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Red Bull: Webber steht hoch im Kurs

Mark Webber könnte auch 2014 bei Red Bull im Cockpit sitzen - Im Falle eines Abschied empfiehlt Gerhard Berger die Verpflichtung von Kimi Räikkönen

(Motorsport-Total.com) - In den kommenden drei Monaten wird Red-Bull-Teamchef Christian Horner ein dickes Fell haben müssen. Die Fragen nach der Zukunft von Mark Webber werden immer wieder gestellt werden, eine Entscheidung steht aber erst in der Formel-1-Sommerpause auf dem Programm. Auch am Donnerstag in Monaco stand das Thema wieder auf der Tagesordnung. Erneut wiederholte Horner seinen Standardsatz: "Wenn der entsprechende Zeitpunkt gekommen ist, dann werden wir uns mit Mark an einen Tisch setzen."

Mark Webber

Mark Webbers Zukunft wird offenbar erst im Sommer entschieden Zoom

"Wir werden uns dann anhören, was er machen möchte und was er in Zukunft so vor hat. Erst zum entsprechenden Zeitpunkt werden wir das tun. Nicht jetzt, denn dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen", betont der Brite immer wieder. "Unser Ziel ist eindeutig: Wir wollen die besten zwei Fahrer in den Autos haben. Mark und Sebastian bilden eine unglaublich erfolgreiche Paarung. Sie haben für uns drei Titel in Folge geholt. Daran hatte Mark erheblichen Anteil."

Die Fragen nach der Zukunft des Australiers gab es auch im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt, auch 2011 war dies der Fall. In dieser Saison ist der Hintergrund allerdings ein anderer. Nachdem Vettel die Red-Bull-Stallorder in Malaysia missachtete erreichte die ohnehin wenig harmonische Beziehung der beiden "Bullen-Kutscher" einen neuen Tiefpunkt. Die Zeichen stehen jetzt deutlich auf Trennung. Webbers Partnerin Ann Neal hatte vor Wochen sogar mit Porsche bereits über einen Wechsel in deren Le-Mans-Programm verhandelt.

Nachfolge: Räikkönen, Ricciardo oder Vergne?

In Zusammenhang mit Red Bull 2014 fällt der Name Webber derzeit seltener als jene der potenziellen Nachfolger. Selbstverständlich werden die Toro-Rosso-"Jungbullen" Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne als neue Vettel-Teamkollegen gehandelt. Der Australier scheint in diesem Duell derzeit die Nase vorn zu haben. Aber aus Reihen der Weltmeister wurde auch ein Interesse an Kimi Räikkönen kommuniziert. Der Vertrag des Finnen bei Lotus läuft am Jahresende aus.


Fotos: Mark Webber, Großer Preis von Monaco, Donnerstag


"Definitiv, Kimi wäre eine sehr gute Option", sagt Ex-Toro-Rosso-Teamchef Gerhard Berger über die mögliche Webber-Nachfolge. Der Österreicher nennt den Finnen im Gespräch mit der Agentur 'APA' bei der Frage nach dem derzeit überzeugendsten Piloten an allererster Stelle. Für Ricciardo und Vergne käme der Schritt in das Weltmeisterteam noch zu früh, so der Ex-Formel-1-Pilot. "Dazu brauchen sie vielleicht noch ein Jahr Aufbauarbeit bei Toro Rosso. Man muss ihnen die Zeit geben, sich richtig in diesem Geschäft zu festigen."

"Derzeit käme es für sie noch etwas zu früh. Bei Red Bull müssen beide Piloten absolute Siegfahrer sein. Ob einer der beiden Jungen das schon drauf hat, wird man in der zweiten Saisonhälfte sehen. Jetzt ist es noch etwas zu früh, um darüber zu urteilen", so Berger. Horner lobt die Youngster: "Die beiden haben wir natürlich auf dem Schirm. Sie sind beide jung, talentiert und entwickeln sich sehr gut. Es ist toll zu sehen. Selbstverständlich haben wir ein Auge auf die beiden."

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