powered by Motorsport.com

Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Heute wird Renault-Protest gegen Racing Point verhandelt!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verhandlung: Renault-Protest gegen Racing Point +++ Ferrari fährt Filmtag in Silverstone +++ Mercedes zu dominant? +++

13:41 Uhr

Keine Experimente in FT2

Pirelli verzichtet am kommenden Freitag übrigens auf geplante Testversuche. Ursprünglich war geplant, dass der Reifenhersteller mit Reifen im zweiten Freien Training experimentiert. Doch aufgrund der Reifenschäden am vergangenen Wochenende werden diese Experimente erst in Spanien durchgeführt werden.

"Wir haben die Tests für dieses Wochenende gestrichen, damit wir den Teams mehr Zeit geben, um im zweiten Freien Training ihre Programme abzuspulen, unter anderem die Longruns." In Spanien soll der Hersteller dann aber die Möglichkeit erhalten, in den ersten 30 Minuten des FT2 Tests durchzuführen.


13:45 Uhr

Video: Gasly überholt Vettel

"Das war ein sehr starkes Rennen und wahrscheinlich eines der besten von mir", schilderte Pierre Gasly nach Silverstone 1. Der AlphaTauri-Pilot glänzte mit ein paar sehenswerten Überholmanövern, wie jenes gegen Sebastian Vettel.

"Es passiert nicht jeden Tag, dass man einen Ferrari auf der Außenlinie überholen kann, also habe ich das wirklich genossen", strahlte der Franzose.


13:50 Uhr

Alfa Romeo: Kubica fährt nächstes Training

Robert Kubica kommt in Silverstone erneut zum Trainingseinsatz. Er wird das erste Freie Training am Freitag für Alfa Romeo bestreiten. Er wird den Boliden von Antonio Giovinazzi übernehmen. Damit ist er nach Österreich und Ungarn bereits zum dritten Mal in einem Freien Training mit dabei.


14:13 Uhr

Gutierrez: Test mit altem Mercedes?

Bleiben wir noch eben beim Thema Ersatz- und Reservefahrer. Während Alfa Romeo kein Problem haben dürfte, wenn einer der Stammpiloten ausfällt, war das bei Racing Point schon etwas heikler. Denn ursprünglich hat sich das Team auf die Mercedes-Ersatzfahrer Stoffel Vandoorne und Esteban Gutierrez verlassen. Doch dann kam Nico Hülkenberg zum Zug. Er hatte den Vorteil, dass er das Team bereits sehr gut aus der Vergangenheit kannte.

Und während Vandoorne aufgrund seines Formel-E-Engagements in Berlin nicht greifbar war, verfügt Gutierrez nicht über die nötige Superlizenz. Und das nur aufgrund einer neuen Änderung im Internationalen Sportgesetzbuch der FIA, das alle Lizenzbestimmungen regelt. Darin steht festgeschrieben, dass ein Fahrer, der drei Jahre lang kein Formel-1-Rennen gefahren ist, Testfahrten über 300 Kilometer abspulen muss, um sich wieder für eine Superlizenz zu qualifizieren.

Gutierrez ist zuletzt 2016 für Haas angetreten. Er könnte mit Mercedes einen 2018er-Boliden testen, ein konkretes Datum steht aber noch nicht fest.


Fotostrecke: Tops und Flops: Ersatzfahrer in der Formel 1


14:22 Uhr

Mercedes: Hatten Probleme "nicht auf dem Radar"

Apropos Mercedes. Das Team hat sich mittlerweile die Reifenschäden im ersten Silverstone-Rennen genau angesehen und zugegeben, dass man diese "nicht auf dem Radar" hatte. Chefingenieur Andrew Shovlin erklärt, dass sich die Fahrer zwar über Vibrationen beschwert hätten, dies aber nichts Ungewöhnliches sei, wenn der Reifen verschleißt. "Meistens ist das nur Gummiabrieb, der sich am Reifen festsetzt. Wir waren ein bisschen besorgt, aber alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass die Reifen durchhalten würden."

Erst als das Problem auftrat, realisierte Mercedes, dass es sich um einen Reifenschaden handelt. "Und zwar einer, der sehr schnell eingetreten ist. Nahezu ohne Warnung. Leider hatte Valtteri da noch die ganze Runde vor sich. Das ist auf drei Rädern schwierig."

Im Nachhinein hätte die Mannschaft Lewis Hamilton zu einem Stopp reinholen sollen, glaubt Shovlin. "Wir hatten ja ausreichend Vorsprung. Aber ehrlich gesagt dachten wir zu dem Zeitpunkt, dass das bei Valtteri ein isoliertes Problem sei. Wir hatten nicht genug auf dem Schirm, dass das beide Autos treffen könnte." Immerhin ging die Sache für den Briten gut aus ...


