powered by Motorsport.com

NASCAR-News Februar 2021: Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Berechnung der Startaufstellung für erstes Frühjahrsrennen in Homestead sieht Denny Hamlin vorn

Hamlin startet in Homestead von P1 (26. Februar)

Denny Hamlin

Gibbs-Pilot Denny Hamlin, Homestead-Sieger 2020, startet 2021 von P1 Zoom

Auf dem Homestead-Miami Speedway geht am Sonntag erstmals ein Frühjahrsrennen der höchsten NASCAR-Liga über die Bühne. Nach 21 November-Rennen im Zeitraum 1999 bis 2019 (wovon es sich in 18 Fällen um das Saisonfinale handelte), wurde der Homestead-Termin für die Saison 2020 in den März nach vorn verlegt. Daraus wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie letztlich ein Juni-Termin. In diesem Jahr nun wird auf dem südlich von Miami gelegenen 1,5-Meilen-Oval im Februar gefahren.

Die Berechnung der Startaufstellung für das Dixie Vodka 400 am Sonntag in Homestead hat ergeben, dass Denny Hamlin (Gibbs-Toyota), seines Zeichens der Vorjahressieger, von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: Joey Logano, Christopher Bell, Kevin Harvick, Kurt Busch, Michael McDowell, Brad Keselowski, Ryan Preece, Martin Truex Jr., Cole Custer.

23XI will "so bald wie möglich" aufstocken (25. Februar)

Darrell Wallace

Das Team von Michael Jordan und Denny Hamlin will auf zwei Autos aufstocken Zoom

23XI Racing, der von Basketball-Superstar Michael Jordan und NASCAR-Routinier Denny Hamlin gegründete NASCAR-Rennstall, befasst sich unmittelbar nach dem beim Daytona 500 erfolgten Renndebüt bereits mit Gedanken über eine Aufstockung von einem auf zwei Autos.

"Ich würde gerne so bald wie möglich aufstocken", sagt Teammitbesitzer Hamlin und erklärt: "Je früher wir aufstocken, desto mehr Ressourcen werden wir als Rennteam zur Verfügung haben, um besser zu werden und bessere Leute zu engagieren. Es ist einfach so: Je mehr Informationen es gibt, desto besser."

Welchen Zeitpunkt fasst Hamlin für die Verpflichtung eines Teamkollegen für Bubba Wallace ins Auge? "Das ergibt dann Sinn für uns, sobald es aus finanzieller Sicht Sinn für uns ergibt. Es braucht einen Sponsor, einen Fahrer und einen Crewchief. Diese drei Faktoren müssen zusammenpassen."

"Und dann", so Hamlin weiter, "gilt es, einen Charter zu finden", spricht er auf einen der 36 garantierten Startplätze für alle Saisonrennen an. Ob die Aufstockung von 23XI Racing von einem auf zwei Autos schon für die Cup-Saison 2022 vorgenommen wird, wird sich zeigen.

Kein Charter, kein Problem für Ryan Preece (24. Februar)

Ryan Preece

Starker Auftakt in die Saison für Ryan Preece im #37 JTG-Chevrolet Zoom

Nach den ersten beiden Rennen der NASCAR Cup-Saison 2021 gehört Ryan Preece zu den größten positiven Überraschungen. Warum? Der von ihm pilotierte JTG-Chevrolet mit der Startnummer 37 verfügt in diesem Jahr nicht mehr über einen sogenannten Charter, der die automatische Teilnahme des Autos an allen 36 Saisonrennen garantieren würde. Dieses Handicap, das insbesondere an den Wochenenden mit Qualifying ins Gewicht fällt, hat Preece bislang souverän umfahren.

Beim Daytona 500 fuhr sich Preece schon vor den Duels sicher ins Starterfeld. Im Rennen kam er auf P6 ins Ziel. Damit war die Basis gelegt für eine gute Startposition auf dem Daytona-Rundkurs, wo die Startaufstellung (wie bei den meisten Saisonrennen) berechnet wurde. In eben diesem zweiten Saisonrennen ließ Preece mit P9 direkt eine zweite Top-10-Platzierung folgen. In der aktuellen Fahrerwertung rangiert er an siebter Stelle. Die gleiche Position belegt der #37 JTG-Chevrolet in der aktuellen Owner-Wertung.

