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NASCAR-News August 2021: Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Kurt Busch fährt 2002 das neue zweite Auto im Team von Michael Jordan und Denny Hamlin

Kurt Buschs Wechsel zu 23XI ist offiziell (31. August)

Kurt Busch mit dem #45 23XI-Toyota für die NASCAR Cup-Saison 2022

Kurt Busch fährt 2022 den #45 Toyota Camry für 23XI Racing Zoom

Spekuliert wurde darüber schon seit Monaten. Am Rande des vergangenen Wochenendes in Daytona wurde es offiziell verkündet: Kurt Busch setzt seine aktive Karriere in der höchsten NASCAR-Liga fort und geht in der Saison 2022 für 23XI Racing an den Start. Im Team von NBA-Legende Michael Jordan und von NASCAR-Pilot Denny Hamlin wird Busch das neue zweite Auto, den Toyota Camry mit der Startnummer 45, fahren. Als Hauptsponsor bringt Busch den Energydrink-Hersteller Monster Energy von seinem Noch-Arbeitgeber Chip Ganassi Racing mit.

Somit wird Kurt Busch in der kommenden Saison, wie bereits seit Anfang Juni gerüchteweise im Raum stand, der Teamkollege von Bubba Wallace sein. Ein Detail, das derzeit noch nicht geklärt ist: Ob Jordan/Hamlin für den zweiten 23XI-Toyota einen Charter und damit eine Startberechtigung für alle Rennen kaufen werden. Aktuell liegt ein solcher Charter nur für das Auto von Wallace vor. Allerdings wird die NASCAR-Winterpause oft dazu genutzt, um Charter zu verkaufen oder aber für einen begrenzten Zeitraum auszuleihen.

Dillon "hasst es", Playoffs knapp verpasst zu haben (30. August)

Big One: Massencrash beim Coke Zero Sugar 400 in Daytona

Massencrash in der letzten Runde in Daytona: Austin Dillon (3) mittendrin Zoom

Childress-Pilot Tyler Reddick war beim turbulenten Finale der regulären NASCAR Cup-Saison 2021 am Samstagabend in Daytona derjenige, der das 16. und damit letzte Playoff-Ticket ergattert hat. Im Gegenzug hat Teamkollege Austin Dillon eben dieses knapp verpasst, nachdem er über weite Strecken des Rennens gute Chancen hatte, Reddick über die Punkte noch abzufangen.

Beim Start des Rennens hatte Reddick 25 Punkte Vorsprung auf Dillon. Nach Stage 1 und Stage 2 betrug der Vorsprung nur noch 18 Punkte. Und als Reddick 15 Runden vor Schluss des Rennens in den ersten von letztlich drei Massencrashs des Abends verwickelt wurde, schien das Pendel zugunsten von Dillon umzuschwenken.

Nach dem zweiten Massencrash, dem Dillon genau wie dem ersten knapp entkommen war, ging es in die Verlängerung. Diese nahm der Fahrer des #3 Childress-Chevrolet als Vierter in Angriff. Eingangs der letzten Runde war er Fünfter. Und als es in Turn 3 der letzten Runde den dritten Massencrash des Abends gab, fuhr er an achter Stelle. Dabei aber wurde er wie so viele andere in diesen letzten Crash verwickelt und schließlich nur auf P17 gewertet. Im Gegenzug kam Reddick, der sein Rennen nach dem ersten Crash fortsetzten konnte, beim letzten Crash gerade so durch, schleppte sich auf P6 ins Ziel und wurde nach der Disqualifikation von Chris Buescher auf P5 gewertet.

Dillon bleibt nach Verpassen des Playoff-Einzugs um letztlich 30 Punkte nur die Erkenntnis: "Ich habe mich in diesem Rennen so oft es ging in Position gebracht, um Runden anzuführen oder zu gewinnen. Ich hasse es, dass mir im Verlauf des Jahres kein Sieg gelungen ist. Denn es war ein außergewöhnliches Jahr, in dem jede Menge Fahrer den Weg in die Victory Lane gefunden haben. In der Punktewertung liegen viele Leute, die gewonnen haben, hinter mir. Aber Siege sind nun mal das, was heutzutage zählt."

Kyle Larson startet Daytona von P1 (27. August)

Kyle Larson

Kyle Larson startet das Regular-Season-Finale in Daytona von ganz vorn Zoom

Mit dem Coke Zero Sugar 400 auf dem Ovalkurs des Daytona International Speedway geht am Samstagabend unter Flutlicht (sofern das Wetter mitspielt) die reguläre Saison 2021 der höchsten NASCAR-Liga zu Ende. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) zum zweiten Mal in Folge von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung hinter Larson lauten: William Byron, Denny Hamlin, Kyle Busch, Chase Elliott, Ryan Blaney, Martin Truex Jr., Kurt Busch, Matt DiBenedetto, Brad Keselowski.

Larson und Hamlin, die beide aus den Top 3 starten, kämpfen in Daytona um den Titel des Champions der Regular-Season. Derweil kämpfen allen voran die beiden Childress-Teamkollegen Tyler Reddick und Austin Dillon um das letzte noch offene Playoff-Ticket. Sie starten das Rennen von P17 (Reddick) respektive P27 (Dillon). Über einen Sieg in Daytona, und nur darüber, kann aber einer von 13 anderen Fahrern das letzte Playoff-Ticket entweder Reddick oder Dillon noch entreißen (Details dazu siehe Eintrag vom 26. August hier direkt drunter).

