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Indirektes Kompliment von Brawn an Williams-Team

Ross Brawn findet, dass Williams Stärke gut für die Scuderia ist, solange die Blau-Weißen McLaren die Punkte wegnehmen

(Motorsport-Total.com) - Betrachtet man einmal den gegenwärtigen Stand in der Formel-1-Konstrukteurswertmeisterschaft, so fällt auf, dass Ferrari mit bereits 108 geholten Punkten vor (Vorjahr 170 Zähler nach 17 Rennen) McLaren mit 56 Punkten (Vorjahr 152 Zähler am Saisonende) und BMW-Williams mit derzeit 43 Punkten (Vorjahr 36 Zähler) bei nur noch sieben zu fahrenden Grand Prix extrem weit vorne liegt. Mathematisch gesehen sind die Chancen für die beiden Verfolger der Scuderia zwar vorhanden, jedoch äußerten deren Fahrer und Führungspersonal bereits, dass das italienische Team diese Saison einen verdammt guten Job machen würde und kaum mehr zu schlagen sei.

Michael Schumacher und Ross Brawn

Ferrari hat mit BMW-Williams und McLaren mittlerweile zwei harte Gegner

Ferraris Technischer Direktor Ross Brawn gab dieses Kompliment jetzt indirekt an Williams zurück, in dem er erklärte, dass es McLaren - der Hauptkonkurrent - durch das starke BMW-Williams-Duo Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya schwer hätte.

"McLaren wird zweifelsohne in der verbleidenden Saison versuchen alle Rennen zu gewinnen, jedoch ist auch BMW-Williams daran interessiert. In den letzten Jahren war es bislang immer so, dass wir zur Stelle waren, hat McLaren mal einen Fehler gemacht. Umgekehrt war es natürlich genauso. Jetzt ist das BMW-Williams-Team aber dazugekommen, was bedeutet, dass die übliche Platzierung und Punkteverteilung durcheinander geraten ist", wird Brawn in der englischen Presse zitiert.

Im Hause Ferrari scheint man sich gewissermaßen über einen Erfolg der Blau-Weißen zu freuen. Zumindest solange sie dem in Woking beheimateten McLaren-Team die Punkte wegnehmen und dadurch eine Vorentscheidung in der Weltmeisterschaft zu Gunsten des Teams aus Maranello herbeiführen. Alleine auf die indirekte Unterstützung eines anderes Teams verlässt man sich jedoch bei der Verteidigung der beiden Weltmeistertitel nicht, denn zuletzt spulte man ein äußerst ausführliches Testprogramm an und wie es heißt, so soll man in Silverstone mit einigen Neuerungen, wie zum Beispiel einem leistungsstärkeren Motor für das Rennen, an den Start gehen.

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