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Formel-1-Live-Ticker: Verstappen musste Premier abwimmeln

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Pirelli-Test: Hamilton steigt vorzeitig aus, Wehrlein übernimmt +++ Monza gerettet +++ Rosberg am Freitag in Wien +++

18:27 Uhr

Fett!

Und mit den schönsten Bildern vom Reifentest in Abu Dhabi - samt Robin Räikkönen, der seinem Papa bei der Arbeit zusieht - beenden wir den heutigen Ticker. 331 Runden oder 1839 Kilometer wurden heute auf dem Yas Marina Circuit zurückgelegt. Pirelli verrät, dass insgesamt bei allen Testfahrten 96 verschiedene Prototyp-Reifen getestet wurden. Weitere Infos dazu bereiten meine Kollegen in der Redaktion für dich auf. Schau später noch in unsere News-Rubrik!

Von Maria Reyer war's das für heute. Morgen bin ich wieder an den Ticker-Tasten, wenn die wichtige FIA-Weltratssitzung ansteht. Wir dürfen gespannt sein, bis dahin noch einen schönen (Feier-)Abend! Übrigens: Mit unserem Kontaktformular erreichst du die Redaktion jederzeit!


Pirelli-Reifentest in Abu Dhabi


18:19 Uhr


18:17 Uhr

Scheckter: "Taktik ist Teil des Rennsports"

Mercedes hat auch am Ende dieser Saison allen Grund zur Freude und darf den dritten Fahrer- und Teamtitel in Serie feiern. Man erinnert sich mit einem netten Video des Yas Marina Circuit zurück an das WM-Finale. Dort hat Lewis Hamilton mit seiner langsamen Fahrweise für eine Kontroverse gesorgt. Jody Scheckter, Formel-1-Weltmeister der Saison 1979, hat sich nun ebenfalls zu Wort gemeldet. Er findet es absolut "lächerlich", dass man überhaupt darüber spricht. "Taktik ist Teil des Rennsports", so der Südafrikaner.


18:13 Uhr


18:13 Uhr


18:07 Uhr

Webber: Ricciardo macht sich wegen Verstappen keine Sorgen

Unser Chefredakteur Christian Nimmervoll sprach nach dem Rennen in Abu Dhabi mit Mark Webber, der diesmal unser Experte bei der Schulnotenverteilung war. Dabei diskutierten die beiden auch über die interne Situation bei Red Bull, was uns noch einmal auf Ricciardo und Verstappen zurückbringt.

Webber kennt das Team rund um Christian Horner und Helmut Marko sehr genau, er ist schließlich selbst sieben Jahre bei den Bullen gefahren. Wie sieht er die derzeitige Situation der Piloten? Steckt sein Landsmann Ricciardo in einer ähnlichen Situation wie er damals neben dem jungen Sebastian Vettel? "Daniel ist schon seit langer Zeit ein Red-Bull-Fahrer, Helmut hat ihn raufgebracht. Das war bei mir nicht der Fall. Daniel ist jetzt in einer guten Situation, er ist jetzt in einem der zwei besten Teams", erklärt Webber.

"Natürlich ist dann auch einer der besten vier Fahrer sein Teamkollege. Darüber macht sich Daniel denke ich keine Sorgen. Wir wissen aber natürlich nicht, wie sehr sich Verstappen noch verbessern wird. Das ist die Gefahr für ihn und das gesamte Feld", glaubt der WEC-Champion. "Zuerst müssen sie das beste Auto haben, dann können sie sich diesem Problem widmen. Sie haben es jetzt nicht - vielleicht im nächsten Jahr. Wenn sie das beste Auto haben, können sie entscheiden, wer gewinnen soll. Ich zweifle aber daran, dass das Red Bulls Philosophie sein wird", stellt er klar.

Max Verstappen Daniel Ricciardo Mark Webber Red Bull Red Bull Racing F1 ~Max Verstappen (Red Bull), Daniel Ricciardo (Red Bull) und Mark Webber ~

17:55 Uhr

Esteban Ocon im Pech

Oje, das war wohl nicht der Tag des Esteban Ocon. Ein Leser hat uns auf das Bild des Manor-Piloten in dessen Instagram-Stories aufmerksam gemacht. Diebe haben anscheinend das Auto des Franzosen und zukünftigen Force-India-Fahrers demoliert und ausgeraubt. Wir hoffen, dass ihm selbst dabei nichts passiert ist!


17:36 Uhr

Haarstyle & Engelsstimme...