14:37 Uhr

Mercedes geht "mit offenen Augen" ins Rennen

Mercedes werde nun "mit offenen Augen" in das zweite Silverstone-Rennen gehen, lässt Chefstratege James Vowles in einem neuen Video des Teams wissen. Er ist sicher, dass viele Teams nun deutlich vorsichtiger sein und wir mehr Zweistoppstrategien sehen werden, auch aufgrund der weicheren Pirelli-Reifenmischungen.

Er spricht außerdem den möglichen zweiten Boxenstopp von Lewis Hamilton an. Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, den Briten nicht an die Box zu holen. "Dieser Fehler hätte uns viel kosten können", weiß er im Nachhinein.


14:42 Uhr

Hat DAS zu den Reifenschäden beigetragen?

"Viele Fragen in diesem Jahr, aber besonders auch bei diesem Rennen, betrafen DAS und ob das System zu den Reifenschäden beigetragen hat", schildert Vowles in dem Video. "Das kann ich kategorisch ausschließen", lässt er wissen. Dafür gebe es gleich mehrere Gründe. "Zunächst wurde DAS zu der Zeit der Reifenschäden nicht verwendet, eher nur zu Beginn. Außerdem hatte auch Sainz einen Reifenschaden und [McLaren] verwendet DAS gar nicht."

Und drittens hätten auch zahlreiche andere Konkurrenten Vibrationen gemeldet. "Das beschränkte sich nicht auf uns, aber klarer Weise traf uns das Problem schlimmer."


14:53 Uhr

Hamilton auch auf drei Rädern nicht langsam!

Mercedes hat im neuen Debrief-Video auch Einblicke in Hamiltons Rundenzeiten gegeben - siehe Grafik. Als in Runde 52 sein linker Vorderreifen in den Kurven 6/7 plötzlich platzte, wurde er zwar langsamer, aber besonders im letzten Streckenabschnitt auf der Hangargeraden war er immer noch mit über 225 km/h unterwegs!


15:07 Uhr

Mercedes "auf einem eigenen Planeten"

Grundsätzlich muss man aber sagen: Mercedes ist der Konkurrenz in Silverstone um die Ohren gefahren. Toto Wolff hat selbst nach dem Rennen zugegeben, dass man "noch ein wenig mehr im Köcher" hatte. Im Renntrimm sei man nicht mit den "scharfen Modi" des Motors gefahren. Können also nur die Reifen die "Schwarzpfeile" aufhalten?

"Wir hätten ganz einfach beide Autos verlieren können, dann wäre der Punktevorsprung von einer Sekunde auf die andere verschwunden. Wir hätten zwar immer noch das schnellste Auto in Silverstone gehabt, wären aber mit null Punkten nach Hause gekommen", weiß Wolff.

Deshalb fühlt er sich in seiner pessimistischen Herangehensweise bestätigt: "Ich zeige immer auf, dass eine Meisterschaft nicht vorbei ist, solange es für irgendjemand anderen mathematisch möglich ist, uns einzuholen." Für die Konkurrenz ist aber schon klar, dass Mercedes weiterhin "auf einem eigenen Planeten" fährt, wie McLaren-Teamchef Andreas Seidl nach Silverstone 1 ausgedrückt hat.


15:12 Uhr

Video: Gewinnt Mercedes 2020 alle Rennen?

Diese Frage hat Chefredakteur Christian Nimmervoll unserem Experten Marc Surer gestellt. Wie er die Mercedes-Dominanz sieht und wer Lewis Hamilton noch gefährlich werden könnte, erfährst du in unserem neuesten Video! Viel Spaß!

- Jetzt unseren YouTube-Channel abonnieren!


Das perfekte Auto: Gewinnt Mercedes alle Rennen?


15:34 Uhr

FIA arbeitet an "Standard"-Kalender für 2021

Wir wechseln das Thema und blicken auf die Saison 2021 voraus. FIA-Präsident Jean Todt hat nämlich bereits einen Ausblick auf die kommende Saison unter der weiterhin dynamischen COVID-19-Situation gegeben. Wird der Rennkalender wie geplant gefahren werden können? Todt betont, dass die FIA bereits am Gerüst für kommendes Jahr arbeitet. Er erwarte einen "Standard"-Kalender.

Der Kalender hänge vor allem von den verschiedenen Positionen der Austragungsländer ab. "Ich bin davon überzeugt, dass wir 2021 in der Lage sein werden, kreativ und flexibel zu sein, denn leider, so glaube ich, wird die Pandemie im kommenden Jahr noch nicht vorbei sein."


15:39 Uhr

Wolff: "Mit dem Stäbchen bis ins Kleinhirn"

Aufgrund der anhaltenden Pandemie hat etwa Mercedes ein eigenes Ärzteteam bei den Rennen mit dabei, schildert Toto Wolff gegenüber der Tageszeitung 'Österreich'. Außerdem appelliere er an die Vernunft seiner Mitarbeiter. "Und die Fahrer halten wir von allen Meetings fern."