Reddick, Dillon oder wer erreicht die Playoffs? (26. August)

Tyler Reddick, Austin Dillon

Tyler Reddick und Austin Dillon kämpfen nach Punkten um Playoff-Platz 16, aber ... Zoom

Neben der Entscheidung, wer Champion der Regular-Season wird (siehe Eintrag vom 25. August hier direkt drunter) fällt am Samstagabend in Daytona auch die Entscheidung über den 16. und damit letzten Platz in den Playoffs der NASCAR Cup-Saison 2021. Von den Punkten her ist ein Duell, und zwar ein teaminternes.

Die beiden Childress-Teamkollegen Tyler Reddick und Austin Dillon sind nur durch 25 Punkte getrennt. Sie können das letzte Playoff-Ticket auch ohne Rennsieg am Samstagabend ergattern. Bleibt es so wie es ist, dann wäre Reddick derjenige, der sich zu den 15 bereits für die Playoffs qualifizierten Fahrern (Kyle Larson, Martin Truex Jr., Kyle Busch, Chase Elliott, Ryan Blaney, Alex Bowman, William Byron, Denny Hamlin, Joey Logano, Brad Keselowski, Kurt Busch, Christopher Bell, Michael McDowell, Aric Almirola und Kevin Harvick) gesellt und ab dem 5. September in Darlington um den Titel kämpft.

Aber: Neben Reddick und Dillon haben am Samstag in Daytona auch noch 13 weitere Fahrer die Chance auf das letzte Playoff-Ticket, nämlich wenn sie das Rennen gewinnen: Matt DiBenedetto, Chris Buescher, Ricky Stenhouse, Ross Chastain, Bubba Wallace, Chase Briscoe, Erik Jones, Daniel Suarez, Ryan Newman, Ryan Preece, Cole Custer, Anthony Alfredo und Corey LaJoie.

Larson oder Hamlin, wer gewinnt die Regular-Season? (25. August)

Kyle Larson, Denny Hamlin

Als Champion der regulären Saison kommen nur Kyle Larson und Denny Hamlin in Frage Zoom

Kyle Larson oder Denny Hamlin: Wer steht Samstagnacht nach dem 26. Rennen der laufenden NASCAR Cup-Saison 2021 an der Spitze der Punktewertung und setzt sich damit die inoffizielle Krone des Regular-Season-Champions auf? Aktuell hat Larson 28 Punkte Vorsprung auf Hamlin, aber da das Finale der Regular-Season in Daytona stattfindet, ist noch alles möglich.

Wer auch immer es wird - Larson, der 2020 über weite Strecken der Saison von NASCAR gesperrt war, oder aber Hamlin, der 2020 nicht weniger als sieben Siege erzielte - geht zusätzlich zu den bereits eingefahrenen Bonuspunkten mit 15 weiteren Bonuspunkten in die Playoffs.

Im direkten Vergleich würde Hamlin diese 15 Punkte dringender benötigen als Larson, wartet der Gibbs-Pilot doch noch immer auf seinen ersten Rennsieg 2021, wohingegen der Hendrick-Pilot schon fünf Saisonsiege auf dem Konto hat. Bei den Stage-Siegen steht es 12:5 für Larson, was ihm im direkten Vergleich noch weitere Bonuspunkte mehr beschert.

Denn pro Rennsieg gibt es für die Playoffs fünf Bonuspunkte, pro Stage-Sieg gibt es einen Bonuspunkt. Das heißt, allein damit steht es aktuell schon 37:5 für Larson. Hinzu kommen dann in diesem Duell noch die Bonuspunkte für entweder P1 oder P2 am Ende der Regular-Season, wobei P1 wie bereits erwähnt 15 Punkte bringt. P2 bringt zehn Punkte.

Cassill gibt Cup-Comeback nach eineinhalb Jahren (24. August)

Landon Cassill

Landon Cassill fährt in Daytona und Talladega für Gaunt Brothers Racing Zoom

Landon Cassill steht auf der Meldeliste für das Coke Zero Sugar 400 am Samstag in Daytona, das Finale der Regular-Season der laufenden Saison 2021 der NASCAR Cup Series. Er ist für den Toyota von Gaunt Brothers Racing (Startnummer 96) gemeldet und wird mit diesem Auto auch am 3. Oktober auf dem Talladega Superspeedway antreten. Gaunt Brothers Racing ist seit 2017 bei ausgewählten Cup-Rennen am Start, vorzugsweise auf Superspeedways. In der laufenden Saison fuhren schon Ty Dillon und Harrison Burton für das Ein-Wagen-Team.

