powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Lotus darf aus Belgien abreisen: Lösungen gefunden?

Lotus soll das Fahrerlager von Spa-Francorchamps endlich verlassen haben: Schnelle Lösungen mit den Gläubigern als Fahrschein in Richtung Monza

(Motorsport-Total.com) - Lotus kann sich offenbar endlich von Spa-Francorchamps verabschieden. Nach einem Bericht des französischen 'Canal Plus' sind die LKW des Teams aus dem Fahrerlager der belgischen Strecke herausgefahren. Zuvor hatte es eine tagelange Hängepartie gegeben. Bereits am Formel-1-Rennwochenende in Spa, das Romain Grosjean auf Rang drei abgeschlossen hatte, war das gesamte Lotus-Material von Gerichtsvollziehern an die Kette gelegt worden.

Lotus

Lotus soll womöglich bald wieder als Renault-Werksteam in der Formel 1 fahren Zoom

Die Ansage der Juristen vor Ort war klar: Entweder die Schulden bei den Gläubigern Charles Pic (Forderung in Höhe von 800.000 Euro), TMG (280.000 Euro) und Bell (80.000 Euro) werden beglichen, oder das gesamte Material bleibt beschlagnahmt. Mit dem Helmhersteller hatte man schon vor dem ersten Training in Spa eine Lösung finden können, nun offenbar auch mit TMG und Pic. "Wir sind zuversichtlich, schnell auf einen Nenner zu kommen", hatte TMG-Geschäftsführer Rob Leupen zu Beginn der Woche gegenüber 'Motorsport-Total.com' gesagt.

Der schon seit Monaten andauernde Streit mit Ex-Testpilot Charles Pic ist zwar nach Informationen aus Frankreich noch nicht gänzlich beendet, aber zumindest konnte man sich auf einen Fahrplan einigen. Nun ist der Weg also frei für weitere Verhandlungen mit Renault. Der französische Hersteller hat Interesse an einem Rückkauf des Teams aus Enstone, um zukünftig wieder als Werksmannschaft anzutreten.

Laut 'AutoHebdo' hat man sich in den bisherigen Gesprächen offenbar darauf verständigt, dass Renault zunächst 7,5 Millionen Euro überweist, die restliche Kaufsumme in Höhe von 50 Millionen Euro über die kommenden zehn Jahre zahlt. Renault würde somit 60 Prozent des Teams halten, Ex-Formel-1-Weltmeister Alain Prost soll ebenfalls zehn Prozent übernehmen und eine Renault-Rolle spielen, wie sie Niki Lauda bei Mercedes innehat. Gerard Lopez soll mit 30 Prozent beteiligt bleiben.

Aktuelles Top-Video

Ferrari muss sich
Ferrari muss sich "große Sorgen" machen

Ferrari wollte in Barcelona einen Schritt nach vorne machen, stattdessen ist der Rückstand auf Mercedes sogar noch größer geworden

Motorsport-Total.com auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Aktuelle Bildergalerien

Top 10 Fahrer ab 2000, die an den Superlizenz-Punkten gescheitert wären
Top 10 Fahrer ab 2000, die an den Superlizenz-Punkten gescheitert wären

Top 10: Die meisten Formel-1-Rennen als Teamkollegen
Top 10: Die meisten Formel-1-Rennen als Teamkollegen

Testfahrten in Barcelona, Technik
Testfahrten in Barcelona, Technik

Testfahrten in Barcelona, Mittwoch
Testfahrten in Barcelona, Mittwoch

Historische Formel-1-Momente in Zandvoort
Historische Formel-1-Momente in Zandvoort

Testfahrten in Barcelona, Dienstag
Testfahrten in Barcelona, Dienstag

MotorsportJobs.com

ANZEIGE
KfZ-Mechatroniker/in
KfZ-Mechatroniker/in

Wir suchen für unsere Werkstatt eine/n Mitarbeiter/in, der/die unser Teammit LEIDENSCHAFT unterstützt. "Tuning - Service - Motorsport", das istunser Geschäft. ...

Anzeige

Neueste Diskussions-Themen

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!