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NASCAR-News April 2021: Nachrichten aus der NASCAR-Szene kurz & kompakt

Aktuelle Nachrichten aus der NASCAR-Szene, kurz und kompakt: Top 5 der Startaufstellung diesmal deckungsgleich mit Top 5 des vorherigen Rennens

Brad Keselowski startet in Kansas City von P1 (30. April)

Brad Keselowski

Talladega-Sieger Brad Keselowski startet in Kansas City von ganz vorn Zoom

Die Berechnung der Startaufstellung für das Buschy McBusch Race 400 am Sonntag auf dem Kansas Speedway in Kansas City beschert Penske-Pilot Brad Keselowski zum zweiten Mal in dieser Saison (nach Phoenix) den besten Startplatz. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung für das Kansas-Rennen lauten: William Byron, Michael McDowell, Kevin Harvick, Matt DiBenedetto, Austin Dillon, Ryan Blaney, Christopher Bell, Kyle Busch, Cole Custer. Bemerkenswert: Die Top 5 entsprechen diesmal exakt den Top 5 des Rennergebnisses der Vorwoche (Talladega).

Neues Format für All-Star-Race in Fort Worth (29. April)

Texas Motor Speedway in Fort Worth

Das All-Star-Race findet in diesem Jahr erstmals in Fort Worth statt Zoom

Das All-Star-Race ist mittlerweile eine Institution im Kalender der höchsten NASCAR-Liga, wenngleich oder gerade weil es nicht zur Meisterschaft zählt und daher regelmäßig für das eine oder andere Experiment herangezogen wird. 2021 ist da keine Ausnahme. Neben dem neuen Austragungsort, nämlich erstmals dem Texas Motor Speedway in Fort Worth, kommt in diesem Jahr auch wieder einmal ein neues Format zum Einsatz. Dieses weist sechs Rennsegmente auf.

Die Gesamtdistanz beim diesjährigen All-Star-Race am 13. Juni in Fort Worth beträgt 100 Runden, die sich anhand des Schemas 15-15-15-15-30-10 auf die sechs Segmente verteilen. Im Gegensatz zu den üblichen Punkterennen zählen beim All-Star-Race nur Runden unter Grün, also im Renntempo. Unter Gelb zurückgelegte Runden kommen somit obendrauf, zählen aber nicht.

Die Startaufstellung wird ausgelost. Nach den Segmenten 1, 2 und 3 wird die Reihenfolge im Feld für das jeweils nächste Segment in unterschiedlichen Ausmaßen umgekehrt, wobei es sich nach Segment 2 um eine komplette Umkehrung des gesamten Feldes handelt. Die Reihenfolge, in der es in das mit 30 Runden längste Segment 5 geht ergibt sich aus der durchschnittlichen Position aus den Segmenten 1 bis 4.

Das Preisgeld beträgt wieder eine Million US-Dollar, wobei diese diesmal nicht allein dem Rennsieger zukommen werden. Denn der siegreiche Fahrer bekommt "nur" 900.000 US-Dollar. Die übrigen 100.000 gehen an die schnellste Boxencrew. Ausschlaggebend dafür ist ein obligatorischer Green-Flag-Stop im fünften der sechs Rennsegmente. Das entscheidende letzte Segment ist ein Sprint über zehn Runden.

Loganos Talladega-Überschlag wird untersucht (28. April)

Joey Logano

Der Überschlag von Penske-Pilot Joey Logano in Talladega wird aufgearbeitet Zoom

Der Überschlag des Penske-Ford von Joey Logano während des Geico 500 am vergangenen Sonntag in Talladega wird von NASCAR aufgearbeitet, um die Sicherheit bei Superspeedway-Rennen gegebenenfalls kurzfristig weiter zu erhöhen. Zweimal wird in der laufenden Cup-Saison noch auf Superspeedways gefahren (28. August in Daytona und 3. Oktober in Talladega).