Für Cassill wird das Daytona-Rennen am Samstag das erste Cup-Rennen seit eineinhalb Jahren. Zuletzt war er in der Saison 2019 für StarCom Racing auf Vollzeitbasis am Start. Seine Erfolgsbilanz allerdings ist überschaubar. In der NASCAR-Topliga hat es Cassill bei mehr als 300 Rennen im Zeitraum 2010 bis 2019 ein einziges Mal in die Top 10 geschafft. 2014 kam er beim Herbstrennen in Talladega auf P4 ins Ziel. Aktuell ist Cassill auf Vollzeitbasis in der zweiten NASCAR-Liga, der Xfinity-Serie, unterwegs. In dieser fuhr er bei mehr als 160 Rennen bislang einmal in die Top 5.

Keselowski entschuldigt sich für Dillon-Crash (23. August)

Brad KeselowskiAustin Dillon

Kurz vor dem Crash: Brad Keselowski und Austin Dillon im Duell in Stage 2 Zoom

Im Kampf um den Playoff-Einzug der NASCAR Cup-Saison 2021 war am Sonntag auf dem Michigan International Speedway der Crash zwischen Austin Dillon und Brad Keselowski auf der Ziellinie von Stage 2 eine möglicherweise vorentscheidende Szene. Dillon wurde nach dem unglücklichen Zwischenfall nur auf P36 gewertet und hat als 17. der Tabelle jetzt 25 Punkte Rückstand auf seinen Childress-Teamkollegen Tyler Reddick, der nach einem späten Dreher seinerseits nur P29 belegte. Damit wurden beide unter Wert geschlagen. Dillon aber trifft es aktuell härter.

Dillons Unfallgegner Keselowski hatte sich direkt nach dem Zwischenfall schon über Funk entschuldigt. Im Anschluss an das Rennen, dass er auf P9 beendet hat, äußert sich der Penske-Pilot noch detaillierter. Auf Twitter ließ Keselowski mitsamt eines Video der Wiederholung des Zwischenfalls wissen: "Wenn ich mir das ansehe, wird mir ganz mulmig für Austin und sein Team. Er war heute wahnsinnig schnell und hätte mehr verdient gehabt. Definitiv nicht das, was einer von uns beiden sehen wollte... Eine Runde vor Schluss wollten wir beide den Stage-Punkt und ich hätte ihm mehr Platz lassen sollen, um das zu vermeiden. Ich bin froh, dass er okay ist."

Kyle Larson startet Michigan von P1 (20. August)

Kyle Larson

Tabellenführer Kyle Larson führt das Feld beim Michigan-Start am Sonntag an Zoom

Auf dem Michigan International Speedway steigt am Sonntag das vorletzte Rennen vor Beginn der Playoffs in der NASCAR Cup-Saison 2021. Aktuell sind bereits 14 von 16 Playoff-Tickets vergeben, zwei stehen somit noch aus. Die besten Chancen haben derzeit Kevin Harvick und Tyler Reddick, aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Die Berechnung der Startaufstellung für das FireKeepers Casino 400 am Sonntag hat ergeben, dass Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) von P1 startet. Hinter Larson, der auch der Tabellenführer ist, lauten die weiteren Top 10 der Startaufstellung: Chase Elliott, Ryan Blaney, Matt DiBenedetto, Martin Truex Jr., Kurt Busch, Kyle Busch, Kevin Harvick, Denny Hamlin, Alex Bowman.

Newman hofft für 2022 noch auf Vollzeitcockpit (19. August)

Ryan Newman

Ryan Newman hat noch keine Lust auf NASCAR-Rentnerdasein Zoom

Die laufende NASCAR Cup-Saison 2021 ist für Ryan Newman die 20. auf Vollzeitbasis. Für 2022 muss er bei Roush Fenway Racing das Cockpit des Ford Mustang mit der Startnummer 6 räumen. Brad Keselowski, der vom Team Penske neu zum Roush-Team stoßen wird, übernimmt Newmans Auto. Anlässlich dieser Bekanntgabe, die Ende Juli getätigt wurde, hat man Newman für 2022 eine Teilzeitsaison in einem dritten Roush-Ford in Aussicht gestellt. Der 43-Jährige hat aber eigentlich etwas anderes vor.

"Ich wäre interessiert daran, mit dem richtigen Team und den richtigen Leuten eine volle Saison zu fahren", wird Newman von 'NBC Sports' zitiert und weiter: "Ich weiß aber nicht, inwiefern so etwas für nächstes Jahr verfügbar ist. Momentan können wohl alle nur spekulieren, welche Möglichkeiten es gibt."

Nachdem die Saison 2020 für Newman mit Platz 25 in der abschließenden Gesamtwertung die schlechteste seiner Karriere war, liegt er nach 24 von 36 Rennen der laufenden Saison 2021 gar nur auf dem 26. Gesamtrang. Im Unterschied zum vergangenen Jahr hat der Routinier in diesem Jahr aber alle bisherigen Rennen bestritten. 2020 hatte Newman infolge seines Horrorunfalls vom Daytona 500 drei Rennen auslassen müssen.

Kaulig Racing übertrumpft Hendrick Motorsports (18. August)

Indianapolis-Sieger A.J. Allmendinger mit Matt Kaulig und Chris Rice

Das Team von Matt Kaulig (li.) hat früher gewonnen als Hendrick Motorsports Zoom

Dass A.J. Allmendinger am vergangenen Sonntag auf dem Infield-Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway für das Teilzeitteam Kaulig Racing gewonnen hat, war nicht nur einer der größten Überraschungssiege der vergangenen Jahre. Der Triumph hat dem Team von Matt Kaulig auch einen Rekord in Reihen der noch aktiven NASCAR-Teams beschert. Denn der erste Cup-Sieg für die Mannschaft kam beim gerade mal siebten Renneinsatz zustande. So früh hat in Reihen der 13 aktiven Teams noch keines den ersten Sieg eingefahren.

