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Formel-1-Newsticker

Formel 1 Österreich 2018: Der Sonntag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ 1. Doppelausfall für Mercedes seit 2016 +++ Ferrari übernimmt WM-Führung +++ Bestes F1-Ergebnis für US-Team Haas +++

22:30 Uhr

Und das war's!

Wir sind am Ende unserer Live-Ticker-Berichterstattung zum GP Österreich angekommen. Das war's für dieses Jahr aus Spielberg! Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Aber: Nächste Woche geht's schon weiter mit der Formel 1! Dann steht mit Silverstone das dritte Rennen binnen nur zweier Wochen an! Also bis in Kürze an dieser Stelle zum Formel-1-Live-Ticker! Oder wie man in der Steiermark sagt: servus! ;-)


22:23 Uhr

Pierre Gasly: Mehr Rallycross als Formel 1 nach Crash!

Toro-Rosso-Fahrer Pierre Gasly fuhr den Grand Prix von Österreich mit einem "krummen" Auto, wie er sagt. Dafür habe eine frühe Berührung mit McLaren-Mann Stoffel Vandoorne in der Startrunde gesorgt. "Es war eines meiner härtesten Rennen überhaupt. Denn nach der Kollision war die Aufhängung verbogen und hinten fehlte ein gutes Stück des Unterbodens. Ich rutschte nur herum und kämpfte mit dem Auto. Nur mit Glück schaffte ich es ins Ziel, musste das Auto aber gut 20 Mal vor dem Abfliegen bewahren. Ich habe wirklich alles gegeben", sagt Gasly. "Aber ganz ehrlich: Das war mehr Rallycross als Formel 1!"


22:17 Uhr

Pirelli erklärt: Deshalb gab es so viel Blasenwurf

"Blasenbildung" hat gute Chancen, das Formel-1-Unwort des Tages zu werden am Rennsonntag in Spielberg. Mehrere Teams hatten im Grand Prix mit sich auflösenden Pneus zu kämpfen. Pirelli-Sportchef Mario Isola erklärt: "Der Sonntag war deutlich heißer als der Freitag und der Samstag. Es war schwierig, das vorherzusehen. Und im Training fährst du ja nie so lang wie später im Rennen."

"Wir wollen natürlich nicht, dass überall Blasen auftreten, weil dann hast du kein Rennen mehr", meint Isola. "Heute hatten manche Autos Blasen an den Vorderrädern, manche an den Hinterrädern. Wahrscheinlich hing das auch mit dem jeweiligen Set-up zusammen. Wir müssen jetzt erst einmal schauen, wie intensiv die Reifen beansprucht wurden."

Heißt: Pirelli ist den Teams noch ein paar Antworten schuldig …


22:02 Uhr

Die Bilder des Tages: Sonntag

Das war der Grand Prix von Österreich 2018! Hier sind die Foto-Highlights vom Renntag mit dem Sieg von Max Verstappen, dokumentiert von LAT und Sutton.

Und falls Du lieber blätterst: Hier ist unsere Highlight-Fotostrecke - im beliebten Daumenkino-Format zum Durchblättern!


Fotos: Grand Prix von Österreich, Sonntag



21:56 Uhr

Williams im Ziel, aber "insgesamt enttäuschend"

Die gute Nachricht zuerst: Beide Williams-Piloten haben den GP Österreich beendet. Und jetzt die schlechte: Lance Stroll und Sergei Sirotkin waren die letzten Piloten auf der Strecke, auf den Rängen 13 und 14. "Insgesamt war es ein enttäuschender Tag", sagt daher Technikchef Paddy Lowe. "Wir hatten uns ein besseres Tempo vorgestellt, waren aber nicht schnell genug, als es mal hätten Punkte für uns werden können."

Stroll teilt diese Einschätzung und meint: "Da war mehr drin, dachte ich. Ich hatte gehofft, wir könnten mal kämpfen, aber unterm Strich war es wie immer, leider." Sirotkin spricht ebenfalls von einem "sehr enttäuschenden Rennen". Und so bleibt es dabei: Williams, das Traditionsteam aus Großbritannien, bleibt das Schlusslicht der Formel-1-Saison 2018.


