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Mexiko rechnet mit rund 360.000 Formel-1-Fans

Die Veranstalter des Grand Prix von Mexiko bauen die Zuschauerkapazitäten aus, denn im zweiten Jahr nach dem Comeback wird mit noch mehr Fans gerechnet

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Mexiko kehrte in der vergangenen Saison nach mehr als 20 Jahren Pause in den Formel-1-Kalender zurück. Das Comeback verlief sehr erfolgreich, die Veranstaltung wurde bei der FIA Gala zum besten Rennen des Jahres gekürt. Vor allem die Atmosphäre im Stadionkomplex sorgte für spektakuläre TV-Bilder. An den drei Tagen besuchten mehr als 300.000 Fans das Autodromo Hermanos Rodriguez. Für die diesjährige Ausgabe, die vom 28. bis 30. Oktober stattfindet, erwarten die Veranstalter einen noch größeren Zuschauerzuspruch. Mit bis zu 360.000 Fans wird gerechnet.

Mexiko Fans

Die mexikanischen Fans sorgten beim Grand-Prix-Comeback für Stimmung Zoom

Um alle Ticketwünsche (Hier geht's zu unserem Ticket-Shop) zu erfüllen, wurden die Kapazitäten der Zuschauerbereiche ausgebaut. Die Rasenplätze wurden um rund zehn Prozent erweitert. Trotzdem will der Veranstalter die Preise nicht erhöhen. Außerdem soll auch das Rahmenprogramm mit Konzerten und anderen Aktivitäten rund um die Rennstrecke ausgebaut werden, damit den Fans etwas geboten und das Wochenende ein unvergessliches Erlebnis wird.

"Wir lernen noch vom vergangenen Jahr und auch von anderen Promotern", sagt Rodrigo Sanchez, der Marketing-Direktor des Grand Prix. "Es gibt kein einheitliches Erfolgsrezept, das ein perfektes Formel-1-Rennen garantiert." Finanzielle Unterstützung erhält der Veranstalter von zahlreichen Sponsoren, die ihre Verträge verlängert haben. Auch neue Sponsoren könnten durch das erfolgreiche Rennen im Vorjahr angelockt werden.


Fotostrecke: F1 Backstage: Mexiko-Stadt

Extrem wichtig für ein populäres Rennen ist ein einheimischer Fahrer. Sergio Perez wird in Mexiko als großer Star gefeiert. Nun können die Fans mit Esteban Gutierrez einem zweiten Fahrer die Daumen drücken. "Für uns ist es sehr wichtig, dass Esteban wieder ein Cockpit hat. Überall haben die Fans Sergios Namen gesungen. Hoffentlich verdoppelt sich das nun", hofft Sanchez. "Es hilft definitiv, das Rennen und Mexiko bekannt zu machen."

Eine Woche vor Mexiko steht der Grand Prix der USA in Austin auf dem Programm. Aufgrund der relativen geographischen Nähe (die beiden Städte liegen rund 1.500 Kilometer auseinander), waren gemeinsame Promotionevents angedacht. Daraus wird wegen der angespannten finanziellen Situation rund um das Rennen in Austin nichts. "Hoffentlich bekommen sie alles auf die Reihe und können wieder einen erfolgreichen Grand Prix durchführen", schickt Sanchez seine Wünsche über die Grenze.