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F-Schacht-System: Verbot vor Schanghai droht

Lotus-Technikchef James Allison legt der FIA eine neue Argumentation gegen den F-Schacht von Mercedes vor, die vor dem nächsten Rennen behandelt werden soll

(Motorsport-Total.com) - Hinter den Kulissen der Formel 1 brodelt es derzeit. Da die Leistungsdichte dieses Jahr enorm ist, machen bereits kleine Details den Unterschied - und so versucht jeder, dem anderen einen Strich durch die Rechnung zu machen: Bereits seit dem Saisonauftakt in Melbourne ist Red Bull und Renault das F-Schacht-System von Mercedes ein Dorn im Auge.

Michael Schumacher

Der Mercedes-F-Schacht ist der Konkurrenz ein Dorn im Auge Zoom

Die Silberpfeile sind zwar derzeit abgesehen vom Qualifying keine ernsthafte Gefahr, doch McLaren zeigt keinen Widerstand gegen die Mercedes-Entwicklung - das lässt sich einerseits durch den Motorenvertrag begründen, andererseits liegt auch die Vermutung nahe, dass McLaren das System selbst bald einsetzen könnte. Und das wäre für Red Bull bitter, zumal man im Qualifying ohnehin bereits im Rückstand liegt.

Christian Horner (Teamchef)

Christian Horner und Renault kämpfen gegen Mercedes Zoom

Bisher blieben die von Red Bull und Renault angekündigten Proteste nach den ersten zwei Rennen stets aus. "Aber die Sache ist noch nicht zu Ende", stellt Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber 'Auto Bild motorsport' (jetzt abonnieren!) klar, dass sich Mercedes nicht in Sicherheit wiegen sollte. Denn laut dem Fachmagazin hat Lotus-Technikchef James Allison dem Technischen Delegierten der FIA, Charlie Whiting, eine neue Argumentation gegen den Mercedes-F-Schacht vorgelegt. Noch vor dem Grand Prix von China soll diese behandelt werden.

Bisher hat man sich darauf berufen, dass das F-Schacht-System vom Fahrer betätigt wird, was laut Reglement nicht erlaubt ist. Mit diesem Argument blitzte man allerdings bei der FIA ab, weil der Schacht nicht direkt vom Fahrer geöffnet wird, sondern dies durch die von Fahrer kontrollierte Verstellung des Heckflügels geschieht.

Bei den Motoren zeigt sich die gleiche Situation, doch diesmal mit vertauschten Rollen. Mercedes unterstellt Red Bull und Renault, trotz Zwischengas-Verbots über die Motormappings einzelne Zylinder abzuschalten und dadurch die Auspuffgase im Schleppbetrieb zu beschleunigen. Um dies zu beweisen, legte man der FIA sogar Soundstudien vor. Doch bisher stieß man in Paris auf taube Ohren. "Mercedes macht das doch auch", zitiert 'Auto Bild motorsport' einen FIA-Techniker. "Aber Renault macht es eben besser."

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