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Formel-1-Live-Ticker: Alain Prost pro "Nr.2-Fahrer" Räikkönen

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Viermaliger Weltmeister zu Ferrari-Spekulationen +++ Silly Season: Comeback von Buemi? +++ Königsklasse feiert +++

18:08 Uhr

Der Star ist da

Gestern hatte ich es euch bereits verraten: an diesem Wochenende findet das Goodwood Festival of Speed statt. Heute fiel der Startschuss des Motorsportevents und schon morgen werden unter anderem Formel-1-Boliden in Aktion zu sehen sein. Einer zeigte sich schon heute in seinem vollem Glanz und zum ersten Mal seit acht Jahren: Das Weltmeisterauto von Jenson Button aus dem Jahr 2009. Derweil haben wir erfahren, dass auch ein RB8 mit Pierre Gasly am Steuer zum Einsatz kommen soll. Und Renaults Jolyon Palmer soll auch schon auf dem Weg sein. Ich glaube, uns erwarten tolle Bilder, die uns über das rennfreie Wochenende hinwegtrösten werden.

Für heute machen wir aber erst einmal dicht. Klickt euch gleich morgen Vormittag wieder rein. Bis dahin wünscht Rebecca Friese Abkühlung und einen wunderschönen Abend! ;)


18:07 Uhr


17:44 Uhr

Teams haben die Wahl

Pirelli hat gerade herausgegeben, welche Reifenmischungen sie zu den Rennen in Spa-Francorchamps und Suzuka mitbringen werden. Beim Belgien-Grand-Prix wird es dabei etwas weicher: Medium-, Soft- und Supersoft-Reifen stehen den Teams zur Verfügung. In Japan müssen sie auf die harte Mischung, die mittelharte oder die weiche zurückgreifen. Laut der neuen Regeln muss die Auswahl, wie viele von den jeweiligen Mischungen geliefert werden soll, acht Wochen im Voraus getroffen werden, wenn das Rennen in Europa stattfindet, wie in Spa zum Bespiel. Bei Überseerennen, wie dem in Japan, können sie ihre Entscheidung bis zwei Wochen vor dem rennen hinauszögern. Hier siehst du, welche anderen Auswahlen schon bekannt sind:


17:16 Uhr

Die einfache Königsklassenschule

Wenn es einer versteht, wie man junge Nachwuchstalente heutzutage an die Formel 1 heranführt, dann ist es Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost. Bei dem Österreicher waren die letzten großen Aufstiegsschlager in der Schule: Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo, Max Verstappen. Das ist sein Rezept:

"Wenn ein junger Fahrer in unser Team kommt, fährt er zum ersten Mal ein Formel-1-Auto. Zunächst geht es um die mechanische Seite. Woher kommt der mechanische Grip, wie arbeiten die Federn, die Dämpfer, die Reifen und die Reifentemperatur zusammen? Wie schnell bekommt ein Fahrer diese Dinge auf die Reihe, um den mechanischen Grip zu optimieren. Der nächste Schritt ist die Aerodynamik, denn der Fahrer muss ein Gefühl für diese Aspekte bekommen. Je größer seine Fähigkeiten und sein Talent sind, desto schneller lernt er diese Aspekte."

"Die Leidenschaft ist für mich nur der zweitwichtigste Punkt. Wenn ein Fahrer nicht zu 100 Prozent den Motorsport lebt, wird er nicht erfolgreich sein. Er muss Tag und Nacht für den Sport leben, 356 Tage pro Jahr, wenn er erfolgreich sein will. In diesen Punkten sehe ich Unterschiede zwischen den Fahrern. Wer zeigt mehr oder weniger Einsatz? Das sind für mich die ersten Anzeichen, ob ein Fahrer es schafft oder nicht."

"Michael Schumacher gewann am Sonntag das Rennen. Von Mittwoch bis Freitag testete er in Mugello und am Wochenende ist er Kart gefahren. Das ist einer der Gründe, warum er sieben Mal Weltmeister war. Er hatte 100 Prozent Einsatz für den Sport. Die Disziplin ist ein weiterer Faktor. Damit meine ich nicht, dass ein Fahrer pünktlich zu einem Meeting erscheint. Es geht um seinen Lebensstil, seine Ernährung und sein körperliches Training."

"Wenn er Rennen und WM-Titel gewinnen will, muss er zur richtigen Zeit im richtigen Team sein. Er muss mit den Ingenieuren diszipliniert umgehen und auch im Auto diszipliniert sein. Das bedeutet, dass er das Auto zum Beispiel im Qualifying nicht überfährt. Reifenmanagement ist heute eine wichtige Sache."

"Ein Fahrer muss Ideen haben und wissen, was er in Zukunft machen will. Er muss sich während seiner Vorbereitung einen Vorteil gegenüber den Gegnern verschaffen. Dabei geht es um seine körperliche Vorbereitung, die Abstimmung des Autos und die Arbeit mit seinen Ingenieuren. Wenn ein Fahrer erfolgreich sein will, muss er egoistisch sein. Alle diese Faktoren zusammen ergeben ein klares Bild, ob ein Fahrer erfolgreich sein wird oder nicht. Das galt vor zehn Jahren genauso wie heute."


