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Weihnachts-Urlaub abgesagt: Kwjat trainiert härter denn je

Wieso Daniil Kwjat sogar den Weihnachtsurlaub in seiner Heimat Russland absagte und er sich über die Feiertage beim Essen bewusst nicht zurückhielt

(Motorsport-Total.com) - Daniil Kwjat steht 2017 vor einem Schlüsseljahr. Der Russe, der 2016 von Red Bull zu Toro Rosso degradiert wurde, will also nichts dem Zufall überlassen und seine Formel-1-Karriere wieder in Schuss bringen. Während er in den Jahren davor im Dezember stets etwas ausspannte, wurde die Winterpause dieses Jahr kurzerhand gestrichen: Nicht einmal der Weihnachtsurlaub in Russland fand statt. "Meine Familie und meine Freundin sind über Weihnachten nach Monaco gekommen", erklärt der 22-Jährige, der weiterhin für Toro Rosso fahren wird.

Daniil Kwjat

Keine Trainingspause: Daniil Kwjat schont sich auch im Winter nicht Zoom

"Sie haben verstanden, dass ich weiterarbeiten will, also waren sie auf gewisse Art und Weise in mein Trainingsprogramm involviert." Zeit zum Abschalten fand er nur über Neujahr, als Kwjat mit seiner Freundin in Rom weilte. Nach einem kurzen Abstecher in Lugano ging es aber auch schon wieder zurück nach Monaco, wo er das Trainingsprogramm wieder aufnahm. "Die Arbeit hat eigentlich nie aufgehört", bilanziert er.

Zumindest hielt er sich in der Weihnachtszeit beim Essen nicht allzusehr zurück. Doch auch das hatte einen Grund. Genau wie sein besonders harter Trainingsplan sollen ihm die zusätzlichen Kalorien 2017 helfen, die wegen des zusätzlichen Abtriebs schwieriger zu fahrenden Boliden zu bändigen.

"In der Theorie werden die Autos viel schneller sein, also sollten wir dementsprechend trainieren, damit wir bei den Barcelona-Tests viele Runden absolvieren können", erklärt der Toro-Rosso-Pilot. "Dafür bereiten wir uns vor, machen etwas mehr Krafttraining." Die Trainingsmethoden unterscheiden sich zwar nicht von den Vorjahren, aber "wir haben das Ausmaß etwas vergrößert, indem wir schon im Dezember angefangen haben. Das war früher immer Freizeit."

Dass er dieses Jahr etwas disziplinierter sein muss und weniger zum Feiern kommt, stört ihn wenig: "Dafür darf ich ein Formel-1-Auto fahren. Und nur mit einer guten Vorbereitung kann man entspannt in die Saison gehen."

Immerhin hat er seinen Ingenieuren zwischen Weihnachten und Neujahr eine Pause gegönnt. "Ich bin sehr fordernd", gesteht er. "Also wollte ich ihnen etwas Auszeit gönnen. Seit Neujahr sind wir aber wieder in Kontakt und es ist gut zu wissen, dass auch in der Fabrik hart gearbeitet wird."

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