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NASCAR-News März 2021: Nachrichten aus der NASCAR-Szene kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Auf Bristols Dirt-Track fährt Ryan Newman erstmals nach Daytona-Crash von 2020 wieder in die Top 5

"War lustig" Newmans erstes Top 5 seit Horrorcrash (31. März)

Ryan Newman

Roush-Pilot Ryan Newman wurde am Montag auf Bristols Dirt-Track Fünfter Zoom

Nicht nur für Daniel Suarez (siehe Eintrag vom 30. März hier weiter unten), auch für Ryan Newman hat sich das für die aktuelle Fahrergeneration erste Meisterschaftsrennen der NASCAR-Topliga auf einem Dirt-Track gelohnt. Der Roush-Pilot belegte am Montag beim Food City Dirt Race in Bristol direkt hinter Suarez den fünften Platz. Damit hat Newman erstmals seit seinem Horrorunfall vom 17. Februar 2020 in Daytona wieder ein Top-5-Ergebnis eingefahren.

"Das war lustig, keine Frage", so Newmans Kommentar nach dem Dirt-Track-Rennen in Bristol. "In Turn 2 war ich in einen Unfall mit der #24 (William Byron; Anm. d. Red.) verwickelt und habe mich gedreht. Anschließend musste ich mich wieder nach vorne kämpfen. Bis ganz nach vorne hat es zwar nicht gereicht, aber wir hatten ein ganz gutes Auto. Es wäre interessant gewesen zu sehen, was wir mit einer etwas besseren Track-Position noch hätten erreichen können, aber das sagt hinterher wohl jeder", so Newman, der im aktuellen Feld der Cup-Stammpiloten einer der wenigen ist, die bereits vor Montag das eine oder andere Dirt-Track-Rennen (in anderen Rennserien) bestritten hatten.

Daniel Suarez hat "einfach im Rennen gelernt" (30. März)

Daniel Suarez

Daniel Suarez kam auf Bristols Dirt-Track bestens zurecht und will jetzt mehr Zoom

Daniel Suarez zählt den denjenigen, für die sich die Rückkehr des NASCAR-Zirkus auf einen Dirt-Track absolut gelohnt hat. Beim von Sonntag auf Montag vertagten Food City Dirt Race in Bristol verbuchte Suarez am Steuer des Trackhouse-Chevrolet 58 Führungsrunden und wurde starker Vierter. Neben der ersten Top-10-Platzierung überhaupt für das erst im vergangenen Winter aufgebaute Team von Justin Marks ist es für Suarez das Ende einer langen Durststrecke.

Zuletzt war Suarez im November 2019 in Fort Worth in die Top 5 gefahren. Damals trat er noch für Stewart-Haas Racing an. Nach einer materialbedingt schwachen Saison 2020 mit einem Uralt-Toyota bei Gaunt Brothers Racing hat der Mexikaner mit seinem Wechsel zum komplett neuen Team neues Blut geleckt. Die insgesamt neunte Top-10-Platzierung seiner Cup-Karriere ist ihm bei seinem 150. Rennen gelungen - und das, obwohl er auf Dirt-Tracks wie die meisten Fahrer im Feld so gut wie keine Erfahrung hatte. Sein erstes Dirt-Track-Rennen bestritt Suarez am Montagnachmittag, als er das Truck-Rennen im #02 Young-Chevrolet auf P17 beendete. Wenige Stunden später folgte der famose Auftritt im Cup-Rennen.

"Es war eine Herausforderung. Ich habe einfach im Rennen immer mehr dazugelernt", so Suarez, der offenbart: "Es ist vielleicht fünf Tage her, dass ich zum ersten Mal überhaupt in einem Dirt-Car (beim Test eines Late-Models; Anm. d. Red.) saß. Das hat mir direkt Spaß gemacht und das gilt auch für das gesamte Wochenende. Jetzt freue ich mich schon, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage gibt und ich dann wieder eine Chance haben werde."

Video zeigt, wie Bristol zum Dirt-Track wurde (26. März)

Für das erste Dirt-Track-Rennen der höchsten NASCAR-Liga seit Raleigh am 30. September 1970 ist alles angerichtet. Das Comeback dieser Art nach über 50 Jahren findet am Sonntag (28. März) in Bristol statt.