Und damit ist eine weitere Basis gelegt. Denn dass man in diesem Jahr nicht über einen der 36 Charter und somit garantierten Startplätze verfügt und stattdessen notgedrungen nur eine Teilzeitsaison für Preece vorgesehen ist, liegt in einem nicht für das ganze Jahr ausreichenden Budget begründet. Mit seinen beiden starken Rennen zu Saisonbeginn aber dürfte Preece den einen oder anderen potentiellen Sponsor zum Überlegen gebracht haben.

Ein Rennen Sperre und Geldstrafe für Chip Ganassi (23. Februar)

Chip Ganassi

Chip Ganassi hat in Daytona gegen das Coronaprotokoll von NASCAR verstoßen Zoom

Das dritte Rennen der NASCAR Cup Series 2021 wird am Sonntag auf dem Homestead-Miami Speedway ohne Chip Ganassi über die Bühne gehen. Der Teambesitzer, für dessen NASCAR-Rennstall in der laufenden Cup-Saison Kurt Busch und Ross Chastain ins Lenkrad greifen, wurde zu einem Rennen Sperre und zudem zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 US-Dollar verdonnert.

Grund: Am vergangenen Wochenende in Daytona wurde eine Person, die nicht zur NASCAR-"Blase" gehört, dennoch von Ganassi ins Fahrerlager gelassen. Dies ist laut NASCAR-Regelwerk ein Verstoß gegen das Coronaprotokoll. Ungeachtet der Strafe für Chip Ganassi dürfen dessen Crews mit den Piloten Kurt Busch und Ross Chastain in Homestead antreten.

Saisonstart mit zwei Premierensiegern (22. Februar)

Christopher Bell

Christopher Bell schaffte seinen ersten Cup-Sieg bereits im 38. Anlauf Zoom

Die Saison 2021 der NASCAR Cup Series hat bei den beiden Daytona-Rennen - 63. Daytona 500 im Oval und O'Reilly Auto Parts 253 auf dem Rundkurs - mit zwei Premierensiegern begonnen. Während der 36-jährige McDowell seit 2008 in der NASCAR-Topliga fährt und satte 358 Anläufe brauchte, um dort erstmals ein Rennen zu gewinnen, ist dem 26-jährigen Bell, der seine zweite Cup-Saison fährt, dies schon im 38. Anlauf gelungen.

Das zuvor letzte Mal, dass zwei aufeinanderfolgende Rennen von Fahrern gewonnen wurden, die nie zuvor ein Cup-Rennen gewonnen hatten, ist noch gar nicht so lange her. Im Sommer 2019 feierte in Chicago zunächst Alex Bowman seinen Premierensieg. Eine Woche später in Daytona gelang dies Justin Haley (Fotostrecke: Bestenliste der NASCAR-Rennsieger). Dass es direkt zu Beginn einer Saison zwei aufeinanderfolgende Rennen mit Premierensiegern gibt, ist in der seit 1972 geschriebenen "Modern Era" der NASCAR Cup Series nun zum ersten Mal der Fall.

Elliott startet auf "neuem" Daytona-Rundkurs von P1 (19. Februar)

Chase Elliott

Hendrick-Pilot Chase Elliott startet auf dem Daytona-Rundkurs von ganz vorn Zoom

Nach dem heißen Daytona 500 vom vergangenen Sonntag steht an diesem Sonntag in Daytona direkt das zweite Rennen der NASCAR Cup-Saison 2021 an. Diesmal wird auf dem Rundkurs gefahren und die Berechnung der Startaufstellung anhand der seit August 2020 gültigen Formel hat ergeben, dass Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) von P1 starten wird.

Mit zuletzt vier aufeinanderfolgenden Siegen auf Rundkursen - darunter im August 2020 auf dem Daytona-Rundkurs - ist Elliott im aktuellen NASCAR-Feld der Spezialist für diese Art von Rennstrecken. Neben ihm aus der ersten Reihe startet am Sonntag Daytona-500-Sieger Michael McDowell. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung von P3 bis P10: Austin Dillon, Denny Hamlin, Kevin Harvick, Ryan Preece, Corey LaJoie, Kyle Larson, Ross Chastain und Bubba Wallace.

