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NASCAR-News Mai 2021: Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Hendrick Motorsports hat Petty Enterprises nach Siegen übertroffen, aber ...

Rick Hendrick verneigt sich vor dem "King of NASCAR" (31. Mai)

Rick Hendrick

Rick Hendricks Team hat mehr Rennen gewonnen als das von Richard Petty Zoom

Der am Sonntag von Kyle Larson beim Coca-Cola 600 in Charlotte eingefahrene Sieg hat Hendrick Motorsports in der ewigen Bestenliste der siegreichsten Teams in der höchsten NASCAR-Liga an Petty Enterprises vorbei auf Platz eins gebracht. Für Teambesitzer Rick Hendrick aber ist klar, wer der König der NASCAR bliebt. "Zuerst einmal: Richard Petty ist der 'King of NASCAR'. Er hat so viel für diesen Sport getan", so Hendrick nach dem historischen 269. Cup-Sieg eines Teams.

Eben dieser 269. Sieg, mit dem Hendrick Motorsports die 268 von Petty Enterprises übertroffen hat, kam mit Kyle Larson am Steuer mit derselben Startnummer zustande wie einst in Martinsville 1984 mit Geoff Bodine der erste: mit der berühmten Hendrick-Startnummer 5. Die 268 Siege des (originalen) Petty-Teams kamen allesamt mit den Startnummern 43, 42 oder 41 zustande, wobei die 43 von "King" Richard berühmt gemacht wurde. Und: Mit seinen 200 als Fahrer erzielten Cup-Siegen ist und bleibt Richard Petty ohnehin völlig unangefochten der "King of NASCAR".

Kein Zuschauerlimit beim Coca-Cola 600 (28. Mai)

Charlotte Motor Speedway

Der Charlotte Motor Speedway öffnet seine Tribünen am Sonntag uneingeschränkt Zoom

Während für das Indianapolis 500 der IndyCar-Serie am Sonntag 135.000 Vor-Ort-Zuschauer angekündigt sind und das Rennen damit laut Veranstalter "die größte Sportveranstaltung seit Beginn der [Coronavirus]-Pandemie" sein wird, öffnet der Charlotte Motor Speedway für das Coca-Cola 600 der NASCAR am selben Tag seine Tribünen uneingeschränkt. Grund ist die entsprechende Zulassung der lokalen Behörden rund um North Carolinas Gouverneur Roy Cooper.

Es ist aber davon auszugehen, dass die volle Zuschauerkapazität des Charlotte Motor Speedway - 89.000 Tribünenplätze - obwohl freigegeben, nicht ausgeschöpft wird. Die Zuschauerzahlen bei NASCAR-Rennen waren schon in den Jahren vor Corona stark rückläufig. Aus diesem Grund wird von NASCAR schon seit Jahren gar nicht mehr bekanntgegeben, wie viele Zuschauer bei einem Rennen tatsächlich vor Ort sind. Eine der wenigen Ausnahmen dieser selbst auferlegten "Regel" ist das Daytona 500.

Wäre anderes Regenreifenprofil die Lösung? (27. Mai)

Joey Logano

Joey Logano mit Regeneifen: Am Sonntag in Austin (Foto), am Montag in Richmond Zoom

Die NASCAR-Premiere auf dem Circuit of The Americas (COTA) in Austin war ein Reinfall. Laut Joey Logano lag es aber nicht an den Reifen, dass das zuweilen chaotisch abgelaufene Rennen eine ganze Reihe von Abflügen und Crashs sah und letzten Endes vorzeitig abgebrochen werden musste. "Die [Regen-]Reifen boten guten Grip. Das Problem war die Gischt, die dazu führte, dass man nichts sehen konnte", so Logano.

Mit Logano am Steuer gab es am Montag auf dem Richmond Raceway den zweiten Regenreifen-Test auf einem Short-Track. Der erste fand am 1. April mit Kyle Larson und Chris Buescher auf dem Martinsville Speedway statt. Den Richmond-Test bezeichnet Logano als "produktiv", nicht zuletzt deshalb, weil er nun vermutet, dass es das aktuelle Profil der Regenreifen ist, das die Gischtentwicklung begünstigt.

