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Red Bull und Porsche: Keine Bekanntgabe in Spielberg geplant

Die Gerüchteküche brodelt, doch Red Bull und Porsche werden ihre geplante Zusammenarbeit wahrscheinlich noch nicht in Österreich bekanntgeben

(Motorsport-Total.com) - Dass Red Bull und Porsche vorhaben, ab 2026 in der Formel 1 zusammenzuarbeiten, das ist seit Monaten kein Geheimnis mehr. Doch während die Gerüchteküche brodelt, dass schon dieses Wochenende beim Grand Prix von Österreich eine Bekanntgabe stattfinden könnte, wird sich eine offizielle Information zu diesem Thema laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' weiter hinauszögern.

Fotomontage: Red-Bull-Porsche RB18

Red Bull und Porsche, das wird offenbar noch ein wenig dauern ... Zoom

Es wäre zwar naheliegend gewesen, den Einstieg von Porsche als Teilhaber am Red-Bull-Team und Lieferant des Antriebsstrangs beim Heimrennen zu verkünden, doch dabei hat die FIA nicht mitgespielt. Das Motorenreglement 2026 wurde nicht wie geplant beim Motorsport-Weltrat Ende Juni abgesegnet, und damit liegt auch die offizielle Bekanntgabe auf Eis.

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko hatte zuletzt in Silverstone erklärt, dass er "froh" darüber wäre, "wenn wir jetzt endlich mal das Reglement für den Sechszylinder verabschieden würden". Eine Aussage, die Informationen stärkt, wonach die Bekanntgabe eigentlich für Spielberg geplant war, wegen der Verzögerungstaktik beim Motorenreglement aber nicht stattfinden kann.

Marko dementiert im Interview mit 'Sky' nicht mehr, dass es zu einer Zusammenarbeit kommen könnte, sagt aber: Der Volkswagen-Vorstand habe beschlossen, "in die Formel 1 zu gehen, wenn das Reglement verabschiedet ist. Das muss hieb- und stichfest sein, da müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Und das ist beim World-Council nicht verabschiedet worden."


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"Das gibt eine Verzögerung, und damit hat sich auch alles andere, von Teamentscheidungen und dergleichen, verzögert", sagt der Österreicher, der nun "vielleicht im September, oder im Oktober" damit rechnet, dass die FIA das Motorenreglement 2026 final verabschiedet. Erst dann kann auch der Red-Bull-Porsche-Deal verlautbart werden.

Die Entscheidung des Volkswagen-Konzerns, den beiden Marken Porsche und Audi einen Einstieg in die Formel 1 zu ermöglichen, ist bereits erfolgt. Porsche soll mit Red Bull einig sein. Audi verhandelt angeblich noch mit Sauber. Alle anderen Kandidaten für einen Audi-Einstieg (McLaren, Aston Martin, Williams) sind aus dem Rennen, hört man.

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