Die Parameter für die Rechenformel zur Ermittlung der Startaufstellung sind: Position in der aktuellen Owner-Wertung (35 Prozent Gewichtung), Rennergebnis des Autos und Rennergebnis des Fahrers beim vorangegangenen Rennen (jeweils 25 Prozent Gewichtung) und Position des Fahrers in der Rangliste der schnellsten Runden beim vorangegangenen Rennen (15 Prozent Gewichtung). Abgesehen von den acht Wochenenden mit Qualifying kommt die Rechenformel an jedem NASCAR-Wochenende 2021 zur Anwendung.

Neue Randsteine in der Bus-Stop-Schikane auf dem Daytona-Rundkurs

Bus-Stop-Schikane auf dem Daytona-Rundkurs: Ab sofort mit neuen Randsteinen Zoom

Übrigens: Für das Punkterennen wurden auf dem Daytona-Rundkurs im Vergleich zum punktelosen Busch Clash vom 9. Februar nun minimale Veränderungen an der Strecke vorgenommen. So sollen in der Bus-Stop-Schikane auf der Gegengerade neu installierte "Sausage-Kerbs" verhindern, dass die Fahrer auf das Grün neben dem Asphalt kommen. Beim Clash schnitten die Piloten regelmäßig die Schikane, weshalb viel Dreck auf die Fahrbahn geworfen wurde.

"Für mich sieht es so aus, als wäre es eine gute kurzfristige Lösung", sagt Alan Gustafson, Crewchief des von P1 startenden Chase Elliott, und meint: "Das sollte funktionieren. Ich habe eigentlich keine Probleme damit, dass die Jungs die Bus-Stop-Schikane so gerade wie möglich fahren. Das ist ihr Job. Nur der Dreck war ein Problem."

20 Jahre danach: Erinnerungen an Dale Earnhardt (18. Februar)

Dale Earnhardt

Dale Earnhardt verunglückte am 18. Februar 2001 in der letzten Kurve des Daytona 500 Zoom

20 Jahre ist es heute schon her, dass Dale Earnhardt im schwarzen Chevrolet mit der legendären Startnummer 3 beim schwarzen Daytona 500 des Jahres 2001 sein Leben ließ. Der Unfall in der letzten Kurve des Rennens, der so harmlos aussah, sorgt noch heute für Kopfschütteln.

Unser Video befasst sich mit Karriere und Vermächtnis von "Intimidator" Dale Earnhardt:


Dale Earnhardt: Erinnerungen an den Intimidator

Karriere und Vermächtnis von NASCAR-Superstar Dale Earnhardt, der beim tragischen Daytona 500 am 18. Februar 2001 sein Leben ließ.

Michael Jordan kann Bubba Wallace nur "anfeuern" (17. Februar)

Michael Jordan

NBA-Legende Michael Jordan: Zusammen mit Denny Hamlin Besitzer von 23XI Racing Zoom

Als NBA-Legende Michael Jordan auf dem Basketball-Feld stand, hatte er sein Glück in den eigenen Händen. Er war nervös, hatte aber die Möglichkeit, selbst zu punkten oder Spielzüge des Gegners zu verhindern. Als Teamchef des NASCAR-Rennstalls 23XI Racing, den er mit Denny Hamlin leitet, muss er sich ganz allein auf seinen Fahrer Bubba Wallace und dessen Team an der Box sowie auf dem Kommandostand verlassen.

"Es ist eine andere Nervosität als auf dem Platz, denn da hatte ich alles unter Kontrolle", so Jordan vor seinem NASCAR-Debüt als Teambesitzer. "Jetzt kann ich mein Team einfach nur anfeuern." Die Basketball-Legende ist schon in frühen Jahren vom Motorsport infiziert worden. Sein Vater fuhr damals mit ihm zu den Rennen in Darlington, Rockingham, Charlotte, Talladega und Daytona.

Jetzt möchte der ehemalige Chicago-Bulls-Spieler mit der Startnummer 23 - seine ehemalige Trikotnummer - in der NASCAR-Serie für Furore sorgen. Beim Saisonauftakt landete Wallace auf Platz 17. In den Stages kam er beide Male in den Top 10 ins Ziel, weshalb er ordentlich Bonuspunkte verbucht hat. Für Jordan ist der 27-Jährige ein zukünftiger Sieger: "Ich hätte nicht in ihn investiert, wenn ich ihn nicht für einen zukünftigen Sieger halten würde. Jetzt geht es darum, dass alles bis zum Saisonende in die richtige Richtung läuft."