"Man könnte vielleicht über ein etwas weniger aggressives Laufflächenprofil nachdenken - eines, mit dem wir einerseits Grip haben, mit dem sich andererseits aber das Spray der Reifen und damit die Gischt ein wenig reduzieren lässt", so Logano nach dem Richmond-Test. Den fasst er mit den Worten zusammen: "Ich denke, wir haben ein paar Dinge dazugelernt. Es ist aber nicht so einfach wie es aussieht. Das Ganze ist ein bisschen komplizierter als es von außen betrachtet den Anschein hat."

Austin-Rückkehr 2022 noch nicht sicher (26. Mai)

NASCAR-Action auf dem Circuit of The Americas in Austin

Fahren die NASCAR-Boliden auch 2022 wieder auf dem Circuit of The Americas? Zoom

Das vergangene Wochenende war das erste NASCAR-Rennwochenende auf dem Circuit of The Americas (COTA) in Austin. Am Freitag, Samstag und Sonntag trugen alle drei Ligen (Truck, Xfinity, Cup) ihr Premierenrennen auf dem US-amerikanischen Grand-Prix-Kurs aus, wobei insbesondere das Cup-Rennen chaotisch verlief. Starker Regen und auf der Piste stehendes Wasser, das zu Aquaplaning führte, sorgten letztlich für einen vorzeitigen Abbruch.

Als der Vertrag zwischen NASCAR und der Rennstrecke in Austin geschlossen wurde, handelte es sich um einen Einjahresvertrag. Ob die Stockcars im Jahr 2022 wieder auf dem Circuit of The Americas antreten werden, bleibt abzuwarten. Die Bekanntgabe des NASCAR-Kalenders 2022 wird für Spätsommer erwartet.

Chevrolet erreicht Marke von 800 Cup-Siegen (25. Mai)

Logo: Chevrolet

Chevrolet ist der nach Siegen erfolgreichste Hersteller in der NASCAR-Topliga Zoom

Chase Elliotts Sieg beim vorzeitig abgebrochenen ersten Rennen der höchsten NASCAR-Liga auf dem Circuit of The Americas in Austin war sowohl für das Team Hendrick Motorsports als auch für den Hersteller Chevrolet ein bedeutsamer. Während es für die Truppe von Rick Hendrick der 268. Cup-Sieg war und man damit nun in der ewigen Bestenliste der siegreichsten Cup-Teams mit dem jahrzehntelangen Spitzenreiter Petty Enterprises gleichgezogen hat, war es für Chevrolet Jubiläumssieg Nummer 800 in der NASCAR-Topliga.

Damit hat der zum General-Motors-Konzern gehörende Hersteller seine diesbezügliche Spitzenposition weiter ausgebaut. Ford liegt mit 708 Cup-Siegen an zweiter Stelle, gefolgt von Dodge (218), Plymouth (190) und Toyota (157). Insgesamt haben in der seit 1949 geschriebenen Geschichte der NASCAR-Topliga 16 unterschiedliche Hersteller mindestens ein Rennen gewonnen. Bemerkenswert: Hendrick Motorsports hat Chevrolet nicht nur den 800. Cup-Sieg beschert, sondern zuvor auch schon die Jubiläumssiege Nummer 400, 500, 600 und 700.

NASCAR will aus Regenchaos in Austin lernen (24. Mai)

NASCAR-Action im Regen auf dem Circuit of The Americas in Austin

NASCAR-Action im Regen auf dem Circuit of The Americas in Austin Zoom

Der am Sonntag aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen vorzeitig abgebrochene EchoPark Texas Grand Prix auf dem Circuit of The Americas in Austin bleibt für die kommenden Tage Thema einer Analyse im Hause NASCAR. "Ich glaube, wir lernen stets aus dem, was wir tun. Auf einer weitläufigen permanenten Rennstrecke war das eine neue Erfahrung für uns und wir werden mit Sicherheit daraus lernen", so der stellvertretende NASCAR-Rennchef Scott Miller nach dem Rennen.

In diesem Zusammenhang gibt Miller zu, dass der Abbruch (nach 54 von 68 geplanten Runden) zu spät kam: "Das nächste Mal werden wir es besser machen. Ich glaube, wir würden wahrscheinlich früher den Stecker ziehen." Und auch für die heftige Kritik der Routiniers im Feld, allen voran Kevin Harvick, der davon sprach, sich in seiner "gesamten Rennfahrerkarriere noch nie so unsicher gefühlt" zu haben, zeigt Miller Verständnis.

