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Grosjean frohlockt: "Sind wieder so gut wie in Bahrain"

Romain Grosjean hat beim Grand Prix in Japan wieder Selbstvertrauen getankt, nachdem es in Singapur und Malaysia für ihn gar nicht nach Wunsch lief

(Motorsport-Total.com) - Romain Grosjean verpasste in Japan die Punkteränge nur knapp. Der Haas-Pilot startete zwar von Position sieben, konnte jedoch nur einen elften Platz nach Hause fahren. Dementsprechend frustriert war der Franzose, jedoch freute er sich über eines der "besten Rennen" seiner Karriere. Der Haas VF-16 sei wahrlich "geflogen" in Suzuka, daher sei es umso trauriger, nicht mit Punkten belohnt zu werden - seit dem Rennen in Österreich konnte Haas nicht mehr anschreiben.

Romain Grosjean © xpbimages.com
Das Lächeln auf Romain Grosjeans Gesicht ist nach Japan zurück

Und trotzdem ist der Franzose nach zuletzt durchwachsenen Rennen wieder frohen Mutes: "Die Leistung war ähnlich wie in Bahrain", meint er bei 'Autosport'. Im Wüstenstaat zu Beginn der Saison holte Grosjean bisher seine beste Saisonplatzierung mit dem fünften Rang - und zehn Punkte. "Es gibt noch Dinge, die wir verbessern müssen und die immer noch nicht nach Plan laufen. Wir sind sehr optimistisch aufgrund des neuen Frontflügels und des Verhaltens des Autos bei freier Fahrt."

Man sei schneller als die Williams gefahren und auch mit Force India konnte man kämpfen: "Force India war ein bisschen schneller als wir, aber nicht viel - also haben wir mit dem viertbesten Team der Weltmeisterschaft gekämpft!" Grundsätzlich blickt der zuletzt oft frustriert wirkende Franzose realistisch auf die erste Saison des Haas-Teams: "Wir hatten einen unglaublichen Start ins Jahr und alles lief gut, danach sind wir durch eine schwierige Phase gegangen. Wir haben danach Updates bekommen, die haben funktioniert wie erwartet." In Singapur wurde der neue Frontflügel eingeführt.


Fotos: Haas, Großer Preis von Japan


Dass die Entwicklungen gut funktionieren, bestätigt auch Teamchef Günther Steiner: "Die Fahrer sind glücklich mit dem Verhalten. Romain hat eine bessere Balance gefunden. Das ist der Hauptgrund, warum er jetzt glücklicher ist." In Singapur und Malaysia schimpfte der 30-Jährige noch lautstark über seinen Boliden. Dieser sei schrecklich zu fahren. In Japan wendete sich das Blatt.

Den Frontflügel fährt man nun seit zwei Rennen, trotzdem konnte man die Updates nicht intensiv testen, betont Steiner, weil immer wieder Probleme auftraten. In Singapur (kein Start von Grosjean) und Malaysia (Bremsdefekt) verhinderten technische Probleme mit den Bremsen, aber auch Zuverlässigkeitsprobleme und Eigenfehler der Piloten (Crash von Grosjean im zweiten Training in Singapur) die Weiterentwicklung.