Bis zum Sonntag führte Hendrick Motorsports die Liste an. Der erste Hendrick-Sieg in der NASCAR-Topliga gelang beim achten Renneinsatz, als Geoff Bodine am 29. April 1984 in Martinsville triumphierte. Damit wendete Bodine nicht nur den unmittelbar bevorgestandenen Bankrott von Hendrick Motorsports ab. Er machte damit auch den Anfang für eine Erfolgsserie, die mittlerweile einen Rekord bewirkt hat. Mit aktuell 274 Cup-Siegen führt Hendrick die ewige Bestenliste aller Teams an. Die Bestmarke des frühesten Sieges aller aktiven Teams hat man am Sonntag aber an das mit Richard Childress Racing kooperierende Underdog-Team von Matt Kaulig verloren.

Übrigens: Childress wiederum ist ausgerechnet das Team, das in Reihen aller aktiven Cup-Teams am längsten gebraucht hat, bis der erste Sieg eingefahren wurde. Sage und schreibe 241 Anläufe hat es für das Team von Richard Childress gebraucht, um den Weg in die Victory Lane zu finden. Der erlösende erste Sieg gelang Ricky Rudd am 5. Juni 1983 in Riverside - jenem Rundkurs im US-Bundesstaat Kalifornien, den es heute gar nicht mehr gibt.

NASCAR und Indy über den (Rand)Stein des Anstoßes (17. August)

NASCAR-Action in der schnellen Schikane auf dem Indianapolis-Rundkurs

Der Randstein ausgangs der Indy-Schikane (rechts) sorgte im Cup-Rennen für Chaos Zoom

Neben Überraschungssieger A.J. Allmendinger war der Protagonist des ersten NASCAR Cup-Rennens auf dem Indianapolis-Rundkurs der Randstein in Kurve 6. Eben dieser auf der Innenseite des Ausgangs der schnellen Schikane auf der Gegengerade platzierte Kerb löste sich während des Rennens in seine Bestandteile auf. Grund war das ständige Überfahren durch die schweren Stockcars. Dass der Randstein kaputtging überraschte aber nicht nur die Fahrer, sondern auch NASCAR und den Indianapolis-Streckenchef.

"Nach dem großen Unfall war das Ding ziemlich hinüber. Wir hatten keine andere Wahl als den Randstein zu entfernen", so der stellvertretende NASCAR-Rennchef Scott Miller in Anspielung auf den Crash von Joey Logano an genau dieser Stelle. Während der sprichwörtliche Stein des Anstoßes entfernt wurde, beließ man den direkt dahinter platzierten, sogenannten Sausage-Kerb an Ort und Stelle. An diesem setzte direkt in der nächsten Runde unter Grün Michael McDowell zu einer Flugeinlage an. Überlegungen, diesen Sausage-Kerb auch zu entfernen, gab es aber nicht. Miller erklärt, warum.

"Als wir die Strecke im vergangenen Jahr für das Xfinity-Rennen abgenommen haben, gab es seitens der Fahrer die große Bitte, dort etwas zu platzieren, weil dieser Teil der Strecke sonst viel zu schnell gewesen wäre. Die Autos hätten vor Kurve 7 sonst 15 bis 20 Meilen pro Stunde mehr drauf gehabt. Das hätten wir nicht verantworten können", so Miller. Während die angesprochene zweite NASCAR-Liga bereits 2020 erstmals auf dem Indianapolis-Rundkurs fuhr und in diesem Jahr am Samstag erneut, war es für die NASCAR-Topliga am Sonntag das Debüt auf dieser Streckenkonfiguration.

Penske-Ford von Joey Logano nach Crash auf dem Indianapolis-Rundkurs am Abschlepphaken

Joey Logano erwischte es am heftigsten: Auto Schrott, Fahrer wohlauf Zoom

Dass er Randstein in Kurve 6 derart nachgeben würde, überrascht aber auch Indianapolis-Streckenchef Doug Boles. Die IndyCar-Serie nutzt genau diese Streckenkonfiguration mitsamt der schnellen Schikane inklusive des ominösen Randsteins schon seit dem Jahr 2014. Allerdings fahren die IndyCar-Piloten an dieser Stelle bei weitem nicht so häufig über den Randstein wie es die NASCAR-Piloten getan haben. Als IndyCar-Rookie Scott McLaughlin in der ersten Runde des Rennens am Samstag diesen Randstein erwischte, legte er mit seinem Penske-Boliden eine Flugeinlage hin.

"Der Randstein, der sich in die Bestandteile aufgelöst hat, ist seit dem Umbau des Rundkurses im Jahr 2014 identisch. Es gab nie ein Problem damit", so Streckenchef Boles und weiter: "Trotzdem haben wir uns diesen Randstein nach jeder Session angeschaut. Wir haben ihn uns am Abend [nach dem IndyCar- und dem Xfinity-Rennen] und nochmals am Morgen angeschaut. Es gab keine Anzeichen, dass etwas nicht stimmen würde. Daher war es für uns eine kleine Überraschung, als es im [Cup-]Rennen dann diese Probleme gab."