Bittet man Max Verstappen zum Interview, dann muss man ihn natürlich auch über die harsche Kritik an seinem Fahrstil und an seiner Person in diesem Jahr befragen. Bei 'ServusTV' gibt sich der Youngster völlig cool und gelassen: "Ich höre da gar nicht richtig hin und mache mein eigenes Ding." Das ist tatsächlich so einfach? "Ja, du musst einfach an dich selbst glauben."

Daniel Ricciardo, der beim Gespräch teilweise sehr abwesend wirkt (okay, wir hatten auch die längste Formel-1-Saison aller Zeiten), meint außerdem, dass er Verstappen als Teamkollege schätzt: "Es ist cool, eine neue Herausforderung zu haben. Immer wenn du einen neuen Teamkollegen bekommst, ist das auch immer eine Herausforderung, weil du das selbe Equipment hast und er dein erster Konkurrent ist." Die beiden würden sich in ihrer Herangehensweise ähneln, "da sind wir beide sehr aggressiv". Sie pushen sich auf einem sehr hohen Level.

Ricciardo wurde von Fernando Alonso außerdem zum besten Fahrer der Formel 1 gekürt. Was sagt Verstappen dazu? "Dem stimme ich voll und ganz zu, vor allem was die Schönheit betrifft", scherzt er. "Okay, das nehme ich auch. Ich glaube aber, dass Fernando das Fahren gemeint hat", kontert Ricciardo. "Dein Haarstil hat sich eindeutig verbessert im Vergleich zum Vorjahr", lobt der Niederländer.

So, nun aber noch einmal ein bisschen ernster bitte. "Er hat nun schon über mehrere Jahre tolle Ergebnisse geholt. Er ist ein toller Kollege und wir respektieren uns sehr", bringt Verstappen heraus. Bereitet der 19-Jährige Ricciardo manchmal schlaflose Nächte? "Nein, eigentlich nicht. Wenn ich nicht schlafen kann, dann schreibe ich Max meistens eine SMS…"

"Komm in mein Zimmer", wirft Verstappen mit einem breiten Grinsen ein. "Er ist wirklich ein toller Sänger, ich frage ihn dann, ob er mir ein neues Demo von seinem Song anbieten kann. Ich brauche es, um einschlafen zu können. Das ist wirklich schön", verrät Ricciardo. "Die Stimme eines Engels", betont Verstappen. Na ob wir das alles so ganz glauben dürfen... ;-)

Max Verstappen Daniel Ricciardo Red Bull Red Bull Racing F1 ~Max Verstappen (Red Bull) und Daniel Ricciardo (Red Bull) ~

17:02 Uhr

Warum Daniel Ricciardo am Telefon nie abhebt

Im Interview bei 'ServusTV' besprechen Verstappen und Ricciardo auch ihre schönsten Momente der Saison 2016. Der Sieg des 19-Jährigen beim Spanien-Grand-Prix darf dabei natürlich nicht fehlen. Er gibt jedoch zu, dass er nicht gedacht hätte, dass er schon in diesem Jahr gewinnen könnte. "Ich war natürlich überrascht. Ich bin aber glücklich, dass ich den Sprung ins Hauptteam geschafft habe. Mein erstes Rennen in Barcelona war etwas ganz Besonderes. Ich bin ohne Erwartungen reingegangen und wollte das Rennen einfach genießen." So gewinnt man also ein Formel-1-Rennen!

Und dann erzählt Verstappen noch eine nette Anekdote: "Das Lustigste daran war, dass mich der Premierminister von Holland (Mark Rutte; Anm. d. Red.) angerufen hat. Und ich musste ihm sagen, dass ich gerade keine Zeit habe, weil wir gerade ein Team-Foto machen. Das war ein echt lustiger Anruf, weil du ja sonst nie mit solchen Personen redest. Und ich sagte dann: 'Danke, aber ich muss jetzt gehen'", lacht Verstappen heute noch über diese skurrile Szene.

Ricciardo gibt dann noch zu, dass ihm das noch nie passiert ist: "Ich bin sehr schlecht, was das Beantworten von Nachrichten und so betrifft", schmunzelt er. Der Weg von Australien nach Europa sei auch sehr weit. "Ja, und es ist teuer. Sogar wenn man mich anruft." Da hat es Verstappen kapiert: "Ah, das ist also der Grund, warum du nie abhebst." Jetzt wissen wir's!