"Wir sind enttäuscht, mitangesehen haben zu müssen, was passiert ist. Gleichzeitig sind wir aber sehr glücklich, dass Joey in Ordnung ist und ihn der Überrollbügel zusammen mit allen anderen Sicherheitsmaßnahmen geschützt hat", sagte Scott Miller, Vizepräsident in NASCARs Rennabteilung, in dieser Woche gegenüber 'SiriusXM NASCAR Radio', um klarzustellen: "Autos, die abheben, sind nicht gut. Das ist ein Thema, an dem wir arbeiten und weiterhin arbeiten werden."

Um das Abheben von Autos zu verhindern hat NASCAR im Laufe der Jahre diverse Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die wohl bekannteste sind die zu Beginn der 1990er-Jahre eingeführten Dachklappen ("Roof Flaps"). Aber auch diese konnten am Sonntag in Talladega nicht verhindern, dass Loganos Auto den Bodenkontakt verlor. "Wir haben am Wochenende gesehen, dass wir noch mehr tun müssen, um diesem Effekt möglicherweise sofort entgegenwirken zu können", so Miller.

Harrison Burton sorgt mit Cup-Debüt für Novum (27. April)

Harrison Burton

Im Gaunt-Toyota fuhr Harrison Burton bei seinem Cup-Debüt direkt auf Platz 20 Zoom

Harrison Burton gab am vergangenen Sonntag in Talladega sein Cup-Debüt. Damit nahm zum ersten Mal ein nach der Jahrtausendwende geborener Fahrer an einem Rennen der höchsten NASCAR-Liga teil. Und der am 9. Oktober 2000 zur Welt gekommene Sohn von Ex-NASCAR-Pilot Jeff Burton verkaufte sich gut. Den Toyota Camry des Teilzeitteams Gaunt Brothers Racing hat er vom Ende des Feldes kommend auf Anhieb auf Platz 20 ins Ziel gebracht.

"Das hat Spaß gemacht. Der Wettbewerb spielt sich mit diesen Jungs hier einfach auf einem anderen Level ab", so der junge Burton, der es in der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) bei bislang 50 Rennen auf vier Siege gebracht hat und in diesem Jahr einer der Titelkandidaten ist. "Wenn ich jetzt wieder Xfinity-Rennen fahre, werde ich das hoffentlich als ein besserer Fahrer tun. Ich bin einfach nur dankbar für die Gelegenheit [zum Cup-Debüt] und wie es gelaufen ist", so der 20-Jährige.

"Unser Tag wird kommen", ist DiBenedetto sicher (26. April)

Matt DiBenedetto

Matt DiBenedetto hat seinen ersten NASCAR-Sieg einmal mehr knapp verpasst Zoom

Nach missratenem Auftakt in die NASCAR Cup-Saison 2021, als ihm bei den ersten acht Rennen keine Top-10-Platzierung gelang, kam Matt DiBenedetto bei den beiden zurückliegenden Rennen (Richmond und Talladega) auf P9 und P5 ins Ziel. Der fünfte Platz beim Geico 500 in Talladega am Sonntag aber wurmt den Fahrer von Wood Brothers Racing ein wenig. Denn 14 der letzten 15 Runden führte er an, nur die entscheidende letzte nicht.

"Unser Tag wird kommen, unser Tag wird kommen. Ich darf mich einfach glücklich schätzen, dieses Ding zu fahren und die Unterstützung der Fans zu haben", so DiBenedetto, der seit einigen Monaten weiß, dass er im Wood-Ford mit der legendären Startnummer 21 nach Ende der Saison 2021 abgelöst wird. Austin Cindric steht für 2022 bereits als Nachfolger fest.

Wie es mit DiBenedetto weitergeht, ist offen. Zweiter war er schon dreimal. Seinen ersten Sieg und den 100. Sieg für das NASCAR-Traditionsteam der Wood Brothers würde DiBenedetto aber liebend gerne noch einfahren. "Ich war jetzt ein paar Mal so knapp dran. Aber unser Tag wird kommen", unterstreicht er.

