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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Theissen über Vettel: "War den anderen deutlich voraus"

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Hamilton vs. Vettel: Ex-Kollege zieht Vergleich +++ Kurzarbeit auch bei Alfa Romeo +++ Portimao erhält Formel-1-Lizenz +++

10:39 Uhr

Vettel "war anderen deutlich voraus"

Du hast die Spezialausgabe des Formel-1-Podcasts "Starting Grid" mit Mario Theissen noch nicht gehört? Dann wird's aber Zeit ;-)

Der ehemalige BMW-Teamchef plaudert offen über seine Zeit in der Formel 1, die nicht immer reibungslose Zusammenarbeit mit Williams, den Wechsel zu Sauber und die WM-Chancen 2008. Außerdem geht er auf die Anfänge eines gewissen Sebastian Vettel ein.

Wie viel junger Seb steckt heute noch in dem vierfachen Weltmeister? "Das weiß ich nicht. Ich habe natürlich schon noch eine Vorstellung", beginnt Theissen seine Analyse. "Zunächst mal muss man sagen: So jung wie er damals war, war er extrem reif. Er war den anderen deutlich voraus in der Professionalität und der Fokussierung", erinnert er sich.

Schon als er einen Formel-BMW-Test gefahren war, hatte Vettel sein Notizbuch dabei. Über jeden Testtag habe er einen Report geschrieben, erinnert sich der Ex-BMW-Verantwortliche. "Sodass er beim nächsten Mal, wenn er um die Strecke kam, genau wusste, was er zu tun hatte."

10:35 Uhr

Servus!

Ein neuer Tag, ein neuer Formel-1-Liveticker! Herzlich willkommen am Mittwoch, Maria Reyer darf dich heute begrüßen. Schön, dass du wieder reingeklickt hast. Wir beginnen gleich mit einer Geschichte über Sebastian Vettel und dessen Anfänge im Motorsport ...

... zuvor aber noch der Hinweis auf unser Kontaktformular! Außerdem findest du uns auf Facebook, Twitter (auch mit unserem neuen Hashtag #F1MST), Instagram und YouTube!


10:45 Uhr

Theissen: "Charakter ändert sich nicht"

Was hat den damaligen BMW- und Red-Bull-Junior noch ausgezeichnet? "Er ist immer vier Stunden vor dem Rennen aufgestanden, auch wenn das Rennen schon früh um 8 war. Die Formel-BMW fuhr ja oft im Rahmenprogramm", schildert Mario Theissen in "Starting Grid".

"Er hat sich vorbereitet, hat Sport gemacht, damit er auf den Punkt fit war. Und auch sein Fitnessprogramm war über allen anderen erhaben. Er hat sich für nichts anderes interessiert, sich voll reingehängt - und das war absolut eindrucksvoll."

Was hat Vettel heute davon behalten? "Ich bin heute nicht mehr so nah an ihm dran wie früher. Aber der Charakter eines Menschen ändert sich nicht. Ich bin sicher, die Professionalität, mit der er herangeht, hat sich auch nicht geändert. Er hat viel von dem, was man auch eine Generation vorher bei Michael Schumacher gesehen hat."

Sebastian Vettel Mario Theissen  ~Sebastian Vettel (Ferrari) und Mario Theissen ~

10:50 Uhr

Kanada verschoben, Auftakt in Spielberg?

Der Liveticker war gestern schon zu, da kam die Nachricht, dass auch der Grand Prix von Kanada auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Damit ist auch das neunte Rennen in diesem Jahr erst einmal auf Eis gelegt. Der neue Saisonauftakt würde in Frankreich am 28. Juni stattfinden.

Laut Informationen von 'auto motor und sport' scheint aber ein Doppelpack in Spielberg als Auftakt zur Diskussion zu stehen. Allerdings ist auch dieses Szenario mit reichlich Unsicherheit behaftet. "Derzeit ist alles Theorie", meint Helmut Marko.

- F1-Rennen 2020: Übersicht über Absagen & Verschiebungen!


11:25 Uhr

Wie Dennis zum Menschenfreund wurde

Über Ron Dennis' Einsatz in der Coronakrise haben wir bereits berichtet. Gegenüber 'Sky' hat der ehemalige McLaren-Teamchef erklärt, warum er sich in seiner Rente nun für wohltätige Zwecke einsetzt. "Am 1. Juni 2017 habe ich all meine Anteile an allen Firmen verkauft. Ich habe meine Richtung geändert. Meine Welt ist jetzt philanthropisch."

