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  • 03.11.2015 · 17:45

  • von Ryk Fechner

Van der Garde will 2016 in hoher Kategorie Rennen fahren

Ex-Grand-Prix-Pilot Giedo van der Garde möchte zurück auf den Motorsport-Olymp - Die Formel 1 scheint Geschichte, aber in eine unbekannte Serie möchte er auch nicht

(Motorsport-Total.com) - Es war der Aufreger zu Beginn der Formel-1-Saison 2015, als Giedo van der Garde versuchte, sich ins Sauber-Cockpit einzuklagen. Der Niederländer gewann gegen das Schweizer Rennteam mehrere Gerichtsprozesse, da er - wie auch Adrian Sutil - einen gültigen Vertrag für die Saison hatte. Leider waren auch Felipe Nasr und Marcus Ericsson bereits gesetzt, die das laufende Jahr bei den nun Blau-Gelben bestreiten. Van der Garde blieb nur das Sabbatjahr.

Giedo van der Garde

Wie gut sind van der Gardes Karten 2016 nach der Sauber-Posse? Zoom

Ende August kamen Gerüchte auf, wonach van der Garde Ambitionen hegt, in der DTM oder in der GT3 zu starten. So testete er dort für das Team HDP einen Bentley Continental GT3 und hinterließ beim Team einen positiven Eindruck. Zudem testete er im Sommer einen Renault-Sport-RS01-Tourenwagen für seine Landsleute des Teams Verschuur.

Von der Probefahrt war er durchaus angetan. "Das Auto ist schön zu fahren", verrät er bei 'motorsport.com' "Aber nachdem du in der Königsklasse des Motorsports gekämpft hast, ist es einfach, mit etwas anderem zu fahren. Doch ich muss sagen, dass es für ein Auto mit Dach ein sehr kraftvolles Paket ist", schwärmt er vom Anpressdruck sowie dem ABS und der Traktionskontrolle des Autos.

Dennoch schränkt er rein: "Doch der Sinn dieses Tests war, fokussiert zu bleiben und nicht da, weil ich in der Meisterschaft antreten will. Ich werde noch andere Sachen testen, aber darüber kann ich noch nichts sagen", so der 30-Jährige, der 2013 eine Formel-1-Saison für Caterham bestritt.


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Gut möglich also, dass van der Garde gar auf ein Engagement in der Langstreckenmeisterschaft WEC hofft. Und obwohl er gerne sein Land in einer höheren Klasse vertreten würde, sei noch nichts in Stein gemeißelt: "Es wäre gut für den Motorsport in der Niederlande. Hoffentlich kann ich bald einen Vertrag unterzeichnen und mich auf eine neue Herausforderung konzentrieren", unterstreicht er, dass er motiviert ist.

Obwohl ihn die Posse um Sauber zur Pause zwang, ist er mit seiner Entscheidung, den Rechtsweg zu gehen, glücklich: "Man kann sich immer dazu entscheiden, für ein weniger konkurrenzfähiges Team zu fahren und eine frustrierende Zeit zu haben. Daher schien es für mich die richtige Entscheidung zu sein, eine Auszeit zu nehmen, um den Kopf freizubekommen."

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