powered by Motorsport.com

Best of Social Media

Formel-1-Live-Ticker: Beginn der FIA-Sportkonferenz in Turin

Aktuell im Formel-1-Live-Ticker: +++ Valtteri Bottas schuftet, Nico Hülkenberg chillt +++ Lewis Hamilton besinnt sich auf seine Wurzeln +++

18:22 Uhr

Servus!

Mit diesen Neuigkeiten vom Fahrermarkt verabschieden wir uns in den (Fußball-)Feierabend. Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse, morgen ist wieder meine Kollegin Rebecca Friese für dich hier. Bis dahin kannst du uns jederzeit mit dem Kontaktformular schreiben! Ciao!


18:16 Uhr

Tost geht von Sainz' Verbleib bei Toro Rosso aus

Kommen wir noch zur Personalie Carlos Sainz. Über den Spanier hat Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost in Turin nämlich etwas sehr Interessantes gesagt. Er sieht es nicht als Problem an, dass Sainz 2017 auch noch ein drittes Jahr bei den Jungbullen anhängt. "Ich sehe das nicht als Problem an. Es hängt immer davon ab, was bei Red Bull passiert. Die sind voll im kommenden Jahr - mit Ricciardo und Verstappen." Er verkündet indirekt die Verlängerung von Sainz: "Wie es jetzt aussieht, und das hoffe ich auch persönlich, wird Carlos Sainz bei Toro Rosso bleiben. Das wird bald bestätigt werden. Das ist eine gute Möglichkeit für Carlos, um sein Talent zu zeigen. Das Fahrerduo für Toro Rosso ist noch nicht zu 100 Prozent entschieden. Ich erwarte, dass Carlos bleiben wird."

Und Kwjat? "Persönlich hoffe ich auch, dass Daniil bleibt. Ich denke, er ist ein wirklich guter Fahrer, aber er muss sich wohlfühlen." Könnte man sonst auch auf Junior Pierre Gasly zurückgreifen? "Könnte sein, am Ende ist das eine Entscheidung von Red Bull." Tost spricht auch darüber, dass Kwjat möglicherweise zu früh zu Red Bull gekommen ist (nach nur einem Jahr bei Toro Rosso): "Das war ursprünglich nicht geplant, weil wir dachten, dass Sebastian Vettel bleiben wird. Natürlich war Daniil die nächste Wahl. Er hat ein paar sehr gute Rennen gezeigt dort. Man sollte seinen dritten Platz in China nicht vergessen."


17:55 Uhr

Tost lobt Kwjat: "Sehr schnell und hochtalentiert"

Tost rückte auch in der Red-Bull-Personalrochade in den Vordergrund. Er tauschte Max Verstappen gegen Daniil Kwjat ein. Den Russen kennt er aus früheren Jahren bereits gut. Wir hat er sich nun eingelebt im Team? "Am Beginn war er ziemlich geschockt, aber jetzt ist er zurück in seiner guten Verfassung. Wir hatten viele Meetings und Diskussionen. Ich hoffe, dass Toro Rosso ihm alle Voraussetzungen dafür bieten kann, dass er sich wohlfühlt und eine gute Leistung zeigt. Zuerst müssen wir ihm erst einmal ein gutes Auto geben, weil wir alle wissen, dass Daniil ein sehr schneller und hochtalentierter Fahrer ist. Ich erwarte gute Ergebnisse von ihm, weil ich weiß, dass er das schaffen kann", spricht er dem Russen Mut zu.

"Er kann sehr glücklich sein, dass Red Bull zwei Teams hat, sonst wäre er jetzt draußen aus der Formel 1. Er sieht das sehr realistisch. Ich erwarte, dass unser Auto in der zweiten Saisonhälfte sehr gut sein wird, obwohl wir den Motor aus dem Vorjahr haben. Er wird einen guten Job machen. Wir werden sehen, was bei Red Bull passiert. Ich erwarte, dass Daniel Ricciardo und Max Verstappen auch in den nächsten Jahren dort bleiben werden. Deshalb wird es schwierig, zu Red Bull aufzusteigen", verrät Tost. Das gilt jedoch nicht nur für Kwjat sondern auch für Carlos Sainz, der ebenfalls ins Topteam drängt.