Denny Hamlin startet in Talladega von P1 (23. April)

Denny Hamlin

Tabellenführer Denny Hamlin startet zum dritten Mal 2021 ein Rennen von ganz vorn Zoom

In der aktuellen Gesamtwertung der NASCAR Cup-Saison 2021 liegt Denny Hamlin an der Spitze. Ein Rennen gewonnen hat der Gibbs-Pilot in diesem Jahr aber noch nicht. Vom besten Startplatz ist Hamlin anno 2021 aber schon zweimal (Homestead und Atlanta) losgefahren und wird es am Sonntag ein drittes Mal tun.

Die Berechnung der Startaufstellung für das Geico 500 in Talladega als das zweite Superspeedway-Rennen 2021 nach dem Daytona 500 hat ergeben, dass Hamlin von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung lauten: Joey Logano, Martin Truex Jr., William Byron, Alex Bowman, Christopher Bell, Ryan Blaney, Chase Elliott, Kyle Busch, Brad Keselowski.

Ryan Newman behält sein Unfallauto aus Daytona (22. April)

Crash: Ryan Newman beim Daytona 500 des Jahres 2020

Sein Daytona-Wrack vom 17. Februar 2020 hat Ryan Newman in der Garage Zoom

"Ich habe das noch nie getan, aber ich will euch mal ganz kurz was zeigen", sagte Ryan Newman dieser Tage in einer Zoom-Konferenz mit NASCAR-Reporter Matt Yocum und gewährte einen Einblick in seine private Garage an seinem Wohnsitz in Statesville (North Carolina). Was Newman zeigte, war das Wrack seines Roush-Ford vom 17. Februar 2020 - jenem Tag, an dem er den Horrorcrash in der letzten Runde des Daytona 500 überlebt hat.

"Die Leute fragen mich, warum ich das Auto aufhebe oder warum ich es überhaupt haben will, da es doch eine so schlechte Erinnerung sei", so Newman, der das Ganze aber aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet: "Wie viele Gelegenheiten hat man denn, etwas, das einem das Leben gerettet hat, als Trophäe zu besitzen?"

Jeff Burtons Sohn gibt Cup-Debüt in Talladega (21. April)

Harrison Burton

Harrison Burton fährt am Sonntag in Talladega sein erstes Cup-Rennen Zoom

Dem geplanten Cup-Debüt von Jennifer Jo Cobb hat NASCAR einen Riegel vorgeschoben, dem geplanten Cup-Debüt von Harrison Burton hingegen steht nichts im Wege. Der 20-jährige Sohn von Ex-NASCAR-Pilot Jeff Burton fährt beim Geico 500 am Sonntag in Talladega den auf Teilzeitbasis eingesetzten Toyota Camry von Gaunt Brothers Racing (Startnummer 96). Als Hauptsponsor fungiert Dex Imaging - jener Sponsor, der den jungen Burton bei Joe Gibbs Racing in der Xfinity-Serie unterstützt.

In der Xfinity-Serie hat es Harrison Burton bei bislang 49 Rennen auf vier Siege gebracht. Und im Unterschied zu Jennifer Jo Cobb war er dort auch kürzlich erst auf einem Superspeedway (Daytona im Februar) am Start, weshalb er die Zulassung für sein Cup-Debüt auf einem Superspeedway hat.

Startverbot für Jennifer Jo Cobb in Talladega (20. April)

Jennifer Jo Cobb

Verbot: Jennifer Jo Cobb wird nun doch nicht in Talladega ihr Cup-Debüt geben Zoom

Eigentlich hätte Jennifer Jo Cobb beim Geico 500 am kommenden Sonntag auf dem Talladega Superspeedway den Chevrolet Camaro mit Startnummer 15 von Rick Ware Racing fahren sollen und damit ihr Cup-Debüt geben sollen (siehe Eintrag vom 13. April hier weiter unten). Daraus wird nun nichts, denn NASCAR hat es der 47-Jährigen aus Performance-Gründen untersagt, ein Cup-Rennen auf einem Superspeedway zu bestreiten.

