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Aprilia: Eugene Laverty will am Lausitzring aufs Podium

Neuer Optimismus nach dem Test auf dem Lausitzring: Eugene Laverty spricht von spürbaren Verbesserungen und hat für den Rest der Saison ambitionierte Ziele

(Motorsport-Total.com) - Das Milwaukee-Aprilia-Team konnte im bisherigen Saisonverlauf noch nicht die Erwartungen erfüllen. Nach zwei Jahren ohne Werksunterstützung ist die Aprilia RSV4 nicht mehr auf Spitzenniveau. Doch beim Test auf dem Lausitzring soll laut Eugene Laverty eine große Verbesserung erfolgt sein. Auf dem für den ehemaligen MotoGP-Fahrer neuen Kurs konnte vor allem die Front der Aprilia verbessert werden.

Eugene Laverty

Eugene Laverty verbesserte sein Gefühl für das Vorderrad seiner Aprilia RSV4 Zoom

"Meine Hauptaufgabe war es, am Dienstag den Kurs zu lernen. Er hat sehr viele Bodenwellen. Das sagen alle. Doch es macht Spaß, da es einen schönen Mix aus langsamen und schnellen Sektionen gibt. Das Motorrad scheint hier gut zu funktionieren", bemerkt Laverty. Die Testzeit auf trockener Strecke wurde am Mittwochnachmittag durch den einsetzenden Regen abrupt beendet.

"Am Mittwoch arbeiteten wir in den wenigen Stunden gut. Uns gelangen zwei große Verbesserungen. Wir fuhren schneller als der Rundenrekord. Das zeigt, dass wir große Schritte machen, um die Spitzenfahrer einzuholen", freut sich der ehemalige Vizeweltmeister.


Fotos: Superbike-WM-Test auf dem Lausitzring


Doch was konnte an der Aprilia verbessert werden? "Wir haben uns auf dieser Strecke auf den Kurveneingang konzentriert. Ich kann mit dem Vorderrad nun aggressiver umgehen. Wenn wir diesen Bereich verbessern, wird alles andere auch besser. Das erkannten wir", schildert Laverty.

Eugene Laverty

Beim Rennwochenende möchte Laverty erstmals in dieser Saison aufs Podium Zoom

"Ich fühle mich gut, denn wir führten den Weg fort, den wir in Laguna Seca eingeschlagen haben. Dort gelang uns ein Schritt und hier ging es weiter. Ich bin zuversichtlich, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wenn wir im kommenden Monat hierhin zurückkehren, dann streben wir ein Podium an. Es wird nicht einfach, doch es ist in Reichweite", ist der Nordire überzeugt.

Teamkollege Lorenzo Savadori fuhr bereits im Vorjahr auf dem Lausitzring mit der RSV4. Der Test half dem Italiener dennoch: "Wir konnten das Motorrad im Trocken und im Nassen fahren. Das war sehr hilfreich für uns. Wir hatten nicht so viel Zeit wie wir benötigt hätten, doch wir nutzten sie gut. Wir sammelten sehr wichtige Daten. Es ist ein schwieriger Kurs, doch die Erfahrungen sind hilfreich für das Rennwochenende."

"Mein Ziel war es, das Gefühl für das Motorrad zu verbessern. Ich wünschte mir ein besseres Gefühl für das Vorderrad. Das war in der laufenden Saison ein Problem. In Laguna gelangen uns im Freien Training Verbesserungen. Hier machten wir weitere Fortschritte", bestätigt Savadori die Eindrücke von Laverty und fügt hinzu: "Für das Rennen im kommenden Monat sind wir gut vorbereitet."

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