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BMW S1000RR: Zu alt für die Superbike-WM?

Neben der Aprilia RSV4 zählt die BMW S1000RR zu den ältesten Superbikes in der WM: Jordi Torres denkt dennoch nicht, dass ein neues Basismodell nötig ist

(Motorsport-Total.com) - Die 2008 auf der Intermot in Köln präsentierte BMW S1000RR ist neben der Aprilia RSV4 das älteste Motorrad in der Superbike-Weltmeisterschaft. Obwohl BMW jahrelang sehr viel Geld in die Superbike-WM investierte, konnte man mit der S1000RR keinen Titel einfahren und zog sich 2013 werksseitig aus der Serie zurück. Aktuell ist Althea das einzige Team, das auf Material von BMW zurückgreift.

Jordi Torres

Jordi Torres fährt seit der Saison 2016 für Althea eine BMW S1000RR Zoom

Jordi Torres gelingen immer wieder Achtungserfolge, doch mit den Kawasakis und Ducatis an der Spitze kann der Spanier nicht mithalten. Ist die Basis der S1000RR zu alt für die Superbike-WM? "Über die Jahre präsentierte BMW ein überarbeitetes Modell. Ich denke nicht, dass BMW zwingend ein neues Motorrad bauen muss, um mitzuhalten. Honda fuhr im vergangenen Jahr mit einer 2009er-Maschine und holte gute Ergebnisse", vergleicht Torres im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Wir brauchen keine neue Basis, aber BMW muss an der Elektronik arbeiten. Heutzutage ist es sehr wichtig, dass die elektronischen Hilfen gut arbeiten und bei der Launch-Control und der Traktionskontrolle haben wir einen Rückstand", stellt Torres fest, der mit der Unterstützung von BMW nicht unzufrieden ist: "Wir werden gut unterstützt", hält er fest. Und auch die Zusammenarbeit von Althea und BMW stimmt den Moto2-WM-Laufsieger zufrieden. Während sich BMW und die Entwicklung des Motors und der Elektronik kümmert, tüftelt Althea am Fahrwerk. "Beide Teams arbeiten sehr gut zusammen", so Torres.