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GP Abu Dhabi

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Hamilton: Weltmeister besser als Rennsieger +++ Red Bull 2016: Renault/Nissan-Deal alles andere als sicher +++

17:23 Uhr

Strafpunkte für Max Verstappen

Wegen Ignorierens blauer Flaggen (vor Lewis Hamilton) kassiert Max Verstappen 20 Sekunden Strafe. Das bedeutet, er fällt vom zwölften auf den 16. Platz zurück. Zuvor hatte er schon eine Fünf-Sekunden-Strafe für sein Überholmanöver gegen Jenson Button kassiert, bei dem er von der Strecke musste.

Das gibt insgesamt drei Strafpunkte für sein Konto, auf dem nun insgesamt schon acht Strafpunkte verbucht sind. Sammelt ein Fahrer zwölf Strafepunkte innerhalb von zwölf Monaten an, wird er für ein Rennen gesperrt. Und die ersten Strafpunkte werden erst am 24. Mai 2016 gestrichen. Bis dahin heißt es also aufpassen für den Toro-Rosso-Rookie, der 2016 kein Rookie mehr sein wird.


17:21 Uhr

Ende aller Spekulationen

Ron Dennis himself hatte gestern Spekulationen angefacht, wonach Fernando Alonso 2016 ein Jahr Auszeit machen könnte. Aber der Spanier hat diesen Spekulationen gerade ein Ende gesetzt: "Ich werde fahren, zu 100 Prozent." Story beendet.


17:17 Uhr


17:16 Uhr

Jubelstimmung bei Mercedes

Mercedes feiert, beim Teamfoto sind trotz der angespannten FIA-PK beide Fahrer dabei und lächeln. Heute Abend geht's weiter zur Amber-Lounge-Party und dann zu einem PR-Termin für Petronas in Kuala Lumpur. Toto Wolff hat erst ab 23. Dezember Urlaub, Lewis Hamilton immerhin schon ab 17. Also noch ein paar Tage Arbeit.

Nico Rosberg Lewis Hamilton Mercedes Mercedes AMG Petronas Formula One Team F1 ~Nico Rosberg (Mercedes) und Lewis Hamilton (Mercedes) ~

17:08 Uhr

Enttäuschung des Tages

Valtteri Bottas wollte eigentlich die "finnische WM" gewinnen, aber daraus wurde nichts. Seinen einen Punkt Vorsprung konnte er heute nicht über die Distanz retten: "Die erste Runde war nicht gut, ich war irgendwie immer auf der falschen Seite und in den Kurven auf der falschen Linie", seufzt er. "Ich habe einige Plätze verloren. Nach dem Boxenstopp ging dann alles schief. Die Ampel schaltete auf grün und ich fuhr wieder los. Die Sicht von uns Fahrern ist ziemlich limitiert. Als ich merkte, dass gerade ein McLaren an seine Box fuhr, da war es schon zu spät." Für die unsichere Freigabe gab es eine Fünf-Sekunden-Strafe.

"Es war wieder einmal nicht mein Tag", sagt er. "Wir hatten aber sowieso nicht die Pace, auf die wir gehofft hatten. Wir haben als Team Platz drei geholt, was sehr wichtig ist. Ich bin Fünfter geworden. Das ist okay, aber natürlich nicht das, was ich wollte. Wir müssen aus den ganzen Enttäuschungen des Jahres unsere Schlüsse ziehen, damit mir im nächsten Jahr stärker sind."

Valtteri Bottas Jenson Button Williams Williams Martini Racing F1McLaren McLaren Honda F1 ~Valtteri Bottas (Williams) und Jenson Button (McLaren) ~

17:05 Uhr

Trophäen 2015

Die wichtigste, nämlich den WM-Pokal, holt sich Lewis Hamilton ab. Formel-1-Sponsor DHL vergibt aber zwei weitere Auszeichnungen, nämlich für die meisten schnellsten Runden und für die besten Boxenstopps. Und die gehen an Hamilton und das Ferrari-Team.


16:58 Uhr

Neue Facette

Auch wenn Lewis Hamilton sagt, das Team habe die Strategie entschieden, die ganze Wahrheit ist das nicht. Denn inzwischen ist bekannt geworden, dass die Ingenieure ihm angeboten haben, auf Soft oder Supersoft zu wechseln, Hamilton selbst hatte die Wahl. Von ihm kam aber keine Antwort - und dann bekam er Soft aufgezogen. Das war dann letztendlich natürlich eine Entscheidung des Teams.


16:53 Uhr

Nico Rosberg war unbesorgt

Ganz egal, welche Strategie Lewis Hamilton gefahren wäre: Nico Rosberg war heute schwer zu schlagen. Davon ist der Deutsche auch selbst überzeugt: "Ich wusste, was ich zu tun hatte, und kannte auch die Gefahr von hinten und die alternativen Strategien. Ich wusste, dass ich im Rennen die schnellste Strategie hatte, um von A nach B zu kommen, und ich wusste, dass es für Lewis schwierig werden würde, mich herauszufordern."


