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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Heute wird Renault-Protest gegen Racing Point verhandelt!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verhandlung: Renault-Protest gegen Racing Point +++ Ferrari fährt Filmtag in Silverstone +++ Mercedes zu dominant? +++

18:06 Uhr

Morgen geht's wieder los!

Und schon sind wir wieder am Ende des Livetickers angekommen. Schön, dass du mit dabei warst! Maria Reyer bedankt sich und wünscht noch einen schönen Abend. Schon morgen beginnt das nächste Rennwochenende in Silverstone. Dann wird dich wie gewohnt wieder mein Kollege Ruben Zimmermann begrüßen. Bis dann!


18:02 Uhr

McLaren: Paul di Resta wird Ersatzfahrer!

Soeben hat McLaren bekannt gegeben, dass an diesem Wochenende Paul di Resta dem Team als Ersatzfahrer zur Verfügung steht. Damit möchte die britische Mannschaft eine Situation wie jene bei Racing Point mit Sergio Perez verhindern.

Denn ursprünglich hätte auch McLaren Zugriff auf die Mercedes-Ersatzfahrer. Aber Stoffel Vandoorne ist immer noch mit der Formel E in Berlin und Esteban Gutierrez hat keine Superlizenz. So kommt di Resta zum Zug, sollte Lando Norris oder Carlos Sainz nicht fahren können.


17:42 Uhr

Austin erhält Finanzspritze vom Staat

In den USA wird in dieser Saison kein Grand Prix stattfinden. Dennoch hat die Rennstrecke in Texas finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten. Rund 27 Millionen US-Dollar sollen laut einem Bericht von 'AP' überwiesen worden sein. Damit wird Streckenchef Bobby Epstein die Kosten für das 2019er-Rennen begleichen können.

Allein die Austragungsgebühr für das Formel-1-Rennen soll sich auf rund 30 Millionen US-Dollar pro Saison belaufen. "Damit bekommen wir Geld, das wir bereits ausgegeben haben", kommentiert Epstein die staatliche Hilfe. Seit 2012 hat der Staat insgesamt fast 200 Millionen US-Dollar investiert.


17:35 Uhr

Vettel freut sich auf Eifel-Wetter

In der Erstellung des Rennkalenders musste Liberty Media äußerst "kreativ" werden, merkt Jean Todt an. Unter anderem wird 2020 in Portugal oder auch in Deutschland gefahren, auf dem Nürburgring im Oktober. Sebastian Vettel freut sich schon auf sein Heimrennen. Er weiß aber auch, dass die Eifel "nicht ohne Grund als Sibirien Deutschlands" bezeichnet werde.

Er spielt damit auf die traditionell eher kalten und trüben Wetteraussichten in der Eifel im Oktober an. "Wir können alles erwarte. Wenn wir Glück haben, hat es 20 Grad. Aber es könnte auch knapp null Grad haben." Vettel hat zumindest Heimvorteil, außerdem ist er der bislang letzte Sieger (2013).


17:30 Uhr

Todt stolz auf Formel-1-Neustart

Die Formel 1 habe mit ihrer Rückkehr auf die Rennstrecke eine "globale Vorreiterrolle" nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie eingenommen, findet Jean Todt. Der FIA-Präsident ist "sehr stolz" darauf, wie der Sport auf die schwierige Situation reagiert hat. Man habe damit als Vorbild für andere Serien agiert.

"Die einfache Entscheidung wäre gewesen, darauf zu warten, bis die Situation besser wird. Wir wissen nur nicht, wann das sein wird. Die Formel 1 war die erste internationale Serie, die unter einem sehr strikten Protokoll wieder begonnen hat." Das habe andere Serien motiviert.

Und er weist darauf hin, dass der Sport nicht aufgrund des Geldes wieder begonnen hat. "Nein, das wäre falsch für mich. Sondern man muss, so gut das möglich ist, wieder zu einem normalen Leben zurückkehren." Er weiß aber auch: "Wir müssen nun mit diesem Virus leben."


17:11 Uhr

Haas-Teamchef weiß: Wir leiden mit Ferrari mit

Dass Ferrari nicht die einfachste Saison erlebt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und wurde selbst vom Präsidenten John Elkann unverblümt zugegeben. Das hat allerdings auch Auswirkungen auf die Kundenteams Haas und Alfa Romeo, die sich am Ende des Feldes duellieren. Aufgrund der begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten bis 2022 könnte die US-Truppe noch länger leiden.

"Natürlich hat das Auswirkungen auf uns, denn wir werden in diesem und nächsten Jahr Schwierigkeiten haben", meint Günther Steiner. Er weiß, dass es dabei auch um den Antriebsstrang geht, der enorm an Power eingebüßt hat über den Winter. Er will die Hoffnung aber noch nicht aufgeben: "Vielleicht kommen wir auch schneller als erwartet aus dem Loch wieder raus."


17:04 Uhr

Haas öfter in den Top 3 als Ferrari!

Jetzt habe ich eine ziemlich spannende Statistik für dich: Tatsächlich sind die Haas-Piloten in dieser Saison mehr Runden auf Podestplatzierungen in den ersten vier Rennen gefahren als die Ferrari-Fahrer! Sebastian Vettel ist in keinem Rennen 2020 auch nur eine Runde in den Top 3 gelegen, Charles Leclerc konnte immerhin schon neun Runden auf Position drei fahren (sechs Runden in Österreich 1, drei in Großbritannien 1).

Allerdings: Haas-Fahrer Kevin Magnussen lag in Ungarn ganze elf Runden lang auf dem aussichtsreichen dritten Rang. Teamkollege Romain Grosjean schaffte es ebenso noch nicht in die Top-3-Positionen in diesem Jahr. Aber natürlich muss man auch dazusagen: Ferrari konnte schon zweimal aufs Podium fahren mit Leclerc, Haas wartet weiterhin vergeblich auf das erste.


16:41 Uhr

"Warning" & "reprimand": Der Unterschied erklärt

Wo wir bei FIA-Entscheidungen sind, müssen wir auch gleich noch eine Unklarheit aufklären. Denn die Kommissare haben am vergangenen Wochenende Antonio Giovinazzi und Romain Grosjean verwarnt. Allerdings haben sie in ihrer Begründung nicht das gängige englische Wort "reprimand" dafür verwendet, sondern "warning".

Und zwischen diesen beiden Begriffen gibt es auch tatsächlich einen Unterschied, wie Michael Masi nach dem Rennen erklärt hat. "Der Unterschied zwischen einer Verwarnung [in Englisch "warning"; Anm. d. Red.] und einem Verweis ["reprimand"; Anm. d. Red.] besteht darin, dass eine Verwarnung effektiv in der Datenbank protokolliert wird, die wir von allen verschiedenen Verstößen aufbewahren."

Es erwarten den Fahrer bei diesem Urteil zwar keine unmittelbaren Sanktionen, jedoch wird das Vergehen protokolliert, um einen Überblick zu behalten, welcher Fahrer wie oft ein Vergehen begeht. Ein klassischer "reprimand" hingegen ist in der Strafenskala höher einzureihen. "Wenn man drei innerhalb von zwölf Monaten bekommt, würde das eine Startplatzstrafe nach sich ziehen."

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