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Kawasaki verzichtet auf Test im Nassen

Beim Lausitzring-Test fahren Jonathan Rea und Tom Sykes nur auf trockener Strecke - Rea findet die erhofften Antworten für die Probleme im Vorjahr

(Motorsport-Total.com) - Die Superbike-Teams von Kawasaki, Ducati, Aprilia und Honda nutzten in der laufenden Woche die Chance, um zwei Tage lang auf dem Lausitzring zu testen. Vom 18. bis zum 20. August findet auf der Strecke der erste Lauf nach der Sommerpause statt. Im Vorjahr kehrte die Superbike-WM zum Lausitzring zurück. Für viele Fahrer war der Kurs Neuland. Die wechselhaften Wetterbedingungen erschwerten es den Piloten damals, die perfekte Abstimmung zu finden.

Jonathan Rea

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea fuhr die schnellste Zeit beim Lausitzring-Test Zoom

Auch die Kawasaki-Piloten taten sich im Vorjahr schwer. Jonathan Rea gewann zwar den verregneten Sonntags-Lauf, war im Trockenen aber nicht schnell genug für den Sieg. Der WM-Leader war entsprechend gespannt, am Dienstag und Mittwoch zu testen und die passenden Antworten zu finden.

"Auf Grund des vergangenen Jahres war es sehr nützlich, dass wir hier auf dem Lausitzring getestet haben", kommentiert Rea. "Wir absolvierten für Kawasaki ein paar Funktionstests und erarbeiteten ein paar Lösungen für das Chassis und die Abstimmung der Federgabel. Das Wetter änderte sich nach dem Mittag. Das war das Ende unseres Tests. Wir wussten aber, dass es kommen wird."


Fotos: Superbike-WM-Test auf dem Lausitzring


Im Regen blieben die Werks-Kawasakis in der Box. Doch Crewchief Pere Riba hatte bis zum Einsetzen des Regens das geplante Programm bereits absolviert. "Wir konnten dank Peres guter Planung bereits vorher alle Teile testen. Am Dienstag absolvierten wir eine Rennsimulation. Es ist toll, zu sehen, dass wir uns grundlegend verbessert haben im Vergleich zum Vorjahr", freut sich Rea.

Tom Sykes

Tom Sykes verlor eine Zehntelsekunde auf Teamkollege Jonathan Rea Zoom

Die beiden Kawasakis von Rea und Tom Sykes führten die inoffizielle Wertung an. Beide fuhren auf einem Niveau. Auch Sykes war mit den Erkenntnissen sehr zufrieden: "Wir probierten bei diesem Test verschiedene Teile. Die Erfahrungen waren gut. Wir fuhren starke Rundenzeiten und waren konstant. Mit Rennreifen fuhr ich nach sieben Runden eine 1:36.7er-Zeit. Das freut mich, denn ich glaube, das entspricht meiner Superpole-Rundenzeit."

"Am finalen Tag hätten wir nur noch ein paar Dinge getestet, doch dann kam der Regen und beendete den Test vorzeitig. Unterm Strich war es ein erfolgreicher Test auf dem Lausitzring. Ich denke, dass wir bereit für das Rennen auf diesem Kurs sind und auf einem hohen Niveau fahren", so Sykes.

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