Zu diesem Zweck hat man das eigentlich betonierte Halbmeilen-Oval des Bristol Motor Speedway mit mehr als 15.000 Kubikmetern Lehm überzogen. Wie die Verwandlung abgelaufen ist, zeigt das Video:


Bristol: Vom Beton-Oval zum Dirt-Track

Wie der Bristol Motor Speedway vom Beton-Oval in ein Dirt-Oval verwandelt wurde, um am 28. März das erste Dirt-Track-Rennen der NASCAR-Topliga seit über 50 Jahren stattfinden zu lassen!

Michael Waltrip eröffnet Brauerei in Bristol (25. März)

Michael Waltrip

Ex-Rennfahrer und Teambesitzer Michael Waltrip ist jetzt Bierbrauer Zoom

Sein eigenes Rennteam, das im Zeitraum 2007 bis 2015 auf Vollzeitbasis in der höchsten NASCAR-Liga antrat und mit David Reutimann, Clint Bowyer, Martin Truex Jr. und Brian Vickers sieben Rennen gewonnen hat, musste Michael Waltrip im Winter 2015/16 zusperren. In anderer Hinsicht aber ist der zweimalige Daytona-500-Sieger weiter als erfolgreicher Unternehmer tätig. Denn seine eigene Brauerei, die Michael Waltrip Brewing Company, floriert endlich. In Bristol eröffnet im Sommer dieses Jahres ein eigenes Brauhaus mitsamt Schankraum. Angeboten werden dann Blonde Ale, Indian Pale Ale und Mexican Lager aus eigener Herstellung.

"Mit großer Freude darf ich bekanntgeben, dass all diejenigen, die seit über einem Jahr darauf warten, jetzt eine Antwort darauf haben, wo mein Bier gekauft und genossen werden kann", so Michael Waltrip in Anspielung darauf, dass seine Brauerei bereits im März 2020 gegründet wurde. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie aber hat sich die Eröffnung verzögert. Im Sommer dieses Jahres wird es in Bristol soweit sein. Übrigens: Im Gegensatz zum Bristol Motor Speedway befindet sich die Brauerei nicht in jener Hälfte der Stadt, die im Bundesstaat Tennessee liegt, sondern in jener, die im Bundesstaat Virginia liegt.

Diagonal- statt Radialreifen in Bristol (24. März)

Reifenprofil

Beim NASCAR-Dirt-Track-Rennen von Bristol kommen Diagonalreifen zum Einsatz Zoom

Im Jahr 1989 begann der Wandel vom Diagonal- zum Radialreifen in der NASCAR-Serie, weshalb kein aktueller NASCAR-Pilot bisher mit Diagonalreifen gefahren ist. Das wird sich am kommenden Wochenende beim Dirt-Track-Rennen auf dem Bristol Motor Speedway ändern. "Diagonalreifen sind viel nachgiebiger als Radialreifen, weil sie kein Gürtelpaket unter der Lauffläche haben, wodurch sie sich besser an eine unebene Schmutzoberfläche anpassen können", sagt Greg Stucker von Goodyear.

Außerdem werden Profilreifen zum Einsatz kommen, die denen der NASCAR-Truck-Serie im Jahr 2019 auf dem Eldora Speedway ähneln. Auf der Lauffläche gibt es ein quadratisches Profil, dass den Fahrern helfen soll, die Autos auf dem temporären Dirt-Track in Tennessee zu kontrollieren. Außerdem ist der Größenunterschied der Reifen zwischen der rechten Seite (größere Reifen) und der linken Seite (kleinere Reifen) deutlich größer als bei Asphaltrennen.

Penske rechnet mit neuem Keselowski-Vertrag (23. März)

Roger Penske, Brad Keselowski

Roger Penske will sich zu gegebener Zeit mit Brad Keselowski zusammensetzen Zoom

In Reihen der drei Stammfahrer des Penske-Teams in der NASCAR Cup Series ist Brad Keselowski der einzige, dessen Vertrag am Jahresende ausläuft. Nicht zuletzt aufgrund des stark zurückgefahrenen Engagements der Miller-Brauerei wurde Keselowskis Vertrag im August 2020 nur um ein Jahr bis Ende 2021 verlängert. Roger Penske geht aber davon aus, den NASCAR-Champion von 2012 über das aktuelle Jahr hinaus als Fahrer zu beschäftigen.