Bei 31 Rennen in der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) hat es Cobb nie in die Top 10 geschafft. Bei 217 Rennen in der dritten NASCAR-Liga (Truck-Serie) hat sie die Top 10 einmal erreicht (P6 beim Saisonauftakt 2011 in Daytona). Unter anderem ausschlaggebend für ihre Nichtzulassung am Sonntag aber ist die Tatsache, dass sie bei ihren 217 Truck-Rennen nur elfmal in der Führungsrunde ins Ziel kam.

Und: Weil Cobb auf einem Superspeedway seit über einem Jahr kein Xfinity-Rennen bestritten hat, muss sie ihre diesbezügliche Zulassung neu beantragen. Die Superspeedway-Rennen der Truck-Serie werden von NASCAR separat gewichtet und sind keine automatische Zulassung für Cup-Rennen auf solchen Strecken. Wer am Sonntag in Talladega anstelle von Cobb den #15 Ware-Chevrolet fährt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Hamlin verpasst Sieg erneut knapp, aber ... (19. April)

Denny Hamlin

Tabellenführer Denny Hamlin wartet nach Richmond weiter auf ersten Saisonsieg Zoom

Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) drückte dem Toyota Owners 400 am Sonntag in Richmond seinen Stempel auf. Gewonnen hat er das Rennen trotz 207 von 400 möglichen Führungsrunden nicht. Beim letzten Restart zwölf Runden vor Schluss nahm Joey Logano (Penske-Ford) neben ihm in der ersten Reihe Aufstellung. Aus der zweiten Reihe aber ging Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet) nach vorn. Nach zwei Runden Seite an Seite mit Hamlin lag Bowman ganz vorn und staubte den Sieg ab. Hamlin hingegen hat seinen ersten Saisonsieg 2021 abermals knapp verpasst.

"Das ist natürlich frustrierend, aber ehrlich gesagt würde ich nicht mit Alex Bowman tauschen wollen", so Hamlin, um zu begründen: "Es kümmert mich nicht, dass er schon einen Sieg hat. Wir sind diejenigen, die alle in den Schatten stellen. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl in meiner Position."

Damit spricht Hamlin darauf an, dass er die aktuelle Gesamtwertung auch ohne Saisonsieg anführt. Bei den neun bisherigen Rennen in diesem Jahr fuhr Hamlin achtmal in die Top 10 - so oft wie kein anderer. In der Tabelle der Führungsrunden 2021 ist Hamlin ebenfalls Spitzenreiter und hat fast doppelt so viele angesammelt wie der Fahrer mit den zweitmeisten Führungsrunden (Kyle Larson).

Martin Truex Jr. startet in Richmond von P1 (16. April):

Martin Truex Jun.

Martin Truex Jr. macht in Richmond weiter, wo er in Martinsville aufgehört hat Zoom

Drittes Short-Track-Rennen hintereinander im NASCAR Cup-Kalender 2021: Nach Bristol (als Dirt-Track) und Martinsville geht es am Sonntag in Richmond rund. Die Berechnung der Startaufstellung hat ergeben, dass Martin Truex Jr. (Gibbs-Toyota) beim Toyota Owners 400 in Richmond von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung: Denny Hamlin, Chase Elliott, William Byron, Joey Logano, Kyle Larson, Ryan Blaney, Christopher Bell, Kevin Harvick, Kyle Busch.

Comeback auf Short-Track in Nashville 2022 wohl nicht (15. April)

Logo: Nashville Fairgrounds Speedway

Logo: Nashville Fairgrounds Speedway Zoom

Die Pläne, den Nashville Fairgrounds Speedway - das 0,596-Meilen-Oval in Downtown Nashville - zu modernisieren, um dort künftig wieder NASCAR-Rennen auszutragen, könnten sich noch länger hinziehen. "Keine Chance, eine im Grunde neue Rennstreckenanlage zwischen dem Spätsommer 2021 rechtzeitig für 2022 fertigzustellen. Ich denke, darüber müssen wir uns im Klaren sein", wird Jason Bergeron, einer der Bevollmächtigten in dem von SMI (Speedway Motorsports Incorporated) angestoßenen Projekt, von 'NBC Sports' zitiert. Details zum Projekt sollen am 11. Mai veröffentlicht werden.