"Harvick hat das Recht auf seine eigene Meinung. Ich glaube nicht, dass diese Meinung unbedingt von allen Fahrern geteilt wird, aber wir wollen natürlich niemanden gefährden. Es ist eine schwierige Balance zwischen einem wettbewerbsfähigen Rennen, einer guten Show für die Fans und all das im besten Interesse der Fahrer. Alle diese Elemente auszubalancieren ist keine einfache Aufgabe" so der hinter Steve O'Donnell stellvertretende NASCAR-Rennchef.

Millionen-Dollar-Hilfspaket für drei Strecken geplant (21. Mai)

Rockingham Speedway

Rockingham Speedway Zoom

Im Rahmen des von US-Präsident Joe Biden verabschiedeten, landesweiten Hilfspakets als Reaktion auf die Coronakrise sind 3,87 Milliarden Dollar allein für den Bundesstaat North Carolina vorgesehen. Gouverneur Roy Cooper plant, den mit 45 Millionen Dollar kleinsten Anteil davon für Tourismus, Motorsport und Outdoor-Events zugänglich zu machen. Konkret sollen 30 dieser 45 Millionen Dollar an aktuelle und ehemalige NASCAR-Rennstrecken gehen: Rockingham Speedway (Foto 1), North Wilkesboro Speedway (Foto 2) und Charlotte Motor Speedway.

Für jede der drei genannten Strecken sind demnach zehn Millionen Dollar vorgesehen. Das Geld soll zur Modernisierung verwendet werden, wobei unter Modernisierung unter anderem Neuasphaltierung, aber auch Reparaturen an den Tribünen sowie Modernisierung der Zufahrtsstraßen und Fußwege verstanden werden. Während in Charlotte seit 1960 jährlich Rennen der höchsten NASCAR-Liga ausgetragen werden, liegt das letzte Rennen der höchsten NASCAR-Liga in Rockingham bereits 17 Jahre zurück, in North Wilkesboro sogar schon 25 Jahre.

North Wilkesboro Speedway

North Wilkesboro Speedway Zoom

Ob sich für Rockingham und North Wilkesboro dank der geplanten Modernisierungen früher oder später die Chance auf ein Comeback im NASCAR-Kalender ergibt, bleibt abzuwarten. Als nächster Schritt muss die von Gouverneur Cooper geplante Verteilung der 3,87 Millionen ohnehin erst noch von der Gesetzgebung in North Carolina abgesegnet werden. Zur Orientierung: USA-weit umfasst das Hilfspaket der Biden-Regierung knapp zwei Billionen US-Dollar.

Tony Stewart feiert 50. Geburtstag (20. Mai)

Tony Stewart

Tony Stewart wird 50 Jahre alt Zoom

Tony Stewart sticht in der US-Motorsporthistorie nicht nur durch seine unzähligen NASCAR-Erfolge (allein in der Topliga drei Titel und 49 Rennsiege) heraus. Auch in der IndyCar-Szene war "Smoke" erfolgreich und hat es in der Indy Racing League (IRL) auf einen Titel und drei Rennsiege gebracht. Er ist damit bis heute der einzige Fahrer, der es sowohl zum NASCAR- als auch zum IndyCar-Champion gebracht hat.

Seit seinem Rücktritt am Ende der NASCAR-Saison 2016 ist Stewart sporadisch noch bei Sprint-Car-Rennen aktiv. Zudem ist er weiterhin ins Tagesgeschäft des NASCAR-Rennstalls Stewart-Haas Racing involviert, den er seit 2009 zusammen mit Gene Haas besitzt, und für den er 2011 seinen dritten NASCAR-Titel als Fahrer errungen hat. Am heutigen Donnerstag feiert Stewart seinen 50. Geburtstag. (Bildergalerie: Fotos aus der Karriere von Tony Stewart)

Startnummern-Frage für Next-Gen-Auto vor Klärung (19. Mai)

Ford Mustang in der Gen7-Version für die NASCAR Cup-Saison 2022

Die Optik der Gen7-Autos für die NASCAR Cup-Saison 2022 steht, aber ... Zoom

Eine der Fragen, die vor zwei Wochen anlässlich der offiziellen Präsentation der neuen NASCAR-Autogeneration (Gen7 oder Next Gen) noch offen geblieben ist, betrifft die Position der Startnummern auf den Autos. Derzeit wird hinter den Kulissen darüber beraten, ob die großen seitlichen Startnummern wie gehabt auf der (nicht vorhandenen) Tür platziert werden, ob sie nach hinten versetzt werden (wie beim All-Star-Race 2020 in Bristol ausprobiert) oder aber ob sie nach vorn versetzt werden.

