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Jules Bianchi

Formel-1-Live-Ticker: Eltern vor Gespräch mit Ärzten

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Zustand weiterhin "kritisch, aber stabil" +++ Eltern bitten um Privatsphäre +++ Schumacher-Arzt auf dem Weg nach Japan +++

22:40 Uhr

Ein Appell zum Schluss

Wir hören weiterhin keine Neuigkeiten aus Japan, was nicht weiter verwunderlich ist - in Yokkaichi ist es momentan circa 5:30 Uhr morgens. Insofern verabschiede ich, Christian Nimmervoll, mich für heute aus dem Live-Ticker, und mache mich morgen Früh über Linz, Frankfurt und Moskau auf den Weg nach Sotschi. Abschließend aber noch eine Bitte, die mir wirklich am Herzen liegt: Auf Twitter, Facebook und in Internetforen wird momentan teilweise so viel unreflektierter, respektloser und manchmal verletzender Unsinn von oftmals anonymen Usern verbreitet... Darüber mag man an "normalen" Tagen gelassen hinwegschauen können, aber in so schwierigen Stunden, wie sie die Formel-1-Gemeinde durchlebt, muss ein Appell lauten: Überlegt euch gut, was ihr wie schreibt und was ihr damit auslösen könntet! In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht - und hoffentlich ein Aufwachen mit guten Nachrichten rund um Jules Bianchi!


20:25 Uhr

Tweet von Jules Bianchis Account

Vom offiziellen Account von Jules Bianchi erreicht uns gerade ein aktueller Tweet: "Danke euch allen, auf der ganzen Welt, für eure positiven Gedanken für Jules." Abgeschickt natürlich nicht von Bianchi selbst, sondern von seinem Webteam. Leider.


20:13 Uhr

Das Unfallvideo

Übrigens erhalten wir immer mehr E-Mails mit dem Link zum Unfallvideo von Jules Bianchi in Suzuka. Natürlich haben wir das Video auch gesehen und hier sogar mit exklusiven Informationen analysiert, aber wir nehmen bewusst davon Abstand, es zu verlinken oder gar zu zeigen. Wenn ihr selbst danach suchen wollt, halten wir euch nicht davon ab, aber auf unserem Portal wird keine Veröffentlichung stattfinden. So viel Pietät und Respekt vor dem Unfallopfer muss sein. Zumal noch niemand sagen kann, wie die Sache letztendlich ausgeht...


19:52 Uhr

Viel Besuch im Krankenhaus

Gleich 3:00 Uhr morgens Ortszeit in Yokkaichi, wo Jules Bianchi immer noch um sein Leben kämpft und sich laut Angaben von FIA-Sprecher Matteo Bonciani in einem "kritischen, aber stabilen" Zustand befindet. Heute hatte der Marussia-Pilot viel Besuch: von seinen Teamchefs John Booth und Graeme Lowdon, von Ferrari-Boss Marco Mattiacci, von Pastor Maldonado, der genau wie er selbst von Nicolas Todt gemanagt wird. Sowie am Abend von seinen Eltern Christine & Philippe, die nach einem langen Flug in Osaka gelandet und zwei Stunden mit dem Auto zum Krankenhaus gefahren sind. Die Familie Bianchi bittet darum, in Ruhe gelassen zu werden, und haben über Bonciani lediglich verlauten lassen, dass sie morgen ein ausführliches Gespräch mit den behandelnden Ärzten führen werden. Bis dahin soll auch der weltberühmte Traumachirurg Gerard Saillant in Japan sein, ein enger Freund von FIA-Präsident Jean Todt. Saillant war und ist auch bei der Behandlung von Michael Schumacher als beratender Arzt eine wichtige Figur. Ebenfalls im Krankenhaus war heute FIA-Chefarzt Ian Roberts, der Bianchi gestern an der Strecke erstversorgt hat. Übrigens: An den Tasten des Live-Tickers haben wir inzwischen einen fliegenden Wechsel vollzogen, am Wort ist nun wieder Christian Nimmervoll. Kollegin Rebecca Friese habe ich in den Feierabend geschickt.


17:56 Uhr

Unfallanalyse

In den sozialen Medien wird gerade heiß über ein Zuschauervideo diskutiert, das den Unfallhergang von Jules Bianchi genau zeigt. Viele forderten, dass man die Bilder sofort wieder verbannen sollte, und das geschah auf YouTube dann auch nur Minuten später. Eine Analyse der Geschehnisse und den genauen Hergang könnt ihr nun aber bei uns nachlesen.


17:29 Uhr

Familiengeschichte

Nichts Neues aus Yokkaichi, aber mein Kollege Dominik Sharaf hat sich mit den Vorfahren von Jules Bianchi beschäftigt, die ebenfalls schon im Motorsport erfolgreich waren. Hier könnt ihr nachlesen, welche Unfallschicksale die Familie aber auch schon damals erleiden musste.