Vier Cup-Crews nach Martinsville bestraft (14. April)

Daniel Suarez, Travis Mack

Daniel Suarez' Crewchief Travis Mack wurde 2021 schon zweimal gesperrt Zoom

Im Nachgang zum Blue-Emu Maximum Pain Relief 500 in Martinsville hat NASCAR die Strafen verkündet, die insbesondere für eine Crew alles andere als schmerzlindernd sind. Wie abzusehen war, werden der Crew des Trackhouse-Chevrolet von Daniel Suarez sowohl in der Owner-Wertung als auch in der Fahrerwertung zehn Punkte abgezogen. Zudem hatte man Crewchief Travis Mack vom Martinsville-Rennen am Sonntag ausgeschlossen und Suarez musste vom elften Startplatz ganz nach hinten in der Startaufstellung. Grund für die Strafen: Ballast war an nicht erlaubter Stelle des Autos platziert.

Für Travis Mack war Martinsville bereits das zweite Rennen in dieser Saison, bei dem er zuschauen musste. Am 21. März in Atlanta war der Trackhouse-Crewchief gesperrt, weil an Suarez' Auto beim vorangegangenen Rennen (Phoenix) zwei lockere Radmuttern beanstandet wurden.

Lockere Radmuttern wurden auch nach der Zieldurchfahrt am vergangenen Sonntag in Martinsville wieder beanstandet, allerdings nicht am Auto von Suarez, sondern an drei anderen: dem Hendrick-Chevrolet von Kyle Larson (5.), dem JTG-Chevrolet von Ricky Stenhouse (15.) und dem Stewart/Haas-Ford von Chase Briscoe (27.). In allen drei Fällen wurde dem jeweiligen Crewchief eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 US-Dollar auferlegt.

Jennifer Jo Cobb gibt Cup-Debüt in Talladega (13. April)

Jennifer Jo Cobb

Jennifer Jo Cobb steht vor ihrem ersten Rennen in der höchsten NASCAR-Liga Zoom

Jennifer Jo Cobb, die es in der zweiten und dritten NASCAR-Liga (Xfinity- und Truck-Serie) bereits auf fast 250 Renneinsätze gebracht hat, steht vor ihrem Debüt in der NASCAR-Topliga. Beim Cup-Rennen am 25. April auf dem Talladega Superspeedway wird die 47-Jährige im Team von Rick Ware den Ware-Chevrolet mit der Startnummer 15 fahren. In der höchsten NASCAR-Liga tritt damit nach mehr als drei Jahren Pause wieder eine Frau zu einem Rennen an. Die bisher letzte war Danica Patrick bei ihrem letzten Cup-Rennen, dem Daytona 500 des Jahres 2018.

Earnhardt Jr. denkt an Cup-Einstieg seines Teams (12. April)

Logo: JR Motorsports

Tritt JR Motorsports, das Team von Dale Earnhardt Jr., künftig auch im Cup an? Zoom

In der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) hat Dale Earnhardt Jr. seit 2005 seinen eigenen Rennstall JR Motorsports am Start und als Teambesitzer schon mehr als 50 Siege gefeiert. Zuletzt gelang ihm das mit Josh Berry, der am Wochenende in Martinsville gewonnen hat. Für die Zukunft schließt "Junior" den Aufstieg seines Teams in die NASCAR-Topliga nicht aus. Grund ist die Einführung des Next-Gen-Autos, das ab 2022 für neue Kräfteverhältnisse im Feld sorgen könnte.

"Da das neue Auto kommt, haben meine Schwester und ich natürlich schon ein bisschen darüber gesprochen, ob das für JR Motorsports eine Möglichkeit wäre, in die Cup-Serie zu gehen", so Dale Earnhardt Jr. im Video-Interview bei 'nascar.com' mit Blick auf Kelley Earnhardt Miller, die das Team zusammen mit ihm selbst besitzt.

