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Sauber zeigt den C33

Der Sauber-Ferrari C33, das neue Dienstfahrzeug von Adrian Sutil und Esteban Gutierrez, hat das Licht der Welt erblickt

(Motorsport-Total.com) - Sauber hat das Geheimnis um die Optik des neuen Boliden aus Hinwil gelüftet. Der von einem Ferrari-V6-Turbo-Motor angetriebene Sauber C33 besticht an der Front durch eine weit nach unten gezogene Nase. Der Frontflügel ist an weit hinten angebrachten Stegen aufgehängt.

Die Lufteinlässe an den Seitenkästen sind wie bei allen Autos der 2014er-Generation größer als beim Vorgängermodell. Das Heck wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt. Auffällig dabei ist, dass der Heckflügel in ähnlicher Weise wie der des neuen Ferrari F14 T am Chassis angebracht ist. Hingergrund: Beide Teams setzen auf das gleiche Getriebe.

Mit 5,30 Meter ist der C33 deutlich länger als etwa der Williams-Mercedes FW36, der es auf exakt 5,00 Meter bringt. In puncto Radaufhängung vertraut Sauber beim C33 wie gehabt auf das Schubstangen-Prinzip an der Vorderachse und das Zugstreben-Prinzip an der Hinterachse.


Präsentation des Sauber C33

Der Optimismus in Hinwil ist groß. "Der Weg, den wir mit dem C33 eingeschlagen sind, erlaubt uns maximale Flexibilität, damit wir schnell reagieren können. Klar ist auch, dass Zuverlässigkeit ein wichtiger Faktor sein wird - besonders in den ersten Rennen. Daher haben wir diesem Bereich eine hohe Priorität verliehen", sagt Chefdesigner Eric Gandelin.

"Wir haben ein sehr forderndes Jahr 2013 hinter uns", erinnert Teamchefin Monisha Kaltenborn. "Vor allem die erste Hälfte war für uns schwierig, doch in der zweiten ist es uns gelungen, uns signifikant zu steigern. Wir haben in dieser Phase sehr viel gelernt und werden dies in der neuen Saison konsequent umsetzen."

Prognosen im Hinblick auf die neue Saison mag die Teamchefin nicht machen: "Aufgrund der radikalen Änderungen im technischen Reglement sind Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt schlich unmöglich. Noch mehr als in den Jahren zuvor wird man erst nach Abschluss der Wintertests einen Eindruck von den Kräfteverhältnissen haben. Dann werden wir auch unsere Zielsetzung für die Saison 2014 definieren. Klar ist, dass der Zuverlässigkeit insbesondere zu Beginn der Saison eine ganz besondere Bedeutung zukommt."

Sutil freut sich auf neue Herausforderung

Adrian Sutil

Adrian Sutil steht vor seiner ersten Saison als Sauber-Pilot Zoom

Gefahren wird der Sauber-Ferrari C33 in der am 16. März in Melbourne beginnenden Saison 2014 von Neuzugang Adrian Sutil und von Esteban Gutierrez, der dem Schweizer Team für eine zweite Saison erhalten bleibt. "Nach sechs guten Jahren beim gleichen Team war es für mich an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen", betont Sutil.

"Ich bin fest entschlossen, mit dem Sauber-Team eine erfolgreiche Zukunft zu haben und werde meinen Teil dazu beitragen. Das Team hat in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, wozu es fähig ist, nicht zuletzt in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison. Und in Sachen Infrastruktur braucht sich das Sauber-Team hinter niemandem zu verstecken. Ich freue mich auf diese Herausforderung", so Sutil.

"Adrian ist ein Pilot, den wir schon länger beobachtet haben, und mit dem wir auch seit September in Kontakt standen. Deshalb freut es mich besonders, dass wir ihn für unser Team gewinnen konnten", sagt Kaltenborn und lobt: "Er hat immer wieder gezeigt, wie schnell er ist, und auch an Erfahrung mangelt es nicht: Adrian geht in seine siebte Saison. Das ist angesichts der drastischen technischen Veränderungen ein
nicht zu unterschätzender Vorteil."

Gutierrez will auf Erfahrung aufbauen

Esteban Gutierrez

Esteban Gutierrez geht in seine zweite Formel-1-Saison mit Sauber Zoom

"Esteban Gutierrez", fährt Kaltenborn fort, "halten wir schon seit langem für einen talentierten Rennfahrer. Wir kennen ihn bestens, hat er doch bereits seit mehreren Jahren eine Verbindung zu unserem Team. Er hatte im vergangenen Jahr einen schwierigen Start, konnte sich jedoch kontinuierlich steigern und er hat sich gut im Team eingelebt. Wir sind überzeugt, dass er die gewonnene Erfahrung nun in gute Resultate umsetzen kann."

Der Mexikaner selbst sieht es ähnlich: "In der vergangenen Saison hatte ich eine steile Lernkurve, und gemeinsam mit dem Team konnte ich mich kontinuierlich verbessern. Ich arbeite ja jetzt bereits das vierte Jahr mit der Schweizer Mannschaft, das zweite als Stammfahrer. Ich habe im letzten Jahr viel gelernt und fühle mich für den nächsten Schritt bereit. Die Saison 2014 wird technisch eine riesige Herausforderung, umso wichtiger ist es, die Leute, mit denen man arbeitet, gut zu kennen. Ich werde alles geben, mich weit er zu steigern und das Team mit all meinen Möglichkeiten zu unterstützen."

Als neuer Ersatzfahrer wurde der Niederländer Giedo van der Garde verpflichtet. "Giedo hat vier Jahre Erfahrung in der GP2 und er fuhr 2013 in der Formel 1. Damit bringt er beste Voraussetzungen mit, um erfolgreich in unserem Team zu arbeiten", begründet Teamchefin Kaltenborn die Wahl und hält fest: "Giedo hat sein Talent als Rennfahrer oft bewiesen und wir als Team möchten ihn dabei unterstützen, sein Können weiterzuentwickeln. Giedo hat die richtige Einstellung, um einen weiteren
Schritt nach vorne zu machen."


Die Rolle als Testfahrers übernimmt der 18-jährige Russe Sergei Sirotkin. "Sergei hat im vergangenen Jahr bereits Gelegenheit gehabt, die Formel 1 aus der Nähe zu erleben", erklärt Kaltenborn. Und weiter: "Er verbrachte mehrere Tage in der Fabrik, tauschte sich mit unseren Ingenieuren aus, war beim Großen Preis von Italien beim Team und hat in Fiorano mit einem Ferrari 60 Runden zurückgelegt. Unser Ziel ist es nach wie vor, ihn auf einen Einstieg in die Formel 1 vorzubereiten."

Das Streckendebüt des neuen Sauber ist für kommenden Dienstag, den ersten von vier Tagen der Jerez-Testwoche, geplant. Gutierrez wird an den ersten beiden Tagen (Dienstag und Mittwoch) im Auto sitzen. Sutil übernimmt den C33 für Donnerstag und Freitag.

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