Formel-1-Live-Ticker: Tag 23.481 - Vettel als guter Verlierer?
Was ihr sonst wahrscheinlich verpasst hättet: Buntes, Unterhaltsames und Informatives aus Twitter und Co. - Herrscht bei Red Bull Friede oder brodelt's doch?
Guten Morgen!
Na, habt ihr gut geschlafen? Hoffentlich besser als Toto Wolff, denn den haben wir heute für unsere traditionelle Montags-Kolumne nominiert. "Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat" heißt diese - und muss nicht immer auf die Goldwaage gelegt werden. Was wir mit der Kolumne erreichen wollen: eine subjektive Meinung verbreiten, zum Nachdenken anregen, ein bisschen provozieren und zum Diskutieren anregen. In diesem Sinne: Wenn ihr euren Senf zum "Krieg der Sterne" abgeben wollt, dann schreibt mir via Twitter an @MST_ChristianN und wir posten eure Kommentare hier im Social-Media-Ticker. Christian Nimmervoll heißt euch damit am Montag nach dem Grand Prix von Belgien herzlich willkommen!
Lesermeinungen
Starten wir mal mit einigen Lesermeinungen, die ihr mir zugeschickt habt. Und, um da gleich mal Vorwürfen vorzubeugen, wir seien subjektiv: Wir posten in der Regel nur die Tweets, die uns geschickt werden. Wenn diese mehrheitlich pro Rosberg (oder wie auch immer) sind, dann ist das nicht unsere Schuld. Aber es ist wohl auch durchaus logisch, dass die deutschen Leser dazu eine andere Meinung haben als die britischen. Finde ich zumindest.
PR-Termin
Am 12. Oktober findet in Sotschi der Grand Prix von Russland statt. Sebastian Vettel ist heute schon wieder in der Olympiastadt, wie einer der Mitarbeiter der Rennstrecke auf Instagram postet. Das erklärt auch, warum der Weltmeister es gestern so eilig damit hatte, aus Spa abzureisen.
Wann war das nochmal?
Da kann ich weiterhelfen, lieber Adam: Es war am Nürburgring 2009. Als das Brawn-Team die Strategie änderte, fand Rubens Barrichello das gar nicht cool.
Rubens Blahrichello
Für alle, die sich nicht mehr daran erinnern können, hier nochmal Rubens Barrichellos Aussage von damals im O-Ton. Und eine kleine Randnotiz: Ein Jahr später fuhr er für Williams, das Team von Adam Parr...
Rubens Barrichello, Nürburgring 2009
#IceBucketChallenge
Zugegeben, die Videos zur #IceBucketChallenge werden langsam ein bisschen langweilig - ist ja doch immer wieder das Gleiche. Aber immerhin geht es für den guten Zweck, nämlich um Spenden für die ALSA, und wir wollen euch natürlich die #IceBucketChallenge von Giedo van der Garde trotzdem nicht vorenthalten.
Wiederholung gestattet?
Ich weiß, dass wir euch das gestern schon mal vorgesetzt haben, aber das Video ist auch zu geil, sodass wir es heute nochmal posten. Wenn Niki Lauda über "Nico Rotzberg" schimpft und sich generell über seine "depperten" Fahrer ärgert, dann... ist der österreichische Comedian Alex Kristan mit einer seiner genialen Parodien dran. Unbedingt ansehen und die Facbook-Seite liken!
So sehen es die Fahrer
Ja, es ist nur eine PR-zensierte Meinung, aber immerhin: Auf Facebook haben Nico Rosberg und Lewis Hamilton spät am Sonntagabend noch ihr Fazit zum Rennen gepostet. In Wirklichkeit war ihre Wortwahl etwas weniger diplomatisch. Bildet euch selbst eine Meinung und vergleicht!
Wie Senna & Prost
Ein bisschen erinnern die Mercedes-Fahrer schon an Ayrton Senna und Alain Prost: Da das leidenschaftliche Naturtalent, dort der Clevere. Da der Heißblüter, der immer glaubt, dass sich die Welt gegen ihn verschwört, dort der gelassene Pragmatiker. Und auch Senna und Prost haben sich zu Beginn der Saison 1988 bestens vertragen, genau wie Hamilton und Rosberg 2013. Erst ab einem Zwischenfall in Imola ist die Situation eskaliert, bis zur "Kollision des Jahrhunderts" in Suzuka 1989.
Suzuka 1989
Übergabe
Das war's dann erstmal von meiner Seite, ab jetzt übernimmt meine Kollegin Rebecca Friese den Social-Media-Live-Ticker. Natürlich könnt ihr mich aber weiterhin unter @MST_ChristianN kontaktieren, oder die Redaktion anschreiben mit dem Kontaktformular. Ich wünsche euch noch einen schönen Post-Formel-1-Montag. Bis bald!
Keine Absicht!
Ich schwöre, ich bin dem Christian weder absichtlich rein gefahren, noch habe ich ihm einen Reifen aufgeschlitzt, um den Ticker übernehmen zu dürfen. Ich befolge lediglich eine Teamorder. Und damit einen wunderschönen guten Morgen auch von mir, Rebecca Friese. Auch ich bin gespannt, was uns der post-race Social-Media-Tag noch so bringen wird.
Führungswechsel?
Ferrari grüßt heute zuerst mit einem Bild von Kimi Räikkönen, bevor sie noch einmal Fernando Alonso hinterher schieben. Normalerweise machen die das andersherum. Kimi ist aber gestern zum ersten Mal in diesem Jahr vor Fernando ins Ziel gekommen, mit einem tollen vierten Platz. Das erkennt man wohl auch bei der Scuderia an.
Wie gemalt
Saubers Bild des Rennens macht sich gut, verewigen wollen sie das Ergebnis von Spa aber bestimmt nicht. Es war zwar ein fehlerfreies Rennen für Adrian Sutil und Esteban Gutierrez, aber konkurrenzfähig können sie noch immer nicht ins Renngeschehen eingreifen. Und dieser Umstand lässt sich leider nicht so leicht herausfiltern.
Der wahre Schuldige ist endlich gefunden
Im Rennen ist Pastor Maldonado schon in der ersten Runde fast unbemerkt mit einem Auspuffschaden von der Bildfläche verschwunden. Erfahrene Formel-1-Zuschauer wissen aber: in der Rennentscheidenden Szene muss der Venezolaner seine Finger im Spiel gehabt haben! *Augenzwinkern*
Der Stachel sitzt noch tief
Gestern hat Lewis Hamilton sich schon auf seiner Facebook-Seite geäußert, heute legt er noch einmal bei Twitter nach...
Schöne Grüße von Ross
Die Mercedes-Teamkontroverse kann sich einer ganz entspannt beim Angeln anschauen: Ross Brawn. Der ehemalige Teamboss hat sich anscheinend genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgezogen, nämlich noch bevor es richtig heiß wurde. Oder wäre es mit Brawn an Bord gar nicht erst zu einem solchen Freidrehen der Fahrer gekommen?
Acht Jahre und vier Titel später
Teilt jemand mit mir die Meinung, dass Sebastian Vettel mit 19 Jahren sogar noch Jünger aussah, als Max Verstappen, der im kommenden Jahr als 17-Jähriger an den Start gehen wird?
Man schicke einen Friseur zu Ferrari!
Alonso und seine Ingenieure setzen auf den etwas wilderen Kopfschmuck...
Cockpit-Check
Kimi Räikkönen muss in Spa etwas gefunden haben, womit er sich im F14-T wohler fühlt. Hoffentlich geht ihm das nicht schon in Monza wieder verloren.