Carlos Sainz Franz Tost Daniil Kwjat Toro Rosso Scuderia Toro Rosso F1 ~Carlos Sainz (Toro Rosso), Franz Tost und Daniil Kwjat (Toro Rosso) ~

17:48 Uhr

Toro-Rosso-Ausfälle noch nicht geklärt

Am Rande der FIA-Konferenz hat Franz Tost auch über das enttäuschende Rennwochenende in Baku gesprochen. Beide Piloten konnten das Rennen aufgrund eines technischen Problems nicht beenden. "Wir untersuchen das Problem noch, weil wir uns in Baku dazu entschieden haben, das Heck nicht komplett zu zerlegen. Wir wollen wirklich den Grund herausfinden. Derzeit habe ich noch keine Antwort."

"Die Teile sind heute am Abend zurückgekommen. Ich hoffe, dass wir morgen mehr wissen. Es sieht so aus, als hätte es ein Problem an der Aufhängung mit den Stoßdämpfern gegeben. Das haben wir weder bei Tests noch in Rennen zuvor erlebt, daher waren wir sehr überrascht. Das ist ein komplett neues Problem. Da es bei beiden Autos aufgetreten ist, könnte das bedeuten, dass ein Produktionsfehler passiert ist. Das müssen wir uns erst anschauen", so der Österreicher. Er habe mit Positionen rund um Platz acht bis zehn im Rennen gerechnet. Er fügt an: "Wir brauchen die Punkte." Derzeit liegt das Team aus Faenza mit 32 Punkten auf dem sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM.


17:10 Uhr

Tost: Darum wurde Schumacher sieben Mal Weltmeister...

Franz Tost, Teamchef von Toro Rosso, hat auf der Konferenz in Turin über die Voraussetzungen von jungen Piloten gesprochen, die neu in die Formel 1 einsteigen. Als Teamchef des Red-Bull-Juniorteams hat er ständig mit unerfahrenen Piloten zu tun. "Je größer seine Fähigkeiten und sein Talent sind, desto schneller lernt er. Die Leidenschaft ist für mich nur der zweitwichtigste Punkt. Wenn ein Fahrer nicht zu 100 Prozent den Motorsport lebt, wird er nicht erfolgreich sein. Er muss Tag und Nacht für den Sport leben, 356 Tage pro Jahr, wenn er erfolgreich sein will."

"In diesen Punkten sehe ich Unterschiede zwischen den Fahrern. Wer zeigt mehr oder weniger Einsatz? Das sind für mich die ersten Anzeichen, ob ein Fahrer es schafft oder nicht", schildert der Österreicher. Er zieht den Vergleich mit dem Rekordchampion: "Michael Schumacher gewann am Sonntag das Rennen. Von Mittwoch bis Freitag testete er in Mugello und am Wochenende ist er Kart gefahren. Das ist einer der Gründe, warum er sieben Mal Weltmeister war. Er hatte 100 Prozent Einsatz für den Sport." Außerdem gehören Disziplin, Lebensstil und der Umgang mit dem Umfeld für Tost dazu.


16:55 Uhr

Marchionne: "Das Beste wird noch kommen"

Auch Sebastian Vettels Boss, Sergio Marchionne, hat bereits auf der Konferenz gesprochen. Der Ferrari-Boss, der auch in Baku vor Ort war, ist zufrieden mit den Regeln für die kommende Saison: "Jean Todt und die anderen Mitglieder der Formel-1-Kommission haben versucht, eine Balance zwischen der Kostenlimitierung für die Teilnehmer - um den Zugang zum Sport zu garantieren - und dem Drang nach Innovation herzustellen. Mit der Einführung der Regeln für 2017 haben wir einen akzeptablen Grad an Gleichgewicht gefunden."

"Enzo Ferrari himself hat schon daran geglaubt, dass unser Sport großartig bleiben wird, wenn wir uns dem Ideal verschreiben, dass unser schnellstes Rennen, unsere revolutionärste Idee, unser bahnbrechendes Produkt, genau das nächste sein wird. Deshalb habe ich keinen Zweifel daran, dass das Beste noch kommen wird", gibt er sich kämpferisch.


16:24 Uhr

Vettel: "Sport muss in gewisser Weise gefährlich bleiben"

Auch Sebastian Vettel ist heute bei der Konferenz in Turin, wie viele anderen Formel-1-Größen. Der Ferrari-Pilot sprach unter anderem auch über den Kurs in Baku. Er kann die Kritik daran nicht verstehen: "Die Strecke hat viel Kritik bekommen, weil sie gefährlich sein soll. Ich stimme dem nicht zu. Die Organisatoren in Baku haben einen Wahnsinnsjob gemacht, um die Rennstrecke an einen Ort zu bringen, der normalerweise nicht für Rennsport gemacht ist. Aber es ist ein fantastischer Ort. Es ist eine spektakuläre Strecke, bei der es keinen Raum für Fehler gibt."

