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Sainz: Fernando Alonso wird nach Unfall in Australien fahren

Ähnliche Erfahrung gemacht: Carlos Sainz fordert dazu auf, die Spekulationen nach dem Unfall von Fernando Alonso beim Formel-1-Test in Barcelona zu beenden

(Motorsport-Total.com) - Der Unfall von Fernando Alonso bei Formel-1-Testfahrten in Barcelona am 22. Februar bleibt weiter rätselhaft. Zwar dementiert das McLaren-Team alle Verschwörungstheorien rund um einen möglichen Stromschlag oder andere potenzielle Ursachen und bleibt bei der Variante, dass Seitenwind den Abflug ausgelöst habe, aber mit dieser Erklärung geben sich im Paddock bei weitem nicht alle zufrieden.

Fernando Alonso

Fernando Alonso wird für den Saisonauftakt wahrscheinlich fit sein Zoom

Insbesondere die spanischen Medien, die laut McLaren-Teamchef Eric Boullier "zu 90 Prozent falsch" liegen, glauben der offiziellen Version nicht. Dabei ist es ausgerechnet ein Spanier, der diese glaubhaft stützt: Carlos Sainz ist am gleichen Tag in der gleichen Kurve ebenfalls abgeflogen - und machte ebenfalls starken und unberechenbaren Seitenwind dafür verantwortlich.

"Es war vom Wind her ein sehr schwieriger Tag", wird der Toro-Rosso-Junior von 'El Confidencial' zitiert. "In einer Runde war er 30 km/h schnell, in der nächsten 80. Ich persönlich glaube, dass es ganz einfach ein unglücklicher Unfall mit einem unglücklichen Einschlag war, sodass sich der Fahrer verletzt hat. Es ist an der Zeit, mit den Spekulationen aufzuhören."

Carlos Sainz jun.

Kollege Carlos Sainz findet: Die Spekulationen müssen jetzt aufhören Zoom

Aber es bleiben Fragen. Erstens: Warum hat Sebastian Vettel im ersten Moment berichtet, dass Alonso bei niedriger Geschwindigkeit auf ungewöhnliche Art und Weise abgeflogen ist? Zweitens: Warum behaupten Fotografen, die an der Unfallstelle waren, dass Alonsos Kopf schon vor dem Einschlag nach unten hing, als habe er das Bewusstsein verloren? Drittens: Warum musste der 33-Jährige drei Nächte lang zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, wenn er, wie behauptet, völlig unverletzt war?

Doch Ron Dennis und McLaren behaupten, dass von Medien und Fans zu viel in irgendwelche Augenzeugenberichte und Twitter-Indizien interpretiert wird, sodass Verschwörungstheorien nur so aus dem Boden sprießen, obwohl diese jeder Grundlage entbehren. McLaren hat sogar die FIA um eine Untersuchung des Unfallhergangs gebeten. Spätestens diese sollte die Fakten zutage bringen.


Fernando Alonso: "Mir geht es total gut"

Von wegen Verschwörungstheorien: McLaren-Honda-Fahrer beteuert in einer Videobotschaft nach seinem Testunfall, dass alles in Ordnung sei. Weitere Formel-1-Videos

Indes zeichnet sich ab, dass Alonso beim Saisonauftakt von 13. bis 15. März in Melbourne am Start sein wird. Zwar gibt es offiziell noch kein grünes Licht seitens der Ärzte (und vorher möchte sich McLaren nicht dazu äußern), aber hinter vorgehaltener Hand hört man aus dem Alonso-Umfeld, dass die Teilnahme am Grand Prix von Australien kein Problem sein wird.

Sainz bestätigt dies: "Mein Vater hat mit Fernandos Manager gesprochen. Alles deutet darauf hin, dass Fernando in Australien fahren wird", so der junge Spanier. Da er auch selbst in Barcelona ein Seitenwind-Opfer war, plädiert er dafür, die Sache damit auf sich beruhen zu lassen: "Ganz ehrlich, alles scheint so gewesen zu sein, wie McLaren gesagt hat. Ich hatte einen ähnlichen Zwischenfall."

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