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D'Ambrosio: Hoffnung auf Renncockpit für 2011 steigt

Trotz seines erfolgreichen Abstechers zu Renault ist Jérôme D'Ambrosio voll des Lobes für Virgin - Zukunft noch unklar

(Motorsport-Total.com) - Am Mittwoch durfte Jérôme D'Ambrosio im Rahmen des zweitägigen Young-Driver-Tests zum ersten Mal den Renault R30 ausprobieren. Mit Erfolg, denn der Belgier war mit einer persönlichen Bestzeit von 1:38.802 Minuten der zweitschnellste Youngster des Tages. Am Dienstag kam D'Ambrosio im Virgin, den er bereits zuvor an vier Grand-Prix-Wochenenden jeweils freitags testen durfte, nur auf 1:43.518 Minuten.

Jerome D'Ambrosio

Jérôme D'Ambrosio überzeugte am Mittwoch auch im Renault R30

Zwar war die Strecke am Mittwochnachmittag deutlich schneller als am Dienstag, aber der große Zeitenunterschied machte einmal mehr deutlich: der Renault ist das weitaus bessere Rennauto als der Virgin. "Was die Leistung angeht, kann man es nicht vergleichen", sagte D'Ambrosio gegenüber 'Autosport'. Man könne Renault, das seit Jahren in der Formel 1 ist, einfach nicht mit dem Rookie-Team Virgin vergleichen.

"Renault ist ein Top-Team und das Auto zu fahren war fantastisch", erklärte der Nachwuchspilot. "Das Auto hat offensichtlich viel mehr Downforce. Man braucht ein paar Runden um sich anzupassen, denn der Wagen ist so effizient, aber das geschieht ganz von selbst."

Dennoch sei auch Virgin eine gute Adresse, das Team habe sich in seiner ersten Saison vergleichsweise gut geschlagen. Im Gegenzug erntete D'Ambrosio am Dienstag auch reichlich Lob seitens des Teams, für das in der abgelaufenen Saison Timo Glock und Lucas di Grassi als Stammfahrer antraten. Die gegenseitige Wertschätzung verwundert nicht, schließlich gilt der D'Ambrosio als potenzieller Nachfolger von di Grassi.


Fotos: Renault, Young-Driver-Days in Abu Dhabi, Mittwoch


Die gute Leistung beim Renault-Gastspiel hat in diesem Zusammenhang sicherlich nicht geschadet. "Es ist gut in dieser Position zu sein, denn die Zeiten waren ziemlich gut. Sie waren ziemlich zufrieden, das ist gut. Hoffentlich kann ich das in ein Renncockpit für 2011 umsetzen", meinte D'Ambrosio.