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Kevin Magnussen: DTM-Vertrag war ganz nah

Renault-Formel-1-Pilot Kevin Magnussen gibt zu, dass er beinahe in der DTM sesshaft geworden wäre - Nun ist er froh, doch nicht unterzeichnet zu haben

(Motorsport-Total.com) - Ein ruhiger Winter sieht sicherlich anders aus als derjenige von Kevin Magnussen: Am Geburtstag per E-Mail bei McLaren gekündigt, Testfahrten für Mercedes und Porsche, die Augen auf alle möglichen Rennserien gerichtet. Neben der DTM stand auch noch IndyCar auf der Interessenliste des Dänen. Einen DTM-Vertrag hätte er fast schon sicher gehabt, wie er jetzt durchblicken lässt. Aber manchmal zahlt sich pokern aus: Magnussen wartete ab und wurde schließlich mit einem Renault-Cockpit in der Formel 1 belohnt.

Kevin Magnussen

Formel 1 statt DTM: Kevin Magnussen hat im Winter gut gepokert Zoom

"Ich war sehr dicht dran an einem DTM-Engagement", sagt der 23-Jährige. "Ich muss zugeben, dass sie auf mich sehr verführerisch gewirkt hat. Irgendwie habe ich immer ein bisschen für sie geschwärmt." Magnussen hatte Anfang Dezember einen DTM-Mercedes getestet und galt bereits als aussichtsreicher Kandidat für eine Testfahrerrolle in der DTM. Schon sein Vater Jan war in der DTM beziehungsweise ITC aktiv und steuerte in den Jahren 1995 und 1996 eine C-Klasse.

"Aber jetzt bin ich wirklich froh, dass nichts von dem geschehen ist", strahlt der Meister der Formel Renault 3.5 World Series von 2013. "Ich bin froh, dass ich nicht in Panik verfallen bin und keinen Vertrag unterzeichnet habe, der nicht meine absolut erste Wahl gewesen wäre. Und dass ich mutig genug gewesen bin, abzuwarten und etwas Besseres an Land zu ziehen. Jetzt kann ich wirklich sagen, dass ich genau dort bin, wo ich sein möchte."

Bei Renault ging alles sehr schnell: Da Pastor Maldonados Sponsor PDVSA aufgrund der niedrigen Rohölpreise das Sponsorengeld nicht mehr aufbringen konnte, verlor der Venezolaner über Nacht sein Cockpit. "Zwischen der Unterschrift auf dem Vertrag und der offiziellen Bekanntgabe lagen genau zwei Tage", grinst Kevin Magnussen. "Es war ein angenehmer Einstand bei Renault. Die Atmosphäre in Enstone hat es mir direkt angetan. Was ich dort gesehen habe, hat mich vom ersten Moment an überzeugt, dass dort eine glänzende Zukunft wartet." Zunächst muss er aber erst einmal durch die Saison 2016, die genauso ruppig werden kann wie sein Winter.

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