16:33 Uhr

Stunk in Brasilien

Neuigkeiten von neuen Rennorten wie Las Vegas, worüber wir vorhin berichteten, sind ja toll. Beängstigend wird es nur, wenn man dem gegenüber die Strecken stellt, die uns verloren gehen könnten. Italien, Deutschland, Großbritannien - sie alle zittern um den Verbleib im Rennkalender. Auch in Brasilien sieht es nicht sehr rosig aus. Und jetzt gibt es dort auch noch Ärger.

Williams-Pilot Felipe Massa hatte sich in die Diskussionen um das Rennen in Interlagos eingemischt, meinte unter anderem: "Ich weiß, wie es in Brasilien läuft. Wir sind nicht besonders organisiert." Jetzt schießt der Promoter Tamas Rohonyi zurück. "Ich werde ihn anrufen und sagen, dass ich mich auch nicht darin einmische, wie er zu fahren hat und dass er nicht weiß, wie man ein Rennen organisiert", wettert er gegenüber der brasilianischen 'UOL Esporte'. "Ich spreche auch nicht über etwas, was ich nicht verstehe. Massa hat nur etwas gehört und es dann wiederholt. Ich habe auch eine Menge über seinen Fahrstil gehört, was ich nicht kommentiert haben."

Na ja, Leidenschaft gehört ja schließlich zu Brasilien, wie das Rennen eigentlich in den Rennkalender. Und an der Strecke scheint es tatsächlich voranzugehen, wie ihr hier nachlesen könnt.


16:05 Uhr

Derweil auf Sylt

Hände hoch, wer jetzt am liebsten mit Susie Wolff tausche wollen würde! *schwitz*


15:44 Uhr

Immer mehr Zuspruch für "Halo"

Dass die Königsklasse zukünftig einen Cockpitschutz einführen wird, steht mittlerweile außer Frage. Die Frage ist nur noch, wann und was. Die Zeichen stehen derzeit auf das Halo-System, denn die von Red Bull entwickelte Windschutzscheibe weist Probleme auf, die so schnell nicht gelöst werden können (hier mehr dazu).

Christian, Fittipaldi, ehemaliger Formel-1-Pilot und Neffe des Weltmeisters Emerson Fittipaldi, findet das gut. "Ich unterstütze die Halo-Idee und bin absolut gegen den Aeroscreen", sagt er brasilianischen Medien. "Das ist das Seltsamste, was ich je in meinem Leben gesehen habe. Das hat nichts mehr mit der Formel 1 zu tun. Wenn aber das Halo eingeführt wird, wird das nach drei Rennen niemanden mehr stören."

Auch Alain Prost spricht sich für mehr Sicherheit rund um den Kopf der Piloten aus: "Auf der einen Seite ist die Formel-1-Tradition wichtig, auf der anderen Seite muss es so sicher wie möglich sein. Bei einigen Unfällen, zum Beispiel beim Crash von Henry Surtees, hätte das System einen Unterschied gemacht. Da es um ein Menschenleben geht, würde ich mich dafür aussprechen."

Sebastian Vettel Ferrari Scuderia Ferrari F1 ~Sebastian Vettel (Ferrari) ~

15:03 Uhr

Tabuthema Nr.2-Fahrer: Prost ordnet Räikkönen ein

Auch der viermalige Formel-1-Weltmeister Alain Prost beschäftigt sich am Rande der FIA-Sportkonferenz in Turin mit der Silly Season - und er wird dabei recht deutlich. Angesprochen auf Argumente, die für einen Verbleib von Kimi Räikkönen bei Ferrari sprechen würden, sagt er: "Es kann wirklich sein, dass es ein oder zwei Fahrer auf dem Markt gibt, die vielleicht für Ferrari besser wären - die etwas schneller sind. Sicher kann man aber nie sein."

Der Franzose könnte sich durchaus vorstellen, dass die Scuderia an dem Finnen festhält: "Es sprechen einige Dinge für Kimi. Einerseits ist es die gute Beziehung zu Vettel. Es ist klar, wer die Nummer 1 ist und wer die Nummer 2. Das sagt so niemand, aber es ist doch eine Tatsache. Das ist für das Gefüge nicht schlecht."

Dementsprechend schwierig findet er die Suche nach adäquatem Ersatz: "Eines darf man nie vergessen: Der Druck, wenn man zu Ferrari kommt, wird deutlich höher. Wir haben schon Piloten gesehen, die in Mittelfeldteams richtig stark waren, aber dann nach dem Wechsel in ein Topteam nicht entsprechende Leistungen gezeigt haben. Das Umfeld ist halt wieder ganz anders."


14:33 Uhr

Opa Hamilton ist zurück!