Dieser Faktor habe es so aufregend: "So etwas hat auch die Vergangenheit aufregend gemacht und macht es auch noch heute. Die Autos sind viel sicherer geworden, was es uns einfacher macht. Früher hatten die Piloten nicht so viel Glück, weil die Autos nicht so sicher waren."

Man müsse eben den richtigen Kompromiss finden. Für Vettel sind folgende Eigenschaften wichtig: "Die Zutaten für Leidenschaft, Geschwindigkeit, Gefahr, Sound sind ziemlich wichtig. Gleichzeitig müssen wir den Sport sicherer machen. Wir können unsere Augen nicht schließen, bis irgendetwas Schlimmes passiert. In den vergangenen Jahren haben wir reagiert und machen es immer noch", meint der vierfache Weltmeister, merkt aber an: "Der Sport muss aber in gewisser Weise gefährlich bleiben, denn das ist für die Leute anziehend. Wenn man diese Zutat verliert, dann fühlen die Leute nicht mehr, dass es etwas außerhalb ihrer Welt ist, und das macht es weniger aufregend. Im kommenden Jahr wird ein Schritt gemacht, der uns Fahrern wieder mehr Freude bringt."


16:19 Uhr


16:18 Uhr

Nico Rosbergs Rückblick auf Baku


16:11 Uhr

Todt wünscht sich Sieg von Perez

FIA-Präsident Jean Todt hat auf der Konferenz auch über die aktuelle Formel-1-Weltmeisterschaft gesprochen. Er zeigt sich erfreut: "In diesem Jahr sehen wir tolle Leistungen. Es gibt eine weniger starke Dominanz eines Teams. Wenn wir daran denken, wie es in den vergangenen Jahren gewesen ist, gibt es nun nicht mehr dieses eine große, dominante Team. Es ist eine umkämpfte Weltmeisterschaft und es ist sehr gut, dass es jemanden wie Perez gibt", freut sich der Franzose über das zweite Saison-Podium von Sergio Perez in Baku.

Immerhin komme Perez aus einem kleineren Mittelfeldteam im Vergleich zu Mercedes, Ferrari oder Red Bull. "Es ist gut, dass er Dritter geworden ist. Ich wäre vielleicht noch glücklicher, wenn ich ihn auf dem ersten Platz auf dem Podium sehen könnte. Es ist sehr gut für den Sport, dass auch Autos von kleineren Teams nach vorne kommen."

Sergio Perez Force India Sahara Force India F1 Team F1 ~Sergio Perez (Force India) ~

16:00 Uhr

Monza-Deal "sehr nahe" vor Einigung

Heute hat in Turin die FIA-Sportkonferenz 2016 begonnen. Die Veranstaltung wurde mit einer Diskussion mit FIA-Präsident Jean Todt und dem Vorsitzenden des italienischen Automobilclubs (ACI) Angelo Sticchi Damiani eröffnet und dauert bis Donnerstag. Dieter Rencken ist für uns vor Ort.

Gleich zu Beginn wurde auch das Thema Italien-Grand-Prix angeschnitten. Der Vertrag von Monza läuft in diesem Jahr aus und noch gibt es keine neue Vereinbarung. Dazu meinte der Vorsitzende des ACI: "Das sind schwierige Verhandlungen. Es ist das erste Mal, dass es in Italien solch eine Hürde gibt, einen Grand Prix zu organisieren. In Monaco haben wir schon viele Punkte mit Ecclestone geklärt, es gibt aber noch Dinge, die besprochen werden müssen. Wir sind sehr nahe dran an einer Einigung, trotz mancher Aktionen, die nicht gerade geholfen haben." Dabei dürfte er die Einmischung von Imola meinen. Der Kurs würde sich als Alternative anbieten. - Alle Details dazu hier!


15:22 Uhr

Es wird eng

Bei Force India hat man anscheinend nicht mit den Erfolgen in diesem Jahr gerechnet, der Schrank für die Pokale ist voll. Das heißt im Umkehrschluss: Entweder darf Sergio Perez nicht mehr so schnell fahren, oder man besorgt sich schnell mal einen neuen. Kaum auszudenken, wenn dann auch mal Nico Hülkenberg Podestplätze einfährt... ;)


14:47 Uhr

Was sagt eigentlich Niki Nationale zum Baku-Rennen?

Fast schon Tradition: Alex Kristan parodiert Niki Lauda und beschert uns einen sehr lustigen Rückblick auf den Grand Prix von "Aser-baidschan". Was ein "Speibsackerl" im Mercedes-Cockpit verloren hat und warum sich Justin Bieber auf Hamiltons Ohrringe freut - einfach herrlich. Viel Spaß beim Anschauen!