"Ich würde sagen, wir bewegen uns in die richtige Richtung. Es gibt absolut keinen Grund für keine weitere Vertragsverlängerung", sagt Penske auf das Thema Keselowski angesprochen. Warum er trotzdem noch abwartet, hat einen ganz simplen Grund, nämlich die Einschränkungen in Coronazeiten: "Es geht einfach darum, dass wir uns mal direkt zusammensetzen und das Ganze finalisieren. So etwas macht man nicht am Telefon oder über Zoom. Wir wollen das von Angesicht zu Angesicht erledigen."

Daniel Suarez verpasst Top 10, setzt Meilenstein (22. März)

Daniel Suarez

Im Trackhouse-Chevy wäre Daniel Suarez in Atlanta beinahe in die Top 10 gefahren Zoom

Ohne seine Speeding-Penalty beim letzten Boxenstopp hätte Daniel Suarez beim Folds of Honor QuikTrip 500 am Sonntag in Atlanta wohl die erste Top-10-Platzierung für den komplett neuen NASCAR-Rennstall Trackhouse Racing Team eingefahren. Zum Zeitpunkt, als Suarez im letzten Rennsegment "geblitzt" wurde, lag er an sechster Stelle. Am Ende wurde es Platz 17. "Ich hatte ein Auto, mit dem ich das Rennen in den Top 10 hätte beenden können, keine Frage. Leider ist mir ein Fehler unterlaufen, der uns um die Früchte der Arbeit gebracht hat. Dennoch können wir darauf aufbauen", so Suarez.

Während man im Trackhouse Racing Team auf die erste Top-10-Platzierung der Teamgeschichte also noch warten muss, wurde am Sonntag in Atlanta ein anderer Meilenstein gesetzt. Denn weil Suarez' Crewchief Travis Mack aufgrund eines Regelverstoßes vom vorangegangenen Rennwochenende in Phoenix gesperrt war (siehe Eintrag vom 17. März hier weiter unten), fungierte Suarez' Landsmann Jose Blasco-Figueroa als Interims-Crewchief. Damit gab es in der NASCAR-Topliga erstmals seit über 60 Jahren wieder ein Fahrer-/Crewchief-Duo bestehend aus zwei Mexikanern.

Daniel Suarez

Suarez fährt seit Saisonbeginn für das neue NASCAR-Team von Justin Marks Zoom

Zuletzt hatte es dies in der Saison 1959 auf dem Trenton Speedway, dem inzwischen nicht mehr existenten Oval mit dem markanten Rechtsknick auf der Gegengerade, gegeben. Damals handelte es sich sogar um Bruderduo und ein prominentes noch dazu. Denn der spätere Formel-1-Pilot Pedro Rodriguez war der Fahrer und beendete das Rennen auf P6. Sein jüngerer Bruder Ricardo Rodriguez, der später ebenfalls Formel 1 fuhr, fungierte als Crewchief.

Hamlin startet in Atlanta von P1 (19. März)

Denny Hamlin

Wie in Homestead, so in Atlanta: Denny Hamlin startet von ganz vorn Zoom

In Form des Atlanta Motor Speedway steht am Sonntag im NASCAR-Kalender 2021 das dritte 1,5-Meilen-Oval in vier Wochen auf dem Programm. Und wie schon Ende Februar in Homestead, so geht Gibbs-Pilot Denny Hamlin auch diesmal wieder dank berechneter Startaufstellung vom besten Startplatz ins Rennen. Hinter Hamlin lauten die weiteren Top 10 der Startaufstellung für Atlanta: Martin Truex Jr., Joey Logano, Brad Keselowski, Chase Elliott, Kyle Larson, Kevin Harvick, Christopher Bell, William Byron, Ryan Blaney.