16:51 Uhr

Lewis Hamilton: Hätte es gern probiert

Lewis Hamilton bedauert, dass er es nicht mit einer Zweistoppstrategie probiert hat. Dafür hätte er seine Reifen ein bisschen mehr schonen müssen, dann wäre es seiner Meinung nach möglich gewesen, den letzten Boxenstopp einzusparen: "Wenn es von vornherein eine Option gewesen wäre, dann hätte ich sie zum Halten gebracht, aber ich habe eine Weile lang gepusht. Als ich in die Box kam, hätte ich mit Sicherheit nicht durchfahren können, aber wenn ich es vorher gewusst hätte, hätte ich bis zum Ende fahren können."

Hamilton hat darauf auch am Boxenfunk mit Nachdruck bestanden, aber sein Renningenieur erklärte ihm, er "garantiere" ihm, dass das nicht klappen würde. "Man kennt das große Bild nicht und muss sich auf die Ingenieure verlassen, dass sie dir die beste Strategie geben", sagt Hamilton. "Ich habe dem Team die Entscheidung überlassen, weil ich nicht wusste, wie die richtige aussieht."


16:30 Uhr

Rennzusammenfassung von Sebastian Vettel

"Eigentlich können wir sehr zufrieden sein. Das Rennen hätte schon in der ersten Kurve zu Ende sein können. Alonso hat sich verbremst und Pastor abgeräumt und mich auch noch erwischt. Gott sei Dank ist aber nichts am Auto kaputt gegangen. Es ist natürlich schwierig, mit den härteren Reifen gegen die ganzen Leute, die auf weichen Reifen fahren, im Pulk zu kämpfen. Gegen Ende des ersten Stints hatte ich dann freie Bahn - ich glaube, der erste Stint war ganz gut. Im zweiten bin ich etwas abgefallen, der war nicht ganz so gut, und im dritten musste ich dann noch ein bisschen überholen, aber es war schon okay."


16:27 Uhr

Weihnachtsstimmung? Fehlanzeige!

Ein Journalist fragt die Mercedes-Fahrer, ob sie sich zu Weihnachten etwas schenken werden, immerhin sind sie in Monaco Nachbarn. Aber Lewis Hamilton entgegnet schnippisch: "Haben wir noch nie getan. Warum jetzt damit anfangen?"

Nico Rosberg Lewis Hamilton Kimi Räikkönen Ferrari Scuderia Ferrari F1Mercedes Mercedes AMG Petronas Formula One Team F1 ~Nico Rosberg (Mercedes), Lewis Hamilton (Mercedes) und Kimi Räikkönen (Ferrari) ~

16:24 Uhr

Keine Lust auf Anpassung

Mercedes gibt wohl nicht viel auf die arabischen Sitten. Erst schickt man eine Frau (unverhüllt) auf das Podium, dann soll es abends auch noch eine Sauferei geben. Das hat Nico Rosberg auf dem Podium angekündigt - und Sportchef Toto Wolff sagt: "Ich werde ihm dabei helfen." Und zwar mit "scharfem Alkohol". Na dann, am Flughafen besser schweigen, sonst gibt's bei der Ausreise Probleme... ;-)


16:18 Uhr

Nur eines war Lewis Hamilton verboten

Lewis Hamilton habe heute "alle Möglichkeiten" gehabt, was die Strategie angeht, sagt Toto Wolff und zählt auf: Boxenstopp später machen, auf Soft wechseln, auf Supersoft wechseln. Eine Variante erwähnt er nicht, nämlich einen Stopp komplett einzusparen. Genau das wollte Hamilton aber. Interessant, da zwischen den Zeilen zu lesen.


16:12 Uhr

Nico Rosberg: Deutscher Teil der FIA-PK

"Es freut mich, die Saison so zu Ende zu bringen. Die letzten paar Rennen sind gut gelaufen, ich kann den Moment jetzt genießen. Das Auto lag wie auf Schienen. Die Jungs werden heute Abend die Sau rauslassen - und ich werde mitmachen. Ein paar Sachen kann ich für nächstes Jahr mitnehmen."

Nachsatz: "Dann kann ich den hier hinter mir lassen - mit allem Respekt." Worauf Lewis Hamilton wenig später zurückstichelt: "Ich gehe glücklich in die Pause. Weltmeister klingt immer noch besser als Rennsieger." Autsch.


16:11 Uhr

Am Boxenfunk aufgeschnappt

"Kann ich Donuts machen?", fragt Nico Rosberg in der Auslaufrunde. "Uns wäre es lieber, wenn du das Benzin sparst", antwortet das Team. Rosberg: "Sagt mir einfach, ob ich darf oder nicht." Antwort: "Okay, ein Donut, Nico!" :-)


16:08 Uhr

Toto Wolff lobt Nico Rosberg

Toto Wolff findet nicht, dass die erneuten Proteste gegen die ihm auferlegte Strategie von Lewis Hamilton heute ein Thema sein sollten: "Das ist alles akademisch. Nico war der schnellere Mann heute und hat das Rennen, mit welcher Strategie auch immer, kontrolliert. Lewis hat versucht, eine Offset-Strategie zu fahren, also ein bisschen später reinzukommen. Die ist allerdings nicht aufgegangen. Das war ein Zwischenspiel zwischen ihm und seinem Ingenieur - wir haben ihm relativ viel Freiheiten gelassen. Aber der schnellere Mann auf der Piste gewinnt."

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