Er möchte Menschen helfen und hat daher mit seiner Familie entschieden, eine Million Pfund für Mahlzeiten zu spenden. "Ich werde niemanden kritisieren. Die Leute müssen das machen, was sie für richtig erachten. Sie müssen mit ihren Gedanken und Taten leben. Sie müssen glücklich sein, wenn sie sich im Spiegel anschauen." Genau das wollte auch Dennis mit reinem Gewissen tun können.

Der Brite wollte nicht mehr aus rein kommerziellen Überlegungen heraus handeln. "Mein Vermächtnis wird daraus bestehen, dass ich mein Bestmögliches gegeben habe mit dem Wissen, der Expertise und dem Auge für Detail, das meinen Stil ausgezeichnet hat, als ich in der kommerziellen Welt noch aktiv war."

- Lesetipp: Ron Dennis: Finde nicht alles gut, was Lewis gemacht hat!


11:45 Uhr

E-Sport nur ein Spiel?

E-Sport ist das Thema der Stunde im Motorsport. Jeder Pilot übt sich im Sim-Racing. Jedoch spaltet das Thema die Szene, denn viele Racer können mit den Games nichts anfangen. So auch Jacques Villeneuve. "Sim-Racing hat nichts mit Sport zu tun, das sind doch nur Videospiele", meint der Kanadier gegenüber 'Canal Plus'.

DTM-Pilot Philipp Eng findet im 'ORF'-Interview, dass man zwischen verschiedenen Plattformen unterscheiden sollte: "Da muss man wohl noch eine Unterkategorie aufmachen, zwischen Simulation und Spiel. Das 'Formel 1 2019' ist für mich eher ein Spiel", gibt auch der Österreicher zu und stützt damit auch die Aussagen von Max Verstappen.

"Da gibt es andere Plattformen, die einem Simulator näherkommen, die eigene Reifenmodelle und unterschiedliche Fahrzeugmodelle haben, die in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern für die Simulation gebaut und konzipiert werden. Da bin ich sehr viel unterwegs auf diesen Plattformen."


11:50 Uhr

#NotTheGP Versus: Norris zeigt auf

Passend zu der Debatte hier noch einmal das Finale des #NotTheGP Versus mit Lando Norris und Gamer Tiametmarduk. Eine sehr enge Kiste war das. Viel Spaß!


#NotTheGP Versus: Das Finale

Lando Norris and Tiametmarduk fighten im Finale in Spa-Francorchamps um den Sieg beim #NotTheGP Versus - und es kommt dabei zum Eklat ... Weitere Formel-1-Videos


11:53 Uhr

Norris' Albtraum wurde wahr

Der Brite hatte gestern auch noch einen Unfall - in seiner Küche. Die Schwerkraft besiegte ihn, das Chili con Carne landete auf der Treppe.


12:29 Uhr

Wurz erinnert sich an den McLaren-Simulator

Aber wieder zurück zum Thema E-Sport. Was hat ein Formel-1-Game mit einem Simulator zu tun? Diese Frage hat Ernst Hausleitner in der 'ORF'-Diskussion seinem langjährigen Co-Kommentator Alex Wurz gestellt. Der Österreicher erzählt, wie er bei McLaren den ersten Simulator aufgebaut hat.

"Ich war der erste Pilot, der einen modernen Simulator mit McLaren entwickelt hat. Das war schon im Jahr 2001, damals hat McLaren damit begonnen und war das erste Team. Dabei haben wir extrem viele Dinge gelernt und große Fortschritte gemacht", erinnert sich der GPDA-Vorsitzende.

Allerdings: "Es hat mich am Anfang überhaupt nicht zu einem besseren Rennfahrer gemacht, im Gegenteil: Es hat mich sehr verwirrt, aber das waren die ersten Schritte, die wir gemacht haben." Im Gegensatz zu den gängigen Spielen werden die professionellen Simulatoren dazu verwendet, um Rennstrecken kennenzulernen oder das Auto zu verbessern, erklärt er.


12:54 Uhr

Kwjat beantwortet Fan-Fragen auf YouTube

Das AlphaTauri-Team hat auf YouTube einen Livestream eingerichtet, Daniil Kwjat hat darin Fan-Fragen beantwortet. Unter anderem verriet der Russe, dass er gerne boxt und Gitarre spielt. Er erzählt außerdem, wie er in der Quarantäne in Monaco lebt und was er geworden wäre, hätte es nicht für die Formel 1 gereicht. Spannende Einblicke!

- Hier geht's zum YouTube-Video!