Coronavirus-Test durch Hunde als Probelauf (18. März)

Hund im Fahrerlager

Am NASCAR-Wochenende in Atlanta führen Hunde Corona-Screenings durch Zoom

Das unmittelbar bevorstehende Atlanta-Wochenende im NASCAR-Kalender wird für einen Probelauf einer möglichen neuen Erkennungsmethode für den Coronavirus SARS-CoV-2 genutzt. An den Eingängen des Atlanta Motor Speedway soll am Sonntag ein Großteil der zugelassenen Personen mit Hilfe von speziell ausgebildeten Hunden auf den Virus getestet werden.

Ausgenommen von dieser Art des Screenings, das pro Person maximal 30 Sekunden dauern soll, sind die NASCAR-Piloten sowie die in begrenzter Anzahl zugelassenen Fans. Aber Teammitglieder, Medienvertreter, Verkäufer von Fanartikeln und nicht zuletzt NASCAR-Personal sollen so einem ersten Coronavirus-Check unterzogen werden. Schlägt dieser "Test" positiv an, folgt zur Bestätigung ein konventioneller Coronatest durch Mitglieder des AMR Safety-Teams. Erst danach wird entschieden, ob die jeweilige Person Zutritt zur Strecke bekommt oder nicht.

COVID-19-Sicherheitshinweis

COVID-19-Sicherheitshinweise im NASCAR-Fahrerlager Zoom

"Wir glauben, dass diese Hunde mit ihrer Fähigkeit es uns erlauben werden, schnell Gewissheit zu haben, ob all die wesentlichen Leute frei vom Coronavirus sind oder nicht", meint Tom Bryant, der bei NASCAR für den organisatorischen Ablauf an der Rennstrecke zuständig ist. Sollte sich das neue Verfahren bewähren, verspricht man sich bei NASCAR dadurch einen rascheren Ablauf des Screenings an den Eingängen der Rennstrecken.

Zwei Crewchiefs für Atlanta gesperrt (17. März)

Jeremy Bullins, Brad Keselowski

Für Atlanta ist unter anderem Brad Keselowskis Crewchief Jeremy Bullins gesperrt Zoom

Nach der Sperre für Cole Custers Crewchief Mike Shiplett für das Rennen in Phoenix (Details siehe Eintrag vom 10. März hier weiter unten) hagelt es nun auch im Nachgang zum Phoenix-Rennen wieder Strafen für das kommende Rennen. Am Sonntag in Atlanta müssen Penske-Pilot Brad Keselowski und Trackhouse-Pilot Daniel Suarez ohne ihren jeweiligen Crewchief - Jeremy Bullins und Travis Mack - auskommen.

Grund ist wie so oft, dass im Anschluss an das Rennen (Phoenix) an beiden Autos zwei lockere Radmuttern bemängelt wurden. Laut NASCAR-Regelwerk müssen Bullins und Mack zusätzlich zu ihrer Sperre für ein Rennen jeweils 20.000 US-Dollar Geldstrafe berappen.

Zu jeweils 10.000 US-Dollar Geldstrafe, aber ohne Rennsperre, wurden für Atlanta die Crewchiefs von Ganassi-Pilot Kurt Busch, Gibbs-Pilot Kyle Busch und Hendrick-Pilot William Byron verdonnert. In diesen drei Fällen wurde eine lockere Radmutter beanstandet.

In Pocono im Juni bis zu 35.000 Zuschauer erlaubt (16. März)

Start zum Pocono 400 2018 auf dem Pocono Raceway

Die Tribüne in Pocono (Foto: 2018) kann im Juni nicht ganz, aber halb gefüllt werden Zoom

Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Gouverneur Tom Wolf beginnend mit Ostersonntag (4. April) die Corona-Restriktionen soweit gelockert, dass Outdoor-Events mit bis zu 50 Prozent der Zuschauerkapazität der jeweiligen Anlage planen dürfen. Für den Pocono Raceway, auf dem am 26./27. Juni der Double-Header der NASCAR Cup Series mit je einem Rennen am Samstag und am Sonntag stattfindet, bedeutet das: Auf der 70.000 Zuschauer fassenden Haupttribüne werden bis zu 35.000 Zuschauer erlaubt sein.