Die Corona-Sicherheitsmaßnahmen seien zum Teil "unangenehm", gibt der Wiener zu - zumindest die PCR-Tests: "Oft hast du das Gefühl, sie schieben dir das Stäbchen durch die Nase bis ins Kleinhirn. Aber inzwischen hab ich mich daran gewöhnt. Es ist schon okay. Wenn du weißt, dass jeder im Fahrerlager alle vier Tage getestet wird, gibt dir das ein Gefühl der Sicherheit."


15:45 Uhr

Triple Header "geht an die Substanz"

Der Mercedes-Teamchef hat in dem Interview mit 'Österreich' auch über die Belastungen der Triple Header gesprochen. "Mir macht das überhaupt nix, ich finde diesen Rhythmus sogar besser, als jedes zweite Wochenende ein Rennen zu fahren", schildert Wolff. Denn er schläft in seinem Motorhome an der Strecke und muss in der Früh nur 100 Meter bis ins Fahrerlager gehen.

Für die Mechaniker sei das aber natürlich "nicht einfach" gesteht er. Bereits nach den ersten drei Rennen haben sich manche Teammitglieder anonym in verschiedenen Medienberichten zu Wort gemeldet und vor Burnout gewarnt. "Das geht extrem an die Substanz", weiß Wolff. Gleichzeitig versuche er, dass in seiner Mannschaft möglichst alle gleichgestellt sind, betont er.


15:52 Uhr

Teamchefs: "Niemand ist müde"

Wolffs Teamchef-Kollegen finden, dass sich die Belastung für ihre Teammitglieder in einem erträglichen Rahmen bewegt. "Es gibt bereits Maßnahmen. Wir können etwa nicht nachts arbeiten", erklärt Haas-Teamchef Günther Steiner. Zwar seien seine Mitarbeiter natürlich müde, aber dennoch würden sie genügend Schlaf bekommen. "Wir müssen damit klarkommen, denn das ist eine abnormale Situation."

Red-Bull-Teamchef Christian Horner stimmt Steiner zu: "Das Leben eines Mechanikers ist verglichen mit jenem vor zehn oder 15 Jahren komplett anders, vor allem mit der Parc-ferme-Regelung", meint der Brite. Zumindest nach dem Qualifying darf an den Autos nicht mehr geschraubt werden. Auch die Nachtruhe mache Triple Header deutlich "erträglicher".

Und Franz Tost wirft ein: "Zunächst müssen wir froh und dankbar sein, dass wir Rennen fahren können." Er konnte nicht beobachten, dass sein Personal mit Arbeit überfrachtet wurde. Nachsatz: "Ich sehe niemanden, der müde ist. Speziell bei AlphaTauri nicht."

- Triple Header: Hohe Belastung für F1-Personal!


16:00 Uhr

Podcast-Tipp: Über die Belastung in der Formel 1

Schon vor dem ersten Silverstone-Rennen hat Christian Nimmervoll mit Kevin Scheuren und Ole Waschkau bei "Starting Grid", dem Formel-1-Podcast, über die Belastung der Triple Header für die Mitarbeiter der Teams gesprochen. Sehr spannende Hintergründe!

Mittlerweile gibt es auch die Nachschau auf den Grand Prix von Großbritannien online. Unter anderem sprechen die drei über Alexander Albons Zukunft, eine Verschwörung rund um Sebastian Vettel und das Comeback von Nico Hülkenberg!

Beide Ausgaben findest du in unserem Radioplayer, auf iTunes oder auf meinsportpodcast.de!


16:17 Uhr

Causa Racing Point: Urteil am Freitag?

Der spanische Journalist Albert Fabrega berichtet auf Twitter, dass die Teammitglieder von Racing Point und Renault die Anhörung der FIA nach gut zwei Stunden verlassen haben. Ein Urteil soll für Freitagvormittag vor dem ersten Freien Training erwartet werden.

Sollten die Bremsschächte für illegal befunden werden kann Racing Point vor das Internationale Berufungsgericht ziehen. Sollte Renault den Protest verlieren, dann sind die Ergebnisse der drei Rennen offiziell.

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Formel-1-Tickets

ANZEIGE

F1-Tests: Zeiten, Termine, Statistiken

Exklusives Formel-1-Testcenter

Im F1-Testcenter finden Sie Zeiten, Termine und unzählige Statistiken zu den Testfahrten in der Formel 1!

Anzeige

Formel-1-Datenbank

Formel-1-Datenbank: Ergebnisse und Statistiken seit 1950
Formel-1-Datenbank:
Ergebnisse und Statistiken seit 1950

Motorsport-Total.com auf Twitter