Hamlin verpasst dritten Daytona-500-Sieg in Folge (16. Februar)

Denny Hamlin

Denny Hamlin hätte das Daytona 500 beinahe zum dritten Mal in Folge gewonnen Zoom

Beinahe hätte Denny Hamlin NASCAR-Geschichte geschrieben. Nach seinen Daytona-500-Siegen in den Jahren 2019 und 2020 wollte der Gibbs-Piloten der erste Fahrer in der Historie werden, der es schafft, das "Great American Race" dreimal hintereinander zu gewinnen. Nach dem heftigen Feuerunfall in der letzten Runde, in dem die Penske-Fahrer Brad Keselowski und Joey Logano verwickelt waren, schnappte sich aber Michael McDowell den ersten Platz und damit auch seinen ersten Cup-Sieg. Hamlin wurde letztlich nur auf Rang fünf gewertet.


Fotostrecke: Knacken die Fahrer in der NASCAR-Saison 2021 diese Meilensteine?

Damit bleibt es bei seinen zwei Daytona-500-Siegen in Folge. Das ist ein Kunststück, das bisher nur wenigen Fahrern gelungen ist - Hamlin ist also in guter Gesellschaft. Der erste war Richard "The King" Petty in den Jahren 1973 und 1974, Cale Yarborough folgte auf dem siebenmaligen NASCAR-Champion in den Jahren 1983 und 1984. Vor Hamlin trug sich noch Sterling Marlin in die Liste der Doppelsieger ein. Er gewann das Daytona 500 in den Jahren 1994 und 1995.

Crash in letzter Daytona-Runde in Bildern (15. Februar)

Big One: Massencrash in letzter Runde beim Daytona 500 des Jahres 2021

Big One: Massencrash in letzter Runde beim Daytona 500 des Jahres 2021 Zoom

69 Runden lang ging im letzten Rennsegment des 63. Daytona 500 alles gut. Dann brach eine halbe Runde vor Schluss das Chaos aus und es kam zum zweiten Massencrash des 200-Runden-Rennens. Die Konsequenz dessen, wie der an dritter Stelle liegende Front-Row-Pilot Michael McDowell den an zweiter Stelle liegenden Brad Keselowski anschob und dieser dabei in seinen führenden Penske-Teamkollegen Joey Logano gedreht wurde: In einem spektakulär anzusehenden Feuerball verloren Keselowski und Logano alle Chancen auf den Erfolg, womöglich sogar einen Doppelerfolg. Kyle Busch, Bubba Wallace und Cole Custer wurden ebenfalls mitgerissen, wie unsere Fotostrecke Bild für Bild zeigt. Während McDowell davonkam und den Sieg abstaubte, herrscht Frust beim Penske-Duo.

"Dummkopf des Rennens" Cindric gibt Cup-Debüt (12. Februar)

Austin Cindric

Austin Cindric gibt im vierten Penske-Ford beim Daytona 500 sein Cup-Debüt Zoom

Penske-Pilot Austin Cindric war am Donnerstagabend in Daytona bei den beiden Qualifikationsrennen (Duels) zum Daytona 500 einer derjenigen Piloten, die den Einzug ins 40-köpfige Starterfeld für Sonntag noch geschafft haben. Über die Umstände, unter denen ihm das gelungen ist, muss der Sohn von Penske-Teampräsident Tim Cindric aber selber den Kopf schütteln.

"Der Award für den Dummkopf des Rennens geht an mich", so der 22-jährige Cindric, der 2020 souverän den Titel in der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) errungen hat. Was er mit seiner Selbstkritik meint? Seine Speeding-Penalty, die ihn in Duel 1 aus der Führungsrunde warf und Ty Dillon das Startplatzticket auf dem Silbertablett servierte. "Ich war im letzten Segment der Boxengasse zu schnell, wohingegen mir am ganzen Abend alles andere, wovon ich keine Ahnung hatte, gelungen ist", so der junge Cindric.