"Das sind großartige Neuigkeiten für unsere geliebten Fans. Wir können es gar nicht mehr erwarten, in diesem Sommer wieder Fans am 'Tricky Triangle' zu begrüßen", so ein Statement des Pocono Raceway in Reaktion auf die Bekanntgabe von Gouverneur Wolf. Mit dessen Regierung im Bundesstaat, den Gesundheitsbehörden und mit NASCAR will man "eng zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die notwendigen Empfehlungen und Protokolle an unserem Rennwochenende 25. bis 27. Juni eingehalten werden". Im vergangenen Jahr war der Double-Header in Pocono eines von zahlreichen NASCAR-Events, das als "Geisterrennen über die Bühne gehen musste.

Martin Truex Jr. fährt für Kyle Buschs Team (15. März)

Kyle Busch, Martin Truex Jun.

Martin Truex Jr. dreht auf Bristols Dirt-Track am Truck-Lenkrad in Kyle Buschs Team Zoom

Beim fünften Saisonlauf der NASCAR Cup Series 2021, dem Instacart 500 am Sonntag in Phoenix, fuhr Martin Truex Jr. zu seinem ersten Saisonsieg. Anschließend verriet der Gibbs-Pilot, dass er in wenigen Tagen "fremdgehen" wird und erstmals seit 15 Jahren wieder ein Truck-Rennen bestreiten wird. Am letzten März-Wochenende wird der Bristol Motor Speedway als Dirt-Track befahren (Details siehe Einträge vom 3. und 4. März hier weiter unten). Neben dem Cup-Rennen am Sonntag (28. März) gibt es dort auch ein Truck-Rennen (27. März).

Eben dieses Truck-Rennen am Bristol-Dirt-Wochenende wird Truex Jr. für Kyle Busch Motorsports, das Team seines Gibbs-Teamkollegen Kyle Busch, bestreiten. Abgesehen davon ist auch Kevin Harvick gemeldet. Er fährt für das Team von David Gilliland, wobei sein bis dato letztes Truck-Rennen (Pocono 2015) längst nicht solange zurückliegt wie jenes von Truex Jr. (Michigan 2006). Auf einem Dirt-Track freilich wird es für beide die Premiere in einem Fahrzeug der dritten NASCAR-Liga.

Keselowski startet in Phoenix von P1 (12. März)

Brad Keselowski

Penske-Pilot Brad Keselowski führt das Feld beim Start in Phoenix an Zoom

Der Phoenix Raceway ist am Wochenende Austragungsort für das erste diesjährige NASCAR-Rennen auf einem Ein-Meilen-Oval. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Penske-Pilot Brad Keselowski beim Instacart 500 am Sonntag vom besten Startplatz losfahren darf. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: Kyle Larson, Denny Hamlin, Christopher Bell, Martin Truex Jr., Chase Elliott, Kyle Busch, Ryan Blaney, Joey Logano, William Byron.

Fans stimmen über Titel für Kansas-Rennen ab (11. März)

NASCAR auf dem Kansas Speedway

Über den Titel des Mai-Rennens auf dem Kansas Speedway wird abgestimmt Zoom

Das am 2. Mai auf dem Kansas Speedway über die Bühne gehende elfte Saisonrennen im Kalender der NASCAR Cup Series 2021 wird in diesem Jahr von der Biermarke Busch gesponsert, die seit Jahren einer der Hauptsponsoren auf dem #4 Stewart/Haas-Ford von Kevin Harvick ist. Für das Kansas-Rennen im Mai steht der Titel aber noch nicht fest. Er wird derzeit im Rahmen einer Online-Abstimmung gesucht. Auf dem Twitter-Kanal von Busch Beer können Fans den Titel für das Rennen aus vier Finalisten wählen: The Busch Latte 400, Busch Nectar of the Cobs 400, Busch for the Farmers 400 oder Buschy McBusch Race 400.

Sperre und Geldstrafen nach Las Vegas (10. März)

Mike Shiplett, Cole Custer

Cole Custer muss in Phoenix auf seinen Crewchief Mike Shiplett verzichten Zoom

Im Nachgang zum vierten Rennen der NASCAR Cup Series 2021 sind sechs Crews bestraft worden. Am ärgsten trifft es die von Stewart/Haas-Pilot Cole Custer. Er muss am kommenden Wochenende in Phoenix auf seinen angestammten Crewchief Mike Shiplett verzichten, der aufgrund zweier lockerer Radmuttern an Custers #41 Stewart/Haas-Ford für ein Rennen gesperrt ist. Zudem muss Shiplett eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 US-Dollar berappen.

