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Nach Qualifying-Eklat 2014: Hamilton erwartet kein Deja-vu

Lewis Hamilton glaubt nicht, dass sich der Eklat aus dem Vorjahr 2015 wiederholen wird - Gelbe Flaggen sind in Monaco aber trotzdem immer ein großes Thema

(Motorsport-Total.com) - Es war einer der größten Aufreger der Formel-1-Saison 2014: Im Qualifying in Monaco verbremste sich Nico Rosberg auf seiner finalen Runde und löste damit eine Gelbphase aus. Das Brisante an der Situation: Der Deutsche, der zu diesem Zeitpunkt die Bestzeit inne hatte, sicherte sich durch diesen Fehler die Pole-Position, da alle anderen Piloten vom Gas gehen mussten. Lewis Hamilton glaubte an eine kalkulierte Aktion seines Teamkollegen und der "Krieg der Sterne" eskalierte kurzzeitig.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton glaubt nicht, dass sich das Szenario aus dem Vorjahr wiederholen wird Zoom

Mittlerweile ist die Sache allerdings längst aus der Welt geschafft und Hamilton selbst ist "zuversichtlich, dass sich der Vorfall aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholt." In gewisser Weise hat der Weltmeister es sogar selbst in der Hand, denn in Monaco hat er die Wahl, ob er im Qualifying vor oder nach Rosberg auf die Strecke gehen möchte. "Ich habe in diesem Jahr die Wahl, was gut ist", verrät Hamilton.

"Beim ersten Rennen haben wir eine Münze geworfen. Vermutlich wollte Nico gerne das erste Rennen haben." So hatte der Deutsche beim Saisonauftakt in Melbourne die Wahl, beim sechsten Saisonrennen in Monaco ist nun der Brite wieder an der Reihe. Fährt er vor seinem Teamkollegen raus, wäre eine Wiederholung des Szenarios aus dem Vorjahr also auf jeden Fall ausgeschlossen.


Fotos: Großer Preis von Monaco


Trotzdem weiß Hamilton: "In jedem Rennen gibt es Vor- und Nachteile, wenn man das erste oder das zweite Auto im Qualifying ist. Hier sind Gelbe Flaggen und so etwas natürlich immer ein Thema. Ehrlich gesagt kann man so oder so die falsche Entscheidung treffen. Wenn man als Erster rausfährt, dann kann man in seiner Runde auch eine Gelbe Flagge erwischen. Daher weiß ich es noch nicht."

"Ich denke, dass ich das zusammen mit meinen Ingenieuren entscheiden werde", sagt Hamilton, der laut eigener Aussage aber "so oder so keinen Druck" verspürt. In der Weltmeisterschaft steht Hamilton nach den ersten fünf Rennen (zum WM-Stand) deutlich besser da als noch im Vorjahr. Hatte er damals lediglich drei Zähler Vorsprung vor Rosberg, konnte er den Deutschen in diesem Jahr bereits um 20 Punkte distanzieren.

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