Joey Logano

... werden die Startnummern mittig, hinten (Foto) oder vorne platziert? Zoom

Derzeit läuft eine Studie, die von der NASCAR-Teamvereinigung (RTA) beim Marktforschungsinstitut Nielsen Sports in Auftrag gegeben wurde. Die Studie soll ermitteln, welche kommerziellen Auswirkungen die unterschiedlichen Positionen für die Startnummer und davon abhängig für das Logo des Hauptsponsors haben würden. Mit einer Entscheidung, an welcher Stelle die Startnummern ab 2022 platziert werden, wird für den Sommer gerechnet.

Die aktuelle Übersicht der Führungsrunden (18. Mai)

Denny Hamlin, Kyle Larson

Kyle Larson (re.) hat Denny Hamlin (li.) als Leader bei Führungsrunden 2021 abgelöst Zoom

Das Drydene 400 am Sonntag in Dover war das 13. Rennen der laufenden Saison 2021 in der höchsten NASCAR-Liga. Somit ist Halbzeit in der Regular-Season, an die sich im Herbst dann die zehn Playoff-Rennen anschließen werden. Hinsichtlich der Siege hat Martin Truex Jr. mit deren drei aktuellen die meisten, gefolgt von Dover-Sieger Alex Bowman mit zwei und acht weiteren Fahrern mit je einem Sieg.

Hinsichtlich der Führungsrunden hat Kyle Larson in Dover die Spitze übernommen. Der Hendrick-Pilot steht in seiner Comeback-Saison bei Halbzeit der Regular-Season bei 774 Führungsrunden. Zweiter ist der noch ohne Saisonsieg dastehende, aber in der Punktewertung weiterhin führende Denny Hamlin (751 Führungsrunden). Dritter ist Truex Jr. mit 624 in Führung liegend verbrachten Runden, gefolgt von den Penske-Piloten Joey Logano (324) und Ryan Blaney (229).

Rekord-Boxenstopp als Basis für Bowmans Sieg (17. Mai)

Alex Bowman

Die #48 Hendrick-Crew zeigte in Dover den schnellsten NASCAR-Boxenstopp 2021 Zoom

Dass seine Boxencrew maßgeblichen Anteil am Sieg in Dover hat, war von Alex Bowman unmittelbar nach der Zieldurchfahrt am Sonntag im TV-Interview zu hören. Doch die Crew des Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 48 war beim entscheidenden Boxenstopp in der 304. von 400 Runden nicht nur einen Tick schneller als jene am #5 Hendrick-Chevrolet von Kyle Larson. Der Stopp, den Bowmans Crew hingelegt hat, war mit exakt 12,1776 Sekunden sogar der schnellste Boxenstopp aller Crews bei den bisherigen 13 Rennen der NASCAR Cup-Saison 2021.

Nach dem Rekord-Boxenstopp einmal in Führung, gab Bowman diese nicht mehr ab und brachte seinen zweiten Saisonsieg sicher ins Ziel. Während seine drei Hendrick-Teamkollegen direkt hinter ihm auf den Plätzen zwei bis vier einliefen, ist Bowman erst der zweite Fahrer, dem in der laufenden Saison mehr als ein Sieg gelungen ist. Der andere ist Gibbs-Pilot Martin Truex Jr. mit drei Saisonsiegen.

Martin Truex Jr. startet in Dover von P1 (14. Mai)

Martin Truex Jun.

Darlington-Sieger Martin Truex Jr. bekommt für Dover den besten Startplatz Zoom

Auf dem Dover International Speedway steigt am Sonntag das Drydene 400 als das in diesem Jahr einzige Rennen der NASCAR-Topliga auf der "Monster Mile". In der ersten Startreihe finden sich dabei zwei Piloten von Joe Gibbs Racing. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Martin Truex Jr. vom besten Startplatz losfahren darf, neben ihm Teamkollege Denny Hamlin. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: William Byron, Kyle Larson, Kevin Harvick, Kyle Busch, Ryan Blaney, Chase Elliott, Joey Logano, Chris Buescher.