14:04 Uhr

Alonso erklärt Ärger über Herbert-Kritik

McLaren-Pilot Fernando Alonso hatte keinen einfachen Saisonstart. Nach seinem Horrorcrash in Australien musste er in Bahrain pausieren, da er sich Rippenbrüche zugezogen hatte. Zu allem Überfluss wurde er an jenem Wochenende von Ex-Formel-1-Pilot und TV-Experte Johnny Herbert verbal attackiert. Der Brite meinte, Alonso sei bei McLaren nicht mehr motiviert und solle daher lieber in Rente gehen. Alonso konterte daraufhin live im TV...

"Ich denke, an diesem Wochenende war es nicht angebracht, Dinge zu behaupten, die nicht wahr sind", schildert Alonso im Nachhinein. Herbert blieb übrigens bei seiner Kritik, die beiden versöhnten sich aber. "Es gibt jeden Tag falsche Aussagen, die über mich oder andere Sportler behauptet werden, das geht Hand in Hand mit der Aufmerksamkeit der Medien. Es gibt immer Gerüchte und Lügen, das kannst du auch gar nicht kontrollieren, daher akzeptierst du das."

An jenem Wochenende kam jedoch noch etwas hinzu: "Ich bin mit meiner Schwester, einer Ärztin, von Spanien geflogen, weil sie mir helfen hätte können, wenn ich in der Höhe ein Problem mit der Lunge bekäme. Es gab ein paar Risiken, überhaupt nach Bahrain zu fliegen. Meine Rippen waren gebrochen, ich habe versucht, den Check zu überstehen und zu fahren. Am Freitagabend wollte ich die FIA noch einmal überzeugen. Und das am nächsten Tag zu hören, dass ich nicht mehr motiviert sei...Ich war nicht wütend, aber das war ein überflüssiger Kommentar, speziell an diesem Wochenende", erklärt Alonso und betont: "Man kann mir vorwerfen, dass ich langsam bin oder was auch immer, aber nicht, dass ich nicht mehr motiviert sei. Ich war dort und habe das gesamte Wochenende mit dem Team verbracht. Dieser Kommentar war nicht gut, speziell weil er von einem anderen Fahrer kam, der die Leidenschaft zum Racing ebenfalls kennt."

Fernando Alonso McLaren McLaren Honda F1 ~Fernando Alonso (McLaren) ~

13:02 Uhr

Rückblick: Das war in Baku los

Wollen wir doch noch mal kurz auf das vergangene Wochenende zurückblicken. In unserer Backstage-Fotostrecke findest du die Schnappschüsse abseits der Rennstrecke. Welche Promis ins Land des Feuers kamen, wen Lewis Hamilton mitgenommen hat und welcher NASCAR-Pilot im Formel-1-Autos Platz genommen hat - das alles und vieles mehr findest du hier!


Fotostrecke: F1 Backstage: Baku


12:37 Uhr

Massa: Fahren im Qualifying aggressiver als 2014

Drei Saisonen fährt die Formel 1 nun bereits mit der neuen Motorenformel. Zeit für ein Zwischenfazit mit einem Piloten, der seit 2002 Rennen fährt: Felipe Massa. Hat sich sein Fahrverhalten 2014 stark verändert? "Man verändert sich, aber man gewöhnt sich daran. Ich hatte niemals Probleme mit dem Brake-by-Wire-System. Das einzig Gewöhnungsbedürftige für mich war, dass die Autos seit 2014 weniger Abtrieb haben, dafür aber mehr Drehmoment. Ich hatte also viel mehr durchdrehende Reifen", schildert Massa.

"Man muss viel gefühlvoller fahren, speziell auf der Bremse. In diesem Jahr hat das Auto schon mehr Abtrieb und mehr Power. Das Gefühl ist so ziemlich das gleiche wie 2014, nur haben wir mehr Grip. Wir sind also definitiv aggressiver auf dem Gas", so der Williams-Pilot. Allerdings kann man das nur am Samstag ausnutzen: "Man kann zumindest im Qualifying ein bisschen aggressiver fahren, im Rennen hat es sich nicht verändert. Wenn du zu aggressiv fährst, dann zerstörst du deine Reifen innerhalb von drei Runden." Grundsätzlich hält er fest: "Das Auto ist jetzt schneller auf der Geraden, aber langsamer in den Kurven. Das ist der Unterschied."


Fotos: Felipe Massa, Großer Preis von Europa


Folge uns auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Folge uns auf Twitter

Folge uns auf Instagram

Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt

Anzeige

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!
Jetzt neues Top-Video anschauen