Hamlin hat Playoff-Ticket dank Allmendinger sicher (16. August)

Denny Hamlin

Denny Hamlin steht auch ohne Sieg und ohne Punkteführung in den Playoffs Zoom

Denny Hamlin war nach der chaotischen Indianapolis-Rundkurs-Premiere der NASCAR-Topliga relativ gefasst, obwohl er in der vorletzten Runde in Führung liegend von Chase Briscoe in einen Dreher geschickt wurde. Dass Hamlin dem Rookie anschließend nicht an den Kragen ging, sondern die Konversation der beiden sehr gesittet ablief, hat einen Grund: Hamlin hat, obwohl er nur 23. wurde und nach wie vor ohne Saisonsieg dasteht, sein Playoff-Ticket 2021 bereits sicher. Bedanken darf er sich dafür bei A.J. Allmendinger. Warum?

Allmendinger staubte am Sonntag den Sieg ab, nachdem Hamlin von Briscoe umgedreht wurde, zwei Kurven später auch Briscoe von der Piste abkam und mit einer Runde Rückstand als 26. gewertet wurde. Weil Allmendinger aber in der Cup-Saison 2021 nur Teilzeitstarter ist, zählt sein Sieg nicht für die Playoffs. Rein statistisch ist er der bereits 14. unterschiedliche Sieger in dieser Saison. Da er aber in der Xfinity-Serie für Punkte gemeldet ist (dort steht er mit zwei Saisonsiegen sicher in den Playoffs) bleibt es im Cup weiterhin bei 13 Saisonsiegern, die für die Playoffs in Frage kommen.

Das wiederum bedeutet, dass der sieglose Hamlin bei nur noch zwei verbleibenden Rennen in der Regular-Season schon jetzt sein Playoff-Ticket sicher hat. Das Punktepolster des Gibbs-Piloten ist derart groß, dass er nicht mehr abgefangen werden kann. Selbst im Fall, dass Michigan (22. August) und Daytona (28. August) zwei neue Saisonsieger sieht, die für Cup-Punkte gemeldet sind, wäre Hamlin als dann 16. der Tabelle sicher in den Top 16 und damit in den Playoffs.

Und: Sollte es Hamlin noch schaffen, seine aktuell 22 Punkte Rückstand auf Kyle Larson bei den kommenden zwei Rennen noch aufzuholen, dann hätte er als Champion der Regular-Season sogar noch 15 Bonuspunkte für die Playoffs. Schafft er das nicht, ist er trotzdem in den Playoffs dabei. Die 15 Bonuspunkte würde dann aber Larson in den Titelkampf mitnehmen.

All-Star-Race auch 2022 in Fort Worth (13. August)

Kyle Busch, Kyle Larson

NASCAR All-Star-Race: 2021 erstmals in Fort Worth in Texas, 2022 wieder Zoom

Zwar wurde der Rennkalender für die NASCAR Cup-Saison 2022, die erste mit dem Next-Gen-Auto, noch nicht herausgegeben. Ein Detail aber steht schon fest. Das nicht nur Meisterschaft zählende All-Star-Race wird nach 2021 auch im kommenden Jahr auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth ausgetragen. Auf der offiziellen Website der Rennstrecke wird bereits um Zuschauer geworben, wenngleich es noch keinen Termin für das Rennen gibt.

2021 fand das All-Star-Race erstmals in Fort Worth statt, nachdem es 2020 einmalig in Bristol stattgefunden hatte. Abgesehen davon war die 1986er-Auflage in Atlanta die einzige weitere, die vom Charlotte Motor Speedway abwich. In Charlotte fand 1985 das erste All-Star-Race überhaupt statt und dann von 1987 bis 2019 jährlich.

Johnson-Comeback bei "gutem Angebot" möglich (12. August)

Jimmie Johnson

Jimmie Johnson schließt nicht aus, bei Gelegenheit wieder NASCAR zu fahren Zoom

Jimmie Johnson, der als IndyCar-Rookie ein hartes Brot isst, kann sich unter gewissen Umständen eine Rückkehr ins NASCAR-Cockpit für einzelne Rennen vorstellen. Da er in der IndyCar-Serie für Chip Ganassi Racing fährt, wäre es naheliegend gewesen, hin und wieder ein drittes Auto in Ganassis NASCAR-Team zu fahren. Das Zwei-Wagen-Team aber wird zum Jahresende komplett an Trackhouse verkauft. Trotzdem schließt Johnson ein NASCAR-Comeback bei ausgewählten Rennen nicht aus. "Das Telefon hat hin und wieder mal geklingelt. Es gibt gewisses Interesse von anderen NASCAR-Teams", so Johnson in einem aktuellen Interview mit der Tageszeitung 'Charlotte Observer'.

