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Mexiko feiert 2016 "phänomenale" Fiesta mit 340.000 Fans

Die Mexiko-Veranstalter verbuchen 2016 knapp 340.000 Fans und steigern damit die Besucherzahl des Vorjahres - Sieger Hamilton: "Einer der Top-3-Grands-Prix"

(Motorsport-Total.com) - Die Veranstalter des Mexiko-Grand-Prix 2016 dürfen zufrieden sein. Nachdem man bereits 2015 ein fulminantes Comeback mit mehr als 330.000 Fans an allen drei Tagen hingelegt hatte und dafür von der FIA sogar zum besten Rennen des Jahres gekürt wurde, übertraf man am Sonntag die Besucherzahlen des Vorjahres. 339.967 Fans wurden vom ersten Training am Freitag bis zum kontroversen Rennen am Sonntag auf den Tribünen gezählt. Immerhin ein Plus von fast 4000 Menschen.

Fans

Fans wohin das Auge blickt: Mexiko übertrifft sich mit 340.000 Besucher selbst Zoom

Ursprünglich wollte man sogar bis zu 360.000 Besucher zum diesjährigen Rennen anlocken, da die Kapazitäten der Zuschauerbereiche noch ausgebaut wurden. Ein weiterer Bonus waren die einheimischen Piloten Sergio Perez und Esteban Gutierrez, die von ihren Landsleuten gefeiert wurden. Trotz der Verfehlung des angepeilten Ziels sind die Organisatoren stolz. "Wieder einmal sind wir hin und weg von der Unterstützung der Mexikaner und der internationalen Motorsportfans, die aus der ganzen Welt zu unserem Rennen gekommen sind", schildert Alejandro Soberon, Chefpromoter des Rennens.

"Dass wir die Zuschauerzahlen des Vorjahres noch übertreffen konnten, ist das Sahnehäubchen eines wunderbaren Wochenendes. Der Zuwachs macht auch den Appetit auf die Formel 1 und Motorsport ganz generell in Mexiko deutlich", erklärt er. Bereits am Freitag kamen 91.243 Fans an die Strecke, das Qualifying am Samstag erlebten 113.698 und den Sieg von Lewis Hamilton samt der Kontroverse um den dritten Platz zwischen Sebastian Vettel und Red Bull sahen 135.026 begeisterte Anhänger. Schon den Sieg von Nico Rosberg im Vorjahr erlebten 134.845 Besucher.

"Das Rennen ist der Star der Show"

Nicht wie in Österreich, wo die Begeisterung nach dem Comeback 2014 bereits merklich abbaute, konnte Mexiko die große Zuschauerzahl halten. Soberon erläutert: "Leute haben mich gefragt, wie wir es geschafft haben, das Interesse nach einem Jahr noch zu steigern. Unsere Marketingstrategie ist sehr einfach: Das Rennen ist der Star der Show und unser Job ist es, eine so unterhaltsame Erfahrung wie möglich für die Fans zu gestalten, damit niemand enttäuscht nach Hause fährt."


Fotostrecke: GP Mexiko, Highlights 2016

Keinesfalls enttäuscht waren nicht nur die Fans sondern auch die Piloten. Lewis Hamilton, der seinen achten Sieg in dieser Saison feierte, war angetan von der festlichen Stimmung: "Es ist einfach toll, dass Mexiko nun einer der Top-Grands-Prix im Kalender geworden ist. Normalerweise dauert das immer seine Zeit, bis ein Land zu einem der besten Rennen aufsteigt." Die Begeisterung der Fans beeindruckt den Briten, der in der WM-Wertung nun auf 19 Zähler Rückstand verkürzen konnte: "Das Publikum ist eines der größten, das wir haben. Das ist phänomenal - und wir fahren erst das zweite Jahr. Ich erwarte, dass das weiter wächst. Das ist einer der Top-3-Grands-Prix, wenn man die Zuschauerzahlen und die Atmosphäre betrachtet."

Hamilton, der zum ersten Mal in Mexiko siegen konnte, wünscht sich für die Zukunft spannendere Rennen. Durch die konservative Reifenwahl von Pirelli (Medium, Soft, Supersoft), sei das Spektakel ausgeblieben. Mit dem Medium-Reifen konnten einige Piloten fast die gesamte Renndistanz absolvieren. "Ich würde viel weichere Reifen hierher bringen", regt der Mercedes-Pilot nach dem Rennen an. "Nur ein Stopp ist nicht wirklich aufregend für die Fans. Weichere Reifen würden uns mehr Kämpfe liefern und wir hätten mehr Probleme. Heute war es sehr einfach."

Vettel: "Wenn ich 65 bin, werde ich auf diesen Tag zurückblicken"

Nico Rosberg

Schon am Donnerstag bei der Autogrammstunde war die Stimmung gut Zoom

Auch WM-Leader Nico Rosberg ist angetan von den Fanmengen: "Die Formel 1 kann sehr dankbar sein, weil die Mexikaner unseren Sport in einer unglaublichen Art und Weise aufgenommen haben. Die Atmosphäre ist einfach toll. Das ist cool zu sehen." Dem Deutschen würde nichts einfallen, was man verbessern könnte. Als Sebastian Vettel noch Dritter war, sprach auch der Ferrari-Pilot in der Pressekonferenz von den überwältigenden Eindrücken: "Es ist ein spezielles Gefühl, wenn man auf diesem Podium steht."

Die große Anzahl an Fans sei "unwirklich" und auf der Fahrerparade sei es so laut gewesen, weil die Fans diesen Event feiern. "Wenn ich dann 60 oder 65 bin, ein bisschen fett und träge, und zu Hause in meinem Sessel sitze, dann werde ich auf diesen Tag zurückblicken." Dann werde sich der viermalige Weltmeister an die tolle Atmosphäre, die vielen Fans und die Begeisterung zurückerinnern.

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