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Markus Reiterberger: Sofortige Trennung von Althea-BMW

Für Markus Reiterberger ist die Superbike-WM 2017 vorzeitig zu Ende: Der Deutsche und das Althea-Team gehen getrennte Wege - Fokus auf vollständige Genesung

(Motorsport-Total.com) - Traurige Nachrichten für alle Superbike- und 'Reiti'-Fans: Wie Markus Reiterberger an diesem Samstag auf Facebook bekanntgab, gehen er und das Althea-Team von Genesio Bevilacqua mit sofortiger Wirkung getrennte Wege. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, von meiner permanenten Teilnahme an der Superbike-WM zurückzutreten", schreibt Reiterberger auf seiner Facebook-Seite.

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger tritt zurück und wird mit Althea 2017 keine Rennen mehr fahren Zoom

"Wir hatten einen starken Start in die vergangene Saison, aber konnten bis jetzt nicht an die guten Ergebnisse anknüpfen. Deshalb habe ich mich entschlossen, mich auf meine vollständige Genesung und Rennkarriere zu konzentrieren", erklärt der Deutsche weiter - nicht ohne sich bei seinem Team, bei Sponsoren, Freunden und Familie zu bedanken. Dennoch freue er sich nun auf "neue Herausforderungen".

Reiterberger war 2016 in die Superbike-WM eingestiegen und absolvierte seitdem 30 Läufe für das italienische Althea-BMW-Racing-Team. Nach guten Resultaten zu Beginn - schon bei der zweiten Saisonstation in Thailand konnte er ein Top-5-Ergebnis einfahren - zog sich der 23-Jährige bei einem Sturz in Misano einen Wirbelbruch zu und musste lange pausieren. Seither suchte er nach seiner Form.

Zuletzt hatte das zu Unmut bei Althea-Teamchef Bevilacqua geführt, der sich öffentlich kritisch über Reiterberger äußerte. Er sagte unter anderem, dass Ersatzpilot Raffaele de Rosa besser als Reiterberger sei und Kawasaki-Pilot Jonathan Rea mit der BMW S1000RR Rennen gewinnen würde. Im Kommentar zur endgültigen Trennung von dem Deutschen schlägt Bevilacqua nun aber versöhnlichere Töne an.

"Ich bedauere diese Bekanntmachung sehr, denn ich sehe in Markus einen starken Athleten und ein beachtliches Talent. Leider konnte er nach dem Unfall in Misano sein Selbstvertrauen nicht mehr vollständig zurückgewinnen", so der Italiener. "Markus ist erst 23 und hat jetzt die Zeit, die er braucht, um sich zu erholen und zurückzukommen. Ich kann ihm für sein Engagement bei uns nur danken und wünsche ihm viel Glück."


Fotos: Superbike-WM in Aragon


Bevilacqua, der Reiterberger durch besagten Ersatzpilot de Rosa ersetzt, hofft auf ein Comeback des Deutschen in der Superbike-WM und das "stärker als zuvor, egal auf welchem Motorrad". Reiterberger selbst will hart daran arbeiten, zurückkehren zu können: "Es war immer mein Traum, an der Superbike-WM teilzunehmen, und mit der gewonnenen Erfahrung werde ich alles geben, um wieder Fuß zu fassen."

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