13:05 Uhr

"Die Formel 1 ist zu politisch"

Ein anderer ehemaliger Nachwuchsfahrer hat in den Niederlanden mit Aussagen aufhorchen lassen. Robin Frijns testete für Red Bull und Sauber, eine Karriere in der Königsklasse blieb ihm jedoch verwehrt. "Ich habe zwei Jahre in dieser Welt verbracht. Jedoch habe ich mich nie wertgeschätzt gefühlt", berichtet er gegenüber 'RTL GP'.

"Ich habe nie meine Chance erhalten, weil das eine zu politische Welt ist", meint Frijns. Er glaubt, dass die Königsklasse eher einem Piranhabecken gleicht und man für seinen Platz kämpfen muss - "aber es ist nicht fair". Heute ist er in der DTM und Formel E glücklich.


13:13 Uhr

St. Petersburg statt Sotschi?

Wir kommen noch einmal kurz auf Daniil Kwjat zu sprechen. Der Russe wurde in einem Instagram-Interview mit 'Sky' nämlich darauf angesprochen, was er von der neuen Rennstrecke in St. Petersburg hält. Auf dem Igora Drive hätte die DTM 2020 eigentlich fahren sollen. Auch Gerüchte um einen Russland-GP in St. Petersburg statt Sotschi hat es daraufhin gegeben.

"Sollte das passieren, wäre das mega", meint Kwjat. "Mit St. Petersburg wäre man näher an Europa dran, mehr Skandinavier könnten zum Rennen kommen. Das wäre sehr cool. Russland würde näher an die Racing-Welt heranrücken." Die Streckenbetreiber haben aber bereits abgewunken.


13:21 Uhr

Das Schicksal alter Formel-1-Strecken - Teil 1

Passend zur Debatte über Rennstrecken - alt und neu - hier eine Auflistung jener Formel-1-Strecken, die nicht mehr befahren werden. Was mit ihnen passiert ist? Die Antwort gibt's in der Fotostrecke!


Fotostrecke: Was wurde aus alten Formel-1-Strecken?


13:27 Uhr

Portimao erhält Formel-1-Lizenz

Die Rennstrecke in Portugal hat die Grad-1-Lizenz von der FIA verliehen bekommen, berichtet 'Crash.net'. Damit wäre der Kurs dazu berechtigt, Formel-1-Rennen auszutragen. Der Algarve International Circuit wurde zuvor modifiziert, schon davor hatte man die Grad-A-Lizenz der FIM für Superbike-Rennen inne.

Bislang wurde die Strecke nur als Formel-1-Testgelände verwendet (2008, 2009), nachdem die Bauarbeiten vor gut zwölf Jahren abgeschlossen wurden. Der letzte Grand Prix von Portugal fand 1996 in Estoril statt.


13:49 Uhr

Das Schicksal alter Formel-1-Strecken - Teil 2

Und hier folgt auch schon Teil 2 unserer Fotostrecke über die Schicksale ehemalige Formel-1-Rennstrecken. Auch Portugal spielt darin eine große Rolle.

Übrigens: In unserer Datenbank findest du alle Fakten zu allen Grands Prix von Portugal!


Fotostrecke: Was wurde aus alten Formel-1-Strecken? (2)


14:01 Uhr

Latifi bedauert Kanada-Verschiebung

"Heute habe ich erfahren, dass der Grand Prix von Kanada aufgrund des Coronavirus verschoben wurde", schreibt Nicholas Latifi auf seinem Blog. "Natürlich bin ich traurig, dass ich jetzt noch länger warten muss, um mein Heimrennen zu fahren." Er habe sich schon sehr auf den Juni-Termin in Montreal gefreut, seit er bei Williams unterschrieben hat.

Die Nachricht von der Verschiebung sei letztlich "unvermeidbar" gewesen, weiß Latifi. "Wenn ich nur ein wenig länger warten muss auf das verschobene Rennen, dass soll es so sein. Auch andere Fahrer sind damit konfrontiert, dass ihre Heimrennen nicht wie geplant stattfinden." Er drückt die Daumen, dass das Rennen überhaupt stattfinden kann.


14:20 Uhr

Nächstes Team meldet Kurzarbeit an

Wie der Schweizer 'Blick' berichtet, hat nun auch Alfa Romeo, vormals Sauber, Kurzarbeit für einen Teil der 500 Mitarbeiter angemeldet. Da der Shutdown gestern von 21 auf 35 Tage angehoben wurde, könnte die Durststrecke noch länger dauern, wohl bis Mai.

Damit ist die Mannschaft bereits das vierte Team nach McLaren, Williams und Racing Point, das Kurzarbeit anmeldet.