Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Carlos Sainz genervt von der Gerüchteküche

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Hamilton und Leclerc zu den Tauschgerüchten +++ Alonso selbstbewusst fürs Wochenende +++ Vorfreude auf Monaco +++

19:03 Uhr

Der Medientag im Livestream

Um 19:30 Uhr gehts rein in die Videoanalyse des Medientags aus Monaco.

Chefredakteur Christian Nimmervoll und ich werden nochmal auf die Pressekonferenzen blicken und die Hamilton/Ferrari-Gerüchte thematisieren. Dazu haben wir frische Bilder des Mercedes-Updates und erklären nochmal, was genau neu ist am W14.

Selbstverständlich gehts auch um Fernando Alonso, der ab 2026 eventuell mit Honda-Motoren fahren könnte, wenn er denn weitermacht bis dahin.

Das alles und noch viel mehr gibts auf unserem YouTube-Kanal, schaltet gerne ein.


15:04 Uhr

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15:01 Uhr

Kleine Spitze gegen den "alten Freund"

Und nochmal Fernando Alonso. Angesprochen auf die Gerüchte, dass Lewis Hamilton, "sein alter Freund", zu Ferrari gehen könnte, was würde er ihm raten?

"Nun, Lewis sagt ja immer, dass er mit seinem Team gewinnt und mit seinem Team verliert. Wenn er nicht gewinnt, sollte er bleiben. Das hat für große Lacher im Pressekonferenzraum gesorgt.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.


14:55 Uhr

So glücklich wie lange nicht

Fernando Alonso fühlt sich so gut wie lange nicht mehr. Rennfahren macht ihm extrem viel Spaß, wann war denn wohl das letzte Mal, dass er soviel Spaß hatte, wollte Tom Clarkson wissen:

"Ich denke, die Ferrari-Zeit war ziemlich gut in dieser Hinsicht. 2010 oder auch 2012, als es sieben Sieger in den ersten sieben Rennen gab. Das hat viel Spaß gemacht. Abseits der Formel 1 hatte ich viel Freude in der Langstrecken-WM und in Indianapolis. Und jetzt habe ich ein Auto, das so schön und einfach zu fahren ist, und schnell ist es noch dazu."


14:51 Uhr

Mit Honda fahren? Kein Problem!

Die Frage musste kommen und David Croft von Sky Sports F1 hat sie gestellt. Kann sich Fernando Alonso vorstellen, dass er sich 2026 noch in der Formel 1 befindet und dann für Aston Martin mit Honda fährt?

"Ich weiß es nicht. Das liegt noch zu weit in der Zukunft, um schon eine Vorstellung davon zu haben. Ich muss mich jetzt erst einmal auf die laufende Saison konzentrieren. Wie ich schon sagte: Es sind sehr spannende Neuigkeiten. Es passiert einiges im Team: die Partnerschaft mit Honda, das neue Werk mit Umzug in diesem Monat, der neue Windkanal im nächsten Jahr. Das ist wirklich viel. Und natürlich ist man da Feuer und Flamme und will noch für viele Jahre dabei sein. Ob als Fahrer oder in anderer Rolle, ich würde mich geehrt fühlen, einfach dabei sein zu können. Aber aktuell habe ich nur Monaco im Kopf, dieses und nächstes Jahr. Ich bin auch nicht sicher, was ich 2025 machen werde."

"Sollte ich 2026 noch fahren, habe ich kein Problem damit, mit Honda zu fahren.", sagt Alonso, "sie haben sich in den letzten Jahren gut entwickelt, haben 2021 und 2022 die Weltmeisterschaft gewonnen, werden das vermutlich auch 2023 machen."

Für Alonso wäre Honda also vollkommen in Ordnung, damit haben beide ihr Interesse an einer Zusammenarbeit zumindest mal bekundet. Sehr gut.


14:45 Uhr

Wiederholungstäter Perez?

Sergio Perez konnte vergangene Saison einen grandiosen Triumph in Monte-Carlo feiern.

"Uns ist klar, dass Monaco nicht unsere stärkste Strecke ist, aber es ist Monaco, hier kann alles passieren", sagte der Mexikaner in der Pressekonferenz. Er erwartet starke Konkurrenz von Fernando Alonso und Ferrari, schreibt aber auch Mercedes mit den ganzen Updates nicht ab.

"Man darf keinen Fehler machen. Sonntags ist es für Fans vielleicht langweilig, für uns Fahrer aber nicht, weil wir keinen Fehler machen dürfen", so Perez in Bezug auf die Herausforderungen, die Monaco bietet.

Auch den WM-Kampf nimmt Perez weiterhin an: "Er [Max Verstappen] darf nicht anfangen den Abstand aufzubauen, deshalb ist es meine Aufgabe, bei jedem Rennen mein Bestes zu geben und den Abstand in guter Distanz zu halten".


14:41 Uhr

Selbstbewusster Alonso

Ein wenig verspätet kamen Kevin Magnussen und Fernando Alonso in die Pressekonferenz. Alonso wurde direkt mal von Tom Clarkson auf die Bekanntgabe der Partnerschaft zwischen Aston Martin und Honda ab 2026 angesprochen.

"Es ist der einzige Weg, wie man zu 100 Prozent in Kontrolle sein kann über das, was man selber im Paket haben will.", sagte Alonso in der Pressekonferenz. Damit spielt er auf das an, was auch Mike Krack heute Morgen bereits gesagt hat, dass man auch das Getriebe bald selbst herstellen will.

Es ist nicht nötig, dass man ein eigenes Motorenpaket hat, aber sieht es natürlich als hilfreich an, wenn man ganz oben sein will. Das heißt aber auch nicht, dass Aston Martin erst 2026 Weltmeister werden kann.

Mit Hinblick auf dieses Wochenende hat Alonso eine klare Ansage: "Monaco und Singapur sind spezielle Strecken, in denen wir Selbstvertrauen in den Trainings aufbauen müssen, immer näher an die Wand kommen müssen. Ich werde hier noch mehr attackieren als an anderen Wochenenden".

Da will einer gewinnen!


14:36 Uhr

Noch nie erlebt

Yuki Tsunoda hat zu Beginn der Pressekonferenz nach der Frage von Tom Clarkson nochmal einen Blick zurück auf die schlimmen Überflutungen in Imola gesprochen.

"Ich habe sowas noch nie gesehen, kannte das eigentlich nur aus dem Fernsehen. Alles war voller Schlamm und Wasser. Das Wasser stand zwei, drei Meter hoch. Ich hatte Glück in meinem Haus, aber viele andere hat es schwer getroffen."

Er hat auch gesagt, dass AlphaTauri die Updates, die in Imola geplant waren, auch mit nach Monaco bringen wird. Er selbst weiß nicht, was alles genau gemacht wurde, aber ist sehr gespannt darauf und freut sich darauf.


14:31 Uhr

Auf gehts in die Pressekonferenz

Starten wir also rein in die Pressekonferenzen der Fahrer zum Großen Preis von Monaco.

Den Anfang machen in der ersten Gruppe Yuki Tsunoda (AlphaTauri), Fernando Alonso (Aston Martin), Kevin Magnussen (Haas), Oscar Piastri (McLaren) und Sergio Perez (Red Bull).

Mal sehen, was die Herren so zu sagen haben.


14:10 Uhr

Besonderere Helme für Familie Leclerc

Es ist ein sehr emotionales und spezielles Wochenende für Familie Leclerc.

Mit ihren Helmen erinnern die Brüder Charles und Arthur beim Großen Preis von Monaco ihrem verstorbenen Vater Herve, der im Jahr 2017 mit nur 54 Jahren verstorben war.

Beide Leclercs, der eine in der Formel 1 und der andere in der Formel 2 aktiv an diesem Wochenende, werden das Designschema des Helmes ihres Vaters benutzen, allerdings mit "ihren Farben", also dem rot und weiß von Ferrari beziehungsweise der Ferrari Driver Academy, zu der Arthur zählt.

In einem sehr schönen Video haben die beiden Brüder ein bisschen weitergehend darüber gesprochen, warum es so besonders ist, die Helme an diesem Wochenende so gestaltet zu haben, wie sie sie gestaltet haben.


13:51 Uhr

Spannende PK erwartet uns

In der zweiten Gruppe der heutigen Fahrer-Pressekonferenzen werden wir eine sehr interessante Situation erleben.

Charles Leclerc und Lewis Hamilton sitzen gemeinsam im Raum und müssen sich gemeinsam den Fragen der anwesenden Journalisten stellen, deren größtes Thema selbstverständlich die aufgekommenen Tauschgerüchte sind. Ist da vielleicht doch was dran und einer der beiden verplappert sich? Wird scharf dementiert und gar die Verlängerung im eigenen Rennstall nochmal forciert angesprochen?

Ab 15:05 Uhr ist die zweite Gruppe dran, die erste Gruppe ist bereits um 14:30 Uhr in der PK, da wird dann Fernando Alonso bestimmt einige interessierte Fragen zum Deal zwischen Aston Martin und Honda ab 2026 bekommen.

Im Formel-1-Liveticker verpasst ihr nichts!

Lewis Hamilton Charles Leclerc Ferrari Scuderia Ferrari Mission Winnow F1Mercedes Mercedes-AMG Petronas Motorsport 	 F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) und Charles Leclerc (Ferrari) ~

13:34 Uhr

Vettel als Marko-Nachfolger? Denkbar!

Was wird Sebastian Vettel in den nächsten Jahren machen? Das ist eine der spannendsten Fragen für Formel-1-Deutschland.

Dr. Helmut Marko hat im exklusiven Interview mit unserem Chefredakteur Christian Nimmervoll die Tür für eine Nachfolge seinerseits durch den vierfachen Weltmeister nicht zugeschlagen.

Irgendwann "könnte man sowas eventuell ins Auge fassen", sagte Marko im Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de. Der Kontakt besteht, die Verbindung ist weiter eng, warum also nicht?

Helmut Marko Sebastian Vettel Red Bull Infiniti Red Bull Racing F1 ~Helmut Marko und Sebastian Vettel (Ferrari) ~

12:01 Uhr

Nicht gesprochen

Nyck de Vries steht, zumindest medial, unter Zugzwang. Die sportlichen Leistungen des Niederländers werden aber auch von Red Bull beobachtet, wie Motorsportkonsulent Dr. Helmut Marko im Interview auf dem YouTube-Kanal von formel1.de gesagt hat.

Angesprochen auf die vielen Berichte und mutmaßlichen Ultimaten hat sich de Vries im Rahmen seiner Medienrunde am Donnerstag in Monaco geäußert. "Es ist völlig normal, dass man sich mit seinen Bossen austauscht und wir sprechen auch regelmäßig, haben das in den letzten Wochen aber nicht mehr gemacht."

Bewusst auf die Gerüchte angesprochen, ob er diese gelesen und daraufhin das Gespräch mit Dr. Marko gesucht habe, sagt de Vries, "Nein, gar nicht. Ich versuche, Medien an Rennwochenenden und drumherum nicht zu beobachten, weil es mir nicht wirklich hilft. Ich habe zwar einige Sachen durch Nachrichten mitbekommen, die mir zugeschickt worden sind, habe aber selbst noch nichts gelesen."

Fühlt sich de Vries denn sicher bei AlphaTauri im Moment? "Ja und es ist kein Schock für mich, dass es jetzt so ist, wie es ist, denn so ist das Geschäft und so war es auch schon immer, bei Red Bull und in der Formel 1. Ich glaube ehrlich, dass es anders ist als zu Beginn der Saison. Du musst immer Leistung zeigen, abliefern und so war es stets im Laufe meiner Karriere.

Als Fahrer muss man immer dafür kämpfen, dass man seine Karriere erfolgreich vorantreiben kann. Es ist also alles normal, so, wie es immer war."

Nyck de Vries  ~Nyck de Vries (AlphaTauri) ~

11:35 Uhr

Angriff auf den Sieg?

Die Form von Fernando Alonso in dieser Saison ist beeindruckend. Der Spanier wurde bei jedem Rennen Dritter, ist abseits von Sergio Perez der einzige echte Konkurrent von Max Verstappen um die Weltmeisterschaft aktuell, da wäre ein Sieg in Monaco doch ein starkes Zeichen an die Konkurrenz und das eigene Team, oder?

2006 und 2007 hat Alonso im Fürstentum das oberste Treppchen besteigen können, gelingt es ihm auch am Wochenende? Sein Teamchef Mike Krack ist verhalten optimistisch und sagt, "es wäre schön, ja zu sagen und es zu tun. Wir haben hier alle große Hoffnungen für Monaco mit unseren beiden Fahrern, wir haben ein tolles Auto. Im Simulator waren sie alle ziemlich begeistert."

Es gibt aber auch Fallstricke auf dem Weg nach ganz oben, die er deutlich benennt: "Wir dürfen die Konkurrenz nicht vergessen. Wir haben noch keinen Red Bull, Ferrari oder Mercedes in einer Konfiguration mit hohem Abtrieb gesehen", also wird das Qualifying am Samstag eine sehr wichtige Rolle spielen, "ich denke, wenn man nicht in den ersten beiden Reihen startet, wird es sehr, sehr schwierig sein, den Sieg zu holen. Und das ist das Erste, was man tun muss. Man muss durch das Training kommen, man muss ohne Fehler durch das Qualifying kommen."

