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Markus Reiterberger: IDM-Rückkehr und Lausitzring-Wildcard

Nach dem überraschenden Aus in der Superbike-Weltmeisterschaft orientiert sich Markus Reiterberger neu und schließt mit dem Kapitel Althea endgültig ab

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Samstag gab das Althea-BMW-Team überraschend die Trennung von Markus Reiterberger bekannt. Vorausgegangen war ein teaminterner Zwist mit Teamchef Genesio Bevilacqua, der Reiterberger öffentlich kritisierte und damit die Stimmung im Team aufs Spiel setzte. Einige Tage nach der enttäuschenden Botschaft hat sich Reiterberger bereits neu aufgestellt. Der zweifache IDM-Champion möchte zum dritten Mal die Krone in der nationalen Superbike-Meisterschaft einfahren. Für den WM-Lauf am Lausitzring plant Reiterberger einen Gaststart. Zudem geht er in der Langstrecken-WM mit dem LRP-Poland-Team an den Start.

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger wird bei Althea durch Raffaele de Rosa ersetzt Zoom

Die Trennung von Althea hat Reiterberger bereits verdaut. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber nach intensiven Überlegungen, habe ich mich entschieden nicht weiter für das Althea-BMW-Team zu starten. In der aktuellen Situation können wir keine positive Trendwende erwarten", bemerkt der Deutsche, der nach wie vor mit den Nachwehen des Abflugs in Misano kämpft und mit der von Althea bereitgestellten Maschine nicht zurechtkam.

"Ich bin nach meinen Verletzungen noch immer nicht zu 100% fit, kämpfe mit dem Gefühl der Althea-S1000RR und will mich mit neuen Aufgaben neu aufstellen. Natürlich ist das keine leichte Entscheidung - ich konnte im letzten Jahr tolle Highlights setzen und ich bin nach wie vor vom Potential der S1000RR überzeugt. Aber unter den aktuellen Gegebenheiten ist das die beste Option", fasst er zusammen.

Nach einem vielversprechenden Auftakt in der Saison 2016 haderte Reiterberger mit der WM-Maschine, die sich deutlich vom IDM-Bike unterscheidet. "Leider war es mir mit dem zur Verfügung gestellten Paket nicht möglich, die Erwartungen zu erfüllen. Mein Traum und Anspruch ist es, in der Superbike-Weltmeisterschaft erfolgreich zu sein. Und daran werde ich, mit den Erfahrungen aus der Saison 2016 und 2017, weiter hart arbeiten", verspricht er.


Fotos: Superbike-WM in Aragon


Die Rückkehr in die IDM begeistert Reiterberger, der sich auf sein gewohntes Umfeld freut: "Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin wieder mit meinem Team zusammen arbeiten zu können. Ich will so schnell wie möglich wieder auf die S1000RR und Runden drehen. Mit der IDM in meinem alten Team, der Langstrecken-WM im Team LRP-Poland und mindestens einer Superbike-WM-Wildcard könnte ich nicht glücklicher sein", berichtet er.

"Endlich habe ich Chance mich wieder zu beweisen. Ich freue mich auf die 'neue' Saison. Mir war klar, dass ich nach dem Superbike-WM-Ausflug unbedingt wieder in der IDM und Langstrecke angreifen will. Das mir das ermöglicht wurde ist der Hammer", freut sich Reiterberger.

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