16:49 Uhr

Verstappen mitten im WM-Kampf: "Hat mir gefallen"

Servus-TV-Moderatorin Andrea Schlager hat sich nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi mit den Red-Bull-Jungs Max Verstappen und Daniel Ricciardo ausführlich über das letzte Rennen unterhalten. Dabei gibt der Niederländer, der sich mitten im Kampf um die Weltmeisterschaft befunden hat, zu: "Mir hat das gefallen, in der Mitte zu sein. Ich wusste, dass er vorsichtiger sein würde, wenn er mich überholt", spricht er das Manöver von Nico Rosberg an. Der bezeichnete dieses später als sehr aufregend.

Ricciardo wurde hinter Verstappen im Rennen Fünfter, er gibt offen zu: "Wir hätten auch die Einstoppstrategie fahren sollen. Den Supersoft konnten wir nicht nutzen." Red Bull experimentierte im Qualifying mit dem härteren roten Pneu, auf denen sie als einzige Piloten der Top 10 ins Rennen gingen.


16:33 Uhr

Sie haben es getan!

Bernie Ecclestone und der Präsident des italienischen Automobilverbandes (ACI) Angelo Sticchi Damiani haben den Vertrag für weitere drei Jahre Formel 1 in Monza unterschrieben. Hier gibt's das Beweisfoto vom ACI-Präsidenten nachgeliefert.

- Alle Details zum Deal findest du hier!


16:29 Uhr

Wolff hadert immer noch mit Hamiltons Taktik

Auf der einen Seite ist er ein Racer, auf der anderen Weltmeister-Teamchef. Toto Wolff hadert auch zwei Tage nach dem Saisonfinale noch mit Lewis Hamiltons strategischer Fahrweise in Abu Dhabi. "Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Ich verstehe, warum er so gefahren ist, das war sein Instinkt", erklärt der Österreicher auf einer Pressekonferenz in Malaysia.

"Er musste es so machen. Unser System hat es ihnen erlaubt, viele Rennen zu gewinnen, hat aber auch diese Dominanz kreiert - aber noch einmal, lasst uns das ein anderes Mal diskutieren." Rosberg konnte die Bummelzug-Taktik von Hamilton sogar verstehen, während Sebastian Vettel diese als "nicht ganz fair" bezeichnete. Mercedes denkt jedenfalls über Konsequenzen nach - auch eine Suspendierung scheint nicht ausgeschlossen...

Toto Wolff  ~Toto Wolff ~

16:07 Uhr

Krach bei Renault: Magnussen vs. Vasseur

Dass die Saison nicht einfach werden würde, dass stand bei Renault schon vor dem ersten Rennen in Australien fest. Denn das Lotus-Team wurde kurzfristig in der Winterpause von den Franzosen übernommen, das Auto musste von einem Mercedes- auf einen Renault-Antrieb umgestaltet werden und neue Personen kamen ins Amt.

Dann kam am Ende des Jahres noch die endlose Debatte rund um das Fahrerduo für 2017 dazu. Da kann man schon verstehen, dass die Laune bei Kevin Magnussen nicht die beste war. Der Däne wurde wochenlang hingehalten, um dann zu erfahren, dass Nico Hülkenberg ins Team kommen wird.

Schließlich fand Magnussen bei Haas ein neues Cockpit für das kommende Jahr - dort erwartet man sich viel vom Neuzugang. Renault-Teamchef Frederic Vasseur hat nun gegenüber 'BT' erklärt, dass er dem 24-Jährigen alles Gute wünsche für die Zukunft und dass man sich hoffentlich wieder über den Weg läuft. Das könnte allerdings heikel werden, denn Vasseur gibt auch zu: "Kevin und ich haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Es war nicht immer einfach, wir hatten unsere Kämpfe."

Dies würde allerdings keinesfalls den Rauswurf von Magnussen begründen. "In einer langen Saison gibt es gute Nachrichten und gute Ergebnisse, und dann gibt es härtere Zeiten. Aber wir haben das gemeinsam durchgemacht, weil wir gut miteinander sprechen konnten und die Situation geklärt haben."

Kevin Magnussen Renault Renault Sport F1 Team F1 ~Kevin Magnussen (Renault) ~

15:48 Uhr

Berger: Ferrari braucht mehr "Führungsstruktur"

Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger war auch beim Saisonfinale in Abu Dhabi zu Gast und sprach dort am Rande über die Probleme seines Ex-Teams Ferrari. Der Österreicher glaubt, dass es bei der Scuderia vor allem in der Organisation mangelt: "Ich brauche mir nur die Führungsstruktur anschauen: Bei Mercedes haben wir Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff, Aufsichtsratschef Niki Lauda, Lowe (technischer Direktor, Anm. d. Red.), Cowell (Motorenchef; Anm. d. Red.), Costa (Konstrukteur; Anm. d. Red.), bei Red Bull Horner, Marko, Newey und Didi Mateschitz im Hintergrund - solche Persönlichkeiten haben nur diese zwei Teams. Die hat Ferrari nicht, nicht auf diesem Niveau", meint er gegenüber 'Speedweek'.

