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  • 14.06.2007 21:41

Kubica muss zuschauen - Formel-1-Debüt für Vettel

Die Verantwortlichen haben ein Machtwort gesprochen - Robert Kubica darf aus Sicherheitsgründen nicht starten - Sebastian Vettel gibt sein Formel-1-Debüt

(Motorsport-Total.com) - Soeben wurde in Indianapolis von den Verantwortlichen des Automobilweltverbandes FIA entschieden, dass BMW Sauber F1 Team Pilot Robert Kubica nur fünf Tage nach seinem schweren Unfall in Montréal nicht ins Cockpit zurückkehren darf. Die Mediziner hielten bei einer Untersuchung am Donnerstag den 22 Jahre alten Polen Kubica noch nicht wieder für fit genug, ein Rennen zu bestreiten.

Robert Kubica

Robert Kubica fühlt sich 100-prozentig fit, aber er ist es noch nicht Zoom

"Ich fühle mit 100-prozentig fit und habe keine Schmerzen", hatte der Pole noch vor der Untersuchung gesagt, der mit einem schnellen Comeback zur Normalität zurückkehren will.#w1#

Die Tests konnte Kubica zwar alle bestehen, aber die Ärzte - Streckenchef Geoff Billows und FIA-Arzt Gery Hartstein - vertreten die Meinung, dass die Gefahr zu groß ist, dass bei einem weiteren Unfall Folgeschäden auftreten.

"Natürlich bin ich enttäuscht, denn ich wäre natürlich gern gefahren, zumal ich mich gut fühle", so Kubica, der die Entscheidung aber nachvollziehen und damit leben kann. "Ich wünsche Sebastian viel Glück und bin sicher, er wird einen guten Job machen." Der Pole wird sich nun vor dem Rennen in Magny-Cours einem weiteren Check unterziehen müssen.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen ("Wenn ein Arzt, so etwas
empfiehlt, dann wird man nicht anders entscheiden.") hat entschieden, dass der offizielle Test- und Ersatzfahrer des Teams, Sebastian Vettel, zum Einsatz kommen wird. Der erst 19-jährige Deutsche aus Heppenheim wird damit sein Formel-1-Debüt geben.

"Das kam sehr überraschend", so Vettel. "Ich freue mich jetzt darüber, denn ich hatte nicht damit gerechnet. Ich denke, dass ich fit genug bin. Ich habe gestern die Strecke zweimal abgejoggt. Es ist etwas ganz Besonderes hier."

Der junge Hesse erhielt bei BMW den Vorzug vor dem anderen deutschen Testfahrer Timo Glock. Der aktuelle GP2-Spitzenreiter Glock, der jetzt als Ersatzfahrer zur Verfügung steht, und BMW Sauber F1 Team Stammfahrer Nick Heidfeld waren am 24. Oktober 2004 bei Jordan die beiden letzten Deutschen, die gemeinsam für ein Team einen Grand Prix bestritten.

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