Zu jeweils 10.000 US-Dollar Geldstrafe verdonnert wurden aufgrund je einer lockeren Radmutter die Crewchiefs von Custers Stewart/Haas-Teamkollege Kevin Harvick, von Roush-Pilot Chris Buescher, von den Gibbs-Piloten Kyle Busch und Martin Truex Jr. sowie von Wood-Pilot Matt DiBenedetto.

Short-Track in Nashville vor Comeback? (9. März)

Logo: Nashville Fairgrounds Speedway

Der Nashville Fairgrounds Speedway befand sich zuletzt 1984 im Kalender Zoom

Kehrt der Nashville Fairgrounds Speedway in naher Zukunft in den NASCAR-Kalender zurück? Genau das ist zumindest der Plan. Denn in der vergangenen Woche wurde im Zuge einer neuen Partnerschaft mit dem Bristol Motor Speedway eine Absichtserklärung zur Renovierung des Halbmeilen-Ovals in Downtown Nashville unterzeichnet.

Vorausgesetzt, die Absichtserklärung erhält auch im Stadtrat grünes Licht, dann würden der Bristol Motor Speedway und damit dessen Muttergesellschaft SMI (Speedway Motorsports Incorporated) über einen langjährigen Vertrag für Vermietung, Aufrechterhaltung und Betrieb des Nashville Fairgrounds Speedway verfügen. Theoretisch wäre dann sogar ein Platz im Kalender der NASCAR Cup Series denkbar.

"Ziel dieser Partnerschaft ist es, unsere historische Rennstrecke wieder zum Leben zu erwecken und damit wieder zu einem wertvollen und aufregenden Teil der Fairgrounds zu machen", erklärt Nashvilles Bürgermeister John Cooper. SMI-Chef Marcus Smith ergänzt: "Wir können zusammenarbeiten, um den Nashville Fairgrounds Speedway in eine wunderbare Entertainment-Anlage für vielerlei Zwecke zu verwandeln. Wir sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln, um den Speedway vollständig zu renovieren und nationale Rennen zurückzubringen."

Der Short-Track in Nashville (nicht zu verwechseln mit dem Nashville Superspeedway, der in diesem Jahr erstmals im Kalender auftaucht) befand sich von 1958 bis 1984 im Kalender der höchsten NASCAR-Liga. Eröffnet wurde die Strecke bereits 1904. Damit ist sie in den gesamten Vereinigten Staaten das zweitälteste Oval, das noch nicht endgültig stillgelegt oder gar abgerissen wurde. Das älteste ist die altehrwürdige Milwaukee Mile, die 1903 eröffnet wurde.

Las-Vegas-Action mit jeder Menge Führungswechsel (8. März)

Brad Keselowski, Kyle Larson, Joey Logano

Dreierkampf um die Führung in Las Vegas: Brad Keselowski, Kyle Larson, Joey Logano Zoom

Das von Hendrick-Pilot Kyle Larson gewonnene Pennzoil 400 am Sonntag in Las Vegas war insbesondere in den ersten beiden Rennsegmenten (Stages) ein äußerst unterhaltsames NASCAR-Rennen mit zahlreichen Führungswechseln. Bis zum Ende des zweiten Segments gab es allein unter Grün 44 Führungswechsel. Damit sind nicht die offiziell gezählten Führungswechsel bei Überfahrt von Start/Ziel gemeint, sondern sämtliche auf der Strecke. Fakt aber ist, dass damit sogar der für ganze Rennen bestandene, zwei Jahre alte Führungswechsel-Rekord unter Grün übertroffen wurde.

Nach der packenden Action in Stage 1 und Stage 2 stand das dritte Segment in Las Vegas dann - abgesehen von der Phase der Boxenstopps - über weite Strecken klar im Zeichen von Larson, dem bei seinem gerade mal vierten Start für Hendrick und bei seinem vierten Start nach Rückkehr in die NASCAR-Szene direkt der erlösende Sieg gelungen ist.