Die Hürde, einen Charter zu bekommen, der zum Start bei allen Cup-Rennen berechtigen würde, sieht Earnhardt Jr. zwar als "riesige finanzielle Herausforderung", stellt aber auch klar: "Wir haben immer gesagt, dass wir niemals in die Cup-Serie gehen werden, weil es uns dort, wo wir sind, einfach sehr gut gefällt. Das neue Auto aber hat uns dazu gezwungen, uns zusammenzusetzen und darüber zu sprechen, ob wir nicht womöglich eine Chance zum Aufstieg in den Cup in den Wind schlagen."

Einen potenziellen Fahrer hat "Junior" jedenfalls schon auf der Liste: Martinsville-Sieger Josh Berry. "Sollten wir ein Cup-Programm aufbauen, wäre Josh unbedingt jemand, den ich im Auge haben würde", so der Teambesitzer.

Logano startet in Martinsville von P1 (9. April)

Joey Logano

Penske-Pilot Joey Logano führt das Feld beim Martinsville-Start an Zoom

Nach dem als Dirt-Track-Event ausgetragenen Food City Dirt Race vom 29. März in Bristol stehen in der NASCAR-Topliga auch die beiden kommenden Rennen auf Short-Tracks an. Am Samstag geht es in Martinsville rund, am Sonntag des darauffolgenden Wochenendes (18. April) in Richmond. Die Berechnung der Startaufstellung für das Blue-Emu Maximum Pain Relief 500 in Martinsville hat ergeben, dass Penske-Pilot Joey Logano von P1 starten wird. Die weiteren Top 10 der Startaufstellung hinter dem Bristol-Sieger lauten: Denny Hamlin, William Byron, Ryan Blaney, Chase Elliott, Ricky Stenhouse, Martin Truex Jr., Ryan Newman, Kevin Harvick, Brad Keselowski.

Termin für Next-Gen-Launch der Hersteller steht (8. April)

NASCAR Next-Gen-Auto für 2022

Chevrolet, Ford, Toyota zeigen ihre Next-Gen-Version am 5. Mai in Charlotte Zoom

Während das umfangreiche Testprogramm mit dem NASCAR-Auto der nächsten Generation (Gen7) läuft, steht nun auch der Termin für die offizielle Präsentation eben dieses als Next-Gen-Car bezeichneten Fahrzeugs durch die Hersteller fest. Chevrolet, Ford und Toyota werden ihre jeweilige spezifische Optik für das Auto am 5. Mai in Charlotte präsentieren. Als Uhrzeit ist 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MESZ) angesetzt. Das Renndebüt des Next-Gen-Autos erfolgt im Februar 2022 in Daytona.

Next-Gen-Test in Darlington zeigt Grenzen auf (7. April)

Next-Gen-Test in Darlington

Das NASCAR-Auto vom Typ Gen7 wird derzeit in Darlington getestet Zoom

Die Entwicklung des Next-Gen-Autos, das in der NASCAR Cup-Saison 2022 sein Debüt geben wird, schreitet weiter voran. Und dabei stößt man auch an die eine oder andere Grenze. Derzeit absolviert Tyler Reddick auf dem Darlington Raceway einen zweitägigen Reifentest, der am Dienstag begann und am Mittwoch zu Ende geht.

Am Dienstag ist Reddick direkt bei seiner ersten Ausfahrt mit dem revolutionären NASCAR-Auto einer der Hauptunterschiede zum aktuellen Auto aufgefallen, nämlich die 18-Zoll-Räder im Vergleich zu den 15-Zoll-Rädern. Das Schwierige dabei? "Zu verstehen, wo ein Reifen mit weniger Querschnitt an seine Grenze kommt. Das gilt ganz besonders auf einer Strecke wie Darlington, die ohnehin schon schwierig zu fahren ist." Am Mittwoch gab Reddick via Twitter-Video ein Update. Die Kernaussage: "Wir haben immer noch ein paar Schwierigkeiten damit, die Reifen so lange am Leben zu halten wie es notwendig ist."