Fotostrecke: Die Startaufstellung zum 63. Daytona 500

Letzten Endes aber war es Ty Dillon, der trotz P6 in Duel 1 in die Röhre schaute, während sich Cindric mit P16 ins Daytona 500 gefahren hat. Die ganz eigenen Qualifikationsregeln beim NASCAR-Saisonhöhepunkt (Details im Duels-Bericht) machen es möglich und der selbsternannte "Dummkopf des Rennens" steht am Sonntag als Cup-Debütant am Start.

Gibbs verlängert auch mit Martin Truex Jr. (11. Februar)

Martin Truex Jun.

Martin Truex Jr. fährt seit 2019 für Joe Gibbs Racing und wird das weiter tun Zoom

Vergangene Woche erst wurde Denny Hamlins Vertrag bei Joe Gibbs Racing verlängert (siehe Eintrag vom 2. Februar hier weiter unten). Gleiches gilt nun auch für Martin Truex Jr. Der NASCAR-Champion von 2017, der seit 2019 für Gibbs fährt, ist für die kommenden Jahre an das Team gebunden, wobei die genaue Vertragslaufzeit wie üblich nicht verlautbart wurde.

"Ich freue mich, einen Haken hinter diese Neuigkeit machen zu können, sodass wir uns auf diese Saison und die Zukunft konzentrieren können", so Truex Jr., für den das Team von "Coach" Joe Gibbs "der Ort ist, an dem ich sein will und wo ich auf unseren Erfolgen der vergangenen zwei Jahre aufbauen möchte".

Seinen bisher größten Erfolg - den Cup-Titel 2017 - errang Truex Jr. nicht für Gibbs, sondern für den inzwischen nicht mehr existierenden Rennstall Furniture Row Racing. Zuvor trat er für die ebenfalls verschwundenen Teams von Michael Waltrip (MWR) sowie von Dale Earnhardt (DEI) an. In der zweiten NASCAR-Liga war Truex Jr. 2004 und 2005 Champion gewesen, bevor er 2006 in die Topliga aufstieg.

23XI führt erstes Training zum Daytona 500 an (10. Februar)

Bubba Wallace

Bestzeit im FT1 in Daytona für Bubba Wallace im 23XI-Toyota Zoom

Nach dem unterhaltsamen Busch Clash am Dienstagabend auf dem Rundkurs ist am Mittwoch in Daytona auch im Oval der NASCAR-Fahrbetrieb 2021 eröffnet worden. Auf dem Programm stand das erste Freie Training für das am Sonntag anstehende Daytona 500 (Zeitplan siehe Eintrag vom 5. Februar hier weiter unten).

Gemeldet für die diesjährige Auflage des Daytona 500 sind 44 Piloten. Nur 40 aber werden zum Rennen antreten dürfen. Welche vier am Sonntag zuschauen müssen, entscheidet sich in den beiden Qualifikationsrennen (Duels) am Donnerstagabend.

Ganz vorn im Feld holte sich bei perfekten äußeren Bedingungen am Mittwoch Bubba Wallace (23XI-Toyota) die erste Trainingsbestzeit des Jahres. Mit Windschatten-Unterstützung seiner Toyota-Markenkollegen führte Wallace beim Debüt des Teams von Michael Jordan und Denny Hamlin das FT1-Klassement vor den vier Gibbs-Piloten Martin Truex Jr., Hamlin, Kyle Busch und Christopher Bell an.

In Reihen der acht Piloten, die keinen garantierten Platz im Feld haben (weil ihr gemeldetes Auto nicht über einen sogenannten Charter verfügt) war Ryan Preece (JTG-Chevrolet; 19.) zum Auftakt der Schnellste, gefolgt von Ty Dillon (Gaunt-Toyota; 28.) und Kaz Grala (Kaulig-Chevrolet; 30.).

Ryan Blaney startet Busch Clash von P1 (9. Februar)

Ryan Blaney

Penske-Pilot Ryan Blaney startet beim Busch Clash in Daytona von P1 Zoom

Die von den Crewchiefs vorgenommene Auslosung der Startaufstellung für das erstmals auf dem Rundkurs stattfindende Busch Clash in Daytona hat ergeben, dass Ryan Blaney (Penske-Ford) von ganz vorn starten wird. Bedanken darf sich Blaney beim glücklichen Zug seines Crewchiefs Todd Gordon.

Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet), Denny Hamlin (Gibbs-Toyota), Brad Keselowski (Penske-Ford), William Byron (Hendrick-Chevrolet), Tyler Reddick (Childress-Chevrolet), Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet), Cole Custer (Stewart/Haas-Ford), Erik Jones (Petty-Chevrolet) und Joey Logano (Penske-Ford).

Der letzte Startplatz im Feld (Startplatz 21) wurde Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford) von dessen Crewchief Mike Bugarewicz zugelost. Der Start zum Busch Clash in Daytona erfolgt am Dienstagabend kurz nach 19:00 Uhr Ortszeit (in MEZ kurz nach 1:00 Uhr in der Nacht auf Mittwoch).

Das Clash-Format auf dem Daytona-Rundkurs (8. Februar)

NASCAR-Action auf dem Daytona-Rundkurs

Das NASCAR-Jahr 2021 wird auf dem Rundkurs in Daytona eröffnet Zoom

21 NASCAR-Piloten haben am Dienstagabend unter dem Flutlicht des Daytona International Speedway das Vergnügen, das Rennjahr 2021 in der NASCAR Cup Series vorzeitig zu eröffnen. Auf dem Programm steht das nicht zur Meisterschaft zählende Einladungsrennen Busch Clash, das in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner 43-jährigen Geschichte nicht mehr auf dem Ovalkurs, sondern auf dem Rundkurs ausgetragen wird. Den eigentlichen Saisonauftakt bildet dann das Daytona 500 am Sonntag wie gewohnt im Oval.

Der Start zum Busch Clash mit 21 Teilnehmern (siehe Eintrag vom 4. Februar hier weiter unten) erfolgt am Dienstagabend kurz nach 19:00 Uhr Ortszeit (in MEZ kurz nach 1:00 Uhr in der Nacht auf Mittwoch). Die Renndistanz beträgt 35 Runden, wobei es nach 15 Runden eine planmäßige Gelbphase gibt. Die Startaufstellung wird vorab ausgelost. Dies hat im Falle des Busch Clash schon seit vielen Jahren Tradition und ist nicht etwa Konsequenz der Coronavirus-Pandemie. Die Auslosung erfolgt Montagabend.

Der Zeitplan rund um das 63. Daytona 500 (5. Februar)

Daytona International Speedway

In Daytona beginnt am Dienstag der NASCAR-Fahrbetrieb 2021 Zoom

Mit der 63. Auflage des "Great American Race" Daytona 500 wird sie am 14. Februar eröffnet, die NASCAR Cup-Saison 2021. Der Fahrbetrieb auf dem Daytona International Speedway beginnt aber bereits am Dienstagabend. Erstmals auf dem Rundkurs im Infield, der Teile des Ovals einbezieht, geht das nicht zur Meisterschaft zählende Busch Clash über die Bühne.

Der Mittwochabend steht im Zeichen des Pole-Qualifyings, bei dem die erste Startreihe für das Daytona 500 ermittelt wird. Am Donnerstagabend werden in den beiden Duels die übrigen Startplätze ausgefahren. Das jeweilige Saisonauftaktrennen der Truck-Serie beziehungsweise der Xfinity-Serie steigt am Freitagabend beziehungsweise Samstag. Am Sonntag dann steht als Höhepunkt der Speedweeks das Daytona 500 im Plan. Dabei sollen bis zu 30.000 Zuschauer auf die Tribünen gelassen werden.


NASCAR Daytona 2021: Der Zeitplan

Überblick über die NASCAR-Events im Rahmen der Daytona-Speedweeks 2021 mit dem 63. Daytona 500 als Höhepunkt!

