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Heckflügel illegal: Renault muss neues Auto umbauen

Renault wurde von der FIA verwarnt, weil der Heckflügel des R.S.17 nicht ganz dem Technischen Reglement entspricht - Bis Melbourne muss eine Lösung her

(Motorsport-Total.com) - Die Testfahrten in Barcelona (Live im Ticker!) haben gerade erst begonnen und schon gibt es die erste Verwarnung für ein Team. Wie 'F1i.com' basierend auf übereinstimmenden britischen Medieninformationen berichtet, muss das Renault-Team den R.S.17 bis zum ersten Rennen Ende März in Australien modifizieren. Die FIA hat das französische Team dazu angehalten, die Heck-Partie des Boliden umzugestalten, da ansonsten ein Protest von Konkurrenten in Melbourne drohen könnte.

Renault R.S.17

Die FIA hat beim R.S.17 genau hingesehen und den Heckflügel bemängelt Zoom

Konkret geht es um das Design des unterstützenden Pfeilers am Heckflügel. Das Teil ist derzeit direkt mit dem DRS-Antrieb verbunden, und nicht mit dem Hauptflügel. Bei Teams wie Ferrari oder Mercedes führt der senkrechte Pfeiler direkt an den Rand des Heckflügels. Die Renault-Variante wurde bereits nach der Präsentation des Autos in der Vorwoche von anderen Teams genau beäugt, die FIA hat nun vorbeugend eingegriffen - wie auch bei dem Streit um die Radaufhängungen.

Demnach könnte ein Regelbruch des Artikels 3.9.6 des Technischen Regelwerks vorliegen. In diesem Absatz ist genau festgeschrieben, welche Maße die jeweiligen Einzelteile rund um den Heckflügel haben dürfen. Der Pfeiler muss demnach verlängert werden, um mit jenem Bereich in den Regularien verbunden zu werden, der in 3.9.1 beschrieben wird.


Fotos: Renault präsentiert den R.S.17


Allerdings reizen die Teams diesen Bereich des Autos ebenfalls bis ans Limit aus, um einen aerodynamischen Vorteil zu generieren, denn je weiter vorne der Pfeiler angebracht wird, desto weniger wird der Luftfluss auf den Heckflügel beeinträchtigt. Allerdings scheint Renaults Vorteil sehr minimal auszufallen, wodurch die gegnerischen Teams auch keinen großen Vorteil vermuten.

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