21:46 Uhr

So erklärt Leclerc seinen Ausritt in Runde 1

Beinahe hätte Charles Leclerc seinen Sauber schon in der ersten Rennrunde weggeworfen. Er war nach einem Getriebewechsel von Rang 18 ins Rennen gegangen. "Weil ich von so weit hinten kam, musste ich natürlich zu Beginn viel Druck machen", erklärt er. "Ich musste Risiken eingehen. Und in der betreffenden Kurve kamen einige Autos von der Strecke ab. Pierre [Gasly] und Marcus [Ericsson] wären auch beinahe ins Kiesbett gerutscht, so wie ich. Ich verlor mein Auto aber, weil ich versucht hatte, Pierre auszubremsen. Auch er hatte wohl spät gebremst, sodass wir beide geradeaus fuhren. Bei mir war es zu viel [Geschwindigkeit], also schoss ich in die Auslaufzone."

Anschließend habe er einfach versucht, noch etwas zu retten. "Ich gab Gas wie verrückt, nach dem Fehler umso mehr, weil ich aufholen und den Fehler ausmerzen wollte. Das hat geklappt." Er beschloss das Rennen noch vor Teamkollege Ericsson auf Rang 9 und damit erneut in den Punkterängen, zum fünften Mal in den vergangen 6 Rennen!


21:36 Uhr

Wir sind dann mal weg!

... und das ist auch gut so, weil am Donnerstag in Silverstone schon wieder alles stehen muss. Es folgt das dritte Formel-1-Rennen innerhalb von nur zwei Wochen. Kein Wunder sind die Teams im Stress!


21:30 Uhr

Video: Berührung zwischen Verstappen & Räikkönen

Wer hat da was gesehen oder gespürt? Hier die Video-Auflösung!


21:25 Uhr

Toro Rosso: Hartley schließt Antriebsdefekt aus

Brendon Hartley war ein Ausfall beim Österreich-GP, doch das hatte mit dem Honda-Antrieb nichts zu tun, wie der Neuseeländer erklärt. Er habe sein Auto aus anderen Gründen abgestellt. "Erst spürte ich, dass hinten rechts etwas nicht stimmte. Ich fragte nach beim Team, weil ich einen Plattfuß vermutete. Man sagte mir aber, alles sei in Ordnung. In Kurve 9 brach dann schließlich etwas an der Hinterachse. Keine Ahnung, was es war – aber Honda hatte nichts damit zu schaffen. Wir sind auch nirgendwo angeschlagen. Daher dauert die Untersuchung noch an." Was die Situation aus Sicht von Hartley besonders ärgerlich macht: "Punkte wären drin gewesen. Deshalb ist der Ausfall ziemlich enttäuschend."


21:11 Uhr

Force India bestreitet Budget-Probleme

Hat Force India nicht genug Geld für Verbesserungen am Auto? Dahingehend hatte sich zuletzt Sergio Perez geäußert. Doch Force-India-Betriebsdirektor Bob Fernley widerspricht: "Wir hatten Probleme mit der Produktion [der Teile]. Außerdem gab es Schwierigkeiten mit dem Unterboden, den wir für dieses Rennen geplant hatten. Wir hätten das Update nur einem Fahrer zur Verfügung stellen können. Wir wollen aber lieber beide Fahrer mit gleichem Material ausrüsten."

So sei man derzeit ein Rennen in Verzug mit Neuerungen am Fahrzeug. "Für Silverstone kriegen wir aber ein paar Teile, die uns hoffentlich näher an die Spitze heranbringen. Damit holen wir nicht alles auf, doch wir haben ja auch noch was in der Pipeline. Platz 5 in der Gesamtwertung ist hart umkämpft …" – und derzeit liegt Force India "nur" auf Rang 7, aber damit lediglich 7 Punkte hinter Haas auf Position 5.


20:58 Uhr

Rennleiter erklärt: Deshalb gab's virtuelles Safety-Car

Die virtuelle Safety-Car-Phase hat zur Entscheidung in Spielberg beigetragen. Aber wie kam es dazu und was versprach sich die Rennleitung davon? Charlie Whiting erklärt: "Die Entscheidung war einfach. Im Fall von Valtteri [Bottas] mussten wir einen Traktor in die Auslaufzone holen – und der kam von der anderen Seite der Fahrbahn, musste die Strecke überqueren. Das ist ein hinreichender Grund für eine virtuelle Safety-Car-Phase."

Bei den Ausfällen von Daniel Ricciardo und Brendon Hartley sei die Sachlage anders gewesen, meint Whiting. "Bei Daniel mussten nur zwei Sportwarte über die Leitplanke springen, ein dahinter stehender Lastwagen hat das Auto dann geborgen. Das war eine einfache Situation. Brendon hingegen hielt an einer guten Stelle, wo das Fahrzeug leicht hinter die Leitplanken geschoben werden konnte. Da reichten jeweils doppelt Gelb geschwenkte Flaggen."