Dienstag/Mittwoch, 09./10.02, 01:00 Uhr MEZ
Busch Clash (35 Runden (Rundkurs) - keine Punkte)

Mittwoch/Donnerstag, 10./11.02., 01:00 Uhr MEZ
Pole-Qualifying (Einzelzeitfahren - Startplätze 1-2)

Donnerstag/Freitag, 11./12.02., 01:00 Uhr MEZ
Duels (zwei Qualifikationsrennen - Startplätze 3-40)

Freitag/Samstag, 12./13.02., 01:30 Uhr MEZ
Truck-Rennen (100 Runden)

Samstag, 13.02., 23:00 Uhr MEZ
Xfinity-Rennen (120 Runden)

Sonntag, 14.02., 20:30 Uhr MEZ
63. Daytona 500 (200 Runden)

23XI gibt Renndebüt ohne Bubba Wallace (4. Februar)

Logo: 23XI Racing

23XI Racing ist das NASCAR-Team von Michael Jordan und Denny Hamlin Zoom

23XI Racing, das neugegründete Rennteam von Basketballlegende Michael Jordan und NASCAR-Pilot Denny Hamlin, tritt in der NASCAR Cup-Saison 2021 auf Vollzeitbasis mit Bubba Wallace als Fahrer an. Beim Debüt des Teams aber sitzt ein anderer am Lenkrad. Denn weil Wallace für das nicht zur Meisterschaft zählende Busch Clash am kommenden Dienstag (9. Februar) auf dem Daytona-Rundkurs (NASCAR-Kalender 2021) nicht startberechtigt ist, greift man auf Ty Dillon zurück. Der jüngere Bruder von Austin Dillon fährt in der neuen Saison ausgewählte Rennen für Gaunt Brothers Racing. Das Busch Clash aber zählt nicht zum Teilzeitprogramm dieses Teams.

Startberechtigt sind beim Busch Clash aufgrund ihrer Erfolge in der Saison 2020 oder bei vorherigen Ausgaben des Einladungsrennens folgende weitere Piloten neben Ty Dillon: Aric Almirola, Ryan Blaney, Alex Bowman, Chris Buescher, Kurt Busch, Kyle Busch, William Byron, Cole Custer, Matt DiBenedetto, Austin Dillon, Chase Elliott, Denny Hamlin, Kevin Harvick, Erik Jones, Brad Keselowski, Joey Logano, Ryan Newman, Tyler Reddick, Ricky Stenhouse und Martin Truex Jr.

Abgesehen davon sind zwar auch Clint Bowyer, Jimmie Johnson und Matt Kenseth startberechtigt. Sie aber haben ihren NASCAR-Helm am Saisonende 2020 an den Nagel gehängt und werden daher am Dienstagabend nicht antreten.

Ryan Newman: Keine Erinnerung, keine Angst (3. Februar)

Ryan Newman, Corey LaJoie

Montag, 17. Februar 2020, Daytona: Der Horrorcrash von Roush-Pilot Ryan Newman Zoom

Am 17. Februar jährt sich der letzten Endes glimpflich ausgegangene Horrorcrash von Ryan Newman beim Daytona 500 zum ersten Mal. Am 14. Februar wird der NASCAR-Routinier erneut beim "Great American Race" antreten und versuchen, dort seinen zweiten Sieg nach 2008 einzufahren. Eben diesen zweiten Daytona-500-Sieg hatte er 2020 zum Greifen nah, dann passierte der Crash. Zweifel oder gar Angst verspürt der 43-Jährige vor seiner Rückkehr nicht.

"Ich habe keine Angst, denn ich habe keine Erinnerung daran", sagt Newman über den Unfall und erzählt eine Geschichte, wie er in der Winterpause ein YouTube-Video mit eben diesem Crash aus diversen Perspektiven gesehen hat: "Da kamen mir die Tränen und ich dachte mir, verdammt. Es waren aber keine Tränen der Trauer, sondern Tränen des Respekts und der Wertschätzung. Denn ich bin noch da und war in der Lage, das zu sehen. Und ich wusste, dass nur ein paar Meter weiter meine Kids gleich aufwachen."

Gibbs verlängert mit Hamlin und FedEx (2. Februar)

Denny Hamlin

Denny Hamlin, FedEx und Joe Gibbs Racing: Seit 2005 bis mindestens 2023 zusammen Zoom

Seit seiner Rookie-Saison 2005 fährt Denny Hamlin in der höchsten NASCAR-Liga den von FedEx gesponserten Gibbs-Toyota mit der Startnummer 11. An dieser Zusammenarbeit, die bislang 44 Siege, aber noch keinen Titel gesehen hat, wird sich bis auf Weiteres nichts ändern. Denn sowohl der Vertrag mit Hamlin als Fahrer als auch der Vertrag mit dem Logistikunternehmen FedEx als Hauptsponsor wurden nun verlängert.