Trotzdem stellt er nochmal klar, dass es absolut keine Selbstverständlichkeit für Aston Martin ist, dass man 2023 auch nur annähernd im Kreis der Favoriten für einen Sieg in Monaco geführt wird, "vor zwölf Monaten hätten wir nicht über einen Sieg in Monaco gesprochen. Ich denke, wir dürfen nie vergessen, wo wir herkommen, müssen den Kopf unten halten und hart arbeiten, um dann zu sehen, wo wir gelandet sind", sagte Krack in seiner Medienrunde.


11:19 Uhr

Nicht nur 2026 im Fokus

Mike Krack hat auch darauf hingewiesen, dass die Nachricht von gestern erstmal primär das Jahr 2026 betrifft, man aber auch bis dahin als Mercedes-Kunde noch Aufgaben zu erfüllen hat und Entwicklungsschritte gehen will.

"Wir sind noch in unserer alten Fabrik, ziehen jetzt nach und nach um und wir haben ein Kundenpaket. Die Entwicklung kommt in den nächsten Jahren eher über die Chassis-Seite."

Fernando Alonso sagte vor einigen Wochen, dass man vor dem anvisierten Plan sei, 2024 die Spitzengruppe erreicht zu haben, worüber Krack auch gesprochen hat:

"Ja, wir können sagen, dass wir dem Plan voraus sind, aber wenn Sie mir die Frage vor ein paar Monaten gestellt hätten, wären wir dem Plan hinterhergelaufen. Das zeigt, wie schnell die Dinge in der Formel 1 laufen und ich glaube, es ist gefährlich, Stichproben zu nehmen. Man sollte immer den längeren Zeitraum beobachten, aber wir sind selbstbewusst genug, dass wir uns noch weiterentwickeln können, was zwar nicht bedeuten muss, dass wir nächstes Jahr ganz vorne sind, aber wir können versuchen, noch näher dran zu sein."

Aston Martin Aston Martin F1 ~~

11:04 Uhr

Vorteile durch Werksunterstützung

"Wir werden ein vollwertiges Honda-Werksteam sein, aber wir werden den Namen Aston Martin tragen, über das Jahr 2026 hinaus. Das steht fest. Wir werden also Aston Martin bleiben", das waren die Worte von Aston-Martin-Gruppen-CEO Martin Whitmarsh im Rahmen der Bekanntgabe der Partnerschaft von Aston Martin und Honda.

Selbstverständlich hat auch Mike Krack weitere Fragen zu diesem Themenkomplex erhalten, wie die Werksunterstützung bzw. das Dasein als Honda-Werksteam helfen kann. In seiner Medienrunde in Monaco hat er vor allem die Integration der Motorenentwicklung mit dem Design des Chassis hervorgehoben:

"Wenn man sich das Motorenreglement zur Saison 2026 ansieht und das Chassis-Reglement, das sich daraus entwickeln wird, sieht man, dass man eine vollständige oder zumindest weitgehende Integration mit der Antriebseinheit benötigt, um das richtige Chassis für dieses Reglement zu entwickeln.

Wenn du also eine Werkspartnerschaft hast, ist der Informationsfluss viel offener, man erhält früher Daten, beispielsweise zum Energiemanagement, welche Aero-Konfiguration man wählen sollte, um das richtige Ziel zu erreichen. Das ist ein großer Vorteil für diese Auslegung des Reglements."


10:49 Uhr

Einzug beginnt, Entwicklung auch

Bei Aston Martin ist einiges im Umbruch.

Das Team aus Silverstone wird über das Wochenende damit beginnen, in die neue Fabrik einziehen und dort unter anderem auch die Entwicklung eines eigenen Getriebes vorantreiben, das dann ab 2026 im Auto verbaut werden soll.

In einer Medienrunde am Donnerstagmorgen sagte Teamchef Mike Krack dazu, dass es eine Herausforderung sei, dass man noch kein eigenes Getriebe hat, aber "es wurde in der neuen Fabrik Platz dafür eingerichtet, dass wir ein eigenes Getriebe entwickeln können. Über die nächsten Monate sollten wir in der Lage sein, dies zu tun und für 2026 bereit sein."