Nico Hülkenberg habe bei seinem Motorschaden übrigens richtig gehandelt, so Whiting weiter. "Er hat es perfekt gemacht. Das Richtige ist, in die Auslaufzone rüberzufahren, weil es da viel Platz gibt."


20:50 Uhr

Weil so viele Holland-Fans da waren!

... kann man den Red-Bull-Ring für PR-Zwecke verbal schon mal in die Heimat von Max Verstappen verlegen ... ;-)


20:44 Uhr

Mercedes: Volle Rückendeckung für Stratege Vowles

James Vowles hat mit seiner Strategie-Entscheidung, Lewis Hamilton unter virtuellem Safety-Car nicht an die Box zu holen, den Anfang vom Ende der Mercedes-Siegchancen in Spielberg eingeleitet. Doch sein Team stellt ihn dafür nicht an den Pranger, sondern lobt ihn sogar für das öffentliche "Schuldeingeständnis" im Funk an Hamilton. "James ist der Beste", sagt Sportchef Toto Wolff. "Und es braucht schon viel Mut, um vor Millionen von Zuschauern zu sagen: 'Mein Fehler!' Aber das zeigt die Einstellung unseres Teams. Wir können Fehler zugeben, um ein Thema abzuschließen." Vowles habe erreichen wollen, dass Hamiltons Gedanken nicht mehr um die Taktik kreisen, sondern um die Aufholjagd. "Indem er seinen Fehler einräumte, war es leichter, aus dieser Spirale herauszukommen", meint Wolff.


20:37 Uhr

Haas-Sensation: Potenzial endlich mal umgesetzt!

Mit beiden Autos in die Punkte und zum besten Ergebnis der Teamgeschichte – im 50. Rennen des US-Rennstalls. Damit kann Teamchef Günther Steiner in Österreich sehr zufrieden sein. "Jeder hat erkannt, was für ein Potenzial in unserem Auto steckt. Doch bisher hatten wir es nicht in Punkte umgesetzt", sagte er nach dem Rennen. "Dieses Mal hatten wir Glück, dass drei Fahrer vor uns ausfielen, sodass wir auf P4 und P5 einliefen, als 'Best of the Rest' – mit ziemlich Abstand nach hinten."

Seinem Team sei damit endlich einmal ein fehlerfreies Wochenende gelungen. "Wir hatten nicht nur ein gutes Rennen", meint Steiner. "Das gesamte Wochenende über wurde gut gearbeitet. Das hilft auch der Moral, wenngleich wir nie demoralisiert waren. Wir wussten: Irgendwann würden sich die Ergebnisse mal einstellen, dieses Mal war es soweit. Und Romain hat erstmals in diesem Jahr gepunktet, und wie. Also ja, es war ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns."

Mit jetzt 49 Punkten (22 alleine aus Spielberg!) hat Haas den fünften Platz in der Konstrukteurswertung übernommen und liegt jetzt nur noch 13 Punkte hinter Renault auf Rang 4.


20:31 Uhr

Sauber-Team erklärt Last-Minute-Platztausch

Sowohl Charles Leclerc als auch Marcus Ericsson fuhren in Spielberg in die Punkteränge, doch kurz vor Schluss wurde teamintern die Reihenfolge getauscht. Warum? "Ich ließ Charles wieder vor, weil er mich vorgelassen hatte", erklärt Ericsson, der sich gegen Fernando Alonso versuchen durfte. Weil er den McLaren-Piloten im Zweikampf nicht knacken konnte, bekam Leclerc wieder den Vorzug. "Fernando zu attackieren und nahe an ihn heranzufahren, hat Spaß gemacht", sagt Ericsson. Für ihn habe außer Frage gestanden, danach seine Position zu behalten. "Weil ich ein Teamplayer bin."

Sauber belegte die Plätze 9 und 10, fuhr erstmals seit 2016 wieder mit beiden Autos in die Top 10 eines Rennens.


20:28 Uhr

Letzte Zweifel über Mercedes-Spiegel ausgeräumt

Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting hat keine Zweifel zur Legalität der Mercedes-Rückspiegel, die von der Konkurrenz als "klarerweise illegal" gebrandmarkt worden sind. "Wir sind zufrieden damit, weil sie bis auf das i-Tüpfelchen der technischen Direktive entsprechen, die wir herausgegeben haben." Die Kritik an den Spiegel erweise sich als nicht haltbar: "Die zusätzliche Haltestrebe auf der Unterseite des Spiegels stellt gar kein Problem dar. Force India und Red Bull nutzen ähnliche Konstruktionen, wenn auch nicht so weit außen [am Chassis]." Soll heißen: Der Mercedes W09 ist völlig legal.

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