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GP Baku

F1-Talk am Samstag im Video: Warum Marko allen Grund hat, sauer zu sein!

F1-Talk am Quali-Tag in Baku: +++ Charles Leclerc steht auf der Poleposition in Baku, Hamilton & Verstappen dahinter +++ Vier Crashs im Zeittraining! +++

12:26 Uhr

Livetalk: Das war am Qualifying-Tag in Baku los!

Heute um 17:30 Uhr waren wir auf YouTube wieder LIVE, um die Geschehnisse des heutigen Quali-Tages in Baku zu beleuchten. Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren haben unter anderem natürlich über den Crash von Max Verstappen im dritten Freien Training gesprochen. Aber auch über viele weitere spannende Themen!

Update: Leider hatten wir einen vorzeitigen Abbruch des heutigen Livestreams, weil ein Unwetter bei unserem Videomaster Daniel unseren zentralen Knotenpunkt für den Stream außer Gefecht gesetzt hat. Wir entschuldigen uns dafür! Mittlerweile ist der Livestream nun on demand verfügbar, mit vollständigem Ende!

Übrigens: Besonders lustig fanden wir den Kommentar im Livechat, dass YouTube Kritik an Toto Wolff jetzt vollautomatisch zensiert! :-) Wir glauben aber: Toto kann viel, aber das Wetter bei Daniel, das hat nicht mal er unter Kontrolle ...

Weitere Themen:
- Viermal Rot: Alonso verteufelt Kollegen
- Leclercs Pole: Wieder dank Crash!
- Warum Dr. Marko so verärgert ist
- Mercedes: Woher kommt der Speed?
- Wolff nennt Horner einen “Schwätzer”
- Binotto nicht mehr am Kommandostand
- “Flexiwings”: Mercedes lässt Protest weiter offen

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Warum Helmut Marko Grund hat, echt sauer zu sein!

Wieder erledigt ein Crash in Q3 die Pole für Leclerc, und wieder ist Verstappen der Leidtragende. Und: Wo kommt plötzlich der Speed von Hamilton her? Weitere Formel-1-Videos

19:56 Uhr

Bis morgen!

Das war's heute vom Formel-1-Liveticker! Wir drehen die letzte Runde gemeinsam mit Charles Leclerc. Im Video kannst Du Dir seine schnellste Runde heute noch einmal ansehen!

Maria Reyer bedankt sich für dein Interesse und freut sich, wenn Du morgen am großen Tag wieder mit dabei bist. Nicht vergessen: Der Grand Prix von Aserbaidschan beginnt um 14 Uhr! Wir legen natürlich schon früher los ;-)


19:31 Uhr

Alonso verärgert: "Unfairer" Vorteil für Crashpiloten

Von einem Team haben wir noch gar nichts gehört: Alpine. Die Franzosen waren gestern ganz gut dabei. Heute konnte sich Fernando Alonso für das Q3 qualifizieren. Er startet morgen dank der Strafe für Lando Norris von Platz acht. "Ich denke, wir haben nicht das ganze Potenzial des Autos ausgeschöpft. Jedes Mal auf neuen Reifen haben wir es nicht ausgenutzt [wegen der roten Flaggen]."

Noch mehr ärgert sich der Spanier aber über seine Kollegen. Denn er empfindet es als "unfair", dass die Autos der Crashpiloten im Parc ferme repariert werden dürfen und diese ihre Positionen behalten dürfen. "Wir dürfen das Auto hingegen nicht mehr anrühren." Dazu sei gesagt, dass die Teams nur baugleiche Teile austauschen und keine Updates an die Autos schrauben dürfen bei einer Reparatur.

"Warum dürfen sie alle Teile austauschen, wenn sie eine rote Flagge verursacht haben? Vielleicht nutzen wir eines Tages diese Regel aus." Die Hälfte des Feldes werde dadurch bevorteilt, meint Alonso. "Ich glaube, die Leute sollten ein wenig gelassener werden und nur mit 98 Prozent auf dem Straßenkurs fahren."


19:13 Uhr

Ricciardo: Auf der Bremse zu viel gewollt

Passend zum Video hören wir uns jetzt auch noch an, was Daniel Ricciardo (P13) zu seinem Ausritt zu sagen hatte. Der Australier war grundsätzlich recht zufrieden mit dem Fortschritt im McLaren. In Q2 endete seine Reise dann allerdings vorzeitig in der Bande von Kurve 3. "Ich wollte auf der Bremse ein wenig mehr rausholen und dachte zunächst, dass es okay sei. Doch als ich dann einlenkte, haben die Räder blockiert. Das kannst du dann nicht mehr aufhalten."