Über die genaue Laufzeit der neuen Verträge schweigt sich das Gibbs-Team aus. Wie so oft in solchen Fällen ist lediglich von "mehreren Jahren" die Rede. Das wiederum bedeutet, dass Hamlin und FedEx bis mindestens Ende 2023 an das Team von "Coach" Joe Gibbs gebunden sind.

Für sein eigenes Team 23XI Racing, das Hamlin in Kooperation mit NBA-Legende Michael Jordan in der bevorstehenden Cup-Saison 2021 erstmals an den Start schickt, wird Teammitbesitzer Hamlin so schnell also nicht selber fahren. Der Stammfahrer des 23XI-Toyota mit der Startnummer 23 ist Bubba Wallace.

Die 24h-Daytona-Bilanz der NASCAR-Stars (1. Februar)

Jimmie Johnson

Jimmie Johnson führt mit P2 in der DPi-Klasse die Bilanz der NASCAR-Asse an Zoom

Zur siegreichen Besetzung von Wayne Taylor Racing bei den 24 Stunden von Daytona 2021 zählten in Person von Alexander Rossi und Helio Castroneves zwei IndyCar-Routiniers. Aber auch die NASCAR-Piloten haben sich beim IMSA-Saisonauftakt achtbar aus der Affäre gezogen.

Jimmie Johnson ist zwar streng genommen seit diesem Jahr kein NASCAR-Pilot mehr, ist und bleibt aber natürlich ein absolutes Aushängeschild der Szene. Bei den 24 Stunden von Daytona trat er am Wochenende zum neunten Mal an, aber zum ersten Mal seit zehn Jahren. Und zum dritten Mal (nach 2005 und 2008) kam er dabei zusammen mit seinen jeweiligen Fahrerkollegen auf dem zweiten Platz ins Ziel. Diesmal teilte sich Johnson den in Kooperation von Action Express und Hendrick eingesetzten #48 Cadillac DPi mit Kamui Kobayashi, Simon Pagenaud und Mike Rockenfeller.


24h Daytona: Jimmie Johnson will wiederkommen

Bei seiner Rückkehr nach zehn Jahren Pause zu den 24 Stunden von Daytona belegte der siebenmalige NASCAR-Champion Jimmie Johnson zum dritten Mal P2, diesmal im Cadillac DPi. In Zukunft will er es wieder versuchen!

Einen Podestplatz knapp verpasst hat einerseits A.J. Allmendinger in der DPi-Klasse. Der Kalifornier, der 2021 ausgewählte Cup-Rennen für Kaulig Racing bestreitet und das 24-Stunden-Rennen von Daytona 2012 gewonnen hat, brachte diesmal den Shank-Acura DPi zusammen mit Olivier Pla, Dane Cameron und Juan Pablo Montoya nach Handlingsproblemen auf den vierten Platz. Den vierten Platz in der LMP2-Klasse belegte Austin Dillon zusammen mit Cody Ware, Salih Yoluc und Sven Müller im Ligier von RWR-Eurasia. Nach einer brandgefährlichen Szene im Freien Training hielt sich Dillon bei seinem Langstreckendebüt im Rennen schadlos.

Indes wurde es für Chase Elliott bei seinem Langstreckendebüt kein zählbares Ergebnis. Im #31 Cadillac DPi von Action Express war er vierter Fahrer neben Felipe Nasr, Pipo Derani und Mike Conway. Nach Poleposition und anfänglicher Führung durch Nasr erlitt man am Sonntagmorgen einen Getriebedefekt. Am Ende war der rote Cadillac mit 24 Runden Rückstand auf P6 letzter fahrender Bolide in der Topklasse. Nach dem Rennen kündigten sowohl Elliott als auch Johnson an, es in Zukunft wieder versuchen zu wollen.

Neueste Kommentare

Neueste Diskussions-Themen

Motorsport-Total.com auf Twitter

Folgen Sie uns!

Tourenwagen-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Tourenwagen-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Anzeige

Motorsport-Total.com auf Instagram

Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt