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Ducati arbeitet am Motor: Francesco Bagnaia spürt mehrere Fortschritte

Ducati konzentriert sich bei der GP24 auf den Motor - Francesco Bagnaia spürt mehr Power, aber auch am Kurveneingang spürt er eine Schwäche der GP23 behoben

(Motorsport-Total.com) - Ducati ist behutsam an die Weiterentwicklung der erfolgreichen Desmosedici herangegangen. Optisch hat sich das in Valencia getestete Modell GP24 kaum vom Vorgänger unterschieden. Der Fokus lag auf dem Motor.

Titel-Bild zur News: Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia spürt mehr Power und besseres Turning-Verhalten Zoom

Weltmeister Francesco Bagnaia ist mit dem ersten Eindruck zufrieden: "Gut. Ich denke, die Ingenieure können mit der Arbeit zufrieden sein. Viele Dinge fühlen sich gleich an. Andere Dinge sind bereits besser. Das ist ein guter Startpunkt."

"Ich bin zufrieden. Wir haben die Dinge verbessert, nach denen ich verlangt habe. Das betrifft den Kurveneingang. Wir müssen noch die Leistungsentfaltung verbessern, aber dafür haben wir Zeit. Mit dem Anfang können wir zufrieden sein."

Jorge Martin war vom neuen Motor noch nicht überzeugt. "Ich spürte mehr Leistung, weiß aber nicht, ob er besser ist. Die Verbindung mit der Drosselklappe funktionierte nicht gut, denke ich", lautet die erste Einschätzung des WM-Zweiten.

Aber Bagnaia erklärt die Hintergründe: "Wir sind im Vorjahr [mit der GP23] in die gegenteilige Richtung gegangen. Der Motor war zu sanft. Ich bevorzuge einen Motor, mit dem ich eine direkte Verbindung spüre."

Und beim ersten Moment, wenn der Fahrer am Gasgriff dreht, fühlt sich der neue Motor aggressiver an. "Man spürt die Power", lächelt Bagnaia. "Das Motorrad von 2022 war zu Beginn schwierig, aber wir konnten es verbessern. Am Ende war es fantastisch."

"Die Stärke des alten Motorrads war der Kurveneingang. Man konnte viel Speed halten und man hatte gutes Turning. Das Motorrad vom Vorjahr [die GP23] hatte mehr Traktion und war in der ersten Phase der Bremszone gut, aber am Kurveneingang hat man verloren."

Enea Bastianini

Auch Bastianini spürt Fortschritte, muss aber noch an der Motorbremse arbeiten Zoom

"Weil man mehr Grip hatte, war das Turning-Verhalten schlechter. Ich denke, dass die GP24 ähnlich der GP22 ist. Das hilft mir, aber auch Enea am Kurveneingang." Denn Bastianini hatte speziell in diesem Bereich in der abgelaufenen Saison große Probleme.

Ihm fehlte am Kurveneingang das gute Gefühl seiner alten GP21. Dazu wurde elektronisch viel mit der Motorbremse gearbeitet. Wie ist nun Bastianinis erster Eindruck vom Motor der GP24? "Der erste Eindruck vom neuen Motorrad war von Beginn an gut."

"Es ist kein großer Unterschied zur GP23, aber besser. Am Kurveneingang muss es noch etwas besser werden, aber es ist schon besser als bei der GP23. Die Motorbremse ist besser, aber ähnlich wie 2023. Wir müssen aber noch etwas anderes probieren. Das werden wir in Sepang machen."

Während Bastianini auch ein wenig am Set-up arbeitete, konzentrierte sich Bagnaia ausschließlich auf den Motor. "Mit dem Chassis werden wir in Malaysia arbeiten. Es war hier wichtiger, dass es beim Motor keine Zweifel gibt", hält der Weltmeister fest.

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