Nach diversen Einzeltestfahrten im Zeitraum Oktober 2019 bis Dezember 2020 fanden mit dem Next-Gen-Auto im Januar 2021 in Charlotte erstmals Testfahrten mit mehr als nur einem Fahrzeug statt. Seit März konzentriert man sich auf Reifentests, wobei der aktuelle Darlington-Test mit Reddick der zweite ist nach einem in Richmond mit Bubba Wallace.

Bristols Dirt-Track-Rennen 2022 ohne Next-Gen-Auto? (6. April)

Joey Logano

Auf Birstols Dirt-Track könnte auch 2022 noch mit dem Gen6-Auto gefahren werden Zoom

Die NASCAR Cup-Saison 2022 wird mit der neuen Fahrzeuggeneration, dem revolutionären Next-Gen-Auto, bestritten. Das Dirt-Track-Rennen in Bristol allerdings, das es nach dem Debüt vor wenigen Tagen auch im kommenden Frühjahr wieder geben wird, könnte eine Ausnahme bilden. In Reihen der Teams Penske und Trackhouse lässt man jedenfalls schon jetzt anklingen, dass das Dirt-Track-Rennen besser mit der noch aktuellen Fahrzeuggeneration (Gen6) bestritten werden sollte.

"Wenn dieses (aktuelle) Auto eine Herausforderung war, dann wird es künftig erst Recht eine", so Penske-Renndirektor Travis Geisler gegenüber 'NBC Sports' mit Blick auf das Next-Gen-Auto (Gen7) auf einem Dirt-Track. Und auch Justin Marks, Besitzer des Trackhouse Racing Teams, für das Daniel Suarez bei diesjährigen Food City Dirt Race in Bristol den starken vierten Platz belegt hat, äußert Bedenken bezüglich des Next-Gen-Autos auf einem Dirt-Track.

Next-Gen-Test in Charlotte

Das Next-Gen-Auto verfügt über einen wuchtigen Diffusor am Heck Zoom

"Anhand dessen, was ich über das Next-Gen-Car weiß und nachdem ich es aus der Nähe und auch von unten gesehen habe, kann ich mir gut vorstellen, dass es ähnlich wie mit einem IndyCar eine Schlammschlacht werden würde, sollten wir dieses Auto nächstes Jahr auf dem Dirt-Track an den Start bringen", so Marks, der damit insbesondere auf den Diffusor am Unterboden anspricht.

Offiziell beschlossen ist es freilich noch nicht, dass das Food City Dirt Race 2022 mit dem noch aktuellen Gen6-Auto bestritten wird. Das Renndebüt des Next-Gen-Autos ist für Februar 2022 in Daytona vorgesehen. Allerdings ist auch dort noch offen, ob schon beim nicht zur Meisterschaft zählenden Busch Clash auf dem Rundkurs eingesetzt wird oder erst wenige Tage später beim Daytona 500 auf dem Ovalkurs.

Carl Edwards erwägt Rückkehr auf einem Rundkurs (5. April)

Carl Edwards

Carl Edwards kann sich eine NASCAR-Rückkehr auf einem Rundkurs vorstellen Zoom

"Ich vermisse das Rennfahren sehr", sagt Carl Edwards gegenüber 'Fox Sports'. "Ich vermisse auch die Menschen, aber nicht den Kalender. Es wäre ein großer Spaß, für ein Rennen zurückzukehren." Der heute 41-Jährige könnte sich vorstellen, auf einem Rundkurs für ein NASCAR-Rennen an den Start zu gehen, sollte sich eine Möglichkeit ergeben. Der ehemalige Joe-Gibbs-Pilot trat nach dem verlorenen Finale von 2016 aus dem Rennsport zurück.