Johnsons langjähriger NASCAR-Arbeitgeber Hendrick Motorsports kommt für ein Comeback des 45-Jährigen nicht direkt in Frage. Die vier aktuellen Stammfahrer (Kyle Larson, Chase Elliott, William Byron, Alex Bowman) sind allesamt für 2022 bestätigt. Ein fünftes Auto darf ein Team bei ausgewählten Rennen zwar einsetzen, aber nur für einen Rookie. Auf genau diese Art und Weise fuhr Chase Elliott in der Saison 2015 seine ersten fünf Cup-Rennen im #25 Hendrick-Chevrolet, bevor er für 2016 auf Vollzeitbasis den #24 Hendrick-Chevrolet von Jeff Gordon übernahm.

"Ich wünschte, die Regeln würden es Hendrick erlauben, ein fünftes Auto einzusetzen, denn ich würde liebend gerne zu Mister Hendrick zurückkehren, um noch ein bisschen in einem seiner Autos zu fahren", gesteht Johnson. Dies wird sich aber, wenn überhaupt, allenfalls in Form einer Kooperation mit einem anderen Team ergeben. Neben Ganassi (nur noch bis Jahresende) betreiben derzeit JTG Daugherty Racing und Spire Motorsports technische Allianzen mit Hendrick Motorsports. Johnson jedenfalls schließt nichts aus, auch einen Einsatz bei einem möglichen NASCAR-Stadtrennen nicht. "Bei einem guten Angebot würde ich das ernsthaft in Erwägung ziehen", sagt er.

Jahrestag des Sabotage-Rennens in Talladega (11. August)

Richard Petty

"King" Richard Petty gewann am 11. August 1974 das Skandalrennen in Talladega Zoom

Das Talladega 500 der Winston-Cup-Saison 1974 war eines der skandalösesten Rennen der NASCAR-Geschichte. Heute auf den Tag genau vor 47 Jahren traten auf dem Talladega Superspeedway (damals Alabama International Motor Speedway) sage und schreibe 48 Autos an. Aber rund die Hälfte des Feldes wurde am Morgen des Renntags im Boxenbereich sabotiert.

Die Konsequenz: Allein aufgrund von Defekten im Motorumfeld (Motorschaden, Überhitzung, Ölleitung oder Zündung) kamen 18 Autos nicht ins Ziel. Andere Ausfallgründe, die vier weitere Autos betrafen, waren Defekte an den Bremsen, der Kupplung oder der Lenkung. Einige Autos kamen trotz Sabotage ins Ziel, weil NASCAR aufgrund der außergewöhnlichen Umstände eine frühe Competition-Caution ausrief, um den Crews die Chance zur Reparatur zu geben.

Gewonnen wurde das Skandalrennen letzten Endes von Richard Petty. Auf dem Weg zum fünften seiner sieben NASCAR-Titel setzte sich der "King" damals im Fotofinish mitsamt Berührungen knapp gegen Dauerrivale David Pearson durch. Übrigens: Durch Unfall schied im 48-köpfigen Feld auf dem stark überhöhten Superspeedway nur ein einziges Auto aus ...

Zwei Europäer fahren Xfinity-Rennen in Indianapolis (10. August)

Giorgio Maggi

Der 23-jährige Schweizer Giorgio Maggi gibt sein NASCAR-Debüt in den USA Zoom

Zwei europäische NASCAR-Fahrer werden am kommenden Samstag beim Xfinity-Rennen auf dem Rundkurs des Indianapolis Motor Speedways an den Start gehen. Neben Loris Hezemans wird Giorgio Maggi sein US-NASCAR-Debüt feiern. Während Hezemans, der Euro-NASCAR-Champion des Jahres 2019, bereits sein drittes Xfinity-Rennen im Jahr 2021 bestreiten wird, ist die US-NASCAR für Maggi Neuland.

Maggi, der die Startnummer 42 von MBM Motorsports übernehmen wird, ist der erste Schweizer, der jemals einen Lauf in einer der drei nationalen NASCAR-Meisterschaften fahren wird. Er sagt: "Es ist noch wirklich schwierig, das zu glauben, weil es so surreal wirkt. Vor zwei Jahren bin ich erstmals mit NASCAR in Kontakt gekommen und hatte ehrlich gesagt keine Ahnung von dieser Art Motorsport. Jetzt werde ich mittendrin dabei sein!"

Der Rennfahrer aus Hergiswil ist 23 Jahre alt und hat bereits Erfahrungen im ADAC GT Masters, der NLS (früher VLN) und in der Formel 4 gesammelt. Im Jahr 2019 ist er in die NASCAR-Euroserie eingestiegen und hat in der Meisterschaft für junge Fahrer und Gentleman-Piloten auf Anhieb den zweiten Gesamtplatz geholt. Er startet, wie auch Hezemans, für das niederländische Team Hendriks Motorsport.

Elliott ärgert sich über "zu viele Fehler" (9. August)

Chase Elliott

Nach zuvor zwei Siegen in Watkins Glen diesmal geschlagen: Chase Elliott Zoom

Hendrick Motorsports fuhr am Sonntag beim Go Bowling at The Glen in Watkins Glen einen Doppelerfolg ein. Wie schon Anfang Juni in Sonoma, so siegte Kyle Larson vor Teamkollege Chase Elliott. Während Larson vom vierten Startplatz kam, hatte Elliott deutlich mehr Arbeit. Weil die Luftleitelemente an der Heckscheibe nicht den NASCAR-Regeln entsprachen, wurde Elliott (eigentlich P11 in der Startaufstellung) ans Feldende zurückversetzt. Zudem musste er auf Crewchief Alan Gustafson verzichten. Und es gab zehn Punkte Abzug in Fahrer- und Owner-Wertung sowie 25.000 US-Dollar Geldstrafe.

