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Hommage für Landsmann: Vergne trägt Cevert

Beim Großen Preis von Monaco möchte Jean-Eric Vergne einem französischen Fahrer Tribut zollen - Seine Aussichten: "Monaco, da ist alles möglich"

(Motorsport-Total.com) - Das Mehr an Pressearbeit nimmt Jean-Eric Vergne gerne in Kauf. Der Toro-Rosso-Pilot freut sich nicht nur auf ein Heimrennen, sondern auch darüber, dass er den Journalisten ein spezielles Helmdesign präsentieren kann. Zwar sind neue Lackierungen beim Rennen durch die Straßenschluchten von Monte Carlo nichts Neues, dennoch setzt Vergne im Gegensatz zu den Kollegen beim Design seines Kopfschutzes weder auf Heroen, noch auf Pin-Up-Girls. Fuhr er im vergangenen Jahr noch ein Tribut an Jean Alesi spazieren, ist es diesmal für den 23-Jährigen eine Herzensangelegenheit.

Jean-Eric Vergne

Jean-Eric Vergne hat sein Helmdesign für Monaco an Francois Cevert adaptiert Zoom

"Monaco ist ein spezielles Rennen" erzählt Vergne, "also gibt es diesmal ein Tribut für einen ziemlich besonderen französischen Fahrer: Francois Cevert." Der einstige Teamkollege von Jackie Stewart bei Tyrrell kam bei einem Unfall in Watkins Glen 1973 ums Leben. "Dieses Jahr ist sein 40. Todestag (am 6. Oktober 1973, Anm. d. Red.) und ich dachte, es wäre gut, ihn hier in Monaco zu feiern."

Obwohl Verne zu Ceverts Zeiten noch gar nicht auf der Welt war, scheint er sich über sein Idol viel angelesen zu haben: "Er war ein großartiger Fahrer und ein sehr charismatischer Mensch. Ich denke, er war ziemlich populär im Fahrerlager", weiß der Franzose voller Hochachtung zu berichten und fügt hinzu: "Ich bin sehr glücklich, seine Farben dieses Wochenende zu tragen."

In Monaco ist alles möglich

"Ich bin sehr glücklich, seine Farben dieses Wochenende zu tragen." Jean-Eric Vergne

Dem ständigen "Helmdesign wechsel dich", wie es Sebastian Vettel gerne betreibt, kann Vergne ansonsten nicht viel abgewinnen: "Wenn ich mein Helmdesign mal ändere, dann ist dies ein guter Weg, es zu tun. Alles andere wurde vorher schon hundertmal gemacht: Goldene oder silberne Helme, dann welche mit Diamanten verziert, im Pokertisch- oder Kasino-Design. Ich wollte", berichtet Vergne, "nicht so etwas haben und denke, dass es wesentlich interessanter ist, einen der großartigsten Fahrer der Vergangenheit zu ehren."

¿pbbt||||||||pb¿Auf Monaco freut sich Vergne schon lange: "Ich genieße es sehr, dieses Wochenende zurück in Monaco zu sein." Der Kurs im Fürstentum sei dann doch immer wieder etwas Spezielles: "Du kletterst nicht jeden Tag in ein Formel-1-Auto und fährst einen so historisch bedeutsamen Kurs jede Kurve einen Zentimeter an der Mauer entlang." Für das ganze Drumherum mit dem Glamour sei es aber laut dem Franzosen vorbei, sobald man im Auto sitzt und das Visier runtergeklappt hat.

"Es ist Monaco, da ist alles möglich." Jean-Eric Vergne

Seine Prognose für das Wochenende: "Ich hatte im vergangenen Jahr ein gutes Wochenende. Dieses Jahr haben wir ein besseres Auto und ich denke, dass ich ein besserer Fahrer als vergangenes Jahr bin. Hoffentlich können wir dieses Wochenende gute Dinge vollbringen." Abschließend sagt der Toro-Rosso-Pilot vielsagend: "Es ist Monaco, da ist alles möglich" - was er nicht nur auf Helmdesigns bezogen haben wird.

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