16:47 Uhr

Warten und Bangen auch bei den Kollegen

Fernando Alonso twitterte gerade noch einmal, wie sehr er sich gute Nachrichten von seinem Freund Bianchi wünscht. Der Ferrari-Pilot hat im Übrigen auch sein Profilbild geändert. Es zeigt nun eine Collage mit Bildern der beiden.


15:28 Uhr

Zustand weiterhin sehr ernst, aber stabil

Endlich was Offizielles: Kurz nach 22:00 Uhr abends japanischer Ortszeit gab es vor dem Allgemeinen Krankenhaus in Yokkaichi ein Update eines FIA-Sprechers. Demnach soll Jules Bianchis Zustand noch immer kritisch, aber stabil sein.


14:09 Uhr

DHL entfernt Facebook-Eintrag und entschuldigt sich

Schwere Vorwürfe musste Rennsponsor 'DHL' nach einem Eintrag über sich ergehen lassen, der für viele ein dreistes Haschen nach Social-Media-Aufmerksamkeit war. In dem Facebook-Post hatte gestanden: "Entsetzlicher Unfall in Japan. Jules Bianchi kämpft um sein Leben. Wenn ihr auf "Gefällt mir" klickt, sendet ihr Jules eure guten Wünsche für eine schnelle Genesung." Nach Entfernung der Nachricht verteidigt sich 'DHL' heute, sie hätten lediglich die Absicht gehabt, eine "Geste der Unterstützung" zu senden.


13:53 Uhr

Freundin meldet sich bei Twitter

Bianchis Langzeitfreundin Camille Marchetti war in Suzuka nicht vor Ort, als das Unglück geschah. Auf Twitter postete sie heute Mittag. "Du bist mein Champion. Du bist der Stärkste." Ob die Studentin ebenfalls auf dem Weg nach Yokkaichi ist oder mit der Familie bereits angereist ist, ist nicht bekannt.


13:41 Uhr

Eltern angekommen

Bianchis Familie landete am Montagmorgen MESZ in Osaka, um anschließend ins zwei Autostunden entfernte Suzuka weiterzureisen. Soeben wird berichtet, dass sie um kurz nach 20 Uhr japanischer Zeit am Allgemeinen Krankenhaus der Präfektur Mie in der Stadt Yokkaichi angekommen sind. Derweil haben sich in Paris auch Manager Nicolas Todt und der berühmte Traumachirurg Gerard Saillant, der auch ein enger Vertrauter Michael Schumachers ist, auf den Weg gemacht.


12:54 Uhr

Formel-1-Arzt in Yokkaichi

Vom Krankenhaus in Yokkaichi berichtet derweil Julien Febreau, Reporter beim französischen Fernsehsender 'Canal+', dass Formel-1-Arzt Ian Roberts dort erneut aufgetaucht ist. Roberts hatte Bianchi am Unfallort betreut.


12:43 Uhr

Augenzeuge Sutil

Ein noch sichtlich geschockter Adrian Sutil konnte gestern Abend erste Auskunft über den Unfallhergang geben, da er eine Runde zuvor an gleicher Stelle wie Bianchi von der Strecke gekommen war und das Bergungsauto mit seinem Sauber beschäftigt war, als es zu der Tragödie kam. Viel konnte (und wollte) er aber nicht davon berichten, was er beobachten musste.


12:02 Uhr

Jules Bianchis Karriere in Bildern

In einer Fotostrecke haben wir für euch die bisherigen Karrierestationen von Jules Bianchi zusammengefasst. Der Weg soll ihn eines Tages zu Ferrari führen.


Fotostrecke: Die Karriere von Jules Bianchi


11:42 Uhr

Kolumne zum Unfall

Noch nie hatten wir es in diesem Jahr mit unserer Montagskolumne "Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat" schwerer. Christian Nimmervoll beleuchtet darin heute eher, warum es unangebracht ist, voreilige Schlüsse aus einem Unfall zu ziehen, den keiner so vorhersehen konnte. Aber lest selbst.


10:28 Uhr

Abendstimmung

Halb sechs Uhr abends geht in Japan an Tag eins nach dem Horrorunfall langsam die Sonne unter. Die Stimmung ist noch immer getrübt aber die Hoffnungen und Gebete halten an.


10:17 Uhr

Hallo also auch von mir

Auch ich warte natürlich auf Neuigkeiten aus Japan und hoffe auf hauptsächlich gute Nachrichten, halte euch aber selbstverständlich über alles auf dem Laufenden, was es an echten Informationen gibt. Wilde Spekulationen sind nicht mein Ding. Abwarten ist leider alles, was wir tun können - allein schon aus Respekt.