Bereits Niki Lauda glaubte, dass alte Krankheiten wieder ausgebrochen sind in Maranello und auch Technikguru Ross Brawn, der mit Ferrari immerhin fünf Titel gewinnen konnte, weiß, dass ein Kernteam ein Schlüsselfaktor für große Erfolge in der Königsklasse ist.

Auch Berger sieht darin das Problem: "Als Sebastian zu Ferrari ging, wusste er wohl, dass er eine Truppe um sich wird aufbauen müssen. Ferrari hatte zu Michael Schumachers Zeiten so eine geniale Mannschaft wie Mercedes oder Red Bull jetzt." Damals war das Team rund um den Rekordchampion gut organisiert. Teamchef Jean Todt hielt Druck von außen ab, während Brawn, Domenicali, Stepney oder auch Rory Byrne im Inneren arbeiten konnten. "Du brauchst Spitzenleute, die alle an einem Strang ziehen, ohne Querelen. Es gelingt Sebastian wohl noch nicht, diese Voraussetzungen zu schaffen." Ferrari konnte die Saison nur auf dem dritten Gesamtrang in der Teamwertung abschließen.

Sebastian Vettel Ferrari Scuderia Ferrari F1 ~Sebastian Vettel (Ferrari) ~

15:25 Uhr

"Doppel"-Weltmeister Rosberg lässt's krachen

"Ich kann bestätigen, dass ich jetzt ein zweifacher Weltmeister bin, weil wir am Sonntagabend auch Party-Weltmeister geworden sind", lacht Rosberg im Interview mit 'BBC 5 live'. "Es war episch, einfach enorm!"

Er sei sehr glücklich gewesen, weil seine Freunde und seine Familie mit ihm diesen einzigartigen Tag verbracht haben. "Eine tolle Zeit", schwärmt er und verrät, wie lang die Sause gedauert hat: bis 8:45 Uhr! "Da hatte ich das letzte Bild auf dem Handy."

Die Emotionen seien einfach großartig gewesen, einfach unglaublich und so intensiv. "Das erlebt man sonst nicht oft im Leben. Wenn man heiratet oder wenn man ein Kind bekommt, aber sonst nicht oft", spricht der 31-Jährige aus Erfahrung.

Mutter Sina, die sonst nie ein Rennen schaut und am Sonntagnachmittag lieber bügelt oder mit dem Staubsauger durch die Wohnung düst, war diesmal auch dabei: "Sie kam gleich nach der Zieldurchfahrt und es war so emotional, als sie herausgefunden hat, dass ich gewonnen habe. Wir haben beide nur noch geheult", schildert Rosberg die Szenen nach dem Grand Prix.

Auch Vater Keke kam noch vorbei: "Das war so besonders. Es war mir so wichtig, und daher rede ich jetzt auch ständig darüber - jedes Interview dreht sich fast nur über meinen Vater." Das habe er eigentlich immer gehasst, schließlich wurde Rosberg jun. gerne als der verwöhnte Weltmeistersohn beschrieben.

Nun hat er es allen gezeigt: "Jetzt liebe ich es, weil das so emotional ist für mich, dass ich erreicht habe, was er erreicht hat." Jetzt ist er in einem sehr elitären Klub aufgenommen worden, in dem bisher nur die Hills Mitglied waren - wo beide, Vater und Sohn, Weltmeister sind.

Nico Rosberg Mercedes Mercedes AMG Petronas Formula One Team F1 ~Nico Rosberg (Mercedes) ~

15:13 Uhr

Auch Pirelli lässt's jetzt gut sein

Lewis Hamilton hat seinen Arbeitstag heute bereits früher beendet, nun zieht Pirelli nach und verkündet um 18 Uhr Ortszeit das offizielle Ende des letzten Testtags in diesem Jahr. Mercedes, Ferrari und Red Bull sind (mit Ausnahme von Wehrlein) mit ihren Stammpiloten heute wieder einige Runden auf den neuen 2017er Walzen gefahren und haben fleißig Daten für die Entwicklung der Reifen gesammelt. Weitere Infos wird uns Pirelli später bestimmt noch verraten.

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