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Wette eingelöst: Bagnaia schwärmt von "tollem" MotoGP-Test

Moto3-Pilot Francesco Bagnaia fuhr am Dienstag in Valencia auf der MotoGP-Ducati von Eugene Laverty - Nach neun Runden schon völlig erschöpft

(Motorsport-Total.com) - Francesco Bagnaia durfte am Dienstag bei den Testfahrten der MotoGP in Valencia seine gewonnene Wette mit Aspar-Sportdirektor Gino Borsoi in die Tat umsetzen. Der Moto3-Pilot, der in der kommenden Saison für Valentino Rossis Sky-Team in der Moto2 starten wird, war von seiner Ausfahrt auf der Ducati von Eugene Laverty begeistert. "Es war unglaublich. Das Bike ist so schnell. Ich wusste schon, dass es sehr schnell ist, aber das habe ich nicht erwartet", schwärmt der Italiener.

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia durfte am Dienstag auf der Aspar-Ducati Platz nehmen Zoom

Bagnaia hatte mit Borsoi gewettet, dass er die Ducati in Valencia nach dem Saisonfinale der MotoGP testen darf, wenn er zwei Rennen in der Moto3 gewinnt. Tatsächlich konnte der Italiener in Assen und Sepang seine ersten Siege einfahren. Am Dienstagvormittag kam es daher auf dem Circuit Ricardo Tormo zur Wetteinlösung. Dabei reihte sich der Italiener am Ende der Zeitentabelle ein. Mit einer 1:36.940 Minuten war er am Vormittag sechs Sekunden langsamer als die Spitzenfahrer.

"Als ich das erste Mal auf der Geraden Vollgas gegeben habe, war das einfach toll - diese Beschleunigung des Bikes! Und das Bremsen ist auf diesem Bike sehr schwierig, weil man all seine Kraft zusammennehmen muss. Ich danke dem Team für diese Erfahrung", strahlt der 19-Jährige. Auch bei den Richtungswechseln habe er sich schwer getan, weil das MotoGP-Bike im Vergleich zu seiner Moto3-Maschine deutlich schwerer ist.

"Ich bin neun Runden gefahren und bin jetzt schon komplett fertig", lacht er. Die Umstellung von Dunlop auf Reifenhersteller Michelin sei dabei kein so großes Problem gewesen: "Ich weiß nicht. Ich konnte nicht so fahren, wie in der Moto3. Das war nicht möglich. Es war aber nicht so schwierig durch die Reifen, eher aufgrund der Power."

Bagnaia steigt nach vier Jahren in der Moto3-Klasse 2017 in die Moto2 als Schützling von Rossi auf. Mit Mahindra gelang ihm 2016 sein Durchbruch: Zwei Siege, ein zweiter und drei dritte Plätze, dazu gelang ihm eine Pole-Position. Insgesamt wurde er Vierter in der Moto3-Wertung. Wann wird man ihn also dauerhaft auf einer MotoGP-Maschine sehen? "Ich würde gerne in zwei, drei Jahren in der MotoGP fahren", grinst er.

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