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Wunschkandidat Button: Williams rollt den roten Teppich aus

Pat Symonds flirtet in der FIA-PK öffentlich mit Jenson Button und wünscht sich, dass er weiter Formel 1 fährt, "sei es bei Williams oder woanders"

(Motorsport-Total.com) - Schon seit Wochen kursieren Gerüchte, wonach Jenson Button 2017 zum Williams-Team zurückkehren könnte. Angeblich ist der Weltmeister von 2009 Wunschkandidat von Teamchef Frank Williams. Denn während Valtteri Bottas nach den Vertragsunterschriften von Nico Rosberg bei Mercedes und Kimi Räikkönen bei Ferrari als gesetzt gilt, ist das Cockpit von Felipe Massa weniger sicher.

Jenson Button

Jenson Button könnte seine Karriere 2017 bei Williams fortsetzen Zoom

Massa könnte, so wird spekuliert, entweder als erfahrener Teamleader zu Renault wechseln oder seine Formel-1-Karriere beenden. Button wiederum verweist darauf, dass sich das McLaren-Team nicht vor September entscheiden werde. Trotzdem wurde sein Manager Richard Goddard zuletzt im Paddock gesehen, und das mutmaßlich nicht nur, um Smalltalk zu führen und Hände zu schütteln.

Zudem nimmt Williams den Flirt mit Button jetzt auch öffentlich auf: "Ich halte Jenson für einen großartigen Fahrer", sagt Technikchef Pat Symonds im vielbeachteten Rahmen der Freitags-Pressekonferenz der FIA am Hungaroring. "Er hat seine Karriere bei Williams begonnen, insofern gibt es da einiges an Zuneigung für ihn."

"Auf persönlicher Ebene schätze ich ihn seit vielen Jahren als Freund. Er ist für uns bei Benetton gefahren, als ich dort war", sagt Symonds. "Er ist ein großartiger Fahrer, und er zeigt, dass er immer noch sehr stark ist. Ich hoffe, dass er nächstes Jahr noch in der Formel 1 ist, sei es bei Williams oder einem anderen Team."

So würde man in der offiziellen FIA-Talkshow nicht sprechen, wenn man auf Williams-Seite nicht dazu bereit wäre, Button den roten Teppich auszurollen. Button wiederum wollte schon 2005 zu Williams zurückkehren, wurde damals aber vom Contract Recognition Board dazu gezwungen, bei BAR zu bleiben.

"Auf mich wirkt er so, als wolle er weiter Rennen fahren, als wolle er weiter um Podestplätze kämpfen", analysiert Formel-1-Experte Johnny Herbert. "Das ist für ihn wahrscheinlich die Schlüsselfrage: Warum weitermachen, wenn ich nicht aufs Podium fahren kann? Ich denke, genau darum geht es für Jenson. Und viele Möglichkeiten hat er nicht."

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