Mercedes relativiert Gerüchte um Aston Martin und Red Bull

Die spektakuläre Nachricht um den Motorenhersteller-Wechsel von Red Bull wird von Mercedes-Verantwortlichem Niki Lauda relativiert - "War nicht einmal im Gespräch"

(Motorsport-Total.com) - Es war die Nachricht des Tages am Samstag vor dem Grand Prix von Großbritannien: Auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrer Renault-Misere soll Red Bull über den britischen Sportwagenhersteller Aston Martin doch noch bei Mercedes fündig geworden sein. Doch was aus österreichischer Sicht die Rettung, aus britischer Sicht eine Überraschung und aus Sicht der Formel 1 ein zumindest interessanter Deal gewesen wäre, ist laut Mercedes-Vorstand nicht einmal Gesprächsthema gewesen. Niki Lauda, Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Teams, widerlegt jedenfalls die Gerüchte.

Titel-Bild zur News: Christian Horner

Christian Horner und Niki Lauda: Keine Zusammenarbeit in Sicht? Zoom

"Es gibt nicht einmal eine Diskussion darüber - überhaupt nicht", betont Lauda gegenüber 'Motorsport.com'. Der Österreicher, der im engen Kontakt mit Red-Bull-Berater Helmut Marko steht, will auch von Seiten des ehemaligen Weltmeisterteams nichts gehört haben: "Wir haben nie darüber geredet. Ich frühstücke jeden Morgen mit Helmut, also sollte ich es wissen."

"Wir haben darüber nie nachgedacht, weil wir bereits vier Teams haben, die unseren Motor fahren. Wir haben daher gar nicht die Kapazität", behauptet Lauda weiter. Sollte es jedoch zu der angedachte Übernahme des Lotus-Teams von Renault kommen, könnte ein Mercedes-Einstieg bei Red Bull doch in den Bereich des Möglichen rücken. Das schließt auch Lauda nicht komplett aus: "Wer weiß. Wir haben Verträge, mehr können wir nicht tun."

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