Harvick startet in Las Vegas von P1 (5. März)

Kevin Harvick

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford) startet in Las Vegas von ganz vorn Zoom

Der sogenannte West-Coast-Swing im NASCAR-Frühling umfasst in diesem Jahr nur zwei statt der zuletzt gewohnten drei Rennen. Weil Fontana coronabedingt aus dem NASCAR-Kalender 2021 gestrichen wurde, stehen diesmal nur Las Vegas und Phoenix an. Für das Pennzoil 400 am Sonntag in Las Vegas hat die Berechnung der Startaufstellung ergeben, dass Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford) von P1 losfahren wird.

Die weiteren Top 10 der Startaufstellung hinter Harvick lauten: William Byron, Kyle Larson, Martin Truex Jr., Michael McDowell, Denny Hamlin, Kurt Busch, Chase Elliott, Alex Bowman, Brad Keselowski. Randnotiz: Somit starten direkt nach dem neuen NASCAR-Rekord für Hendrick Motorsports vom vergangenen Sonntag in Homestead nun in Las Vegas alle vier Fahrer des Teams aus den Top 10.

NASCAR gibt Format für Bristol-Dirt-Rennen bekannt (4. März)

Bristol Dirt-Track

NASCAR hat das Format für das Bristol-Dirt-Rennen erklärt Zoom

NASCAR hat das Format für das Bristol-Dirt-Track-Rennen bekanntgegeben. Das Endresultat und die gewonnenen oder verlorenen Positionen in den Vorläufen werden die Startaufstellung bestimmen. Die Startreihenfolge in den Vorläufen, den sogenannten "Heats", wird gezogen werden. Diese Rennen haben eine Distanz von 15 Runden, wobei nur Runden unter Grüner Flagge zählen. Die Fahrer erhalten Zähler für das Endresultat und Bonus- oder null Punkte für die gewonnenen oder verlorenen Plätze im Vergleich zur Startposition.

Die Punkte - es gibt zehn für den Sieger des Vorlaufs und einen für Platz zehn - bestimmen die Startreihenfolge im Hauptrennen, das eine Distanz von 250 Runden haben wird. Die Rennsegmente teilen sich wie folgt auf: Stage 1 und Stage 2 jeweils 75 Runden, Stage 3 100 Runden. In den Stage-Pausen wird das Feld für Boxenstopps eingefroren. Außerhalb der Stage-Pausen dürfen keine Reifen gewechselt werden. Auch Nachtanken ist nur während der geplanten Gelbphasen erlaubt.

Stars schießen sich auf Bristols Dirt-Track ein (3. März)

Bristol Motor Speedway als Dirt-Track

Bristol als Dirt-Track: Am 28. März steigt das historische Cup-Rennen Zoom

Am 28. März findet in Form des Food City Dirt Race in Bristol zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder ein Rennen der höchsten NASCAR-Liga auf einem Dirt-Track statt. Zu diesem Zweck hat man den Bristol Motor Speedway während der vergangenen Wochen mit mehr als 15.000 Kubikmetern Lehm zugeschüttet und damit den betonierten Short-Track in einen Dirt-Track verwandelt.

Einige der NASCAR-Stars schießen sich schon einige Tage vor dem Food City Dirt Race auf die neuen Gegebenheiten ein. So gehören Joey Logano, Kyle Busch, Kyle Larson und Austin Dillon zu denjenigen, die in der Woche vom 15. bis 20. März in diversen Late-Model-Klassen auf Bristols Dirt-Track gemeldet sind. Der Veranstalter geht davon aus, dass in den kommenden Tagen weitere NASCAR-Piloten ihre Teilnahme bekanntgeben werden, um sich ebenfalls auf das Cup-Rennen am 28. März einzuschießen.

Joey Logano, Kyle Busch, Kyle Larson

Joey Logano, Kyle Busch, Kyle Larson und Co. sind für Late-Model-Rennen angemeldet Zoom

Das bislang letzte Rennen der höchsten NASCAR-Liga auf einem Dirt-Track fand am 30. September 1970 in Raleigh (North Carolina) statt und wurde von "King" Richard Petty gewonnen. Die Truck-Serie als die moderne dritte NASCAR-Liga trug in den Jahren 2013 bis 2019 ein Dirt-Track-Rennen auf dem Eldora Speedway aus. Für die Saison 2021 aber zieht man auf den Knoxville Raceway um, wo das Dirt-Track-Rennen der Trucks für den 9. Juli im Kalender steht.