Doch was macht Edwards eigentlich seit seinem NASCAR-Ausstieg? Er sagt: "Ich bin auf der ganzen Welt herumgereist, was ich schon immer machen wollte. Ich war in Europa und an anderen Orten, was großartig war." Außerdem hält er sich mit Fahrten auf seinem Fahrrad fit und hat den Kampfsport für sich entdeckt. "Ich versuche einfach, das Leben zu genießen", so Edwards.

Regenreifen-Test im Oval kein kompletter Reinfall (2. April)

NASCAR: Regenreifen-Test in Martinsville

Kyle Larson: Einer der zwei Fahrer, die in Martinsville Regenreifen testeten Zoom

Am Donnerstag ging der erste von NASCAR angekündigte Regenreifen-Test auf einem Ovalkurs über die Bühne. Erste Rückmeldungen klingen zumindest nicht nach einem kompletten Reinfall. Kyle Larson und Chris Buescher waren die beiden Fahrer, die den von NASCAR künstlich bewässerten Martinsville Speedway zunächst mit den bekannten Regenreifen für Rundkurse und anschließend mit neu angefertigten Reifen - einem Prototyp von Goodyear für mögliche Regenreifen für kurze Ovale - unter die Räder nahmen.

"Das Bremsen und Einlenken war auch damit gut möglich. Beim Herausbeschleunigen aus den Kurven aber drehten die Räder sehr schnell durch", berichtet Larson, der abgesehen davon Spaß daran hatte, "auf abtrocknender Strecke die Stellen mit Grip zu finden". Zumindest Larson ist der Ansicht, dass die getesteten Reifen tatsächlich auch bei Rennen auf feuchten Short-Tracks eingesetzt werden können. Ganz so weit ist man bei NASCAR und Reifenlieferant Goodyear aber noch nicht.

"Ich würde sagen, dass wir diesen Weg weiterverfolgen. Bis jetzt sieht es positiv aus", sagt John Probst, der bei NASCAR der Abteilung für Innovationen vorsteht. Der Testtag in Martinsville "hätte das Thema beenden können, aber das hat er ganz sicher nicht getan", so Probst. Ein sofortiger Renneinsatz - etwa beim Martinsville-Rennen am 10. April - scheitert aber allein schon daran, dass Goodyear die neuen Profilreifen derzeit gar nicht in ausreichender Stückzahl für alle Teams vorliegen hat.

Bekommt der Bristol Motor Speedway ein Dach? (1. April)

Bristol Motor Speedway

Am Bristol Motor Speedway gibt es Pläne, das gesamte Oval zu überdachen Zoom

Mit dem Food City Dirt Race auf dem kurzerhand zum Dirt-Track umgewandelten Bristol Motor Speedway sorgte NASCAR und nicht zuletzt SMI (Speedway Motorsport Incorporated) als Besitzer der eigentlich betonierten Rennstrecke für allerlei hochgezogene Augenbrauen. Nun hat SMI-Chef Marcus Smith schon die nächste potenzielle Überraschung im Köcher: Der Bristol Motor Speedway könnte überdacht werden.

"Den größten freischwebenden Fernseher haben wir in Bristol schon aufgehängt", spricht Smith in der aktuellen Episode des Dale Jr. Download, dem Podcast von Dale Earnhardt Jr., auf den seit 2016 hängenden "Colossus TV" an. Dieser besteht aus vier TV-Screens, die 19x9 Meter groß sind. Ausgehend davon denkt Smith nun weiter: "Dieses Ding ist riesig und die Seile sind so dick wie meine Beine. Wenn wir diesen Fernseher dort aufhängen können, dann können wir doch ein Dach drüberziehen."

Zur groben Einordnung, wie groß ein solches Dach sein müsste: Allein die reine Streckenlänge des Bristol Motor Speedway beträgt 0,533 Meilen, was knapp 858 Metern entspricht. "Es wurde schon früher über ein Dach gesprochen. Jetzt aber, da wir den Fernseher haben, bin ich zuversichtlicher, dass wir auch eine, sagen wir mal, Decke hinbekommen können", so Smith, der erklärt: "Letzten Endes geht es noch nur darum zu verhindern, dass uns der Regen den Tag versaut."

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