Er habe es am Ende wohl ein wenig übertrieben. Das zeige, dass er noch nicht zu hundert Prozent im Auto angekommen sei. "Ich suche noch das Limit des Autos, da ist die Wahrscheinlichkeit [für einen Crash] höher. Ich kann nicht glauben, dass ich das jetzt sage, aber ich freue mich schon darauf, nach Le Castellet zu kommen. Das ist eine normale Strecke, die mehr Fehler zulässt."


19:02 Uhr

Gasly: "Manchmal macht es einfach klick"

Auf der anderen Garagenseite bei Alphatauri kann Pierre Gasly sein Lachen gar nicht verbergen. Schon im Abschlusstraining überraschte er mit der Bestzeit. In Q3 reichte es am Ende für P4 (+0,347 Sekunden). "Das war ein fantastischer Tag, ich hätte mir nichts Besseres wünschen können." Er fühle sich "super wohl" im AT02 und könne daher voll ans Limit gehen. Auf Red-Bull-Kollegen Max Verstappen haben ihm nur zwei (!) Tausendstelsekunden gefehlt!

Was ist sein Geheimnis? "Manchmal macht es einfach klick beim Fahren und du weißt genau, wie sich das Auto verhalten wird, was du tun musst, damit es funktioniert und so reagiert, wie du es willst. Das ist einfach schön, denn du kannst rausfahren und dein Ding machen", schwebt Gasly auf Wolke sieben.


18:55 Uhr

Tsunoda: "Gemischte Gefühl" nach Q3-Crash

Von den meisten Crashpiloten am heutigen Tag haben wir bereits gehört, nur von Yuki Tsunoda noch nicht. Der Japaner hat die Entscheidung im Qualifying unfreiwillig mit seinem Crash in Kurve 3 herbeigeführt. Was ist da genau passiert? "Ich habe zu spät gebremst und dann ging es in die Mauer. Ich hatte mich verbremst. Da gab es keine Chance mehr, die Kurve noch zu kriegen. Schade."

Er hat es zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere in das Q3 geschafft. "Mit meinem ersten Q3-Auftritt kann ich definitiv zufrieden sein, aber unterm Strich bleiben gemischte Gefühle, wenn ich ehrlich bin." Denn seinen Mechanikern hat er nach Imola schon zum zweiten Mal eine lange Samstagnacht beschert. Die starken Einzelergebnisse in den Segmenten haben ihn wohl zu sehr angestachelt - in Q2 lag er auf P4 am Ende.


18:46 Uhr

Perez: "Sehr angepisst" nach Fehler in Kurve 4

Gestern war er noch der strahlende Mann in Baku, heute erlebte Sergio Perez eine "Enttäuschung". Der Mexikaner brachte seinen finalen Q3-Run nicht richtig hin und muss sich daher mit P7 begnügen. "Ich war in Kurve 4 zwei Zehntel schneller, dann haben die Reifen blockiert." Als es drauf ankam, sei es ein "Desaster" gewesen. Hätte er die Runde gut beendet, wäre er viel weiter vorne gestanden, betont Perez.

"Wir hatten die Pace, um heute um die Pole zu kämpfen." Daher sei er "sehr angepisst", da er in der ersten Reihe hätte stehen müssen, glaubt der Red-Bull-Pilot.


18:31 Uhr

Vettel: "Bin unzufrieden mit mir selbst"

Jetzt widmen wir uns den deutschen Piloten im Feld. Sebastian Vettel hat den Einzug ins Q3 um knappe 0,029 Sekunden verpasst. "Bitter", kommentiert er später bei 'Sky', "aber das gehört bei dieser Strecke natürlich dazu. Das zeigt irgendwo, dass jeder Schuss sitzen muss." Denn am Ende des zweiten Segments krachte Daniel Ricciardo in die Bande und beendete die Session vorzeitig.

Vettel war einer der Leidtragenden, der sich nicht mehr verbessern konnte. Am Boxenfunk konnte man ihn nach der Session schimpfen hören. "Das war nicht wegen der drei Hundertstel, sondern aufgrund eines Fehlers. Ich hatte mich eingangs Kurve 15 massiv verbremst", gibt er zu. Ohne den Fehler wäre er wohl ins Q3 gekommen. "Mein Fehler. Da bin ich unzufrieden mit mir selbst." Er startet am Sonntag von P11.