Der Mercedes-Pilot hatte uns vor kurzem von seinem schauspielerischen Talent überzeugen können, als er für einen Teamsponsor in die Rolle einer älteren Version von sich selbst geschlüpft ist (hier könnt ihr euch das noch einmal anschauen). Jetzt gibt es kleine Zugabe:


14:00 Uhr

Was dich nicht umbringt…

Mit Spannung wird er Zeitpunkt erwartet, an dem Sauber sich endlich aus der Krise fahren kann. Die finanziellen Nöte der Schweizer verzögern diesen jedoch. Bisher steht das Team noch ohne Punkte da und kämpft mit Renault und Manor um die rote Laterne im Feld. Klar, dass da auch die Fahrer ungeduldig werden und sich teilweise selbst behaken. Im Interview mit 'Formula1.com' gibt sich Felipe Nasr aber kämpferisch.

"Ich bin ehrgeizig, so wurde ich schon geboren. Und ich habe hohe Ziele. Manchmal muss ein Fahrer aber auch durch schwierige Zeiten gehen und ich stecke gerade mitten drin. Doch in solchen Zeiten kann man eine Menge lernen. Wenn der Druck steigt, kann man den wahren Charakter eines Menschen erkennen. Wenn man sich meine Rennen in diesem Jahr anschaut, waren aber auch viele Erfahrungen dabei, auf die ich lieber verzichtet hätte."

Der Brasilianer kam 2016 noch nicht über einen zwölften Platz hinaus und beklagte öffentlich eine Benachteiligung bei seinem Chassis. Sein Vertrag bei Sauber läuft Ende des Jahres aus. Gerüchten zu Folge schaut er sich bereits anderweitige um.


13:31 Uhr

Alles oder nichts: Chinesen setzen auf Las-Vegas-Grand-Prix

Die USA könnte schon bald um ein Formel-1-Rennen reicher sein, denn die Pläne für die Strecke im Spielerparadies nehmen immer mehr Form an. Mit einem amerikanischen Unternehmer, chinesischen Investoren und natürlicher deutscher Streckenbaukunst wird die Ernsthaftigkeit des Projekts unterstrichen. Hier könnt ihr alle aktuellen Details zu den Plänen nachlesen.


13:07 Uhr

Man munkelt wieder

Kaum steigen die Temperaturen, schon köchelt es wieder in der Gerüchteküche rund um die Fahrerkonstellationen für die kommende Saison. Dabei dreht sich das Fahrerkarussell vor allem rund um das Ferrari-Cockpit von Kimi Räikkönen. Aber auch im Mittelfeld könnte es rund gehen. Dort bahnen sich nach dem Verstappen-Kwjat-Tausch nämlich auch Red-Bull-Renault Geschäfte an. So munkelt man in der spanisches Presse, Sainz würde zu dem gelben Werksteam wechseln und Nachwuchspilot Pierre Gasly dafür den logischen Schritt in das Formel-1-Ausbilderteam Toro Rosso machen. Kwjats Platz wäre damit gesichert.

Bei 'Auto motor und sport' bringt man derweil noch einen ganz anderen Namen ins Gespräch: Sebastien Buemi für Renault. So wird Red-Bull-Teamchef Christian Horner zitiert: "Buemi wäre der ideale Mann für das Team. Er ist schnell, fleißig, hat technisches Verständnis und Erfahrung. Du kannst ihn um 3 Uhr morgens anrufen, und er setzt sich in den Simulator."

Der Schweizer war zwischen 2009 und 2011 schon als Toro-Rosso-Pilot in der Formel 1 und steht seither als treuer Testpilot zur Verfügung während er in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der Formel E antritt. Ein derartiges Comeback eines aussortierten Red-Bull-Schützlings wäre eine kleine Sensation.


12:40 Uhr

Von Simulator zu Simulator

Da ist Toro Rosso Williams einen Schritt voraus. Während Felipe Massa erst ankündigt, heute den ganzen Tag im Simulator in Grove zu verbringen, grüßt Carlos Sainz schon aus selbigem in Milton Keynes. Den dazugehörigen Tweet hat er aber bereits wieder gelöscht... oder löschen müssen? Auf den ersten Blick hatte ich nichts Verwerfliches oder Verräterisches darin entdecken können.


11:59 Uhr

Museumstour

Auch das kann man Bildung nennen: Wer sich für Motorsportgeschichte interessiert und dazu noch einen Hang zur Farbe Rot hat, kann sich in den Ferien gleich mal eine Reise nach Maranello buchen. Im Ferrari-Museum eröffneten Sebastian Vettel und sein Teamchef Maurizio Arrivabene gestern die Ausstellung "Ferraristi per Sempre".


11:31 Uhr

Fahrtipps und Girlpower

Bei Williams widmete man sich gestern dem Bildungsauftrag. Dort gab Valtteri Bottas Gästen des Teampartners etwas aus seinem Erfahrungsschatz als Rennfahrer weiter, während die stellvertretende Teamchefin Claire Williams sich um den Nachwuchs kümmerte. Für die Mädchen-Initiative "Dare To Be Different", zu deren Zugpferden auch die ehemalige Williams-Testpilotin Susie Wolff gehört, erklärte sie den interessierten Zuhörerinnen, was es heißt, sich als Frau im harten Motorsportbusiness durchzusetzen.


11:30 Uhr

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