Dass Elliott am Ende den Sieg nur knapp verpasst hat, nimmt er auf die eigene Kappe. "Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht", so der Watkins-Glen-Sieger von 2018 und 2019. Weil er bei seiner (ersten) Aufholjagd die Reifen zu stark beansprucht hatte, musste Elliott einen zusätzlichen Boxenstopp unter Grün einlegen, um die Reifen wechseln zu lassen. Anschließend kämpfte er sich noch bis auf P2 nach vorn. Für den dritten aufeinanderfolgenden Watkins-Glen-Sieg (2020 wurde dort nicht gefahren) hat es aber nicht ganz gereicht.

Übrigens: Die gleiche Latte an Strafen hat aus dem gleichen Grund neben Elliott auch Christopher Bell (Gibbs-Toyota) kassiert. Er beendete das Rennen auf P7, nachdem er im letzten Rennsegment von Larson in einen Dreher geschickt wurde. Der Zwischenfall passierte in Kurve 1, als Larson innen attackierte, aber nicht ganz auf gleiche Höhe gelangte. "Er hätte dort überhaupt nicht sein sollen, denn es war nicht so, dass er aus Kurve 7 heraus mehr Schwung gehabt hätte", so Bell. Larson gab nach seinem Sieg zu: "Da ist mir definitiv ein Fehler unterlaufen. Es war natürlich keine Absicht, aber ein Fehler."

Keselowski startet in Watkins Glen von P1 (6. August)

Brad Keselowski

Brad Keselowski führt das Penske-Trio in der Startaufstellung für Watkins Glen an Zoom

Nach zwei rennfreien Wochenenden geht am Sonntag der Rennbetrieb in der höchsten NASCAR-Liga weiter. Das Go Bowling at The Glen in Watkins Glen ist das viertletzte Rennen der Regular-Season und das drittletzte Saisonrennen auf einem Rundkurs. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Penske-Pilot Brad Keselowski von P1 starten wird, gefolgt von seinen beiden Teamkollegen Joey Logano und Ryan Blaney. Somit starten die drei Penske-Piloten von den ersten drei Startplätzen. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: Kyle Larson, Kevin Harvick, Denny Hamlin, Christopher Bell, Aric Almirola, Martin Truex Jr., Alex Bowman.

Trackhouse bestätigt Chastain als zweiten Fahrer (5. August)

Ross Chastain

Ross Chastain steht als zweiter Trackhouse-Pilot ab 2022 fest Zoom

Die Fahrerbesetzung im Trackhouse Racing Team für die NASCAR Cup-Saison 2022 steht fest. Neben dem bereits bestätigten Daniel Suarez, der aktuell die Debütsaison des Teams als einziger Fahrer bestreitet, fährt in der kommenden Saison Ross Chastain das zweite Auto. Das Team, das sich im Besitz von Justin Marks und dem Rapper Pitbull befindet, übernimmt für 2022 den kompletten NASCAR-Teambestand von Chip Ganassi Racing. Chastain, der aktuell zweiter Ganassi-Pilot neben Kurt Busch ist, wechselt somit genau genommen gar nicht das Team. Sein nun mit Trackhouse unterzeichneter Vertrag gilt nicht nur für 2022, sondern auch für 2023.

Auch Chastains Startnummer für die erste Saison in NASCARs Next-Gen-Ära steht schon fest. Er bekommt die Startnummer 1, die aktuell noch von seinem Ganassi-Teamkollegen Kurt Busch getragen wird. Und weil Chastains neuer Teamkollege Daniel Suarez die Startnummer 99 behält, hat Trackhouse künftig also die #1 und die #99 im Portfolio. Indes ist weiterhin nicht bestätigt, wie es mit Kurt Busch nach Ende der laufenden Saison 2021 weitergeht. Als wahrscheinlichste neue Adresse für ihn gilt 23XI Racing, wo man für 2022 von einem auf zwei Autos aufstocken will.

Jeff Gordon feiert 50. Geburtstag (4. August)

Jeff Gordon

Jeff Gordon wird 50 Jahre alt Zoom

Einer der erfolgreichsten NASCAR-Piloten aller Zeiten feiert am heutigen Mittwoch seinen 50. Geburtstag: Jeff Gordon. Der gebürtige Kalifornier läutete einst einen neuen Trend ein, weil er der erste NASCAR-Pilot mit größerem Erfolg war, dessen Wurzeln nicht in den US-Südstaaten lagen. Im Jugendalter von Kalifornien nach Indiana umgezogen, war es ursprünglich Gordons Traum, beim Indy 500 zu starten. Dieser Traum hat sich letzten Endes nie verwirklicht, weil Gordon früh auf die Stockcar-Szene setzte, was zur damaligen Zeit Anfang der 1990er unüblich war für Youngster jenseits der Südstaaten.

Der Erfolg gibt Gordon recht. Mit vier Titeln und 93 Siegen bei 805 Rennen allein in der NASCAR-Topliga ist er zu einem der Aushängeschilder des Stockcar-Sports geworden. Seine gesamte Karriere in der höchsten NASCAR-Liga bestritt Gordon für Hendrick Motorsports, wobei er die Startnummer 24 zur Legende gemacht hat. Seine letzte volle Saison fuhr er 2015. Im Jahr darauf folgten noch acht Rennen als Ersatz für den erkrankten Dale Earnhardt Jr.

Und: Das letzte Rennen seiner langen und erfolgreichen Karriere hat Gordon auch noch gewonnen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um ein NASCAR-Rennen, sondern um den Langstreckenklassiker 24 Stunden von Daytona. 2017 war es, als Gordon zur siegreichen Besetzung des Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing gehörte. Seine Teamkollegen dabei waren Jordan Taylor, Ricky Taylor und Max Angelelli. Bildergalerie: Fotos aus der Karriere von Jeff Gordon

Seit seiner letzten vollen NASCAR-Saison (2015) war Gordon sechs Jahre lang (2016 bis 2021) Co-Kommentator für den TV-Sender Fox Sports bei den Rennen der jeweils ersten Saisonhälfte. Damit ist nun aber Schluss, da er vor wenigen Wochen zum stellvertretenden Vorsitzenden bei Hendrick Motorsports ernannt wurde und er sich in dieser Rolle verstärkt um geschäftliche und marketingrelevante Aspekte seines langjährigen Arbeitgebers kümmert.

R.C. Enerson gibt Cup-Debüt in Watkins Glen (3. August)

R.C. Enerson

R.C. Enerson steht vor seinem ersten NASCAR Cup-Rennen Zoom

Wenn die NASCAR Cup Series am Sonntag auf der Naturrennstrecke Watkins Glen im US-Bundesstaat New York aus ihrer Sommerpause zurückkehrt, wird ein Fahrer im 37-köpfigen Starterfeld sein Debüt geben. Der in erster Linie aus der IndyCar-Serie bekannte R.C. Enerson ist für den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 15 von Rick Ware Racing gemeldet.

Neben bislang vier IndyCar-Rennen sowie dem Versuch der Qualifikation zum diesjährigen Indy 500 hat es Enerson auch auf ein Rennen in der NASCAR-Szene gebracht. In der zweiten Liga, der Xfinity-Serie, war er im vergangenen Jahr in Elkhart Lake am Start und kam als Debütant auf Anhieb auf P20 ins Ziel. Am Sonntag nun gibt der 24-Jährige aus dem US-Bundesstaat Florida sein Cup-Debüt. Und auch für das darauffolgende Wochenende ist Enerson schon verplant. Dann nämlich ist er mit Top Gun Racing für das IndyCar-Rennen auf dem Indianapolis-Rundkurs gemeldet.

Kyle Larson führt diverse Statistiken an, aber ... (2. August)

Kyle Larson

Hendrick-Pilot Kyle Larson hat die NASCAR Cup-Saison bisher statistisch klar im Griff Zoom

Die ungewöhnlich lange NASCAR-Sommerpause ist fast vorbei. Am kommenden Sonntag wird nach zwei rennfreien Wochenenden wieder gefahren, und zwar auf dem Rundkurs in Watkins Glen. Ob Hendrick-Pilot Kyle Larson seinen Schwung aus dem ersten Teil der Saison wird aufrechterhalten können, wird sich zeigen. Wie sehr Larson die bisherige Saison im Griff hat, wird daran deutlich, dass er drei der wichtigsten Statistiken anführt und in zwei weiteren gemeinsam mit einem oder mehr anderen Fahrer(n) an der Spitze liegt.

Nach 22 Saisonrennen hat Larson die meisten Siege (vier) auf dem Konto, die meisten Stage-Siege (zwölf) und die meisten Führungsrunden (1.441). Zudem liegt er in puncto Top-5-Ergebnisse mit deren elf gemeinsam mit Denny Hamlin an der Spitze. In puncto Top-10-Ergebnisse führen Larson, Hamlin und Kevin Harvick mit je 15. Bei den Stage-Siegen und den Führungsrunden ist Larsons Vorsprung auf Hamlin als den jeweils Zweitbesten enorm. Der Gibbs-Pilot hat mit 771 Führungsrunden etwas mehr als halb so viele wie Larson und mit fünf Stage-Siegen nicht mal halb so viele wie Larson.

So weit, so gut für Larson, der zu Saisonbeginn sein Comeback nach monatelanger NASCAR-Sperre gab. Dass aber gerade für die Playoffs (ab 5. September) und insbesondere deren Endphase eine starke Form in der Regular-Season nicht alles ist, davon kann nicht zuletzt Kevin Harvick ein Lied singen. Der Stewart/Haas-Pilot dominierte im vergangenen Jahr die Regular-Season, als er allein von jenen 26 Rennen deren sieben gewann. In den Playoffs ließ er noch zwei weitere Saisonsiege folgen. Trotzdem verpasste Harvick den Einzug ins vierköpfige Finale und schloss unterm Strich trotz aller Dominanz nur als Gesamtfünfter ab.

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