18:23 Uhr

Binotto: Das Paket hat "gut funktioniert"

Bleiben wir eben noch bei der Scuderia. Denn auch Mattia Binotto hat bereits zum erfolgreichen Qualifying in Baku Stellung genommen. Der Italiener hat das Zeittraining heute erstmals aus der Garage verfolgt, weil der neue Stratege auf dem Kommandostand Platz genommen hat. Welchen Eindruck hat er gewonnen? "Das Paket mit niedrigem Abtrieb hat gut funktioniert. Schon nach den Trainings gestern wussten wir, dass wir heute eine Chance haben würden", gibt er zu.

Leclerc sei eine "fantastische" Runde gefahren. Insgesamt habe das Team alles aus dem Ferrari-Paket herausholen können. Aber: "Es war ein wenig schade für Carlos, weil er sich noch verbessert hätte. Insgesamt bin ich sehr zufrieden." Die Performance zeige, dass Monaco keine Eintagsfliege war und Ferrari sich wieder auf den Weg zur Spitze befinde.


18:09 Uhr

Sainz: "Ich habe es wirklich satt ..."

Von einem Ferrari-Fahrer zum anderen. Carlos Sainz beendete sein Qualifying mit einem Crash in Kurve 3, im Endergebnis reiht er sich auf Platz fünf (+0,358 Sekunden) ein. Wie kam es zu dem Missgeschick am Ende? Der Spanier gibt zu Protokoll, dass er vom Unfall von Yuki Tsunoda ein wenig aus der Fassung gebracht wurde und härter als sonst auf die Bremse gestiegen ist, dadurch drehte er sich in die Auslaufzone. "Es ist nicht ideal, wenn vor dir jemand einen Crash hat. Ich selbst wollte natürlich nicht verunfallen."

Schon in Monaco lag Sainz direkt hinter Leclerc, als dieser in die Mauer krachte und für das vorzeitige Ende des Qualifyings sorgte. Ähnlich die heutige Szene mit dem Rookie. "Ich habe es wirklich satt, dass dauernd vor mir ein Auto crasht", merkt er verärgert an. Denn er konnte sich in den ersten Kurven steigern und glaubt, dass die Poleposition drin gewesen wäre. Im ersten Q3-Versuch habe er im Gegensatz zum Monegassen keinen Windschatten erwischt.


17:56 Uhr

Leclerc: Haben die Pole niemandem "gestohlen"

Auch Charles Leclerc hat mittlerweile ausführlich geschildert, wie es ihm nach diesem chaotischen - aber für ihn natürlich auch sehr erfreulichen - Qualifying geht. "Es fühlt sich besser an als in Monaco, aber nicht wie bei einer normalen Poleposition, aufgrund der roten Flagge am Ende. Ich denke aber nicht, dass wir diese Pole jemandem gestohlen haben. Wir hatten die Pace dafür."

Ganz fehlerfrei blieb der Monegasse aber nicht: "In den Kurven 4, 5 und 6 hatte ich ein paar Rutscher aufgrund des starken Windes und ich habe mich ein bisschen verschätzt. Dadurch habe ich das Heck am Eingang von Kurve 4 ein wenig verloren. Deshalb waren die Reifen auch in keinem guten Zustand in Kurve 6 und 7." Geholfen hat sicherlich der Windschatten von den Mercedes-Piloten.

Im Rennen werde es schwierig werden, die Topstars hinter sich zu halten. "Das wird knifflig."


17:48 Uhr

Hamilton: "Ein bisschen überwältigend"

Stichwort Mercedes. Hören wir uns an, was Lewis Hamilton in der Pressekonferenz der Fahrer heute noch zu sagen hatte. Den zweiten Platz nach dem verkorksten Freitag zu holen, das sei "eines der großartigsten Gefühle", ist der WM-Zweite sichtlich glücklich. Es fühle sich "fantastisch" an, wieder vorne mitzumischen.

"Angesichts der schwierigen Umstände heute ist das ein bisschen überwältigend." Denn noch im dritten Training sei es "ein ziemliches Desaster" gewesen, weil er die Reifen wieder einmal nicht zum Arbeiten gebracht habe.

Aber: Auch Hamilton glaubt, dass im letzten Q3-Versuch noch "ein bisschen" mehr drin gewesen wäre. "Ich glaube, es wäre eng geworden." Ob er schneller gewesen wäre als Charles Leclerc, könne er aber nicht sagen. Im ersten Versuch hat jedenfalls das Windschatten-Spiel mit Valtteri Bottas nicht optimal funktioniert. "Ich war ein wenig zu nahe an Valtteri dran."


