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Tom Sykes über WM: "Im Rennsport ist alles möglich"

Die Kawasaki-Piloten machen die WM vermutlich unter sich aus: Herausforderer Tom Sykes hat eine Strategie, wie er Jonathan Reas Erfolgsserie beenden kann

(Motorsport-Total.com) - Weltmeister Jonathan Rea verabschiedete sich in Laguna Seca mit 341 Punkten als klarer WM-Leader in die Sommerpause. Teamkollege Tom Sykes liegt bereits 59 Zähler zurück, Ducati-Pilot Chaz Davies hat 115 Punkte Rückstand auf den Weltmeister der beiden vergangenen Jahre. Bei fünf noch ausstehenden Rennwochenenden werden noch 250 Zähler vergeben. Für Sykes ist demzufolge noch alles möglich.

Tom Sykes

Erster Verfolger: Tom Sykes liegt in der Fahrerwertung 59 Punkte zurück Zoom

Mit den Leistungen im ersten Teil der Saison ist der Brite nicht ganz happy: "Es lief nicht schlecht, doch ehrlich gesagt hoffte ich, dass es besser läuft. Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass ich meinen Fahrstil zu sehr anpassen muss. Doch im Moment liegen wir nicht allzu weit zurück", kommentiert er gegenüber 'WorldSBK.com' den Zwischenstand nach acht von 13 Rennwochenenden.

"Es ist noch viel möglich", betont Sykes, der seit 2015 mit der Entwicklungsrichtung der Kawasaki ZX-10R unzufrieden ist. Der extreme Fahrstil des Ex-Champions harmoniert nicht mehr so gut mit der Maschine wie in der Saison 2013 und 2014. "Ich muss dem Team danken. Wir haben die Maschine ein bisschen mehr in die Richtung verändert, die mir mehr liegt. Wir werden weiter daran arbeiten", verspricht er seinen Fans.


Fotos: Superbike-WM in Laguna Seca


Doch was stört Sykes bei der Kawasaki? "Durch die Regeländerungen kann ich mein Potenzial nicht richtig zeigen. Ich muss mich mehr zurückhalten und kann nicht so attackieren, wie ich gern würde. Das bereitete uns bei einigen Rennen Schwierigkeiten", bemerkt er. "Wir müssen das Motorrad verbessern, doch in erster Linie muss ich mich auf mich konzentrieren."

Tom Sykes

Tom Sykes kann seinen aggressiven Fahrstil momentan nicht richtig anwenden Zoom

"Wir müssen zu 70 Prozent das Motorrad verbessern und zu 30 Prozent muss ich an mir arbeiten. Mal sehen, was dann möglich ist", analysiert Sykes, der sich auf den Test auf dem Lausitzring freut. Die Crew des Weltmeisters der Saison 2013 wird in dieser Woche neue Abstimmungen testen, mit denen Sykes wieder zu alter Stärke finden soll: "Das Ziel ist es, im zweiten Teil der Saison stärker zu sein", betont er.

Den WM-Titel hat Sykes noch nicht abgeschrieben, auch wenn Teamkollege Rea bisher eine sehr starke Saison zeigte. "Im Rennsport ist alles möglich", warnt Sykes seinen Landsmann. "Sicher gibt es in der Punktetabelle einen gewissen Unterschied. Doch es geht immer auf und ab hinsichtlich der Punkte. Wir werden weiterhin hart arbeiten."

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