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Gascoyne sieht Toyota schon wieder auf dem Podium

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, aber Mike Gascoyne glaubt, dass sich Toyota seit heute wieder auf dem richtigen Weg befindet

(Motorsport-Total.com) - So schnell kann sich in der Formel 1 das Blatt wenden: Vor einer Woche herrschte bei Toyota nach dem katastrophalen Auftakt in Bahrain noch Weltuntergangsstimmung, doch nach Ralf Schumachers achtem Platz heute in Malaysia wittert Mike Gascoyne, Technischer Direktor der Japaner, schon wieder Morgenluft. Seiner Meinung nach wäre unter anderen Umständen sogar ein Podium möglich gewesen.

Mike Gascoyne

Mike Gascoyne glaubt, dass Toyota auch heute unter Wert geschlagen wurde

Schumacher hatte gestern im Qualifying Pech, als er sich zwar für das Finale der Top 10 qualifizierte, daran jedoch nicht teilnehmen konnte, weil unmittelbar nach seiner bis dahin schnellsten Runde der Motor hochgegangen war. Dies bedeutete gleichzeitig eine Strafversetzung in die letzte Startreihe, so dass er eigentlich ohne realistische Chance auf ein gutes Resultat ins Rennen ging - doch mit einer starken Leistung belehrte er alle Skeptiker eines Besseren.#w1#

"Wenn wir für Ralf eine andere Strategie geplant hätten", spekulierte Gascoyne nach dem Grand Prix, "dann wäre er im Qualifying vielleicht Vierter geworden - und heute hätte er eine Chance auf das Podium gehabt. Das ist aber alles graue Theorie, doch wenn man sich unsere Pace anschaut, dann waren wir sehr nahe an Ferrari dran. Ferrari denkt sicher daran, dieses Jahr noch ein paar Mal auf das Podium zu fahren, und das gilt auch für uns."

"An diesem Wochenende arbeiteten unsere Reifen viel besser." Mike Gascoyne

Der Optimismus des Briten wurde untermauert von Schumachers sechstschnellster Rennrunde, mit der er unter anderem Felipe Massa (Ferrari) und Mark Webber (Williams-Cosworth) hinter sich ließ. Allerdings fehlten auf die absolute Spitze 0,883 Sekunden - und dieser Abstand sollte in zwei Wochen in Australien eher noch größer werden, schließlich werden dort wesentlich niedrigere Temperaturen erwartet. Toyotas Hauptproblem ist ja, dass die Reifen nicht heiß genug werden und nicht genug Grip aufbauen.

"An diesem Wochenende arbeiteten unsere Reifen viel besser", sagte Gascoyne. "Wenn man die Schwierigkeiten im Qualifying und die Umstellung von einer Zwei- auf eine Dreistoppstrategie bedenkt, dann müssen wir mit Ralfs Resultat sehr zufrieden sein. Ralfs Pace in der zweiten Rennhälfte, als er freie Fahrt hatte, war sehr, sehr stark. Nun müssen wir halt auch von weiter vorne in der Startaufstellung losfahren, nicht aus der letzten Reihe..."

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