17:39 Uhr

Horner: "Enttäuscht" über verpasste Q3-Chance

Wir schwenken zu den WM-Führenden. Red-Bull-Teamchef Christian Horner war bei 'Sky' zu Gast und hat dort Verständnis gezeigt für den Frust von Max Verstappen. "Er ist einen lila ersten Sektor, einen lila zweiten Sektor gefahren, das wäre also eine bessere Runde geworden. Und es sah danach aus, als könnte er einen Windschatten von Alonso kriegen am Ende der Runde."

Natürlich sei man daher "enttäuscht", aber zumindest könne man in Baku gut überholen. "Es wird darum gehen, die Reifen und das Griplevel zu managen", glaubt Horner. "Und es scheint, dass Mercedes das Set-up stark verändert hat, also mal sehen, wie sich das auf die Longruns auswirkt."


17:21 Uhr

Norris enttäuscht: "Habe nichts falsch gemacht"

Gerade spricht Lando Norris in der McLaren-Medienrunde über seine Strafe. Der Brite ist sichtlich enttäuscht. Denn: "Ich habe nichts falsch gemacht. Das ist sehr schade." Er habe sich für die sicherste Variante entschieden, indem er auf der Strecke geblieben ist, weil in der Boxengasse sehr viel los war. Außerdem hatte er zu wenig Zeit, um sich mit seinem Renningenieur zu besprechen.

Norris würde sich wünschen, dass sich die Kommissare noch mehr in die Situation des Piloten hineinversetzen. Denn er habe innerhalb weniger Sekunden reagieren müssen. "Ich habe nichts Gefährliches gemacht und verdiene diese drei Strafpunkte nicht." Er empfindet die Regelauslegung der Kommissare als "unfair".

Teamchef Andreas Seidl stimmt seinem Fahrer zu, auch er widerspricht der Entscheidung der FIA. "Das ruiniert unser Rennen. Ich weiß nicht, warum die Kommissare hier nicht mehr Spielraum haben. Lando hatte nur eine Sekunde Zeit, um zu entscheiden, was er macht. Und er hat sich für die sichere Variante entschieden." Daher hätte auch eine Verwarnung gereicht, meint der Deutsche.


17:05 Uhr

FIA bestätigt: Strafe für Lando Norris!

Der McLaren-Pilot wird in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt, weil er die rote Flagge im Qualifying missachtet hat. Er bekommt zusätzlich auch drei Strafpunkte auf die Superlizenz.

"Während der Anhörung gab der Fahrer zu, dass er vom Gas ging, bremste und in die Boxengasse einfahren wollte und konnte. In diesem Moment war er sich nicht sicher, was er tun sollte und fragte sein Team über den Funk. Obwohl das Team ihm sofort befahl, in die Box zu fahren, war es zu spät und Norris überquerte die Ziellinie ein weiteres Mal."

Bei Missachtung der roten Flagge während eines Qualifyings gibt es normalerweise eine Startplatzstrafe um fünf Positionen. Doch weil der Fahrer schnell reagierte, zeigen sich die Kommissare gnädig.

- Die neue Startaufstellung für den Baku-GP!


17:01 Uhr

Wolff: Longrun am Freitag lässt hoffen

Toto Wolff hofft jedenfalls, dass die Rennpace so stark ist, wie der Longrun am Freitag vermuten ließ. "Wir hatten gestern ein schnelles Rennauto im Longrun, wir hatten einen guten Reifenverschleiß und einen guten Speed auf den Geraden", zählt der Mercedes-Teamchef auf.

"Wir sollten für morgen also in einer ordentlichen Ausgangslage sein." Aber zunächst müsse das Rennen über 90 Minuten gefahren werden.


16:53 Uhr

Marko: Mercedes im Renntrimm "nicht ganz vorne"

Die WM-Kontrahenten starten nun aus den ersten beiden Reihen hinter Charles Leclerc. Was ist für Red Bull drin? Kann Verstappen von Platz drei angreifen? "Ich glaube, da ist alles drin", meint Marko darauf angesprochen. Mercedes habe noch zwei harte Reifen, Red Bull einen, weil man bewusst riskiert habe.

"Den Sieger kann man unter den ersten Fünf erwarten, wenn diese Zwischenfälle so weitergehen." Und obwohl Hamilton am Freitag einen starken Longrun gezeigt hat, glaubt der Österreicher nicht, dass Mercedes im Renntrimm "ganz vorne" sein wird.

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