlich der Geschädigte gewesen: "Max hat mich in der Boxengasse erwischt. Er hat mir keinen Platz gelassen, und das führte zum Plattfuß", erklärt Bottas.

Verstappen war überhaupt nur durch ein sogenanntes Unsafe Release dazu in der Lage, Bottas zu attackieren - in der Boxengasse.

Red-Bull-Mann Verstappen sieht die Sachlage ein wenig anders: "Ich war vorne, aber am Ende haben wir uns berührt und das ist dann vielleicht eine Strafe. Ich glaube, das Team hat da überhaupt nichts falsch gemacht, denn es war unsere einzige Chance Zweiter zu werden."

Tatsache ist: Red Bull hat Verstappen in der engsten Boxengasse des Jahres unsicher losfahren lassen. Die Rennleitung musste diese Szene als Unsafe Release werten.


17:54 Uhr

Rätselraten um Verstappen-Strafe

Noch mehr Aufregung um Max Verstappen: Er wurde nach seinem einzigen Boxenstopp unsicher zurück ins Rennen geschickt. Heißt: Unsafe Release. Darauf steht laut Artikel 28.13 c) des Sportlichen Reglements mit Verweis auf Artikel 38.3 d) eigentlich eine 10-sekündige Stop-and-Go-Strafe. Sprich: Verstappen hätte an die Box kommen und dort zehn Sekunden stehen müssen, ohne dass am Auto gearbeitet wird.

Aber: Verstappen bekam lediglich eine 5-sekündige Zeitstrafe für sein Vergehen. Das widerspricht dem Reglement. Und deshalb werden meine Kollegen vor Ort in Monte Carlo noch einmal nachfragen, warum die Entscheidung so getroffen wurde. Mehr dazu in Kürze!


17:49 Uhr

Verstappen: "Ich hatte eine Chance ..."

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen erklärt seine Attacke auf Lewis Hamilton in der Hafenschikane kurz vor Schluss: "Ich hatte eine Chance, aber es war natürlich spät. Ich würde es immer wieder versuchen, aber am Ende hat es dann nicht geklappt. Wir sind dann beide ohne Probleme weitergefahren."

Auch Hamilton bezeichnet das Manöver als "spät" und merkt an: "Es war eng. Glücklicherweise habe ich ihn im letzten Moment gesehen. Sein Frontflügel war auf Höhe meines Hinterreifens, von daher war er nicht vorbei. Wir haben uns leicht berührt."


17:43 Uhr

Video: Verstappens Griff nach der Führung

Einmal hat es Max Verstappen gegen Lewis Hamilton probiert. Das Ergebnis? Sieh selbst! Hier ist die Szene aus der Hafenschikane als Highlight-Clip!


17:41 Uhr

Urteil für Kollision Hamilton/Verstappen ist da!

Die Sportkommissare haben sich den Zwischenfall um Lewis Hamilton und Max Verstappen aus der vorletzten Runde in der Hafenschikane angesehen. Verstappen hatte Hamilton beim Überholversuch leicht berührt. Das Urteil der Regelhüter aber lautet: Freispruch. Oder im Racing-Englisch: "No further Action."

In der Urteilsbegründung heißt es: "Kein Auto war ganz oder mehrheitlich schuld am Zwischenfall. Beide Fahrer haben angemessen reagiert, um die Folgen des Zwischenfalls abzumildern."


17:38 Uhr

Mercedes attestiert Hamilton "weltmeisterliche Fahrt"

Mercedes-Sportchef Toto Wolff ist hochzufrieden mit dem sechsten Sieg seiner Marke im sechsten Rennen. In einer ersten Reaktion sagte er: "Ich bin erleichtert, dass es vorbei ist. Es hätte kein dramatischeres Rennen sein können."

Die Leistung von Lewis Hamilton suche ihresgleichen, meint Wolff weiter. "Das war eine weltmeisterliche Fahrt für einen Weltmeister, der nicht mehr unter uns ist."

Wolff verteidigt ausdrücklich auch die Funk-Meckerei von Hamilton: "Du musst einfach akzeptieren, dass der Fahrer manchmal Druck ablassen muss. Das macht er, indem er mit uns redet, selbst wenn er nur seine Wut bei uns auskotzt." Das sei "komplett okay", erklärt Wolff. Zumal Mercedes eine "falsche" Reifenwahl getroffen habe.


17:32 Uhr

Nach Meckerei am Funk: Hamilton rudert zurück

Mehrfach im Rennen hat sich Lewis Hamilton über seine Reifen beschwert, meinte einmal sogar, seine Pneus seien schon "tot". Dennoch fuhr er das Rennen ohne weiteren Boxenstopp zu Ende und gewann.

Nach dem Grand Prix sagte er: "Ich wäre niemals an die Box gefahren. Vor ein paar Jahren führte ich – und verlor genau auf diese Weise das Rennen. Also wäre ich nicht hereingekommen."

Er sei mit "nichts" weitergefahren, sagt Hamilton. "Man konnte ja sehen, wie viel Untersteuern ich hatte. Mein Auto lenkte gar nicht mehr ein. Denn ich hatte den falschen Reifen drauf."


17:25 Uhr

Hamilton: "Ich weiß, dass er seine Kappe ziehen wird"

Lewis Hamilton wähnt sich in der Gegenwart des verstorbenen Niki Lauda, der seine Leistung im Monaco-Grand-Prix zu schätzen wisse: "Ich weiß, dass er von oben runterschaut und seine Kappe ziehen wird", meint Hamilton.


17:18 Uhr

Verstappen zum "Fahrer des Tages" gewählt

Er war der einzige, der Lewis Hamilton gefährlich wurde: Max Verstappen. Die Fans der Formel 1 wählten ihn zum "Fahrer des Tages" in Monte Carlo. Doch obwohl er als Zweiter ins Ziel kam, wurde er nur Vierter: Eine 5-Sekunden-Strafe wegen "Unsafe Release" gegen Valtteri Bottas ließ ihn zurückfallen.


17:08 Uhr

Hamilton "im Geiste" von Niki Lauda

Nachdem er sein angekündigtes "Wunder" vollbracht hat, ist Lewis Hamilton im Ziel des Monaco-Grand-Prix schier nicht mehr zu bremsen. "Das war wahrscheinlich mein härtestes Rennen", sagt er. "Ich kämpfte im Geiste von Niki [Lauda]. Er hat mich ungeheuer beeinflusst. Ich wollte ihn einfach stolz machen. Denn er fehlt uns so sehr."

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