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  • 24.06.2016 · 17:20

  • von Sebastian Fränzschky & David Emmett

Aleix Espargaro: Einigung mit Aprilia nur noch Formsache

Aprilia und Aleix Espargaro klären die Details für den Vertrag für 2017: Der Spanier ist optimistisch, dass die Basis der Aprilia RS-GP gut ist

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen der Dutch TT in Assen erklärte Stefan Bradl, dass Aprilia die Option für 2017 nicht zieht und damit die Zusammenarbeit nach der laufenden Saison beendet. Die Italiener machen Platz für Aleix Espargaro, der bei Suzuki vor die Tür gesetzt wird, weil Alex Rins verpflichtet werden konnte. In Sack und Tüten ist Espargaros Wechsel zu Aprilia aber noch nicht.

Aleix Espargaro

Wann unterschreibt Aleix Espargaro bei Aprilia für die Saison 2017? Zoom

"Es ist noch nicht fix, aber ich weiß nun, wo ich in der kommenden Saison fahren werde. Manchmal ist es nicht so einfach. Kleine Details verhindern manchmal eine Einigung. Wir sind aber auf dem richtigen Weg und ich denke, wir sind uns bald einig", berichtet Espargaro, der die Pressekonferenz am Donnerstag durch einen verspäteten Flug verpasste.

Doch es war ohnehin nicht geplant, den Wechsel am Donnerstag zu verkünden. Das Aus bei Suzuki hat Espargaro hart getroffen. Der Spanier ließ sich Ende 2014 auf den riskanten Wechsel ein. Die Tests und der Wildcardeinsatz mit Randy de Puniet waren wenig vielversprechend, doch Espargaro glaubte an das Potenzial der GSX-RR.

Aleix Espargaro

Suzuki geht in der nächsten Saison mit zwei neuen Fahrern an den Start Zoom

"Ich bin enttäuscht. Diese beiden Jahre bei Suzuki waren toll und ich genieße es sehr, die GSX-RR zu bewegen. Diese Erinnerungen werde ich nie vergessen. Der Tag, als ich in Valencia meine Arbeit für Suzuki aufnahm, war vermutlich der schönste Tag meines Lebens", schildert der Spanier, der von Forward zu Suzuki wechselte.

"Das Motorrad war ziemlich langsam und nicht besonders konkurrenzfähig, doch jetzt zählt die Maschine zu den besten Motorrädern der Welt. Ich bin sehr stolz, was zusammen mit meinem Team erreicht wurde", erklärt der Suzuki-Pilot, der bei Aprilia erneut Aufbauarbeit leisten muss.


Fotos: MotoGP in Assen, Training


"Das Motorrad scheint nicht so schlecht zu sein. Alvaro (Bautista) zeigt, was damit möglich ist. Es scheint, als hätten sie die gleichen Probleme wie Suzuki. Manchmal sind sie in den Trainings schnell, doch in den Rennen haben sie Schwierigkeiten", grübelt Espargaro, der auch in Betracht zog, das MotoGP-Paddock zu verlassen und in die Superbike-WM zu wechseln.

"Ja, ich habe darüber nachgedacht. Ich blicke auf eine merkwürdige Karriere in der Weltmeisterschaft zurück. Ich stand nicht oft auf dem Podium oder hatte gute Ergebnisse, doch ich war in der MotoGP immer stark. Ich kämpfte aber nie um Podestplätze", bemerkt er. Der Kampf um den WM-Titel bei den Superbikes reizte Espargaro: "Ein Teil von mir wollte, dass ich in die Superbike-WM wechsle, doch ich bin erst 26 Jahre alt. Ich habe also noch etwas Zeit", so der Spanier.

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