10:03 Uhr

Übergabe an Rebecca Friese

Das war's vorerst einmal von meiner Seite, alle weiteren Informationen zum Gesundheitszustand von Jules Bianchi gibt's von meiner Kollegin Rebecca Friese. Wir hoffen im Laufe der nächsten Stunden auf ein Bulletin aus dem Allgemeinen Krankenhaus der Präfektur Mie in Yokkaichi. Für mich selbst, Christian Nimmervoll, geht es dann weiter nach Sotschi. Ich wünsche uns allen, dass unsere "Becks" heute noch gute Nachrichten liefern kann. Ciao, bis bald! Und wie immer: Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, dann nutzt dafür bitte dieses Kontaktformular.


09:37 Uhr

Das Statement im Wortlaut

Mein Kollege Dominik Sharaf hat das neue Marussia-Statement für euch übersetzt. In voller Länge hier nachzulesen.


09:11 Uhr

Offizielles Statement von Marussia

Es gibt ein offizielles Statement vom Team. Marussia bedankt sich darin für die weltweite Anteilnahme. Ein Update zum Gesundheitszustand gibt es vorerst nicht, sondern das überlässt man dem behandelnden Krankenhaus, "zu einem angemessenen Zeitpunkt". Und es heißt: "Vertreter des Marussia-Teams und der Scuderia Ferrari bleiben im Krankenhaus, um Jules und der Bianchi-Familie zur Seite zu stehen."


09:01 Uhr

Was ist eigentlich mit dem Taifun?

Flüge nach oder aus Japan wurden in den vergangenen Stunden durch den Taifun Phanfone erschwert. Einige haben davon aber wenig mitbekommen. Lotus-Pressesprecher Andy Stobart etwa, der ironisch vom "extremsten Taifun, den ich je gesehen habe", twittert, oder Edd Straw von unserem Kooperationspartner Haymarket (Autosport), der schreibt: "Wenn ich aus dem Fenster schaue, bewegen sich einige Blätter eines Baumes ganz leicht." Tanja Bauer vom TV-Sender Sky hingegen hat ein bisschen mehr von Phanfone mitbekommen. Ein Phantom ist der Taifun jedenfalls nicht. Viele schreibende und fotografierende Kollegen steckten stundenlang auf den Flughäfen fest.


09:01 Uhr


09:00 Uhr


09:00 Uhr


08:54 Uhr

Schwere Stunden für die Eltern

Die Eltern von Jules Bianchi sind offenbar gerade unterwegs zum Krankenhaus. Sie sind noch gestern in Frankreich weggeflogen und werden heute Abend (Ortszeit) am Krankenbett ihres Sohnes erwartet. Momentan ist es in Yokkaichi 15:54 Uhr. Bianchis Eltern fliegen laut 'Sky Sports F1' über Dubai nach Japan.


08:30 Uhr

Große Anteilnahme

Sicher ist hingegen, dass die weltweite Anteilnahme gigantisch ist. Anbei findet ihr ein paar ausgewählte Tweets aus dem Formel-1-Paddock. Außerdem hören wir, dass Jules Bianchis Vater Philippe sich auf den Weg nach Japan gemacht hat, um seinem Sohn am Krankenbett beistehen zu können. Vor dem Krankenhaus hatte sich heute Morgen eine kleine Gruppe Journalisten versammelt - die sind mehrheitlich ja schon nach Russland unterwegs, wo am kommenden Wochenende gefahren wird. Die Marussia-Chefs John Booth und Graeme Lowdon wurden ebenso in Yokkaichi gesehen wie Felipe Massa und Pastor Maldonado. Genau wie Bianchi werden die beiden Fahrer von Nicolas Todt gemanagt, dem Sohn von FIA-Präsident Jean Todt. Nicolas Todt ist laut 'AFP' gerade von Paris aus nach Japan unterwegs.


08:26 Uhr


08:26 Uhr


08:25 Uhr


08:24 Uhr


08:24 Uhr


08:22 Uhr

Was berichten die Medien?

Die neuen Infos, die es aus den vergangenen Stunden gibt, sind widersprüchlich. So berichtet 'RMC Sport' von einer zweiten Operation nach der (bestätigten) ersten Notoperation (die vier Stunden gedauert haben soll). Demnach soll es nach der ersten Operation zu einer weiteren Gehirnblutung gekommen sein. 'Sky Sports F1' hingegen berichtet, es habe nur eine Operation gegeben, anschließend wurde Bianchi auf die Intensivstation verlegt. Einigkeit herrscht aber in dem Punkt, dass der 25-Jährige momentan auf künstliche Beatmung angewiesen ist. Von der 'L'Equipe', die gestern Abend das Ende der ersten Operation verkündet hatte, gibt es seither ebenfalls keine News mehr. Und wir unterstreichen noch einmal: Es gibt derzeit keine weiteren medizinischen Updates aus offizieller Quelle, folgerichtig sind all diese Informationen nicht gesichert!

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