Erster NASCAR-Test auf dem Circuit of The Americas (2. März)

NASCAR-Showrun in Austin

Oktober 2019: NASCAR-Showrun in Austin von Stewart/Haas und Haas F1 Zoom

In zweieinhalb Monaten gehen auf dem Circuit of The Americas (COTA) in Austin (Texas) erstmals NASCAR-Rennen über die Bühne. Den Anfang machen am 22. Mai (Samstag) die Truck-Serie und die Xfinity-Serie. Am 23. Mai (Sonntag) gibt dann die NASCAR Cup Series als Topliga ihr Austin-Debüt. In Vorbereitung auf dieses findet am heutigen Dienstag ein von Goodyear veranstalteter Reifentest statt. Dabei soll die Reifenmischung ausgewählt werden, mit der im Mai gefahren wird.

Genau genommen markiert der Reifentest, für den sich Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet), Brad Keselowski (Penske-Ford) und Martin Truex Jr. (Gibbs-Toyota) angekündigt haben, aber nicht die ersten NASCAR-Runden auf dem Circuit of The Americas. Denn anlässlich des Formel-1-Grand-Prix der USA 2019 drehten sowohl Stewart/Haas-Boss Tony Stewart als auch die damaligen Haas-F1-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen einige Demorunden in einem Stewart/Haas-Ford (Foto).

Was das Streckenlayout betrifft, so steht seit einigen Wochen fest, dass im Mai alle drei NASCAR-Ligen in Austin den aus Formel 1 und MotoGP bekannten Grand-Prix-Kurs mit 5,5 Kilometern Länge und allen 20 Kurven befahren. Als im Mai 2013 einmalig die V8-Supercars in Austin zu Gast waren, wurde die 3,8 Kilometer lange Kurzanbindung (16 Kurven) genutzt.

Michael McDowell und Front Row haben einen Lauf (1. März)

Michael McDowell

Auch in Homestead fuhr Daytona-500-Sieger McDowell wieder in die Top 10 Zoom

Für Michael McDowell hält der Schwung seines ersten Sieges in der höchsten NASCAR-Liga nach wie vor an. Im Anschluss an seinen Premierensieg beim Daytona 500 vor gut zwei Wochen fuhr der Fahrer des Front-Row-Ford mit der Startnummer 34 auch bei den beiden anschließenden Rennen in die Top 10. Auf dem Rundkurs im Daytona-Infield belegte er P8, am Sonntag nun auf dem 1,5-Meilen-Oval in Homestead P6. Damit ist McDowell neben dem letztjährigen Saisondominator Kevin Harvick der einzige, der alle drei bisherigen Saisonrennen in den Top 10 beendet hat.

"Das Daytona 500 ist gewaltig. Nichts kann das ersetzen", setzt McDowell seine Erfolge in diesem Jahr ins Verhältnis, gibt aber zu: "Die Saison mit drei Top-10-Ergebnissen zu beginnen, noch dazu auf drei komplett unterschiedlichen Strecken, erfüllt mich mit großem Stolz auf mein Rennteam. Wir haben gute Fortschritte gemacht. Momentan läuft es einfach."

Den Grund dafür, dass er plötzlich sogar Topstars wie Harvick gefährlich werden kann (in Homestead kam er direkt hinter dem Stewart/Haas-Piloten ins Ziel), führt McDowell nicht zuletzt auf die Coronakrise zurück: "Es gab in letzter Zeit nicht diese ausufernden Entwicklungen. Es gab keine neuen Chassis und keine neuen Teile", sagt der Front-Row-Pilot und spricht damit weniger auf seinen eigenen Arbeitgeber als vielmehr auf die Topteams an. "Früher sind wir regelmäßig rapide zurückgefallen. Jetzt aber habe ich das Gefühl, dass wir unser Auto bei jedem Rennen ein kleines bisschen verbessern können. Der ganze Prozess hat es einfacher für uns gemacht."

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