Eddie Gossage tritt nach All-Star-Race zurück (13. Mai)

Eddie Gossage

Seit 2004 ist Eddie Gossage Streckenchef des Texas Motor Speedway, bald nimmer Zoom

Eddie Gossage, seit dem Jahr 2004 der Streckenchef des Texas Motor Speedway in Fort Worth, tritt nach der ersten Auflage des NASCAR All-Star-Race auf dieser Strecke von seiner aktuellen Position zurück. Der Texas Motor Speedway gehört zum Streckenverband von Speedway Motorsports Incorporated (SMI) und für dieses Unternehmen ist Gossage gar schon seit 32 Jahren tätig. Angefangen hat er einst im Jahr 1989 in der PR-Abteilung des Charlotte Motor Speedway.

Seit 17 Jahren leitet der nun 62-Jährige die Geschicke in Fort Worth und hat dort neben NASCAR-Rennen unter anderem auch IndyCar-Rennen ausrichten lassen. Das All-Star-Race der NASCAR findet in diesem Jahr am 13. Juni in Fort Worth statt und diesen Zeitpunkt hat Gossage gewählt, um mit Ehefrau Melinda "unser nächstes Abenteuer in Angriff zu nehmen", wie er sagt. Wer in der Rolle des Streckenchefs in Fort Worth der Nachfolger für Gossage wird, steht noch nicht fest. SMI sucht diesbezüglich landesweit.

Live Fast holt britischen Rundkurs-Spezialisten (12. Mai)

Kyle Tilley

Der britische Langstreckenpilot Kyle Tilley gibt in Austin sein NASCAR-Debüt Zoom

Live Fast Motorsports, das NASCAR-Team von B.J. McLeod und Matt Tifft, holt für vier der sechs verbleibenden Rundkurs-Rennen im diesjährigen Cup-Kalender den Briten Kyle Tilley an Bord. Der aus der Nähe von Bristol (Großbritannien) stammende Engländer verfügt bislang über keinerlei NASCAR-Erfahrung, war aber in jüngster Vergangenheit bei diversen Langstreckenrennen am Start. So gehörte er bei der diesjährigen Auflage der 24 Stunden von Daytona zur Besetzung des in der LMP2-Klasse siegreichen Oreca von Era Motorsport.

Die vier NASCAR-Rennen auf Rundkursen, die Tilley am Steuer des Live-Fast-Ford (Startnummer 78) bestreiten wird, sind: Austin (23. Mai), Elkhart Lake (4. Juli), Watkins Glen (8. August) und Indianapolis-Rundkurs (15. August). Weil Live Fast über einen Charter verfügt, ist Tilley schon jetzt für die tatsächliche Rennteilnahme an den vier genannten Terminen gesetzt. In der höchsten NASCAR-Liga wird Tilley damit der erste Fahrer aus Großbritannien seit 13 Jahren. Der bislang letzte war IndyCar-Star Dario Franchitti mit seiner halben NASCAR-Saison 2008 im Ganassi-Team.

Zwei Cup-Crews nach Darlington bestraft (11. Mai)

Paul Wolfe, Joey Logano

Penske-Pilot Joey Logano muss in Dover ohne Crewchief Paul Wolfe auskommen Zoom

Nachdem es in den vergangenen Wochen an der Strafenfront in der NASCAR-Szene vergleichsweise ruhig geblieben ist, wurden im Nachgang zum Goodyear 400 in Darlington wieder zwei Cup-Crews erwischt. Während die Roush-Crew von Chris Buescher aufgrund einer lockeren Radmutter mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 US-Dollar davonkommt, muss man bei Penske tiefer in die Tasche greifen und zudem einen vorübergehenden personellen Verlust hinnehmen.

Weil am Auto von Joey Logano nach der Zieldurchfahrt in Darlington zwei Radmuttern locker waren, fallen 20.000 US-Dollar Geldstrafe an. Zudem muss Loganos Crewchief Paul Wolfe am kommenden Sonntag beim Rennen in Dover zuschauen.

Übrigens: Auch Jeremy Bullins, der Crewchief von Loganos Penske-Teamkollege Brad Keselowski, muss am Dover-Sonntag zuschauen. Für ihn wird es bereits das zweite verpasste Rennen in Folge. Grund dafür ist aber keine Strafe, sondern es sind die COVID-19-Vorschriften im Hause Penske. Details, etwa ob Bullins selber infiziert ist, wurden vom Team allerdings nicht bekanntgegeben.

Larson in der Schlussphase "vielleicht zu geduldig" (10. Mai)

Kyle Larson

In Darlington führte Kyle Larson keine einzige Runde und wurde Zweiter Zoom

Dreimal hat es Kyle Larson in der laufenden Saison 2021 der NASCAR Cup Series bislang auf die meisten Führungsrunden gebracht. Gewonnen hat er dabei nur einmal (Las Vegas). In den anderen beiden Fällen (Atlanta und Kansas City) verlor er die Führung kurz vor Schluss und belegte P2 beziehungsweise P19. Beim Goodyear 400 in Darlington waren die Vorzeichen am Sonntag umgekehrt. Larson führte keine einzige Runde, hatte in der Schlussphase aber trotzdem gute Chancen auf den Sieg, da er Langzeitspitzenreiter Martin Truex Jr. bedrohlich nahe kam. Vorbei kam Larson aber nicht und wurde diesmal verdienter Zweiter.

"Während des letzten Segments hatte ich das Gefühl, gut auf mein Material aufzupassen. Genau das fällt aber schwerer, wenn der Spitzenreiter direkt vor dir liegt", berichtet Larson und weiter: "Einmal war ich in den Kurven 1/2 direkt an ihm dran und sah, wie er zu kämpfen hatte. Da dachte ich mir, ich warte vielleicht lieber noch ein bisschen ab und bleibe erst einmal hinter ihm, um Druck auf ihn auszuüben. Ich dachte, dass er vielleicht in den Kurven 3/4 in die Mauer rutschen würde, weil er dort immer ganz knapp dran vorbeidriftete. Ich hoffte auf einen Fehler." Eben dieser Fehler von Truex Jr. kam aber nicht und Larson muss eingestehen: "Ich war vielleicht zu geduldig."

Brad Keselowski startet auch in Darlington von P1 (7. Mai)

Brad Keselowski

Penske-Pilot Brad Keselowski führt das Feld auch beim Start in Darlington an Zoom

Zum zweiten Mal hintereinander bringt die Berechnung der Startaufstellung Penske-Pilot Brad Keselowski auf den besten Startplatz für ein Rennen der NASCAR Cup-Saison 2021. Eine Woche nach Kansas City wird Keselowski auch am Sonntag beim Goodyear 400 in Darlington von P1 starten.

In diesem Jahr handelt es sich bereits bei eben diesem Frühjahrsrennen um dasjenige, das in Darlington unter dem Throwback-Motto zahlreiche Retro-Paint-Schemes ausrücken sieht. Keselowski allerdings ist diesmal einer der wenigen im Feld, die kein Throwback-Design fahren. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung hinter Keselowski lauten: Kevin Harvick, Kyle Busch, Martin Truex Jr., William Byron, Chase Elliott, Denny Hamlin, Matt DiBenedetto, Austin Dillon, Tyler Reddick.

Gen7-Auto "größte Veränderung in 50 Jahren" (6. Mai)

Toyota Camry in der Gen7-Version für die NASCAR Cup-Saison 2022

Diffusor: Eine von vielen Veränderungen beim Übergang von Gen6 zu Gen7 Zoom

Das als "Next-Gen-Car" bezeichnete und am Mittwoch offiziell im Design der Hersteller präsentierte Gen7-Auto für die neue NASCAR-Ära ab 2022 markiert in den Augen von Toyota einen Meilenstein. "Bezogen auf die Veränderungen von einem Jahr zum nächsten ist das die größte Veränderung seit mehr als 50 Jahren", meint David Wilson, Leiter der in Kalifornien ansässigen US-Rennabteilung von Toyota, bekannt als TRD (Toyota Racing Development). "Abgesehen vom Fahrersitz wurde ja alles auf den Kopf gestellt", so Wilson mit Blick auf das technisch revolutionäre NASCAR-Auto.


Präsentation: Gen7-Autos für die NASCAR-Ära ab 2022

Chevrolet, Ford, Toyota und ihr herstellerspezifisches Design für das Gen7-Auto (Next-Gen-Car) für die Ära ab 2022 in der NASCAR Cup Series!

70.000 Zuschauer bei Pocono-Doppel zugelassen (5. Mai)

Start zum NASCAR-Rennen 2019 auf dem Pocono Raceway

Am Pocono Raceway wird die Tribüne am 26./27. Juni komplett geöffnet (Foto: 2019) Zoom

Für das diesjährige Pocono-Wochenende im NASCAR-Kalender wird am 26./27. Juni die Haupttribüne des 2,5 Meilen langen Tri-Ovals in voller Kapazität geöffnet. Das heißt, dass für jedes der beiden Cup-Rennen (Samstag und Sonntag) auf dem Pocono Raceway bis zu 70.000 Zuschauer zugelassen sind. Stand heute wäre Pocono 1 am 26. Juni damit das erste NASCAR-Rennen mit vollständiger Öffnung der Tribüne(n) seit dem Phoenix-Rennen vom 8. März 2020, dem letzten Rennen vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie.

Die für Pocono geltende Maßnahme fußt auf einer Bekanntgabe von Pennsylvanias Gouverneur Tom Wolf. Demnach werden in Pennsylvania dank stetig steigender Impfzahlen "am 31. Mai alle COVID-19-Restriktionen bezüglich Versammlungen, Restaurants und anderer Geschäfte aufgehoben". Bestehen bleibt vorerst die Maskenpflicht. Diese wird man aufheben, sobald 70 Prozent der in Pennsylvania lebenden Erwachsenen vollständig geimpft sind.

Was den Pocono Raceway betrifft, so ergeben sich durch die Lockerung der Maßnahmen ähnliche Möglichkeiten wie am Indianapolis Motor Speedway im Bundesstaat Indiana. Dort werden dank umfassender Impfstrategie die Tribünen für das Indy 500 der IndyCar-Serie (30. Mai) mit 40-prozentiger Kapazität geöffnet, was in diesem Fall 135.000 Zuschauern Zutritt gewährt.

Kaulig Racing bestätigt volle Cup-Saison 2022 (4. Mai)

A.J. Allmendinger

Erste Einzelstarts für Kaulig im Cup fuhren Justin Haley, Kaz Grala, A.J. Allmendinger Zoom

Gegenüber 'SiriusXM NASCAR Radio' hat Matt Kaulig bestätigt, dass sein Team Kaulig Racing in der NASCAR-Cup-Saison 2022 an allen Rennen teilnehmen wird. Aktuell startet der Rennstall hauptsächlich mit drei Autos in der Xfinity-Serie und fährt im NASCAR-Oberhaus nur bei vereinzelten Rennen mit. Wenn das "Next Gen"-Auto im Jahr 2022 eingeführt wird, wird die Truppe den Schritt in die Cup-Serie wagen.

"Wir werden ein Auto haben", sagt Kaulig. "Wir werden mindestens ein Auto haben, sagen wir es mal so. Das ist also definitiv eine beschlossene Sache. Wir freuen uns riesig darüber." Es ist also sogar möglich, dass Kaulig mehr als nur ein Fahrzeug an den Start bringen möchte. Wer der Vollzeitfahrer des Teams werden wird, steht noch nicht fest. Es ist auch nicht klar, wo Kaulig einen Charter-Vertrag kaufen wird, um einen festen Startplatz in der Cup-Serie zu bekommen.

Larsons Plan, der nach hinten losging (3. Mai)

Kyle Busch, Kyle Larson

Kyle Larson wollte Kyle Busch noch abfangen, aber sein Plan ging schief Zoom

132 der 267 Runden beim Buschy McBusch Race 400 auf dem Kansas Speedway lag Kyle Larson in Führung. Zehn Runden vor Schluss aber verlor er die Spitzenposition im Zuge einer Reihe später Gelbphasen an Kyle Busch. Den letzten Restart nahm Larson in der zweiten Reihe der Außenbahn hinter Ryan Blaney in Angriff. Blaney hatte in der ersten Reihe Kyle Busch innen neben sich. Und Larson hatte einen Plan, wie er an beiden noch vorbeikommen wollte.

"Mein Plan war es, ihn [Blaney] so hart es ging anzuschieben, sodass er sich die beiden dann auf der Gegengerade duellieren würden und ich irgendwie innen oder außen noch in Führung gehen könnte", so Larson, dessen Plan allerdings nach hinten losging.

Beim Anschieben von Blaney übertrieb er Larson, drehte den neongelben Penske-Ford nahezu komplett um und geriet selbst an die Mauer. Am Ende belegte Larson P19, Blaney P21, während Busch gewann. "Ganz offensichtlich habe ich es mit dem Anschieben übertrieben. Ich hätte wohl kurz lupfen sollen als wir in die Kurve gingen und dann versuchen sollen, wieder Schwung zu holen. Es tut mir leid, dass ich es verbockt habe und uns um ein gutes Ergebnis gebracht habe", übernimmt Larson die Verantwortung.

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